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Industrieproduktion der Eurozone: Einbruch und Erholung im Mai

Im Zuge der Corona-Krise ist die Industrieproduktion in der Eurozone seit März stark eingebrochen. Im April hatten die Statistiker gegenüber Vorjahr einen Rückgang um 28,7 Prozent gemeldet. Nun nun wurde für Mai ein Minus von 20,9 Prozent festgestellt. In Deutschland ging es mit dem verarbeitenden Gewerbe um 23,1 Prozent zurück. Dennoch kam es zuletzt zu einer gewissen Wiederbelebung der Geschäfte. So stieg die Industrieproduktion der Eurozone im Mai immerhin um 12,4 Prozent gegenüber Vormonat. Analysten waren von einem Zuwachs von 10,7 Prozent ausgegangen. Wie die Grafik unten zeigt, sah es aber schon vor der Corona-Krise konjunkturell nicht sonderlich rosig aus. Mehr

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Eingetragen von am 14. Jul. 2020. gespeichert unter Euro, Europa, Hot-Links, Konjunktur, Krise. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

30 Kommentare für “Industrieproduktion der Eurozone: Einbruch und Erholung im Mai”

  1. Die Vermögensungleichheit in Deutschland ist offenbar noch viel drastischer, als sowieso schon angenommen.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/vermoegen-in-deutschland-viel-ungleicher-verteilt-als-bisher-angenommen-a-67e29ab7-2894-460d-92e9-53132437422e?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

    Umso unverständlicher ist das Fehlen einer angemessenen Vermögenssteuer. Seit 1997 wird die Vermögensteuer nicht mehr erhoben, obwohl das Vermögensteuergesetz noch in Kraft ist.
    Wer auch immer vor Wut aufheult, wenn Superreiche etwas abgeben sollen, sollte wissen, wessen Interessen er vertritt.

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  3. Zwei Fakten dazu.
    1.) Die Zahlen sind wirklich nicht neu. Sie sind das Ergebnis jahrzehntelanger
    Entwicklung. Verantwortlich sind ALLE Parteien (Niedriglohnsektor,,
    Leiharbeitskräfte ,das was man jetzt so wunderbar als System Tönnies sieht,
    aber schon seit Jahren existiert…
    Verlagerung von Mio. Jobs nach China etc.

    2.) Die Statistik ist falsch, schlicht und einfach. Es werden z.B. die
    Renten-/Pensionsansprüche nicht berücksichtigt.

    Beispiel: der Installateurmeister mit 5 Angestellten, der die ganze Woche rumfährt und mit harter Arbeit Wasserleitungen repariert: ein Superreicher ?
    Im Vergleich dazu ein Gymnasiallehrer ?
    Wer ist reicher ?

    Der Installateur hat seine Firma, die kann man schnell mit sagen wir 1 oder 2 Mio bewerten. Das sind aber keine Ferraris und kein Edelschmuck. Das Geld steckt in VW-Transportern, Werkzeug und Stahlrohren. Der gute Mann muss für seine Rente selber vorsorgen. Er muss sparen und das Geld so anlegen, dass er davon von 65 bis 85 leben kann. Dazu braucht es eine ganze Stange Geld.
    Wenn er 3 Wochen Urlaub macht oder krank wird verdient er nix. Null.
    In der Statistik einer der Superreichen.

    Nun zum Gymnasiallehrer, z.B. Besoldung A 14.
    Der gute Mann ist wenn er sein Gehalt schön für Konsum ausgibt einer der statistisch Armen. Er bekommt sein Gehalt auch während der 3 Monate Ferien und natürlich auch bei Krankheit. Dafür müsste der Installateur eine nicht bezahlbare Versicherung abschliessen.
    Er hat aber ohne selber auch nur einen Euro gespart zu haben eine Pensionszusage auch für seine Witwe und seine Kinder. Wenn er z.B. mit 45 einen tödlichen Unfall hat oder krank wird, zahlt der Staat da dann schon mal 40 Jahre lang jeden Monat 3.500 Euro Pension an Witwe und Waisen.
    Wenn man das sauber versicherungsmathematisch ausrechnet ist das ein Wert von mehreren Millionen Euro. Auch wenn man nur die normale Alterspension sieht.
    Miserabel recherchierter Artikel. Nur Meinungsmache.

    Das soll aber das Problem nicht kleiner machen. „Nur“ eine Vermögensteuer ist zu kurz gegriffen. Sie trifft den Installateur, aber nicht den Politiker, der nach 4 Jahren im Amt mit einer millionenschweren Pensionszusage zu Hause sitzt.

    Man muss an das ganze System ran. Das fängt schon mit 6 Jahren mit gleichen Bildungschancen an. Bildung ist DER Schlüssel.
    Die 19 % Mehrwertsteuer bei jedem Einkauf trifft die Geringverdiener viel zu stark. In USA z.B. liegt die bei max. 6 %. Die weltweit höchsten Strompreise treffen auch die Geringverdiener stark (in USA z.B. nur ein Drittel von hier) …. die Liste ist unendlich.
    Und: wir sind auch selber schuld: solange wir den Dreck von Tönnis oder die Billig-Wegwerf-Klammottten z.B. von Primark kaufen müssen wir uns nicht wundern, dass hier Jobs verloren gehen und Menschen ihr Gehalt verlieren.

    Vermögensteuer ist nur eine billige Ablenkungsdebatte. Man muss an 100 Punkte ran.
    Man kann viel von anderen Ländern lernen: In Frankreich kann ich in einer Firma auch Leiharbeiter einstellen um eine Auftragsspitze abzuarbeiten. Die sind aber per Gesetz 10 % teuer als die Stammbelegschaft. Da hätte Tönnis keine Chance.

    • MeisterEder
      Sie können mich ruhig direkt ansprechen. Ich beiße nicht, auch wenn ich mitunter etwas streng erscheinen sollte. Trauen Sie sich.

      Sie haben natürlich recht damit, auf den Einzelfall zu verweisen. Die sozioökonomische Realität ist schließlich sehr ausdifferenziert. Das ändert aber nichts an den sozialen Disparitäten, die auch und gerade in Deutschland besonders ausgeprägt ist – wie zuletzt auch von der OECD festgestellt wurde. Dem Einzelfall gerecht zu werden, ist die Herausforderung. Aber es ändert nichts an der gesamtgesellschaftlichen Verteilungsungerechtigkeit. Sie kaprizieren sich auf den Einzelfall um Letztere quasi verschwinden zu lassen.

      Die DIW-Studie erfasst das Vermögen von Personen ab 17 Jahren in Deutschland. Dazu zählen unter anderem Immobilienbesitz, Betriebsvermögen, Sparguthaben, Aktien, Ansprüche aus Pensionen, Lebens- und privaten Rentenversicherungen, wertvolle Sammlungen etc.

      https://www.diw.de/de/diw_01.c.793891.de/vermoegenskonzentration_in_deutschland_hoeher_als_bisher_bekannt.html

      Eine Vermögenssteuer ist denn auch kein „billiges Ablenkungsmanöver“, sondern ein legitimes politisches Steuerungsinstrument. Wo der Markt die Polarisierung, die Widersprüche zuspitzt, muss gegengesteuert werden. Das „Bereichert Euch“ der Marktwirtschaft funktioniert eben immer nur für einige Wenige.

      • Sorry, natürlich habe ich kein Problem damit, Sie persönlich anzusprechen. Diskussionen werden immer dann erst richtig gut, wenn die Gegenparteien „gut gegenhalten“, ist wie im Tischtennis.

        Ich negiere auch keinesfalls die Situation – nicht nur in Deutschland.
        Und ich sehe das mit grosser Besorgnis, obwohl – oder gerade weil – ich zu denen da oben gehöre.

        Ich bin ein Kind der sozialen Marktwirtschaft und war mein halbes Leben lang darauf stolz in einer sozialen Marktwirtschaft zu leben und nicht z.B. in den USA.
        Dann durfte ich zusehen wie man diese soziale Marktwirtschaft kaputt gemacht hat und in einen klassischen Kapitalismus verwandelte und die letzten 15 Jahre in einen rücksichtslosen Finanzkapitalismus.

        Nur soviel: ich bin als Arbeiterkind in einer 68 qm-Sozialwohnung aufgewachsen, ohne Konsumrausch, ohne i-Phone aber glücklich. Konnte studieren und habe es mit viel Arbeit „geschafft“. Meine Eltern habe ich aus der Sozialwohnung in ein eigenes Haus mit Garten umziehen lassen können.

        Jedes Kind soll diese Chance bekommen, die ich hatte.

        Es ist nur zu einfach und zu kurz gesprungen, nur wieder eine Steuer draufzusetzen und den ganzen Rest dann so zu lassen wie er ist.
        Nur das ist meine Sorge: Vermögensteuer als Ablenkungsmanöver um einfach weiterwursteln zu können. Das wird nicht reichen. Die Probleme sind grösser.

        Wir benötigen einen 1000-Schritte Plan.
        Fängt bei vernünftig finanzierten Kitas an, ein gutes chancenoffenes Bildungssystem, bei dem auch Kinder aus bildungsferneren Schichten gefördert werden und……und endet zum Schluss mit würdiger Altenpflege, wo die Pflegekräfte nicht noch einen Zweitjob zum Überleben brauchen.

        Finanziell gibt es 3 ganz einfache schnelle Schritte (nur als Anfang):
        1.) Amtsuntreue als Straftatbestand (Berliner Flughafen, Stuttgart 21,
        tausende Kleinfälle. Bei uns steht eine Fussgängerbrücke über einen
        2-Meter-Bach. Sehr hübsch gemacht. Und sehr sehr teuer. Für das
        Geld, das die Stadt da ausgegeben hat, hätte ich 2 Sozialwohnungen gebaut. Und die Brücke dazu.

        2.) Finanztransaktionssteuer (1 % auf jeden Deal).
        3.) Steuerschlupflöcher schliessen. Warum zahlen Konzerne von Amazon,
        Apple, IKEA bis Addidas und Lufthansa hier kaum Steuern ?
        Warum zahle ich Grunderwerbsteuer wenn ich mir eine kleine Wohnung
        zur Selbstnutzung kaufe, der Konzern, der 1000 Wohnungen kauft aber
        nicht ?

        Alleine diese 3 schnell umsetzbaren Massnahmen bringen genug Geld für den nötigen Umbau der Gesellschaft die nächsten 5 Jahre.

        Die Vermögensteuer hat einen riesen Nachteil: wenn man sie gerecht machen will, ist sie ein Projekt für 50.000 Beamte.
        Das mit dem Installateur ist kein Einzelfall, das ist ein Problem für einige Millionen Menschen. Den gibt es in echt. Der hat vor 30 Jahren ein Stück Wiese vor der Stadt gekauft um eine billige Lagerhalle für sein Lager und den Parkplatz für seine 4 Ducatos zu haben. Heute liegt er im Mischgebiet, das Grundstück ist 8 Mio .Euro wert. Ein Millionär. Nur er hat nix davon.
        Das Grundstück hat sich in 10 Jahren im Wert Verdreifacht. Ist aber immer noch sein Parkplatz für seine Ducatos. Bei 1 % Vermögensteuer ist er pleite, das wirft sein Betrieb nicht ab. Bei 2 % müsste er verkaufen. Kein Handwerker könnte es sich leisten, das Grundstück als Betriebsgelände zu erwerben. Und nun ?

        In der Nachbarschaft lebt ein älteres Ehepaar, haben sich in 40 Jahren ein eigenes Häuschen zusammengespart. Beide BfA-Rentner.
        Durch die Immobilienblase ist das Grundstück 3 Mio. wert.
        1 % Vermögensteuer und sie müssen ausziehen und verkaufen.
        Dann kommt das Haus weg und wieder 4 Luxuswohnungen auf das Grundstück.
        Das sind keine Einzelfälle, das trifft so oder so gut 5 bis 10 Mio. Menschen.

        Wir haben genug Steuern, die müssen wir nur gut anwenden. Z.B. die Erbschaftsteuer. Tausende Ausnahmen, kommt fast nix dabei rein.
        Einen kleinen Laden wie BMW können die Klattens/Quandts fast steuerfrei vererben.

        Das macht alles viel Arbeit. Es geht aber nicht anders. Geht in alle Ecken wie das Arbeitsrecht (das System Tönnis kann man in 2 Wochen per Gesetz zerstören, wenn man willl).

        Idee: die Disparitäten gleich am Anfang bekämpfen und so gar nicht erst so gross werden lassen. Und nicht alles laufen zu lassen und dann am Ende eine Steuer draufzusetzen, die wieder ungerecht ist.

        • @meister eder
          Das war dich schon immer die Devise der Roten.
          Nehmen, Nehmen, verprassen, Jammern und wieder Nehmen.
          Von wem ?
          Von denen, welche Haben.
          Ist doch einfach.
          Wir haben genug Schulen, Kitas, Krankenhäuser, wir haben überflüssig viele Sozialwohnungen.
          Man sollte den Hintern bewegen und arbeiten gehen und nicht zur Arge.
          Die gehört abgeschafft, samt Sozialhilfe und Co.
          Dann braucht es keine Vermögenssteuer.

          • @renegade

            Ich weiß auch schon ganz genau, bei wem die Roten anfangen sollten.

            • @morty
              Klar, ich weiss es auch.
              Bei den Fleissigen und Besserverdienenden.
              Da ist es am einfachsten mit dem Abnagen zu beginnen.

          • Es gibt eine schöne Geschichte eines US-Wirtschaftsprofessors zum Thema Steuern und Steuererhöhung.

            10 Leute gehen immer zum Mittagessen ins Restaurant. Es kostet 10 Dollar je Person, also 100 pro Tag.
            Der Reichste der 10 zahlt 60 Dollar, der Zweitreichste 17, der Dritte 9
            .. usw. und die 5 mit dem geringsten Einkommen zahlen gar nix.

            Das entspricht in etwa der Verteilung der Einkommensteuer.
            Wenn davon die Rede ist, dass „starke Schultern mehr tragen sollen“, dann ist zu erwähnen, dass die 10 % „oben“ schon 70 % der Einkommensteuer zahlen. Und die 50 % „unten“ gar nix.

            Die Geschichte geht so weiter: der Wirt will 10 % mehr, d.h. die Rechnung steigt auf 110 pro Tag.
            Dann beginnt der Streit, wer das bezahlen soll.
            Demokratisch einigt man sich darauf, dass der, der ohnehin schon 60 Dollar bezahlt jetzt gefälligst auch noch die 10 zusätzlich zahlen soll.
            Als er widerspricht wird er beschimpft und angepöbelt.
            (Das entspricht der Idee Vermögensteuer oder Steuererhöhung)

            Als man sich am nächsten Tag wieder zum Mittagessen trifft, kommt derjenige einfach nicht mehr. Alle übrigen zusammen können aber nur 40 Dollar bezahlen.
            Ende mit Mittagessen.

            So wird es auch mit der Vermögensteuer gehen.

            @Almut: wenn die VST kommt, wird sie nicht die treffen, die wirklich gemeint sind. Die sind schon lange weg (ich weiss wovon ich rede).
            Mitbekommen, dass z.B. unsere Rennlegende Schumi schon lange in die Schweiz umgezogen war, unser Beckenbauer nach Österreich und und und.
            Hier sind ohnehin nur noch die, die schuften und das Land am Laufen halten. Und die wird es treffen, das geht schon beim Handwerksmeister los und geht über den Ingenieur bis zu ganz normalen Doppelverdiener-Ehepaaren (wenn die Kinder aus dem Haus sind). Die können nicht weglaufen.
            Die eigentliche Vermögensteuerklientel ist gut beraten schon auf Reisen. Zumindest das Geld ist schon bei den Palmen.

          • @Toto

            Woher haben die die haben ihr Hab und Gut, von denen die Nix haben.
            Denn er arbeitet erwirbt Nix und wer erwirbt arbeitet Nix.
            Die armen Reichen die sich alles mit zähem Fleiß und höherer Intelligenz mühsam erworben haben, gehört zu den, vom Tellerwächer zum Millionär-Geschichten, die Niemand mit Verstand Ernst nehmen kann.

            ……………………………………………………………………………………

            Diese ursprüngliche Akkumulation spielt in der politischen Ökonomie ungefähr dieselbe Rolle wie der Sündenfall in der Theologie. Adam biss in den Apfel, und damit kam über das Menschengeschlecht die Sünde.

            Ihr Ursprung wird erklärt, indem er als Anekdote der Vergangenheit erzählt wird. In einer längst verflossenen Zeit gab es auf der einen Seite eine fleißige, intelligente und vor allem sparsame Elite und auf der anderen faulenzende … alles … verjubelnde Lumpen.

            Die Legende vom theologischen Sündenfall erzählt uns allerdings, wie der Mensch dazu verdammt worden sei, sein Brot im Schweiße seines Angesichts zu essen; die Historie vom ökonomischen Sündenfall aber enthüllt uns, wieso es Leute gibt, die das keineswegs nötig haben. Einerlei.

            So kam es, dass die ersten Reichtum akkumulierten und die letzteren schließlich nichts zu verkaufen hatten als ihre eigene Haut. Und von diesem Sündenfall datiert die Armut der großen Masse, die immer noch, aller Arbeit zum Trotz, nichts zu verkaufen hat als sich selbst, und der Reichtum der wenigen, der fortwährend wächst, obgleich sie längst aufgehört haben zu arbeiten.“ K. Marx, Kapital I, MEW 23, 741f.

            • Wolfgang Schneider

              @Krösus
              Ich habe bis heute nicht begriffen, wie ein mit Naturschätzen gesegnetes Land wie die UdSSR so im Elend versinken konnte. Mit den Zerfalls-Produkten dieses gescheiterten Experiments habe ich jeden Tag beruflich zu tun. Was ist denn besser? Ein Raffke, der aus Gier alles steuert und kontrolliert, oder seelenlose, kalte, staatliche Bürokraten mit dem roten Parteibuch, die ansonsten dumm sind wie ein Brot? Auch der Zustand der Umwelt war im real existierenden Sozialismus schlimmer. Mir ist nicht klar, wie Luisa Neubauer & Co. drauf kommen, man müsse den Kapitalismus beerdigen, dann kommt mit der Umwelt alles in Ordnung. Das Dämchen mit dem Instagram-Namen #langstreckenluisa will den Proleten den jährlichen Urlaubsflug nach Ibiza verbieten, jettete aber selbst schon mehrmals um die Welt. Das sind alles Heuchler und Lügner, die auf die Dummheit und das schlechte Gedächtnis der Leute setzen. Das Biest stammt übrigens aus dem Reemtsma-Clan, der mit Zigaretten-Lieferungen an die Wehrmacht überhaupt erst reich wurde. Immer schön auf der Welle reiten. Oder anders gesagt, Scheiße schwimmt stets oben. Auch im Sozialismus.

            • @krösus
              Ist klar. Eigentum jeglicher Art ist Diebstahl an der werktätigen Klasse.
              Also, weg mit Sozialhilfe-Eigentum und Harz4 Eigentum.
              Dann ist wieder alles richtig.
              Jeder leistet soviel er kann und bekommt entsprechend zu essen.
              Wer wenig leistet und arbeitet, bekommt weniger zu essen
              ( Lenin).

              • @ renegade
                Das ist jetzt aber komplett unverschämt: den Kommunisten mit eigenen Zitaten ihrer Führer und Helden zu kommen.

                Wer studiert oder im Handwerk hart arbeitet, statt am Badesee zu liegen, ist ein Verbrecher.
                Wer abends länger arbeitet und so etwas mehr verdient auch.
                Wer die Kohle nicht mit Saufurlauben auf Malle raushaut sondern spart ist nach 20 Jahren ein Kapitalist, Ausbeuter und Schwerverbrecher. So ist es eben.
                Würde manchen Leuten einen 12 monatigen Bildungsurlaub bei Lukaschenko vorschlagen. Wahlweise auch gerne Kuba oder Venezuela.

                • MeisterEder
                  Nanu, da muss nur einer an die niederen Instinkte appellieren und schon ist der wohltemperierte Vortrag passé. Schade.

              • @renegade
                Auch Goldbesitz ist Eigentum. Also haut eure Goldbarren endlich weg. Es ist unmoralisch, Gold zu besitzen, waehrend in Afrika Menschen verhungern.
                Mich wundert es, dass Linke Gold einbunkern, also Eigentum horten, anstatt es zu teilen. Nur mal so ein Gedanke. Ob das zusammenpasst.

            • @Krösus

              Also mit Verlaub: zu Ihrem ersten Absatz: selten so etwas weltfremdes gelesen.

              Aha, der Fliesenleger, der 10 Stunden am Tag durch den Neubau wuselt und der Installateur, der die Rohre in die Wand schraubt die tun also nix ?
              Wenn Die nun irgendwann den Ehrgeiz haben sich selbständig zu machen, 20 Jahre hart arbeiten und Ihre Kohle nicht für irgendwelchen Schwachsinn ausgeben (I-Phones etc.) dann haben die irgendwann „Hab und Gut“. Ist diese Geschichte also ein kapitalistisches und unglaubliches Märchen ?
              Nein, es ist die Realität. Bevor man Geld umverteilen kann muss erst mal einer so blöd sein, es mit Arbeit zu verdienen.

              Ohne Fleiss und Hirn würden wir noch in der Höhle sitzen und auf die Erfindung des Feuers warten. Ach ja, das haben uns auch nicht die Götter geschenkt.

              Irgendjemand muss so kapitalistisch von Fleiss und Intelligenz zerfressen gewesen sein, so lange 2 Steine aufeinander zu hauen, bis es Funken gab. Damit hat das Elend angefangen.

              Ja, der eine hat es gemacht und er hatte einen Vorteil davon. Die anderen waren (auch wenn es einem nicht gefällt) schlicht zu faul oder zu blöd dazu, die Idee mit den Steinen zu haben und es auch zu machen. Es lag bestimmt nicht daran, dass es nur 2 Steine gab.

              Die werden damals den „fleissigen Kapitalisten“ auch noch ausgelacht haben, warum er sich die Mühe macht.
              Was sie aber sicher nicht daran gehindert hat, danach voller Neid auf die Erfindung gewesen zu sein.

              Wenn es damals schon ein Politbüro gegeben hätte, wäre uns das erspart geblieben.

              Dass danach viel falsch gelaufen ist ist unbestritten.

              Das Problem ist aber nicht Fleiss und Intelligenz, sondern die Abwesenheit derselben bei zu vielen Menschen.

              Wo ist das Problem, das Brot im Schweisse seines Angesichts zu essen ? Meine Grosseltern waren Bauern, da kam das Brot nicht von Amazon fresh. Getreide säen, Unkraut entfernen, Getreide ernten, mahlen, backen….

              Ohne echte Arbeit leben nur Politfunktionäre und Heuchler.

              Die Analysen von Karl Marx sind an vielen Stellen sehr gut, aber man muss weiter denken.
              Zu Ihrem letzten Absatz (das Zitat von Marx) : das dort beschriebene zu verhindern bzw. gesellschaftlich zu steuern, das ist die Aufgabe der Gesellschaft. Das müssen wir machen. Wer hindert uns ?
              P.S. mein Kapitalistischer Installateur arbeitet noch, dummerweise sogar mehr als seine Angestellten.

              • Sozialamt und Jobcenter als Geldquellen gab es zu Marxens Zeiten halt nicht und deshalb gibt es auch neue Aspekte.Im Übrigen habe ich vor jeden guten Maurer oder Rhrleger mehr Respekt als vor den Bonzen in Berlin in ihrem potthaesslichen Bunker mit der Glaskuppel.t

        • Wolfgang Schneider

          @MeisterEder
          Bertolt Brecht schrieb mal über den Kommunismus: „Er ist das Einfache, das doch so schwer zu machen ist.“
          https://www.youtube.com/watch?v=ERyM0dQ8jPs
          Die Idee von der Finanztransaktionssteuer ist absolut richtig. Was passierte einem bekannten Politiker aus Kärnten, als er Nägel mit Köpfen forderte?

          • Wie sagte schon Don Vito Corleone……… lass es sehen aus wie Unfall…..

            Im Ernst: ich denke gar nicht so in den grossen Themen wie Sozialismus oder Kommunismus.
            Mir würde schon eine gut gemachte „Soziale Marktwirtschaft 2.0“ reichen.
            So richtig schrecklich war das Leben um 1980 doch wirklich nicht (BRD Süd-West). Verbessern lässt sich immer was.

        • MeisterEder
          Danke für die ausführliche Antwort. Und für die persönliche Schilderung. Auch gefällt mir überhaupt Ihre verbindliche Art. Es ist aber nicht zu übersehen, dass Sie hier einen Popanz aufbauen.
          Keine der Parteien, selbst die LINKE möchte keinen Handwerker-Millionär enteignen. Es ist doch Konsens, dass Betriebsvermögen wie bei der Erbschaftsteuer mit hohen Freibeträgen geschützt wird.
          Ebenso unangemessen scheint mir Ihr Beispiel mit den „BfA-Rentnern“, die über ein mehrfaches Millionen-Vermögen in Form von Grundeigentum verfügen sollen. Weit und breit will niemand „älteren Ehepaaren“ ihr Wohneigentum nehmen. Auch das ist überhaupt keine Frage.
          Ihre Beispiele zeugen, verzeihen Sie bitte, von einer gewissen Abgehobenheit. Zur Erinnerung: 10% haben inzwischen 2 Drittel des Vermögens kolonialisiert. 50% der Bevölkerung haben keinerlei Rücklagen, nichts Erspartes, keben also von der Hand in den Mund. Deutschland hat den größten Niedriglohnsektor Europas usw. usf.
          Mit Verlaub: Man sollte doch nie vergessen, wo man herkommt, nicht wahr?
          Ihren Ad-hoc-Maßnahmenkatalog kann ich so unterschreiben. Aber Sie wissen schon, dass gegen die Finanztransaktionssteuer mit den gleichen Argumenten vorgegangen wird, wie Sie sie gegen die Vermögenssteuer anführen?
          Nein, Sie wollen die Verhältnisse im Kern unangetastet lassen. Und in gut (?) sozialdemokratischer Weise an den Symptomen herumkurieren.

          • @almut
            Sehr richtig.
            Niemand will jemanden enteignen. Schon gar nicht die Linke.
            Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen.
            Niemand hat Interesse an einem Krieg ( ein bekannter Politiker 1938).
            Überhaupt, niemand will irgendjemanden zur Kasse bitten, schon gar nicht die edlen Sozialisten, welche bekannt dafür sind, eher ihr letztes Hemd auszuziehen, als Bürger und Handwerker oder Pensionäre zu besteuern.
            Ich habe es schon immer gewusst.

            • Ach @Renegat,

              es gibt selbst unter den Superreichen eine ganze Reihe „Charaktermasken“ (danke @Thanatos :-), die verstanden haben, dass die explodierende Ungleichheit des Finanzkapitalismus die Gesellschaften kaputt macht. Hey, nur ein eingefleischter Reaktionär kann soweit zurück bleiben :-(( !!

              Und zur Sozialdemokratie/den Grünen hab ich auch noch einen Spruch parat ;-)):
              „Alles soll anders werden – damit es bleiben kann, wie es ist.“

              • Falco
                Ganz genauso ist es. Bei aller berechtigten Kritik an der Finanz-Oligarchie – das Problembewusstsein steigt selbst bei den Superreichen.
                https://www.handelszeitung.ch/panorama/superreiche-besteuert-uns-besteuert-uns-besteuert-uns
                Natürlich aus einem reinen Selbsterhaltungstrieb heraus. Aber immerhin.

                • Wie man als „Reicher “ in einer kaputten Gesellschaft lebt, kann man heute schon besichtigen: Sao Paulo speziell, Grosstädte in Südamerika, Indien, Afrika, Asien. etc.
                  In einem selbst bezahlten sehr teuren Gefängnis, das man aus Sicherheitsgründen nicht verlassen darf. Gated Communities.Tolles Leben, muss man wollen.

                  Noch was zur DIW-Studie: hab extra noch mal nachgesehen:
                  Die Ansprüche auf die gesetzliche Rente und der ganze Sozialstaat sind explizit NICHT drin.
                  Also wie vermutet: bestellte getürkte Studie mit vorbestimmtem Ergebnis.

                  Das Thema ist wirklich Ernst, aber wer so vorgeht macht sich unglaubwürdig und angreifbar. Die Zahlen wären auch schlimm genug, wenn man die Zahlen nicht massiv frisiert hätte.

                  Nächste Woche kommt die „Gegenstudie“ von irgendeiner vom Arbeitgeberverband bezahlten Stiftung: da sind dann die Betriebsvermögen nicht drin. Sieht dann ganz anders aus.

                  Im Ernst: ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht (bevor ich eine Studie lese) mich zu informieren, wer diese Studie in Auftrag gegeben und bezahlt hat.
                  In 98 % kann ich das Ergebnis treffsicher vorhersagen, bevor ich reingesehen habe.
                  Soll aber nicht vom Thema ablenken.

          • Nein, ich will eben nicht in sozialdemokratischer Natur daran herumdoktern. Wir sehen ja heute, wohin das geführt hat. Ein Trauerspiel. Diese Partei hat sich beginnend mit Gasprom-Gerd abgeschafft.
            Es braucht einen echten Neustart, wenn Sie so wollen.
            Man spricht immer über den New Green Deal. Sowas brauchen wir mindestens für die Sicherung unserer Gesellschaft.
            Wir haben in der Geschichte gesehen, wo solche sozialen Spaltungen immer im Ergebnis geführt haben. Ich will keine Wiederholung von 1789 oder 1933. Wenn es die Gesellschaft zerreist ist alles am Ende.
            Nur so nebenbei: die wirklich reichen US-Amerikaner sind schon darauf vorbereitet. Die rechnen damit. Die haben schon ihre Notwohnsitze in Neuseeland etc.. Fraglich ist nur, ob sie da noch hin kommen.

            Zu den Beispielen (Handwerker-Millionär, Rentner im Haus): damit will ich zeigen, wo die Probleme liegen: in der Detaillierung.
            Das ist kein Popanz und keine Abgehobenheit, das ist die schlichte Realität in von der Immobilienblase gebeutelten Städten. Von Freiburg bis Hamburg. Ein direktes Ergebnis der Draghi-Politik.
            Noch schlimmer: Normalverdiener können sich so nie aus der Miete befreien, wie es vor 20 oder 30 Jahren wirklich ging.

            Bei z.B. der Einkommensteuer kann man sich wohl gut demokratisch vereinbaren, wo denn die Progression härter ran muss.

            Das ist die Arbeit nach den von mir genannten Ad-hoc- Massnahmen. Die bestehenden Gesetze aufräumen. Ob Sie es glauben oder nicht: 70 % der WELTWEITEN Steuerliteratur sind deutsch. Nix als sinnlose Ausnahmen und Schlupflöcher.
            Das nutzt nur den Menschen mit teuren Steuerberatern.

            Auch bei der Mehrwertsteuer könnte man gerne einen dritten Steuersatz quasi als Luxussteuer etablieren.
            Ich sehe nicht ein, dass Babywindeln und eine Hermes-Handtasche für 5.000 Euro die gleichen 19 % Mehrwertsteuer haben.

            Meinetwegen kann ein Porsche 50 % Luxussteuer kosten. Aber 95 % von diesen Angeberkisten laufen als Firmenwagen durch die Steuer. Die mit der U-Bahn in die Klinik fahrende Krankenschwester zahlt also quasi den Cayenne des Chefarztes.
            Abschaffen, so wie Tausende andere Lobby-Spielchen.

            Ich kenne doch die Spielchen: der Porsche ist auf die Firma angemeldet und so auch für die Vermögensteuer unerreichbar.
            Ebenso das Haus in Kitzbühel und die Finca irgendwo, die sind offiziell Schulungsgebäude. Die Jacht im Hafen dient der Kundenbetreuung. Ist alles Betriebsvermögen.
            Die Kunstsammlung, die in der Finca an der Wand hängt natürlich auch.

            Warum zahlt von Amazon über Ikea bis Starbucks hier kein Konzern Steuern ? Ausnahmen weg !
            Warum machen wir das nicht ?

            Das Problem mit Betriebsvermögen und der Regelung der steuerfreien Vererbbarkeit des Familienheimes ist doch: wo zieht man die Grenze ?
            Aktuell ist z.B. die Familienwohnung generell erbschaftsteuerfrei. Auch eine 50 Millionen-Villa am Starnberger See. Gerecht ? Nein !
            Dieselben Fragen stellen sich auch bei der Vermögensteuer.
            Es wird Freibeträge brauchen, bei denen dann aber auch wieder gemeckert wird. Ich wette mit Ihnen heute schon, dass das ganze Armeen von Lobbyisten bezahlen wird. Und am Ende vergessen unsere Politiker die Besteuerung des Vermögenswertes ihrer üppigen Pensionen.
            Ab irgendeiner Höhe muss man dann auch an Betriebsvermögen ran, sonst ist die VST völlig sinnlos.

            Es ist wichtig, nicht immer nur pauschal von „Den Reichen“ zu reden.
            Ich würde das oberste Promille speziell sehen, dann das oberste Prozent und dann als dritte Gruppe die oberen 9 % .
            An das oberste Promille kommen wir gar nicht ran, da liegen schon mal fast 40 % des Vermögens. Das liegt gut versteckt unter Palmen.

            Wenn sich das unsere Politiker trauen würden, ich wäre begeistert.
            Wirklich. Es geht auch: in den USA hängt die Steuerlast am Ausweis. Solange Sie die US-Staatsbürgerschaft haben, ist ihr ganzes weltweites Vermögen in den USA zu versteuern.
            Da kann Schumi nicht in die Schweiz und der Beckenbauer nach Österreich ziehen.
            Und den deutschen Pass gibt wohl niemand ab, nur um Steuern zu sparen.
            Machen wir aber nicht !
            Warum?
            Die Änderung würde im Bundestag 2 Minuten brauchen.

            Wenn man an an das obere Prozent ran will, geht es nur mit Besteuerung von Betriebsvermögen, sonst ist es wirkungslos. Weil das Vermögen nicht in der privaten Villa steckt oder der Picasso-Sammlung, sondern in der Firma. Die Diskussion über die Freibeträge wird ein Spass.
            Wirklich ran kommt man nur an die oberen 9 Prozent.
            Das wird auch irgendwann kommen. Und genau das wird dann den fleissigen Installateur treffen, den Diplomingenier mit Haus etc.

            Die wirklichen Probleme liegen aber ganz woanders.
            Sie sprechen selber den Niedriglohnsektor an. Das ist kein Steuerthema, das ist Arbeitsrecht. Kann die Politik schnell regeln.
            1.) Mindestlohn
            2.) Keine Tarifflucht, klare Definition der Tarife.
            3.) Die ganzen Werkvertrags- und Entsendespielchen verbieten oder in
            den Mindestlohn mit Durchgriffshaftung einbinden.
            4.) Leiharbeiter kosten 10 % mehr als die Stammbelegschaft (geht in
            Frankreich) .

            Die Leute müssen endlich genug verdienen um zu leben. So einfach ist es. Krankenschwestern, Erzieherinnen, Altenpfleger……

            So, jetzt kommt der echt unangenehme Teil: in den Spiegel gucken !
            Am grössten Teil der Misere sind wir selber Schuld . Alle !

            1.) Schon mal bei Amazon bestellt, statt in der Stadt im kleinen
            Laden eingekauft ?
            2.) Kunde von IKEA, Starbucks, Addidas, Ryanair, EasyJet, Primark ?
            3.) Sich schon mal gefragt, warum das Postpaket nur 5 Euro kostet ?
            4.) Schon mal im Discounter Fleisch von Tönnies oder von Wiesenhof
            gekauft ?

            Ehrlich ?
            Wer das tut ist im Kern mit schuld am Niedriglohnsektor.
            Ohne Kunden dieser Läden keine Ausbeutung.
            Ganz einfach.
            Idee:
            Gleich morgen früh damit anfangen.
            Der selber gekochte Bio-Fairtrade Kaffe aus dem kleinen Laden kostet nur einen Bruchteil der Ausbeuter-Plörre von Starbucks.

            • @ MeisterEder
              Also vom Ansatz her schon ein starker Text mit viel Wahrheit drin !
              Der Mensch an sich ist ein Egoist und noch schlimmer vielleicht unglaublich bequem. Bemühungen die auf massiven Wiederstand treffen werden fallen gelassen und er gibt sich seinen Schicksal hin!
              Mir geht’s doch gut lass doch die anderen machen !
              So sieht es doch mit der Grundhaltung der meisten aus !
              MfG

              • @ Fleischesser
                Genau so ist es. Kenne ich aus jahrzehntelangen Diskussionen.
                Abends der Sozialist , Kapitalismuskritiker und Weltverbesserer und am nächsten Tag der Starbucks-Kaffe, die IKEA-Möbel, alles schön bei Amazon bestellt und vom Hermes-Sklaven geliefert bekommen. Von Sklaven in Bangla Desh zusammengenähte „Markenklamotten“ an und natürlich mit Ryanair in Urlaub. Schön billig in die Türkei oder nach Ägypten, der Ausbeutung zuliebe.
                98 % nur Lügner und Heuchler. Und immer sind die anderen dran schluld.
                Natürlich.

            • @MeisterEder
              Hab mich neulich mit einer Grünen unterhalten, die immer Fairtrade Produkte kaufte. Sie sagte, es ist nichtmehr auszuhalten, wie wir ueberall veräppelt werden. Sie sah in Berichten dann, dass auch dort geschwindelt wird. Fairtrade Produkte werden mit normalen aufgemischt. Nur ein Teil ist Fairtrade, damit sie es auf das Paket schreiben duerfen.

              Sie sagte, wenn man auch das alles tun will, was gut waere, am Ende erfährt man immer wieder, dass man fuer bloed erklärt wird. Ich verstehe ihre Frustration. Man kann irgendwie fast nichtsmehr glauben, weil uns alles nur vorgegaukelt wird.

  4. Es bleibt wie immer, nur schlimmer !!!
    Gewöhnt euch daran.j
    http://www.anarchismus.de/witze/witze/kuehe.htm

  5. @Almut
    Glaub doch nicht, dass die wirklich Vermoegenden nicht vorsorgen wuerden. Ist doch naiv zu glauben, dass die Vermoegenssteuer die Superreichen abcashen wuerde. Die schaffen ihr Vermoegen dann eben ins Ausland, in die Schweiz, die sind durch solche Steuerfluechtigen reich geworden oder lagern es in Stiftungen aus.
    Am Ende wird wieder die Mittelschicht geschoren, wie immer. Machen wir uns doch nichts vor. Die fueheren niemals Gesetze ein, um sich selber zu scheren. Oder was glaubst du, was ein Politiker so verdient fuers Nichtstun?
    Unser Bundespräsident zb verdient mehr als der amerikanische Praesident. Das war ein ehemals Gruener. Der, solange er nicht selber ganz oben war, auch immer fleissig die Parolen der Gruenen mittrug.

    Der Bundespräsident der Republik Österreich Alexander van der Bellen liegt mit seinem Bruttolohn im internationalen Vergleich im absoluten Spitzenfeld – noch vor dem amerikanischen Präsidenten.

    Donald Trump, derzeit amtierender Präsident der USA, verdient „nur“ 331.473 Euro brutto pro Jahr (=395.000 Dollar) und damit 12.000 Euro weniger als Alexander van der Bellen.

    Das Staatsoberhaupt mit dem offiziell höchsten Gehalt weltweit ist übrigens jenes von Singapur. Stolze 1,7 Millionen Dollar verdient Lee Hsien Loong pro Jahr.

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