Montag,25.Oktober 2021
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Parallelwährung für Griechenland?

Statt Euro-Austritt: Einige Ökonomen plädieren dafür, dass Griechenland für einen gewissen Zeitraum mit zwei Währungen operieren soll, um die Euro-Krise einzugrenzen.

Noch immer steht das endgültige Urteil der „Troika“ aus. Bekommt Griechenland neue Rettungsmilliarden, auch wenn sie die Auflagen nicht erfüllt? Oder führt die Entschärfung des griechischen Schuldenproblems doch nur über den Austritt aus der Euro-Zone? Was wäre, wenn man in Griechenland eine Parallelwährung einführen würde, wie es der ehemaligen Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer vorgeschlagen hat? Die griechische Regierung solle – etwa an Rentner – Schuldscheine ausgeben, die dann neben dem Euro als Währung gehandelt würden, meint er.

Prof. Dirk Meyer, von der Helmut Schmidt Universität in Hamburg hält dieses Konzept für einen Königsweg zwischen dem politischen Willen, die Euro-Zone vollständig aufrecht zu erhalten und dem ökonomischen Erfordernis einer flexibleren Währungspolitik in den Problemstaaten. „Eine Parallelwährung hätte den Vorteil, dass sie keine Kapitalflucht verursachen würde, weil Länder wie Griechenland den Euro behalten würden, sie den Euro weiter als Bargeld hätten und die Bürger und Unternehmer selber entscheiden könnten, mit welcher Währung sie abschließen wollen,“ so Meyer.

Das 3sat-Magazin Makro beschäftigt sich der Euro-Rettung und mit dem Thema Währungskrieg.

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