Samstag,19.Juni 2021
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Marc Faber: „Gold wird die begehrenswerteste Währung sein“

CNBC Faber Gold
Marc Faber im Interview mit dem US-Sender CNBC

Der Schweizer Marktanalyst glaubt, dass der US-Dollar kurzfristig stark bleiben wird, solange die Fed die Zinsen nicht wieder senkt. Langfristig sei Gold die beste Währung.

Gegenüber dem US-Sender CNBC hat sich der Schweizer Marktanalyst Marc Faber nach den Anschlägen von Brüssel zur aktuellen Marktlage geäußert. Er hält die Aktienmärkte für überbewertet. Weltweit sei ein Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität zu beobachten. Es gehe derzeit darum, Gelegenheiten aufzuspüren.

Faber glaubt, dass der Goldminensektor einen neuen Bullenmarkt begonnen hat. Und er geht davon aus, dass das auch für Gold gilt.

„Innerhalb der letzten 12 bis 24 Monate gab es Sektoren, mit riesigen Abschlägen, beispielsweise Goldminenaktien. Seit 2011 gab es hier einen Rückgang von 80 bis 90 Prozent. In diesem Jahr haben wir es einen starken Rebound gesehen. Viele Goldaktien sind fast 100 Prozent gestiegen“, so Faber.

Faber weiter: „Ich verstehe nicht, warum die Welt so enthusiastisch gegenüber dem US-Dollar eingestellt ist. Ich glaube, auf lange Sicht wird Dollar zu einer schwachen Währung. Ich kann eine 10-jährige US-Anleihe derzeit mit einer Rendite von 1,93 Prozent erwerben. In Frankreich, Deutschland und anderen Ländern  Europas gibt es in vielen Fällen schon negative Zinsen. Angesichts dieses Renditeunterschieds sollte sich der US-Dollar zwar gut halten, auch unter der Annahme, dass die Fed die Zinsen nicht erneut senkt und auch keine negativen Zinsen einführt. Aber der US-Dollar ist langfristig keine erstrebenswerte Währung. Die begehrenswertesten Währungen werden Gold, Silber, Platin und Palladium sein“.

Goldreporter

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9 KOMMENTARE

  1. lieber Herr Faber, alles was die Banken verwalten, auch Goldminen oder Aktien ist mir zu unsicher, lieber Gold kaufen! wer sagt Ihnen denn, dass die Banken sie auch auszahlen? Also Vorsicht !!!

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  3. Heute Abend um 17.30 Uhr MESZ steht wieder einmal eine Rede von
    US-Notenbankchefin Janet Yellen beim Economic Club of New York auf
    dem Programm:

    das Zins-Gespenst ist bereits in der Maske und wartet auf seinen
    67ten Auftritt: die US-Wirtschaft zieht kräftig an und sorgt für 180%
    „Vollbeschäftigung“: schließlich ist Wahljahr in den USA und Präsident
    Obama braucht einen glanzvollen Abgang (den hätte er allerdings
    auch haben können, wenn er – wie versprochen – Guantanamo geschlossen
    und „Waterboarding“ verboten hätte).

    Die Fed-Zweigstelle in Texas (Dallas) hat inzwischen Redeverbot, weil
    sich die Texaner erfrecht hatten, von einer „Rezession“ in den
    USA zu sprechen: sowas geht gar nicht!

    • @watchdog
      Man kann die Wirtschaft auch, wie Jellen est tut, gesundlabern.Erinnert mich an manche Bauernfänger und Rosstäuscher früher. Die konnten labern und ihnen das blaue vom Himmel versprechen,das sage ich Ihnen.Wer fiel drauf rein ? Natürlich ahnungslose und teils naive Bauern.
      Ähnliches findet man heute von den Marktanlysten und Investmentberatern.
      Wer fällt drauf rein ? Der Mittelstand, so es den noch gibt.

      • @toto
        Hoffentlich bekommt sie bei dem (68ten) Satz, daß man im Juni – falls sich die US-Wirtschaft „weiterhin so prächtig entwickelt“ – die Zinsen erneut anheben wird, einen neuen „Schwäche-Anfall“: dann sieht der Rest der Welt, wie es in Wirklichkeit um die brummende US-Wirtschaft bestellt ist.

    • @toto
      Die Moslems bringen jetzt in großem Umfang die Scharia zu uns; untreuen Ehefrauen droht demnächst die öffentliche Steinigung.
      Life-Reportagen könnten dann bei ARD und ZettDehEff die Einschaltquoten erhöhen.

  4. Schweigen ist Gold…………Herr Faber……….also nicht immer Versprechen, was dann doch nicht eintrifft

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  6. @KuntaKinte
    In der heutigen Zeit sollte man alles lesen.Nur so bekommt man ein Gesamtbild.
    Von mir aus auch den völkischen Beobachter, den Sputnik oder RT und die Arabische Presse.
    Ich bin sicher, dass dieser Artikel keine Erfindung ist, ich meine es auch anderswo gelesen zu haben. Man kann es ja googlen,

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