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Politiker in Montana will sich in Gold bezahlen lassen
14. November 2012 Gold

Republikaner und Abgeordneter in Montana: Jerry O’Neil

Er fürchtet den Untergang des US-Dollar und hat deshalb beantragt, seine öffentlichen Bezüge in Gold auszuzahlen: Der Republikaner Jerry O’Neil.

Im US-Bundesstaat Montana hatte der Republikaner Bob Wagner vor etwas mehr als zwei Jahren einen Antrag zur Goldbindung des dortigen Finanzwesens beantragt (Goldreporter berichtete). Die Bitte um eine Volksabstimmung in dieser Sache wurde durch das örtliche Parlament mit knapper Mehrheit abgelehnt. Nun macht erneut ein republikanischer Politiker aus Montana Schlagzeilen.

Der Abgeordnete Jerry O’Neil hat laut einem Bericht des US-Nachrichtendienstes Politico ein Schreiben an das heimische Parlament gerichtet, in dem er darum bittet, man solle ihm seine öffentlichen Bezüge künftig in Gold auszahlen. Eigenen Angaben zufolge bringt ihm sein Sitz in der Volksvertretung von Montana rund 7.000 Dollar im Jahr.

„Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Boden unter dem US-Dollar wegbrechen wird. Nur noch wenige Dollar können gedruckt werden, bis diese ihren Wert verlieren“, lässt O’Neil verlauten.

Mit seiner Aktion weist der Politiker auf das amerikanische Schuldenproblem hin. „Wenn wir nicht damit anfangen, unsere Schulden zu begleichen, dann geht das Land unter“, so sein Appell.

Goldreporter

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"7" Comments
  1. Ich habe bei der Stadt beantragt meine Bezüge in Gold, Silber oder in einer Fremdwährung wie dem SF auszuzahlen, weil der Euro offizielles Falschgeld ist (Bttte anerkannte Ansprüche an offizielle Zahlungsmittel googln) und ich deshalb kein Vertrauen mehr in den Euro habe. Dieses wurde seitens der Stadt ausdrücklich abgelehnt. Eine gesetzliche Grundlage konnte man mir dafür nicht belegen.

    • @EuroTanic
      Das eigentlich perfide an diesem System ist, dass alle Papierwährungen dieser Welt ungedeckt sind, egal ob Franken, Krone oder Dollar.Sie sind nur gedeckt durch ein hohles Versprechen von noch hohleren Politikern. Es bringt nichts, mit einem Stadtkämmerer darüber zu diskutieren.Man tauscht einfach seine Bezüge in die benötigten Lebensmittel etc und den verbliebenen Spargroschen in Edelmetalle. Und zwar bevor die Masse und der Stadtkämmerer aufwachen und der Run auf Gold einsetzt.

  2. Korrektur: Der Dollar ist gedeckt! Und zwar durch Blei und Plutonium!

    • @mb
      Klasse, das stimmt.Mit Gewalt kann man vieles durchsetzen, doch um es mit Napoleon auszudrücken: „Mit Bajonetten kann man vieles erreichen, doch man kann nicht ewig darauf sitzen“.Irgendwann kommt diese Gewalt zurück wie ein Bummerang.

  3. …Schulden begleichen? Ha, der Witz war gut!

  4. Könnte der erste Politiker in den USA sein, der durch dieses merkwürdige Ansinnen in die Klapse wandert.

    • besser in die Klapse als Blei im Kopf. Es wäre nicht der erste Politiker. )))

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