Donnerstag,17.Juni 2021
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Lockdown in Deutschland bis 7. März verlängert

Bund und Länder haben sich am gestrigen Mittwoch auf eine Verlängerung des seit Dezember bestehenden Corona-Lockdowns geeinigt. Nächster Stichtag ist nun der 7. März 2021. Für diesen Termin werden erste Lockerungsmaßnahmen avisiert. Friseure dürfen aber bereits ab dem 1. März wieder öffnen. Danach will man weitere Öffnungsschritte angehen, sobald die 7-Tage-Inzidenz auf mindestens 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner fällt. Am heutigen Donnerstag lag der bundesweite Wert bei 64,2. Im Zentrum der Vorsichtsmaßnahmen stehen die jüngsten Virus-Mutationen. Mehr

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10 KOMMENTARE

  1. Bisher hat die ReGIERung und die ihr treu ergebenen „Corona-Experten“ (das sind diejenigen, die genau das vor der Presse zum Besten geben, was die „Volksvertreter“ von Ihnen verlangen (weil alle anderen Kritiker automatisch in die Gruppe der „Corona-Leugner“ geschoben werden)) die Erwartungshaltung der Bevölkerung zu möglichen Corona-Lockerungen und Firmen-/Geschäfts-Öffnungen an den „Meilenstein“ und Inzidenzwert von „kleiner/gleich“ 5 0 geknüpft –
    kaum nähert sich der Wert der 50er-Marke, ändern die „Experten“ die Meßlatte auf „3 5 „.

    Die „Gewerbe-Treibenden“, die gerade an ihren Insolvenz-Anträgen arbeiten, fühlen sich „belogen“ und „betrogen“.

    • @Klapperschl.
      Man kann sich nur belogen und betrogen fühlen, wenn man an Versprechungen glaubt. Wer das nicht tut, wird
      zwar in jeder erdenklichen weise herabgewürdigt, ab dem bleiben wenigstens Enttäuschungen erspart.
      Vielleicht bekommen wir ab einem Inzidenzwert von 10 dann dann größere Freiheiten. 15 km weiter fahren zu dürfen, wäre doch ein Traum. Die paar Jahr müssen wir eben durchhalten,

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  3. @Kassandra

    Wenn die Maßstäbe mittels derer etwas erklärt oder legimiert werden soll, willkürlich geändert werden, ist dies der Beweis, dass das zu Erklärende bzw. zu Legitimierende falsch ist. Es wird sich nichts ändern solange alle still halten, dies beweist die Erfahrung von 1989.

      • @Herrmann

        Nun es hat jede Menge gebracht, jede Menge Schlechtes, aber auch so Manches Gutes.
        Die letzten 30 Jahre habe ich mir ne Menge Gutes leisten können, was zu DDR-Zeiten unmöglich war. Aber eine solche Betrachtung hat freilich sehr viel mit persönlich Erlebten und Erfahrenem zu tun. Ich möchte heute nicht mehr missen, dass ich mir fast Alles kaufen kann weil die Läden und Geschäfte im Überfluss voll sind. Die DDR-Mangelwirtschaft nach Allem und Jedes, war schlichtweg zermürbend. Vor Corona konnte ich reisen wohin ich wollte, ich kann die Bücher lesen, die Musik hören, die Filme sehen, die mir gefallen und so manches mehr.
        Das Leben ist einfacher geworden in vielerlei Hinsicht.

        Aber natürlich ist auch Vieles schwieriger geworden, die existentielle Unsicherheit ( Arbeit, Wohnung ) ist gestiegen. Die Politiker sind genauso, wenn nicht noch schlimmer korrupt und verlogen als die SED Bonzen, die Medien sind faktisch gleichgeschaltet, Kritiker der Verhältnisse werden zwar nicht mehr eingesperrt und kriminalisiert,( wie in der DDR ) aber Ihnen wird auf andere Art und Weise das Leben zur Hölle gemacht.

        Nun ja, abschließend lässt sich sagen, ich habe in den letzten 30 Jahren viele getroffen die mit allem Recht der Welt über das heute, hier und jetzt gemeckert haben, aber ich Niemanden getroffen der deshalb die DDR zurück haben wollte.

        Komischerweise beschleicht mich dennoch immer wieder eine Art Heimweh und ich hab mein Haus voll Mit DDR-Literatur, mit alten DEFA Filmen und diversen Schallplatten.
        Ein Zitat, dass ich Irgendwo einmal gelesen habe, fand ich sehr treffend, weshalb ich es hier wiedergebe.

        Wer sich nicht gern an die DDR erinnert hat kein Herz
        und wer Sie wiederhaben will keinen Verstand

        • @Krösus
          War etwas Frust bei mir. Ich gebe Ihnen eigentlich recht. Die 40 Jahre DDR waren nicht ansatzweise vergleichbar mit unserem heutigen Lebensstandart.. Der Zeit muß man nicht nachtrauern. Allerdings weiß auch keiner, wie es hier weitergeht. Vielleicht überlegt sich nach Einführung des elektronischem EURO
          jeder zweimal, ob er sich noch an so einem Forum beteiligen sollte oder ob er dann Gefahr läuft, vom Internet getrennt zu werden. Dann wird es leer im Kühlschrank.
          Die großen Internetanbieter zensieren doch schon jetzt nach Belieben.
          Ich würde gern sagen, reden wir in 10 Jahre noch einmal über leere Renten-kassen, Inflation und sich auflösende Vermögen, bin mir aber nicht sicher, das die biologische Uhr da mitspielt.

          • @Herrmann

            Sie haben völlig Recht, auch hierzulande sind die fetten Jahre seit Langem vorbei. Auf der historischen Stufenleiter des Vergleichs würde ich mal sagen, befinden wir uns ungefähr im Jahre 1987 und das ist kein Zufall.

            KAPITALYPSE NOW

            Am Anfang war der Mauerfall. Die Sieger der Geschichte warfen das Handtuch, zogen die weiße Flagge hoch und das Reich des Bösen fiel dem Scheiterhaufen der Geschichte anheim. Die Guten dieser Welt konnten wieder zutreten wo immer Ihnen dies gefiel und Sie machten in Jugoslawien, Irak, Libyen usw.usw. Gebrauch davon.

            In den Chefetagen der freien Welt, knallten die Sektkorken und deren Management aus Wirtschaft, Politik und Bewusstseinsindustrie , gaben sich den abenteuerlichsten Hoffnungen hin. Der ewige Friede, das Ende der Geschichte ( Francis Fukuyama ) gar, rückten in greifbarer Nähe, nun da die friedliche marktwirtschaftliche Demokratie sich weltweit durchgesetzt habe und der kommunistische Erbfeind am Boden liege. Neue Märkte, goldene Berge, blühende Landschaften ( Helmut Kohl ) und ein zweites deutsches Wirtschaftswunder ( Willy Brandt ) seien zu erwarten. Treue Hände hingegen, raubten, stahlen, plünderten was nicht niet und was nicht nagelfest war und auch Karl Marx wurde als Theoretiker – wieder einmal – zu Grabe getragen ( Norbert Blüm )

            Doch zu früh gefreut. Am Ende läuft die Geschichzte AMOK und das automatische Subjekt ( Marx ) taumelt seinem GRANDE FINALE entgegen. Eine wüste Konzepthackerei ist dann auch seit Jahr und Tag im Gange und beweist doch nur, dass es auf dem Boden der alternativlosen Marktwirtschaft ( Angela Merkel ) keine frohe Zukunft mehr geben kann.

            Es lässt sich schließlich nicht länger leugnen, dass sich nicht eine einzige der Hoffnungen von 1990 erfüllt hat. Der Osten Deutschlands ist zum unbezahlbarem Daueralimentierungsanhängsel der alten Bunzreplik ( Helmut Kohl ) geworden. Das zweite deutsche Wirtschaftswunder ist ebenso ausgeblieben, wie die neuen Märkte im Osten. Auch vom weltweiten ewigen Frieden, der nach dem Untergang des Reichs des Bösen sich etablieren sollte, ist Nirgendwo etwas zu sehen, Und wenn der westliche Wohlstandsbürger, soweit von solchen überhaupt noch die Rede sein kann, die Zeitung aufschlägt oder das TV Gerät einschaltet, kann er sich darauf verlassen, dass er von einer wahren Flut von Pleiten, Pech und Pannen von Krisen, Kriegen, Katastrophen, die auch vor den Festungen Europa, Nordamerika usw. immer weniger halt machen, geradezu erschlagen wird. Was dann auch prompt dazu führt, dass sozusagen als betäubender Gegenpol, Sendungen wie Dschungelcamp, Musikantenstadl, Deutschland sucht den Superstar usw.usw. sich steigender Beliebtheit erfreuen. Doch es kann nur schlechter werden, denn was schon sind Dschungelcamp und Musikantenstadl, gegen eine Theorie, die besagt, dass linke Globalisten in geheimen Zirkeln, eine neue Weltordnung des Sozialismus einführen wollten. Die Krise der Moderne ist eben auch die Krise ihres Geistes.

            Was aber wurde aus Karl Marx, dem alten Besserwisser, den man glaubte 1990 als Theoretiker beerdigen zu können. Nun Totgeglaubte leben bekanntlich länger und das Leib und Magenblatt der Wallstreet, die New York Times sah sich am 18 April 2018 veranlasst, auf seiner Titelseite zu schreiben;

            Happy Birthday, Karl Marx. You Were Right!

      • @Herrmann
        Erinnere Dich an die After-Eight-Werbung: „Some things never change!“
        https://www.youtube.com/watch?v=JZ3_d0unago
        EZB, EZB, die hat immer Recht

        Sie hat uns alles gegeben. Mickymaus-Geld, und sie geizte nie.
        Auch wenn sie mal lag daneben – was wir sind, sind wir durch sie.
        Hat die Vernunft sie verlassen, war die Kritik ihr egal.
        Tut sie verarschen die Massen, Geld drucken ist kein Skandal.
        /Refrain:/ EZB, EZB, die hat immer Recht. Und ihr Sparer, es bleibe dabei.
        Denn wer kämpft für den Euro, hat immer Recht gegen Professor Sinns Litanei.
        Wer den Nullzins beleidigt, ist dumm oder schlecht.
        Wer den Target verteidigt, hat immer Recht.
        Mitterrands Schnapsidee tut den Deutschen recht weh,
        EZB, EZB, EZB!

        Sie hat uns niemals geschmeichelt, packt uns beim Nachdenken auch die Wut.
        Sie hat die Banken gestreichelt. Bail-out, und gleich war es gut.
        Zählt denn auch Schmerz und Beschwerde, wenn man die Schafe rasiert?
        Wenn man die riesige Herde über den Löffel balbiert?
        /Refrain:/ EZB, EZB, die hat …

        Sie hat den Rest uns gegeben. Juncker ist blau und hat keinen Plan.
        Haircut gibt’s niemals im Leben. Vorwärts, ihr Deutschen, packt an!
        Hetzen die Grünen zum Kriege – Rußland ist längst aufgewacht.
        Kommt von den Medien bloß Lüge, Bail-in ist längst ausgemacht.
        /Refrain:/ EZB, EZB, die hat …

  4. @Herrmann Wenn ich jetzt sehe daß inzwischen tausende Menschen echte Existenzsorgen haben und die ganze Wohlstandskulisse zum grossen Teil nur auf Schulden beruht bin ich mir absiolut nicht mehr sicher welches der beiden Übel das Kleinere ist.Auch wenn für mich privat die Wende ein paar Verbsserungen gebracht hat kann ich zB.alle alten Trucker verstehen die hinter der Frontscheibe ihres LKW in DDR Schild haengen haben.

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  6. @Krösus Wie kann man den gegenwärtigen Zustand besser beschreiben,
    als Sie es hier tun
    @Materialist
    Ich, meine Eltern und einige Angehörige sind aus dieser DDR Epoche gebrannte Kinder. Zuviele IM`s, denen wir über 2 Jahre ein gutes Nebenein-
    kommen verschafft haben. Sie wissen ja, die die heute vermutlich mehr
    Rente als der Berufskraftfahrer bekommen.

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