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Krisenmetall: Der IWF hat was gegen Gold

Der Internationale Währungsfonds sorgt einmal mehr mit einem denkwürdigen Diskussionspapier für Aufmerksamkeit. Zuletzt wurde aus IWF-Kreisen eine „Bargeldbesteuerung“ vorgeschlagen, nun nimmt man sich das Gold vor. Ein Wirtschaftswissenschaftler des Hauses wettert gegen den Goldstandard. Gold wirke in einer Krise als Krisenverstärker. So habe die mit dem Kaiserreich eingeführte Goldwährung in Deutschland zur späteren Wirtschaftskrise beigetragen. Grundtenor: Goldgeld fördert Deflation. Aber vielleicht ist das Gold ja gar nicht schuld, sondern die mangelnde Haushaltsdisziplin der Politiker und deren wiederkehrender Wunsch, teure Kriege und soziale Wohltaten zu finanzieren. Einer gesunden, innovationsfreudigen Wirtschaft hat stabiles Geld noch nie geschadet, im Gegenteil. In einer Sache haben die Bank-Ökonomen aber sicher recht: Zur Erzeugung kreditfinanzierter Scheinblüten und für den Betrieb einer profitorientierten Geldwirtschaft als Selbstzweck ist goldgedecktes Geld so gar nicht geeignet. Mehr

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Eingetragen von am 27. Feb. 2019. gespeichert unter Gold, Hot-Links, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Krisenmetall: Der IWF hat was gegen Gold”

  1. Gold kann gar nicht an einer Kriese schuld sein. Gold ist ein Metall. Es ist einfach nur da. Schuld hat was mit Schulden zu tun. Schulden was mit Kredit. Wenn irgend etwas Schuld ist, dann kann Kredit für eine Kriese schuld sein. Es steckt eigentlich schon in dem Begriff Schulden!

  2. @Thanatos hat doch schon alles dazu auf den Punkt gebracht: Es werden rein prophylaktisch Sündenböcke in Stellung gebracht. Ein Goldverbot, weitere Geldmengenausweitungen? Alles Spiegelfechtereien, um von den systemimmanenten Ursachen – weitere Wachstumsunmöglichkeiten, Verschuldungszwang, die zerstörerische Wirkung des Finanzkapitals – abzulenken.
    Gold ist die Medizin, nicht die Ursache für die Krankheit.

    • Historiker , Wiwis , Staatsrechtler, Poltiker, Finanzwirtschaftler, Zukunfts-forscher u.a. benannten einmal das 19 Jhr. als das europäische, das 20. Jhr als das amerikanische u. das 21. Jhr als das asiatische, tatsächlich topt das 21. Jahrhundert aber die gesamte bisher manipulierte Propaganda aller Wirtschafts,-u. Lebens,-u. Arbeitsbereiche u…weiteren Steigerungen sind keine Grenzen gesetzt..

      Insofern wird der IWF ein Fall für den IWF …..

    • @Berolina

      Naja, ein Versuch war’s wert.

      Aber in der Tat, das ist eine klassische contradictio in adiecto: Gold verkörpert doch gerade das Gegenmodell zur Inflationierung qua Fiatmoney. Diejenigen, die die permanente Krise mit ihren eigenen Auslösern zu verschlimmbessern versuchen – noch mehr Fiat, um den Patienten zu sedieren -, sehen natürlich in Gold ihren ureigensten Feind. Kann man ja auch irgendwo verstehen: Gold stellt ganze Experten-Biografien in Frage.

      • Klapperschlange

        @Thanatos

        Unser Schauplatz ‚Hanoi ‘mit den Laien-Schauspielern ‚Kim & Donald‘:

        eigentlich hätte Trump eine positive Nachricht zum Thema Nordkorea dringend gebraucht, um von seiner (medialen) Schlappe mit seinem Ex-Anwalt ‚Cohen ‘abzulenken, („Cohen-Aussage“: Trump will nur sich selbst und sein Imperium „MAGA “ machen, aber nicht „Amerika“…),
        aber nachdem die „Verunreinigten Staaten“ und hemmungslose Schuldenmacher unserem „Jung Kim“ überhaupt nichts anbieten (Wegfall der Sanktionen) wollen, kann Kim nur der iranischen Warnung folgen, daß alle Verträge mit Trump/Pompeo für Translators Katz sind…

        https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article189542071/Gipfel-zwischen-Trump-und-Kim-gescheitert.html

        Die nächste Hürde für „Donald“ wird eine Einigung mit den „Demok.Ratten“ sein, die anstehende Schulden-Obergrenze (ab dem 2.3.2019) erneut anzuheben („alte Schulden mit neuen Schulden zu finanzieren).

        • @Klapperschlange

          Kurz vor Beginn der Aufführung „Kim & Donald forever in love“ hat die in Japan erscheinende pro-nordkoreanische Zeitung „Choson Sinbo“ laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur „Yonhap“ die Roten Linien beschrieben, die für die nordkoreanische Seite gelten.

          Im Gegensatz zur medialen Irreführung seitens des bundesdeutschen Staatsfunks, liefen die Forderungen auf Selbstverständlichkeiten hinaus. Man erwarte ein substantielles Entgegenkommen: „Nordkorea bewegt sich nur so viel, wie sich die USA bewegen.“ Nordkorea wolle sein Atomwaffenprogramm nur einschränken, wenn die USA auch ein Entgegenkommen zeigen würden.

          https://www.n-tv.de/politik/Nordkorea-fordert-US-Entgegenkommen-article20877706.html

          In der seiner Pressekonferenz zum Gipfel-Scheitern sagte das Trumpeltier, Kim habe die Aufhebung von Sanktionen verlangt. Und als ob er geahnt hätte, dass das wohl nicht den Abbruch der Gespräche hinreichend erklären könnte, schob er noch nach: „Die GANZEN Sanktionen!“

          Nein, wenn Du mich fragst, sollte Nordkorea einseitig in Vorleistung gehen. Diese Verhandlungsstrategie ist zwar ganz schön bauernschlau, hat aber – wen wundert´s – nicht gefruchtet.

          • Klapperschlange

            @Thanatos

            Ja, aber … wie Reuters berichtet: Nordkorea wäre mit der „teilweisen Aufhebung“ der Sanktionen schon einverstanden, –

            https://twitter.com/reuters/status/1101173723279822848

            – aber, wie wir wissen, waren ja auch die „Hardliner“ Pompeo/Bolten“ mit an Deck.

            Dabei stand unser Donald kurz davor, auch den „Friedens-Hobelpreis“
            in der Hotel-Halle von „Mar-a-Lago“ (Floh,- rida) an die Wand zu nageln, wenn er wenigstens einen Friedensvertrag zwischen Nord-/Südkorea unterschrieben hätte.

            Nicht mal das schafft er…

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