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Indische Goldimporte im September um 31 Prozent gestiegen
11. Oktober 2017 Gold

Die aktuelle indische Geldwäscheverordnung soll für Juweliere wieder gelockert werden (Barbara Schniebel-Fotolia.com).

Indien hat im vergangenen Monat 48 Tonnen Gold importiert. Ein wichtiger Feiertag hat bedeutenden Anteil am erneuten Wachstum. Die starken Vormonatszahlen wurden aber nicht mehr erreicht. 

Die indischen Goldimporte sind auch im September deutlich gegenüber Vorjahr angestiegen. Die großen Steigerungraten der Vormonate wurden aber nicht mehr errreicht.

Laut Vorabinformationen des Marktforschers GFMS hat Indien im vergangenen Monat 48 Tonnen Gold eingeführt. Das entspricht laut Reuters-Bericht einer Steigerung um 31 Prozent gegenüber September 2016.

Wesentlichen Anteil an dem Ergebnis hat ein vorgezogener indischer Feiertag namens Dussehra, der in diesem Jahr 14 Tage früher als vor einem Jahr begangen wurde. Wie an vielen anderen Festtagen in Indien wird zu dieser Gelegenheit viel Gold gespendet oder verschenkt. Händler decken sich vorher mit Ware ein.

Da die durchschnittlichen Goldimporte in den acht Monaten zuvor bei 75 Tonnen lagen, wird das September-Ergebnis von Marktbeobachtern eher als schwach eingestuft. Eine Rolle soll die neue Geldwäscheverordnung spielen, der Money Laundering Act (PMLA). Bei Goldkäufen ab 50.000 Rupien (ca. 650 Euro) müssen Kunden ihre persönliche Identifikations- oder Steuernummer beim Händler hinterlassen.

Es wird in den kommenden Monaten jedoch eine Belebung der Schmuckkäufe erwartet, weil Juweliere von der Regelung wieder befreit werden sollen.

Goldreporter

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"4" Comments
  1. „1 + 1 = 11“?

    Im August hatte der @Goldreporter schon berichtet, daß die Goldimporte aus Südkorea wegen der um 10% geringeren Importsteuer (bzw. $15,- Preisnachlaß/Unze) um 25 Tonnen Gold zugenommen hatte.

    Im September berichtete Goldreporter, daß die indische Regierung die Goldimporte aus Südkorea dadurch behindert, daß Modi (wahrscheinlich auf Druck der Bank of England) für den Goldfluß aus Südkorea eine spezielle Staats-Genehmigung fordert, worauf Südkorea Beschwerde einlegte.

    Zählt man nun 1+1 zusammen, weiß man doch genau, warum…

    die starken Vormonatszahlen nicht mehr erreicht wurden?

  2. Ein typisches Beispiel für einen short Sqeeze.
    Erst short gehen, bei Verlusten dann jammern und klagen.
    http://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Haben-VW-und-Porsche-Anleger-abgezockt-article20069866.html
    Wäre ja noch schöner. Demnächst klagen auch Pokerspieler, wenn sie verlieren.

  3. Wow SHITCOIN bekommt gerade Flügelchen…..ein Hoch auf den Datenmüll ! (bitte nicht flamen, nur meine ganz persönliche Meinung, jedem der investiert wünsche ich viel Glück)

    • Die Coins sind doch wunderbar zum spielen. Gehen verlässlich rauf und runter. Einmal im Monat 10% ist netter als Lotto zu spielen.

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