JPMorgan sieht Goldpreis über 5.000 Dollar

JPMorgan erwartet den Goldpreis im vierten Quartal 2026 über 5.000 US-Dollar. Die Bank sieht Gold weiter als Absicherung gegen Marktrisiken.

JPMorgan bleibt für Gold ausgesprochen optimistisch. Die US-Großbank erwartet laut The Motley Fool, dass der Goldpreis im vierten Quartal 2026 die Marke von 5.000 US-Dollar je Feinunze überschreitet. Auch darüber hinaus sieht das Institut weiteres Aufwärtspotenzial.

Die Prognose fällt in eine Phase erhöhter Unsicherheit an den Finanzmärkten. JPMorgan-Chef Jamie Dimon hatte zuletzt vor einer Häufung wirtschaftlicher und geopolitischer Risiken gewarnt. Er verglich diese mit tektonischen Platten, deren Zusammentreffen erhebliche Verwerfungen auslösen könne.

Ausgehend von einem Goldpreis um 4.350 Dollar entspräche ein Anstieg auf 5.000 Dollar einem Plus von rund 15 Prozent. Das Rekordhoch von 5.419 Dollar von Ende Januar wäre damit allerdings noch nicht erreicht. Mit dem aktuellen Kursniveau notiert Gold immer noch 20 Prozent unter der Bestmarke.

Goldreporter-Kommentar: Nach sechs Monaten Kurskorrektur ist nun wieder ein eindeutig positives Momentum erkennbar. Genauso wie die Baisse, die Baisse nährte, zieht nun ein steigender Goldpreis wieder zunehmend spekulatives Kapital an. Aus charttechnischer Sicht dürfte es aber spätestens im Bereich zwischen 4.400 und 4.480 USD (200-Tage-Linie) ein paar Gewinnmitnahmen geben.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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16 Kommentare

  1. Trotzdem
    Bisher wurde noch jedes All Time High von einem noch höheren überboten. Und die Abstände werden kürzer.
    Somit ist klar, dass wir in Bälde Preise weit über 5.419 Dollar sehen werden. Somit sind 5.000 von JO Morgan mehr als realistisch. Ob nun die 6.000 Ende 2026 oder im ersten Quartal 2027 erreicht werden, macht das Kraut auch nicht mehr fett.
    Daraus folgt, jetzt kaufen, so man Gold will und braucht und nicht wieder erst bei 10.000 und dem danach folgenden Rücksetzer.

  2. Kaum steigt der Goldpreis überbieten sich die sogenannten Experten mit ihren Prognosen.
    Ich empfehle eher Kaffeesatz lesen.

    • @Frosch
      JP Morgan hätte auch schweigen können.Denn man hat es ja nicht nötig.
      Wenn die aber reden, kann man annehmen, dass man sich nicht unbedingt blamieren will.
      Und da die Goldpreisfrückerei auch für die Banken sehr teuer ist, könnte man zu dem Schluss kommen, dass man zur Zeit nicht bereit ist, allzuviel Gold abzuwerfen und den Goldpreis etwas steigen zu lassen. Dabei Shortkontrakte aufbauen, was allemal billiger ist, besonders, wenn der Preis steigt.
      Übrigens, das können wir auch. Als Derivate.
      Sich bei steigenden Preisen nach unten hin absichern.
      So man das will.
      Und so stellt sich die Frage, was hat JP Morgan für einen Grund, etwas auszuplaudern ?
      Um Leute in den Goldrausch hinein zu locken ?
      Das war mal und zieht mit Sicherheit nicht mehr. So blöd sind Goldanleger nun wieder auch nicht mehr.
      Oder, man will wieder mal Seriös wirken und nicht mehr Bankster sein ?
      Das schon eher.

          • @Heinrich IV
            Man kann aber auch den Zug dadurch verpassen.
            Wer 2016, als ein Krügerrand nur noch knapp 1000 Euro kostete, abwartete, ob es noch billiger geht, beisst sich heute hinten rein. Garantiert.
            Den Mutigen gehört nämlich die Welt und nicht den Zögerern und Zauderen ( Wallenstein).
            Trotzdem, ich kann Sie verstehen, mir geht es ähnlich und anderen auch. Wir sind eben die Masse, das Herdenvieh.
            Und dieses muss wissen, dass Gold zu 100% die 5.500 Dollar wieder überspringen wird.
            Das war das ATH und jedes ATH wurde bisher getestet und überwunden. Ohne Ausnahme, jedes.
            Die eigentliche Frsge ist, in diesem Jahr oder im nächsten. Aber es wird und es wird schnell und unerwartet und von den meisten verschlafen geschehen. Das Herdenvieh schläft eben gerne, wenn die Ausgeschlafenen handeln.

        • @Mitledender1
          Kennen Die jemanden, der nicht günstig kaufen will ?
          Also, ich nicht.
          Wenn Sie 2008 Gold gekauft haben, haben Sie heute gesehen ohnehin günstig gekauft. Je nachdem, man hätte 2008 auch noch günstiger kaufen können und heute dafür mehr Gold besessen.
          Such is life.
          Die Herde rennt zum Mediamarkt, wenn der Flachfernseher 50 Euro billiger beworben wird und merkt nicht, dass er sau teuer ist.

  3. Vielleicht sollen die komischen Rohstoff-Bugs ihr freies wartendes Geld auch in Gold investieren, um andere Rohstoffe nicht zu treiben.
    Da wo vielleicht eher die Musi spielen könnte.
    Denn wenn das Militär zum Rapport im WH erscheinen soll, um Mittel und Wege aufzuzeigen, wie man die Waffenproduktion erhöhen kann, so benötigt man dann viel Silber. Bisher spielen die doch nur mit Papiersilber (ist Gold eigentich in den USA ein kritisches ‚Mineral‘).
    Will sagen – sollte es hier mal was preislich ausbrechen – beobachten.
    Ihr könnt mit Euren Papierschnipseln Kriege verhindern (lol).
    Oder wir bieten in der US-Botschaft unsere Silberlinge für 600€ (keine USD) OTC an (doppel-lol)

  4. @ Heinrich IV Wenn sie schon was liegen haben können ja noch warten.Ich bin mir aber recht sicher ,daß wir am Jahresende statt 3800 so knapp 5000 sehen werden.Dafür stehen geeinten Schuldenbarone dieser Welt zu 100% ein.

    • @Materialist
      Natürlich habe ich relativ viel rumliegen.
      Ich rechne aber eher damit, dass der Ölpreis bald explodiert und Gold noch nochmal unter die 4000 Dollar kommt.
      Langfristig gibt es natürlich nur eine Richtung beim Gold.

      • @Heinrich VI
        Börsen planen in die Zukunft, die Gegenwart spielt weniger die Rolle.
        Das Zeitalter von Öl geht zu Ende.
        Das Zeitalter der Elektrizität kommt in Schwung.
        Nicht umsonst warnt schon der Chef des Norwegischen Stastsfond selbst von einem Totalverlust, falls Öl weniger gebraucht wird.
        Der Helium 3 Fusions Reaktor kommt vorwärts.
        Woher Helium 3 nehmen ?
        Vom Mond, dort gibt es grosse Mengen abzubauen.
        Woher das plötzliche Interesse der Privatwirtschaft
        ( Musk ind Co) am Weltall und insbesondere dem Mond ? Auch China zeigt grosses Interesse am Mond und auch Indien und Russland.
        Ich sage ihnen, der Grund dieses Wettlaufes ist der Bergbau dort und Helium 3, welches alle Energieprobleme der nächsten 10.000 Jahre ! lösen kann.
        Anderseit fahren wir immer noch mit der Pferdekutsche, dem Verbrennungsmotor, welcher vor bald 200 Jahren entwickelt wurde.
        Wie kange noch ?

        • @ Maruti
          Ab und zu kann ich leider nur den Kopf schütteln.
          Das kann doch nicht ernst gemeint sein?
          Keine Problemlösung für die Erde aber nach den Sternen greifen wollen?
          Nicht mit diesen zur Zeit aktuellen Akteuren!!
          Wenn es so weltweit weiter geht, können wir doch froh sein wenn es zu keinem Atomkrieg führt! Ist nur meine bescheidene Meinung. Hermann

          • @Hermann
            Kann mich nur anschließen. Die Amis führen
            doch permanent Krieg nur um das Erdöl.
            Oft denke ich, es kann alles nicht ernst gemeint
            sein und erinnert eher an Provokation zwecks
            Meinungsforschung.
            Aber Heliumabbau auf dem Mond, der war richtig gut.
            Da kommen viele Flugmeilen zusammen.

    • Hallo Zusammen
      Die USA zahlen täglich 3 Milliarden Zinsen für ihren Schuldenberg! Das ist über 1 Billion pro Jahr. Tendenz steigend!
      ich finde das echt krass. Der neue Slogan von Trump könnte lauten: Machen wir Amerikas Schulden wieder gross!!!!

  5. @ Maruti
    Noch was… auch wenn Öl als Treibstoff nicht mehr gebraucht werden würde, so wird es in nächster Zukunft doch noch für richtig Vieles gebraucht. Schmierung, Kunstofferzeugung und sogar für Arzneimittel! Die Abhängigkeit von Öl wird sich in den nächsten Jahren nicht so schnell ändern. Was kann schon Helium dagegen?

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