Die russische Zentralbank hat ihre Goldreserven im Februar 2026 um weitere 6 Tonnen reduziert. Der Anteil des Edelmetalls an den Gesamtreserven bleibt auf hohem Niveau.

Russland reduziert Goldreserven erneut
Russlands offizielle Goldreserven beliefen sich Ende März auf 74,1 Millionen Unzen (rund 2.305 Tonnen). Das zeigt der Monatsbericht der Bank of Russia. Damit sank der Goldbestand wie im Februar um 200.000 Unzen (etwa 6,2 Tonnen) gegenüber dem Vormonat.
Auch wertseitig zeigt sich der Rückgang deutlich: Die Reserven wurden zuletzt mit 333,97 Milliarden US-Dollar bewertet, nach 384,02 Milliarden US-Dollar im Vormonat. Neben den Verkäufen wirkte sich dabei auch der rund drei Prozent niedrigere Goldpreis im März aus.
Russland baut seine Goldreserven weiter ab – doch der Effekt auf den Goldpreis bleibt begrenzt.
Gold bleibt wichtiger Reservebestandteil
Die gesamten internationalen Reserven Russlands liegen aktuell bei 748,98 Milliarden US-Dollar und damit rund 60 Milliarden US-Dollar unter dem Vormonatswert.
Der Goldanteil sinkt entsprechend auf 45 Prozent (zuvor 47 Prozent). Trotz dieses Rückgangs bleibt Gold ein zentraler Pfeiler der russischen Währungsreserven.
Allerdings erfolgte zuletzt ein wiederholter Abbau: Seit Jahresbeginn wurden rund 700.000 Unzen (etwa 22 Tonnen) veräußert, nachdem die Bestände zuvor über Monate weitgehend stabil waren.
Mehr dazu: Goldreserven weltweit: Aktuelle Zahlen, Länder-Ranking und Entwicklungen
Fiskalischer Druck als Hintergrund
Bereits im vergangenen Jahr hatte das russische Finanzministerium signalisiert, bei Bedarf auf Devisen- und Goldreserven zurückzugreifen.
Treiber sind schwankende Einnahmen aus dem Energiesektor sowie ein steigender Finanzierungsbedarf im Staatshaushalt. Die aktuellen Zahlen deuten darauf hin, dass diese Strategie nun zumindest teilweise umgesetzt wird. Schließlich muss Russland den gegen die Ukriane geführten Krieg finanzieren.
Was bedeutet das für den Goldmarkt?
Für den globalen Goldmarkt bleiben die Verkäufe bislang ohne größere Relevanz. Das Volumen bewegt sich im Milliardenbereich, ist aber zu klein, um den Preis unmittelbar zu beeinflussen.
Zudem dürfte ein Großteil der Transaktionen außerhalb westlicher Handelsplätze stattfinden. Aufgrund der Sanktionen verlagern sich russische Goldströme eher nach Asien und in den Nahen Osten, etwa nach China, Indien oder in die Türkei.
Erst deutlich größere Verkäufe oder ein breiter Trend staatlicher Abgaben hätten das Potenzial, den Goldpreis nachhaltig unter Druck zu setzen. Allerdings erwägten zuletzt weitere Zentralbanken, Goldbestände zur Staatsfinanzierung zu veräußern oder neu zu bewerten.
Mehr zum Thema: Goldverkäufe im Staatsnotstand: Droht ein weltweiter Trend bei den Zentralbanken?



Interessant sind die neuen Goldseiten
War man bisher immer eher bärisch bei Gold
(Kann vorrübergehend noch mal steigen oder
man zitierte ausgiebig Harry Dent oder Hopf bezüglich der Goldentwicklung) ist es nun genau andersrum.
Bullisch über alles Maß.
Heute sind die „ Die äußerst optimistischen Goldfutures“
an der Reihe.
Davor „ Stewart Thomson: Der goldene Musketier“
und so weiter.
Tja, wem soll man nun glauben ?
Denen, welche meinen, Gold könnte zwar vorrübergehend noch mal steigen, aber das Hoch haben wir gesehen und kommt nie wieder, weit und breit nicht und damit sin wieder die Weit und Breit Seher da. Die mit der Fielmann Brille.
Oder denen, welche einzigartige Bullenmärkte kommen lassen.
Wie der hier:
„ Michael Morris: Sind wir bald alle Milliardäre?“
Er meint, wegen der Schulden und der Inflation haben wir bald den 1 Millionen Euroschein im Portmonet, wenn wir Brötchen kaufen wollen.
Also ich glaube eher ihm, den 1 Mio Euroschein hätte ich gerne, dazu die Goldene Amex Karte und dann auf ins Riz zum Club der Millionäre.
Wer macht dann mit ?
Nach dem Düsseldorfer Club der Goldfreunde im Rathinger Hof gründen wir dann den Club der Millionäre im Berliner Riz Carlton Hotel.
Wenn ich Zeit habe,komme ich gerne, werde aber vorher noch ein Goldbad nehmen und kurz vorher im Club der Milliardäre meinen Onkel Dagobert besuchen..was der so alles zu der zeitlichen Lage zu berichten hat ich denke aber er würde sagen ratingen oder berlin mach es lieber wie meine Vorbilder die Gebrüder Albrecht und geht nach McDonalds ach nee ist auch zu teuer,nur der richtig wegen, ich muss mich immer noch mit einem goldfussbad begnügen was aber auch sehr erfrischend ist aber immer noch besser Eurofasern
Gold immer schwerer zu verkaufen, der Staat will keinen privaten Gold Besitz.
Auch immer mehr Banken stellen den Goldhandel ein.
https://www.derstandard.at/story/3000000317271/gold-verkauft-konto-gesperrt-ein-fall-zeigt-worauf-private-verkaeufer-achten-sollten?ref=seite1_zonekur
Dazu gibt es in Deutschland dann die Basis Rente, vorgestellt vom Kanzler Darsteller.
Diese Basis liegt unter 600 Euro monatlich.
@Bauerbua
So ist das: Du musst jetzt beweisen, dass Du kein Krimineller bist. Das widerspricht einem fundamentalen Grundsatz des Rechts, wonach eine (vermutete) Schuld zu beweisen ist und nicht die Unschuld. Es spielt auch keine Rolle mehr, was gesetzlich fixiert (de jure) ist, sondern wie es gehandhabt wird (de facto). Dafür gibt es dann Empfehlungen bzw. in der „Rechtssprechung“ wird ausgelegt und/oder auf Kommentarliteratur Bezug genommen. Und zwar derart verschachtelt bzw. in Fachchinesisch argumentiert, dass jeder vernünftige Disput sinnlos ist. Oder mit anderen Worten:
Was allein zählt, ist die normative Kraft des Faktischen (in einfacher Sprache: Der Stärkere bestimmt).
Es nützt nichts, das zu beklagen. In diesen Zeiten muss man sich anpassen und für Eigentümer von EM heißt das: Belege, Rechnungen und Quittungen, auch bei Tafelgeschäften, möglichst lückenlos aufbewahren. Das ist, bzw. wird, möglicherweise noch wichtiger, als der anonyme Kauf. Denn spätestens dann, wenn EM wieder in das regulierte Finanzsystem zurückgetauscht werden soll, ist die Anonymität sowieso futsch, weil de facto ein Ausweis verlangt wird. Jedenfalls in Germany. Bei ein oder zwei Unzen Gold bzw. einigen Kilo Silber wird wohl nicht weiter nachgefragt werden, woher das Zeug stammt. Aber bei höheren Gewichten könnte schon die Frage nach dem Erwerb gestellt werden. Wenn man dann nichts vorzuweisen hat, kann man seine Unschuld schlecht beweisen. Dann kann vermutet werden, dass man Terrorismus finanziert und/oder Geldwäsche betreibt. Ohne jeglichen Beweis, denn der ist nicht mehr nötig, weil die Beweislast ja umgekehrt wurde. Vor Gericht sähe das dann so aus, dass ein Angeklagter allein dadurch verurteilt werden kann, wenn er seine Unschuld nicht beweisen kann und nicht deswegen, weil ein Gericht seine Schuld bewiesen hätte.
Die Unschuldsvermutung gilt nach wie vor – zumindest, was das Strafrecht angeht.
Bank-/ Vertragsrecht ist da ganz anders. Die Bank handelt nicht als Strafverfolger, sondern als privates Unternehmen mit gesetzlichen Pflichten (z. B. aus Geldwäschegesetzen). Sie darf und muss prüfen, ob Geld „plausibel sauber“ ist. Wenn man das nicht ausreichend belegen kann, darf sie Geschäftsbeziehungen einschränken oder beenden. Das ist rechtlich keine Strafe, sondern eine Risikovermeidung.
Das ist weniger ein Bruch der Unschuldsvermutung als ein Systemkonflikt zwischen alter Praxis und moderner Regulierung.
Sorry, klingt etwas klugschei…erisch, aber das konnte ich so nicht stehen lassen.
@kaputti
…ähnliches gilt ja auch schon lange für Elfenbein,
obwohl dass nochmal gesondert gesehen werden muss
russland muss nun seine goldreseven verkaufen, da die krauts kein öl mehr von ihnen bekommen.
ist doch logisch, so pleite wie die sind und waschmaschinenchips werden auch teurer.
wenigstens bleibt den krauts dadurch mehr geld für den sozialen wohnbau in der ukraine übrig