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Neues Bekenntnis: Gold- und Silber-Manipulation ist real!

Gold, Manipulation

Trader diverser Banken stemmten sich mit Manipulationen gegen einen Anstieg der Preise für Gold und Silber (Foto: Bramgino – Fotolia)

Einmal mehr hat sich eine Bank dazu bekannt, dass Händler des Hauses die Edelmetallpreise manipuliert haben. Nach der Deutschen Bank zeigt sich nun Scotiabank demütig und kommt mit einer symbolischen Strafzahlung davon.

Man kann es wohl nicht oft genug feststellen: Die Manipulation der Preise von Gold und Silber ist Realität und keine Verschwörungstheorie. Das gilt nachgewiesener Maßen auch für andere Märkte (Zinsen, Devisen etc.).

Die kanadische Bank of Nova Scotia (Scotiabank) zahlt nun 800.000 US-Dollar für die Gold- und Silber-Manipulation am amerikanischen Futures-Markt im Zeitraum von mindestens Juni 2013 bis Juni 2016. Verhängt wurde die Strafe durch die US-Börsenaufsicht CFTC. Das berichtet Reuters.

Laut CFTC haben Händler der Scotiabank sogenanntes Spoofing betrieben. Dabei werden Aufträge in das Handelssystem eingestellt und kurz vor Ausführung zurückgezogen. Damit wird eine Nachfrage fingiert, um die Preise in die gewünschte Richtung zu leiten.

Demut bei Scotiabank

Die Bank kam laut dem Bericht mit einer milden Strafe davon, weil sie mit der CFTC kooperiert und sich verpflichtet habe, ein Kontrollsystem zu installieren, in dem solche illegalen Handelspraktiken im eigenen Haus künftig entdeckt und sanktioniert würden.

Scotiabank dazu: „Die Bank nimmt die ordnungsgemäße Handhabung und Einhaltung der regulatorischen Anforderungen und Compliance-Richtlinien im Handel sehr ernst. In diesem Sinne meldete die Bank die Handelsaktivitäten selbst und zeigte eine bedeutende Zusammenarbeit mit der Untersuchung der Regierung“.

Große Vergehen, und kleine Strafen

Ähnlich aus der Affäre gezogen hat sich kürzlich erst die Deutsche Bank: Gold- und Silber-Manipulation: Deutsche Bank überführt. Sie zahlte für das Vergehen eigener Händler im Zeitraum von „mindestens Februar 2008 und zumindest bis September 2014“ 30 Millionen US-Dollar an die CFTC. Eine mittlerweile recht umfangreiche Sammlung von Belegen für Edelmetall-Manipulation finden Sie auch in unserem Nachrichten-Archiv.

Offen bleibt weiterhin die wichtige Frage: Wer entschädigt die Investoren, die durch die massiven Kursmanipulationen Verluste erlitten haben? Klar ist: Die Preise für Gold und Silber werden seit Jahren systematisch von Banken manipuliert. Und diese ziehen sich in der Regel mit symbolischen Strafzahlungen aus der Affäre. In Einzelfällen wurden Trader direkt bestraft.

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Eingetragen von am 3. Okt. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

6 Kommentare für “Neues Bekenntnis: Gold- und Silber-Manipulation ist real!”

  1. Die Gebrüder Hunt hat man bei der Silberpreis-Manipulation auch schon erwischt (und ordentlich abgestraft), aber wenn ein BIG PLAYER den Silbermarkt erkennbar manipuliert – und dominiert – werden CFTC-„Persilscheine“ ausgestellt.

    Wollen wir den ehrenwerten Hrn. Professor Bocker einmal zu (geschriebenem) Wort kommen lassen?

    In Ruhe einmal nachgedacht:

    Ohne Silber bleibt die Industrie (und nicht nur die Schmuckindustrie) stehen. Handys, Computer, Leiterplatten, Kontakte, Schaltelemente, Waschmaschinen, Krankenhauszubehör, Operationsgeräte, Stromfernleitungen, Hochleistungsbatterien, E-Autos, Ortungsgeräte, Optik, Mikroskopie, Spiegel, Munition, Raketen, Wasseraufbereitung, Fluginstrumente, Verfahrenstechnik, Druckereien… insgesamt etwa 45.000 industrielle Anwendungen hat man gezählt, und täglich kommen drei oder vier neue hinzu. Kein Industrieland überlebt ohne ausreichende Silbervorräte.
    Und seit etwa zehn Jahren übersteigt die weltweite Silbernachfrage die globale Produktion.

    WER subventioniert demnach den Silberpreis, wenn dieser (aktuell) unter den Produktionskosten liegt?

    Nach den Gebrüdern „Hunt“ folgt also das JP.M-Drehbuch am Silbermarkt?

  2. Warum werden diese unsauberen Manipulationen von der Überwachung zugelassen und nicht sofort verhindert wenn es danach riecht. Fachleute können diese Disharmonien doch sofort erkennen und verhindern und melden.

  3. es wird doch so viel manipuliert, da kommt es auf Gold und Silber auch nicht mehr an, da heißt es eben Geduld haben .

  4. Wo sind die Verschwörungstheoretiker ?
    Wo Dividenden ex und grandmaster ?
    Zumindest von den ersteren hätte ich gerne wieder was gehört.

  5. Die Frage ist doch nicht, wer die Investoren entschädigt.
    Wer in diesem Casino mitspielt, muss damit rechnen, dass kriminelle am Tisch sitzen.
    Die Frage ist doch, warum ausgerecnet die Grossbanken, der verlängerte Arm der Notenbank unter deren Aufsicht sie stehen.
    Warum nicht die Sparkasse in Freilassing ?
    Die Antwort ist klarer als Klärchen:
    Weil die Notenbanken mitspielten, es billigten mit dem hämischen Gronsen von Draghi und Bernanke.
    Weil sonst jedermann gesehen hätte, wie wertlos das Papiergeld eigentlich ist.
    Nur darum geht es, um nichts anderes.
    Und so wird weiter manipuliert und betrogen, wie es VW aucht tut, noch immer.
    Und den Leuten einreden, wäre alles nur markttechnisch, charttechnisch oder
    konkurrenzbedingt, wie bei VW.
    Diese propagieren nun den Benziner und verschweigen die Feinstaubemission, welche man wieder verschweigt und manipuliert,damit nun die neuen Messergebnisse stimmig sind.

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