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Kurse im März: Euro verliert gegen Gold, Silber und sich selbst

Wiener Philharmoniker, Goldmünze und Silbermünze (Foto: Goldreporter)

Steigende Preise im März: Wiener Philharmoniker in Gold und Silber

Der Euro-Börsenpreis für eine Unze Gold ist im März um 3,3 Prozent gestiegen. Silber gewann gegenüber dem Euro 1,27 Prozent. Und die Gemeinschaftswährung hat sogar gegen sich selbst verloren!

Am letzten Handelstag des März fixierten die Banker in London den Goldpreis am Vormittag bei 1.602,50 Dollar. Das entsprach 1.253,13 Euro.

Daraus ergibt sich für Gold gegenüber dem US-Dollar ein Gewinn von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Der Euro wertete gegenüber Gold um 3,3 Prozent ab. Die Zypern-Krise hat zweifellos dazu beigetragen.

Zwischenbilanz 2013
Seit Jahresbeginn ist der Goldkurs auf Basis des A.M.-Fixings um 3,7 Prozent gefallen (-0,67 Prozent in Euro). Vom Allzeithoch ist Gold 15,5 Prozent entfernt ($ 1.896,50 am 05.09.11). In Euro gerechnet sind es gegenüber dem Top ( €1.382,27 am 01.10.12) minus 9,34 Prozent.

Wie hat sich Silber geschlagen?
Mit 28,64 US-Dollar stand der Kurs für die Silberunze 1,07 Prozent niedriger als Ende Februar. In Euro umgerechnet sprang dagegen ein Gewinn von 1,27 Prozent heraus.

Die Silber-Preisentwicklung im laufenden Jahr:  -4,37 Prozent gegenüber dem US-Dollar (-1,59 Prozent in Euro). Vom Allzeithoch im Januar 1980 ist der Silberkurs 42 Prozent entfernt.

Was hat sich real geändert?
Eine Unze Gold und eine Unze Silber wiegen weiterhin jeweils 31,1035 Gramm. Dagegen ist ein Euro in Zypern jetzt deutlich weniger wert, als ein Euro auf einem deutschen Konto. Glauben Sie nicht? Fragen Sie einen Sparer in Nikosia!

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Eingetragen von am 29. Mrz. 2013. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News, Silber, Silberpreis. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

2 Kommentare für “Kurse im März: Euro verliert gegen Gold, Silber und sich selbst”

  1. Wenn man die zukünftige Goldpreisentwicklung betrachtet,darf man die Förderkosten nicht übersehen.Denn diese steigen rasant, so um die 10 % pro Jahr und liegen heute schon bei fast 1200 EUR.Es wird erwartet,dass die Förderkosten im Jahr 2020 bei fast 2500 EUR liegen werden, manche sprechen schon von über 3500 EUR.Das wird bedingt,dass die Ergiebigkeit der Minen immer weiter abnimmt,neue Minen kaum erschlossen werden und das Recycling
    aufwendig, arbeitsintensiv und teuer ist.Beide auch energieaufwendig. Läßt man die zunehmende Schmuckindustrie beiseite (Zunehmend deshalb,weil die Weltbevölkerung weiter wächst und die vormals 3.Länder vermehrt Wohlstand entwickeln), wird durch die High Tech Industrie der Goldbedarf ins unermessliche steigen.
    Man sollte eben nicht vergessen,dass Gold ein monetärer Ersatz aber auch ein industrieller Rohstoff ist und das Angebot mehr als knapp und die Förderung teuer und energieaufwändig bleiben wird.
    Deshalb gehört Gold nicht nur in diesen turbulenten Zeiten zum bevorzugten Anlageprodukt eines langfristig denkenden Investors.

  2. Ich möchte etwas zu Förderkosten sagen.Ich habe bei Russen ein Paar interessante Seiten gefunden.1200 euro pro Unze ,das kann stimmen,aber es werden nicht alle Kosten berechnet.2012 waren Förderkosten in Russland fast 1800USD.Um 1 gramm Gold zu kriegen ,wird 1 000 kg verarbeitet.Es hängt natürlich auch von Land ab.Aber sowieso,wir haben billige Rohstoffe dank Afrika und Asien.Wer achtet in China auf Ekologie bei Paladiumförderung.In De gibt auch Palladium,aber hier wird teuer.Alle Grüne-Gutmenschen nutzen Technik auch,aber sie wollen das nicht wissen,wie das gefördert oder verarbeitet wird,wenn das irgendwo dort ist.

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