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Physischer Goldhandel: LBMA bemüht sich um mehr Transparenz

Asiatische Zentralbanken akkumulieren weiterhin fleißig Gold.

Der physische Goldhandel unter LBMA-Mitglieder erfolgt „over the Counter“ und damit außerhalb des dokumentierten Börsengeschehens (Foto: Paul Fleet – Fotolia.com)

Ab dem zweiten Quartal 2017 soll es öffentlich verfügbare Daten zum physischen Edelmetallhandel unter LMBA-Mitgliedern geben.

Die London Bullion Market Association (LBMA) unternimmt einen weiteren Schritt, um die Transparenz auf dem physischen Goldmarkt in der britischen Hauptstadt zu erhöhen.

Am London Bullion Market handeln die Mitglieder bislang Gold außerhalb des kontrollierten Börsengeschehens direkt untereinander („over the counter“). Das gehandelte Gold wird in Londoner Vaults gelagert. Öffentliche Daten zu diesem Handelsgeschehen sind bislang praktisch nicht verfügbar.

Künftig will man Beobachtern größeren Einblick gewähren. Laut einem Bericht von Financial Times hat die LBMA nun zwei technische Dienstleister ausgewählt, um die Handelsaktivitäten auf eine elektronische Plattform zu übertragen. Die Namen der Unternehmen: Boat Services und Autilla.

Ab dem zweiten Quartal 2017 sollen dann Daten im LBMA-Handel mit physischen Gold, Silber, Platin und Palladium für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht werden.

Auch die Börsenbetreiber London Metal Exchange, Intercontinental Exchange und CME Group hatten sich darum beworben, diese Dienstleistung für die LBMA zu übernehmen.

Aufgrund eines erheblichen Vertrauensverlustes gegenüber dem traditionellen Goldfixing-Prozess war die LBMA ab 2013 gezwungen, neue Verfahren zur Ermittlung der Londoner Referenzkurse für Gold und Silber einzuführen. Allerdings gab es auch nach der Reform Zweifel an einer marktgerechten Kurssetzung: Silberpreis: In London ist schon wieder etwas faul!

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Eingetragen von am 12. Okt. 2016. gespeichert unter Banken, Europa, Gold, Handel, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Physischer Goldhandel: LBMA bemüht sich um mehr Transparenz”

  1. Bewertung im Schulsystem..

    er hat sich bemüht (Note 5)

    • @Copa

      Die LBMA

      – hat sich bemüht, die ihr übertragenen Aufgaben zu unserer Zufriedenheit zu erledigen.“
      – Sie zeigte für ihre Aufgaben („Pressing Precious Metal Button Down“)) stets Verständnis
      – Sie bemühte sich, (zum Börsenbeginn) stets pünktlich zu sein
      – Bei ihren Kollegen (den Bullionbanken) war sie stets beliebt
      – Sie war stets bemüht, den üblichen Arbeitsaufwand (der Drückerkolonnen) zu bewältigen
      – Sie bemühte sich den Anforderungen (den Preis der Edelmetalle nach Vorgaben beim Gold- und Silberpreisfixing „abzusenken“)) gerecht zu werden.
      – Sie war stets um zuverlässige Arbeitsweise (der Drückerkolonnen) (bemüht
      – das persönliche Verhalten (im Gold-Kontrollzentrum) war insgesamt einwandfrei

      (Und das heißt im Klartext:) Note „Ungenügend“.

  2. Die einen quatschen über Probleme
    Die anderen handeln setzen Lösungen um.
    (Politiker tun seltener das 2.)

  3. Lächerlich. Gold ist der härteste Konkurrent des Bankenwesens.
    Dieses Ansinnen ist ein weiteres Instrument zur Verschleierung und Täuschung.
    Genausogut könnte man glaubhaftmachen, die NSA bemühe sich um Transparenz.

  4. bin mit Toto absolut einverstanden

  5. Problem = Mindestreservesystem

    Das System hat einen Namen. Der lautet Mindestreservesystem.
    Wenn ein Kreditinstitut ein Darlehen von 100.000 € herausgibt, dann muss das Institut nur 1000 € Eigenkapital „zur Deckung“ haben. 99.000 € sind somit neugeschöpft UND der Kreditnehmer darf noch die dazugehörigen ZINSEN zahlen.
    Dazu kommt,dass die Bank sich das Darlehen auch noch absichern will, wodurch es ihr dann gelingt zum Eigentum der durch das Darlehen gekauften sache, wenn der Darlehensnehmer nicht mehr zahlen kann, zu holen.

    Das ganze Übel hat einen Namen : Mindestreservesystem …und
    unendliches Geldschöpfungsmonopol
    (mit leitzinshoheit)
    Diese müssen weg.
    Her muss das,was davor da war, Geldscheine mit denen man Gold oder Silber eintauschen kann, oder diese Scheine
    direkt als Zahlungsmittel zu nutzen.

    • @Problem
      die 99.000 € entstehen aus dem Nichts. Wenn der Kreditvertrag unterschrieben ist, sind in Deinem Beispiel 100.000 € aus dem Nichts entstanden. Die Bank verleiht nämlich kein Geld, weil sie garkeins hat. Sie macht lediglich zwei Buchungen. Der Kreditnehmer erhält also Geld, dass die Bank, per Lizenz, aus dem Nicht hervorzaubert.

      Der Kreditnehmer hat leider keine Lizenz. Also muss er, um an Geld zu kommen, arbeiten, um Geld zu verdienen. Im Gegensatz zur Bank, die keine eigene Leistung einbringt, muss der Kreditnehmer arbeiten, also Leistung erbringen.

      Das ist schwerstkriminell.

      Wenn der Kredit zurückgezahlt ist, ist auch das Geld wieder weg. Mit anderen Worten: In dem heutigen System würde die Rückzahlung aller Schulden automatisch dazu führen, dass dann kein einziger Dollar oder Euro mehr vorhanden wäre. Ein klares Indiz dafür, dass es sich eben um Falschgeld handelt.

  6. .. das tut sie, aber nur die eigene Transparenz ..

  7. (ging an tots Bemerkung bzgl ASN)

  8. Heute Nacht hat der physische Goldhandel an der Shanghaier SGE den Papiergold-Clowns an der Comex den „Stinkefinger“ gezeigt:
    http://www.ariva.de/goldpreis-gold-kurs/chart
    (Einstellung FXCM).

    • … kommt nicht ganz unerwartet. Irgendwie schade, denn ich hätte mit dem Weihnachtsgeld im Dezember gerne ein bisserl mehr als weniger Gold eingekauft. Gold hat Suchtpotential.

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