Aus dem Tresor der New Yorker Fed wurden im Juni rechnerisch weitere 15,5 Tonnen Gold abgezogen. Seit Ende März sind es knapp 40 Tonnen.

Erneut Gold ausgebucht
Der Gold-Abzug aus dem Tresor der New Yorker Fed setzt sich fort. Neue Daten der US-Regionalnotenbank zeigen, dass die Bestände des sogenannten „Earmarked Gold“ auch im Juni 2026 gesunken sind – den elften Monat in Folge.
Aus dem Tresor der New Yorker Fed wurden im Juni weitere 15,5 Tonnen Gold abgezogen.
Die Federal Reserve weist für Ende Juni einen Lagerwert von 7.818 Millionen US-Dollar aus. Ende Mai waren es noch 7.839 Millionen US-Dollar. Damit verringerte sich der ausgewiesene Bestand innerhalb eines Monats um weitere 21 Millionen US-Dollar.
Da die Fed diese Goldbestände weiterhin mit dem historischen Fixpreis von 42,22 US-Dollar je Feinunze bewertet, entspricht der Rückgang rechnerisch rund 497.400 Unzen beziehungsweise 15,5 Tonnen Gold.
Wer zieht Gold aus New York ab?
Ein großer Teil der zuvor registrierten Abflüsse lässt sich mittlerweile erklären. Frankreich hatte seine in New York gelagerten Goldreserven von rund 129 Tonnen vollständig zurückgeführt. Diese Menge entsprach nahezu dem Bestandsrückgang zwischen August 2025 und Januar 2026.
Allerdings gingen die Bestände auch danach weiter zurück. Im April wurden rechnerisch rund 14,7 Tonnen Gold abgezogen, im Mai weitere 9,6 Tonnen und nun im Juni nochmals rund 15,5 Tonnen.
Damit summieren sich die zusätzlichen Abflüsse seit Ende März auf knapp 40 Tonnen Gold. Im Zeitraum von August 2025 bis heute sanken die Goldbestände in Manhattan laut Berechnungen von Goldreporter um rund 163 Tonnen.
Wem diese Bestände gehören, ist nicht bekannt. Die New Yorker Fed veröffentlicht keine Angaben zu den einzelnen Eigentümern des eingelagerten Goldes.
Mehr dazu: Goldreserven weltweit: Aktuelle Zahlen, Länder-Ranking und Entwicklungen
Noch rund 5.760 Tonnen Gold im Fed-Tresor
Die Dollarangaben der Fed spiegeln nicht den aktuellen Marktwert wider. Das „Earmarked Gold“ wird unverändert mit 42,22 US-Dollar je Feinunze bilanziert. Dadurch lassen sich die ausgewiesenen Bestände jedoch vergleichsweise einfach in Goldmengen umrechnen.
Ende Juni 2026 befanden sich demnach rechnerisch noch rund 185,17 Millionen Unzen Gold im Tresor der Federal Reserve Bank of New York. Das entspricht etwa 5.760 Tonnen.
Goldreserven bleiben in Bewegung
Die Veränderungen im New Yorker Fed-Tresor haben keinen unmittelbaren Einfluss auf den Goldpreis. Sie zeigen jedoch, dass einzelne Staaten beziehungsweise Zentralbanken ihre Lagerstrategie weiterhin überprüfen.
Dabei können Fragen der direkten Verfügbarkeit, der politischen Kontrolle und der Sicherheit eine Rolle spielen. Wer hinter den jüngsten Abzügen steht, bleibt allerdings offen.
Fest steht: Auch nach Abschluss der französischen Gold-Rückholung ist der Abfluss aus dem New Yorker Fed-Tresor nicht zum Stillstand gekommen.
Mehr dazu: Goldreserven: Wo Staaten ihr Gold lagern – und warum sie es heimholen
Ungefähr 40 Tonen von April bis ende Juni. Innerhalb von 3 Monaten
Damit kann man den Goldpreis um 80 Dollar zusammen mit den Derivaten senken. Aber nur, wenn man diese 40 Tonnen auf einmal abwirft
Ist das geschehen ?
Natürlich nicht sagen die Banken und banken nahen Analysten.Es kamen nur die Junior Minen unter Druck.
Es kommen also noch andere Mechanismen dazu oder die FED hat nicht alle Gold Abzüge ausgewiesen. Was sie auch darf.
Oder, man hat sich das Gold ( etwa 800 Tonnen) nur ausgeliehen, vorübergehend, das sind ja dann keine Abzüge im eigentlichen Sinne.
In dieser Position darf die FED, wie Trump auch alles tun, ohne Grenzen.
In diesem Spiel spielen so einige mit gezinkten Karten.