Fast 100 Tonnen russisches Gold gelangten von Januar bis Juli nach Hongkong – knapp dreimal so viel wie im Vorjahreszeitraum.
Russische Goldexporte nach Hongkong haben 2026 einen Rekord erreicht. In den ersten sieben Monaten importierte die chinesische Sonderverwaltungszone fast 100 Tonnen Gold aus Russland. Das war knapp dreimal so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Seit westliche Sanktionen russisches Gold weitgehend vom Londoner Markt abgeschnitten haben, orientieren sich die Lieferströme zunehmend nach Osten. Hongkong spielt dabei laut einem Bericht der Financial Times eine Schlüsselrolle. Ein großer Teil des dort eingeführten Goldes gelange später nach Festlandchina oder werde wegen chinesischer Importquoten zunächst in Hongkong gelagert.
Seit Anfang 2022 kauften Unternehmen in Hongkong russisches Gold im Wert von umgerechnet rund 35 Milliarden US-Dollar. Russland ist nach China der zweitgrößte Goldproduzent der Welt.
Gleichzeitig baut Hongkong seine Infrastruktur fĂĽr den internationalen Goldhandel aus. Im Juli startete die Stadt einen Testbetrieb fĂĽr ein neues Gold-Clearing-System. Im Bericht werden gleichzeitig wachsende Risiken im Handel mit russischem Gold fĂĽr westliche Banken und Raffinerien thematisiert. Sie mĂĽssten verhindern, ĂĽber komplexe Lieferketten indirekt mit sanktionierten russischen Produzenten in Kontakt zu kommen.
Mehr dazu: Russlands Goldreserven sinken weiter – 50 Tonnen seit Januar abgebaut



Der Westliche Goldpreis passt sich schon an.
Es werden dafür Milliarden verwendet, gedruckter Dollars und Euro um die eigene Währung nicht zu gefährden.
Trotzdem ist der Niedergang des Dollars als Leitwährung nicht zu verkennen. Ob es der junge Euro schafft, sich dem zu entziehen, wird man sehen.
Der ehemalige FED Chef Alan Greenspan sagte:
Der Euro wird kommen, aber wird keinen Bestand haben.
Nach gut 26 Jahren könnte man hoffen, dass er Unrecht hatte. Aber so sicher ist das auch wieder nicht.
Ich finde das könnte als Erklärung für den China-Spread herangezogen werden, zumindest als Indiz.
Der negative Spread wird wohl gedeutet, dass die Nachfrage dort schwächer sei. Möglich!
Es könnte and der SGE aber auch das Angebot höher sein und der Einkaufspreis für das Angebot war möglicherweise auch niedriger.
Um das anständig zu bewerten müssten man die Umsätze an der SGE anschauen. Keine Ahnung wie. Aber auch dann müsste man den Invest/Privat Teil von Zentralbank und Staats-Teil mal getrennt betrachten.
Der Spread alleine sagt nicht viel und kann komplett unterschiedliche Ursachen haben, deren Interpretation komplett unterschiedliche Handlungsweisen rechtfertigen wĂĽrde.