Der Iran-Konflikt sorgt für steigende Renditen und erhöhte Inflationserwartungen. Für den Goldmarkt bleibt kurzfristig ein schwieriges Umfeld bestehen.

Iran-Konflikt erhöht den Druck am Anleihemarkt
Der Nahost-Konflikt bleibt ein zentraler Faktor für die Finanzmärkte. Dabei richtet sich der Blick derzeit weniger auf den Goldpreis als auf die Folgen für Energiepreise, Inflationserwartungen und die Kapitalmärkte.
Am Montag setzte Teheran die indirekten Verhandlungen mit Washington aus. Hintergrund ist die Ausweitung der israelischen Offensive im Libanon. Gleichzeitig drohte der Iran erneut mit einer Blockade der Straße von Hormus. Damit wächst die Sorge vor steigenden Ölpreisen und neuen Belastungen für die Weltwirtschaft.
Der Goldmarkt steckt in einem Spannungsfeld: Marktnarrativ, technische Schwäche und steigende Renditen belasten kurzfristig.

Zinsen steigen auf beiden Seiten des Atlantiks
Die Unsicherheit spiegelte sich am Montag vor allem am Anleihemarkt wider. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg wieder auf 4,5 Prozent. Auch europäische Staatsanleihen gerieten unter Druck. Dabei erreichte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erneut die Marke von 3,0 Prozent. Das entspricht einem Niveau wie zu Zeiten der Eurokrise.
Hintergrund ist die Erwartung, dass ein anhaltender Konflikt die Energiepreise hoch halten und damit den Inflationsdruck verstärken könnte. Allerdings waren die Inflationsindikatoren zuletzt wieder softer ausgefallen (PCE-Index, deutsche Inflation). Nun werden Zinssenkungen an den Märkten wieder vorsichtiger eingepreist.
Goldmarkt wartet auf neue Impulse
Währenddessen scheint der endgültige Test der 200-Tage-Linie noch nicht abgeschlossen zu sein. Denn am frühen Abend lag der Goldpreis 1,5 Prozent im Minus bei 4.470 USD (3.845 EUR). Damit betrug der Abstand zum 200-Tage-Schnitt noch rund 2 Prozent.
Fehlende technische Impulse und der zusätzliche Druck von der Zinsseite belasten die Edelmetalle weiter kurzfristig.
Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Der Iran kündigte weitere Fronten an, darunter Bab al Mandab, das Tor der Tränen und somit den Zugang zum Roten Meer und dem Suezkanal. Passiert das, dann gute Nacht Europa und deine Schiffe dürfen das Kap umrunden.Übrigens ist diese Meerenge noch leichter zu sperren als Hormuz. Auf der einen Seite sitzen die Huti und auf der anderen Seite Djibuti Eritraea und Somalia. Alle davon hassen den Westen und die USA wie die Pest, alle haben eine hervorragende Armee. Damit wäre der Golf von Aden zu und maruti könnte dort nicht mehr tauchen und urlauben. Gas wäre der Gau für maruti, aber der Supergau für die EU und Deutschland.
Die USA haben sich in Somalia schon ein paar mal blutige Nasen geholt, zuletzt unter General Aidid.
Da entstand sogar ein Hollywood Film „Blackhawk Down“
Hervorragende Armee, die Huthis..
Humor hast du,das muss ich dir lassen
@Ghhhhh
Täuschen Sie sich nicht, die Huthi sind brangefährlich und haben das Kriegshandwerk von der pike auf gelernt und verfügen mittlerweile über modernste Waffen.
Zumal weniger die Waffen Ausstattung zählt, als der Wille und die Manpower.
Übrigens, Jemen ist ein schönes Urlaubsland, fahren Sie mal diesen Sommer da hin.
Lernen Land und Leute kennen.
Muss ja nicht imme Malle sein oder Fuerte.