Inflation in Spanien steigt auf 4,5 Prozent

Spaniens Inflation steigt auf 4,5 Prozent. Auch in Frankreich nimmt der Preisdruck zu – die Märkte erwarten eine weitere EZB-Zinserhöhung.

Spaniens Inflationsrate ist im August auf 4,5 Prozent gestiegen. Damit erreichte sie den höchsten Stand seit 2023 und lag mehr als doppelt so hoch wie das Zwei-Prozent-Ziel der Europäischen Zentralbank. Auch in Frankreich beschleunigte sich der Preisauftrieb: Die jährliche Inflation kletterte auf 2,7 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit Mai. In beiden Ländern waren vor allem höhere Energiepreise infolge des anhaltenden Nahost-Konflikts ausschlaggebend. 

Goldreporter-Kommentar: Für Deutschland und die gesamte Eurozone werden kommende Woche Inflationsdaten erwartet. Analysten rechnen mit einer Rate von mehr als drei Prozent. Damit wächst der Druck auf die EZB, ihren Leitzins im September erneut anzuheben. An den Märkten wird mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet. Wenn das eintritt, dürfte der Euro gegenüber dem US-Dollar kurzfristig aufwerten und Druck auf den Euro-Goldpreis aufkommen.

Mehr dazu: Geldpolitik & Zinsen und ihr Einfluss auf den Goldpreis

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1 Kommentar

  1. Zinsanhebungen bringen nur etwas, wenn eine Wirtschaft überhitzt ist und man die Lohn- Preis Spirale unterbrechen muss.
    Teuerung durch Mangel oder von aussen jedoch werden durch Zinsen kaum gedämpft.
    Die Leute konsumieren so und so weniger und damit kommen noch mehr Betriebe in Schieflage
    Wo kein Baumarkt oder Modekette mehr ist, wird auch nichts mehr gekauft.
    Jetzt kommt die Wuittung für all die Misseirtschaft der letzten 10 bis 15 Jahre.
    Steigende Arbeitslosigkeit, Teuerung, Mangel auf allen Ebenen.
    Eine Frage: Was gibt es hier noch im Überfluss ?

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