Sonntag,24.Oktober 2021
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Iranische Zentralbank bekämpft Inflation mit Goldmünzen-Verkauf

Iranische Goldmünze
Iranische Goldmünze: Mit dem Verkauf von Gold will die Zentralbank Liquidität aus dem Markt nehmen.

Die Inflationsraten im Iran sind zuletzt deutlich gestiegen. Die Zentralbank versucht nun, Geld aus dem Kreislauf abzuziehen, um den Schaden zu begrenzen.

Laut der Nachrichtenagentur Fars ist die Inflationsrate im Iran im vergangenen Monat auf 37,5 Prozent gestiegen. Das meldet der Nachrichtendienst Al Bawaba. Das Statistcal Center of Iran publizierte zuletzt einen Anstieg der Konsumentenpreise um 39,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Die größten Preissteigerungen gab es demnach bei Tabak (+101,4 %), Früchten/Hülsenfrüchten (+94,1 %), Tee/Kaffee (+80,2 %) und Wohnungseinrichtung (+65 %). Die Preise für Wasser, Treibstoff und Elektrizität stiegen mit +12,1 Prozent vergleichsweise moderat.

Zu den gestiegenen Warenpreisen haben auch die internationalen Sanktionen gegen den Iran beigetragen. Die Zentralbank des Iran hat drei Maßnahmen angekündigt, um die Inflation einzudämmen und Geld aus dem Kreislauf zu nehmen. Deren Gouverneur, Mahmoud Bahmani, erklärte laut  Al Bawaba: “Mit dem Verkauf von Staatsanleihen und Gold, sowie mit einer Reduzierung der Liquidität hoffen wir, die Inflation zu drosseln“.

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11 KOMMENTARE

  1. Intelligenter als die dämonkratischen Westen!Warum verhalten sich „Diktaturen“nachhaltiger für nachkommende Generationen als unsere kultivierten Staatsoberhäupter?

    • Wo siehst Du „kultivierte Staatsoberhäupter“ ?

      OK, die Queen lass ich da grad noch durchgehen …..

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  3. Da sieht man es wieder. Wenn die Keynesianer versagen hilft nur noch Gold.
    Was übrigens auch zeigt, dass Keynes irrte und Gold eben kein archaisches Relikt ist.

    • @anaconda

      Wenn der erste Arbeitnehmer in diesem archaischen Gottesstaat mit Gold entlöhnt wird lass mich das wissen.

      • @federico
        So weit hergeholt ist das nicht. Gab es doch bzw. gibt es noch den islamischen Gold Dinar. Iran wollte diesen oder diesen 2004 eingeführt.
        Der Islamische Dinar ist eine auf Gold basierende Ersatz-Währung.(Wikipedia).

      • silberdirham und golddinar nach saudischen standards sind anerkanntes zahlungsmittel in malaisia singapur und indonesien.
        das sind mal lässige 500millionen menschen die den goldstandard leben.
        im gegensatz zu den dortigen fiatwährungen werden zb malaisische dinare auch in singapur akzeptiert und umgekehrt.
        darüber hinaus kann man damit in nahezu ALLEN muslimisch geprägten ländern im basar bezahlen.
        klar bei aldi kann man nicht mit gold bezahlen, aber die welt hört halt nicht hinter großprunsdorf auf.

          • @osoto und ekki
            Und doch werden sie es schaffen, den Iran kaputtzuspielen, wann immer nötig. So wissen die Amis bereits jetzt, daß auf Kuba bald eine Cholera-Epidemie ausbrechen wird – was für ein kluges Volk sie doch sind. Und die Videos, die den angeblichen Einsatz von Giftgas durch Assads Armee „dokumentieren“ sollen, waren schon Tage bevor es angeblich passierte im Internet zu sehen.
            Es werden gar wundersame Dinge auch in Persien geschehen.
            Wann immer die klugen Amis das so voraussehen.
            Sie allein legen fest, was Wahrheit ist.
            Als Gottes eigenes Volk.
            Wartet nur ab.

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