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Sauregurkenzeit im Edelmetall-Handel, auch „down under“

Wie bei der U.S. Mint, sind auch die Gold- und Silberverkäufe der australischen Perth Mint im Juli deutlich zurückgegangen.

Die aktuellen Verkaufszahlen Perth Mint verdeutlichen einmal mehr die derzeit schwache Nachfrage nach Gold und Silber zur Geldanlage. Nachdem bereits die U.S. Mint für Juli einen deutlichen Absatzrückgang meldete, gibt es nun ähnliche Zahlen aus Australien.

Perth Mint Juli 2014

Monatliche Gold- und Silber-Verkäufe der Perth Mint seit Juli 2013                  (Quelle: Perth Mint)

 

Im vergangenen Monat verkaufte die Perth Mint 25.103 Unzen Gold in Form von Barren und Münzen. Das waren 36 Prozent weniger als im Vormonat und 55 Prozent weniger als im Juli 2013. Der Silberabsatz ging nicht ganz so stark zurück. Mit 577.988 Unzen wurde 17 Prozent weniger Silber verkauft als im Juni aber nur 1,4 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres.

Die Perth mit stellt unter anderem die bekannten Anlagemünzen wie Känguru, Koala und Kookaburra her.

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Eingetragen von am 4. Aug. 2014. gespeichert unter Australien, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Marktdaten, News, Silber, Silberbarren, Silbermünzen. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

12 Kommentare für “Sauregurkenzeit im Edelmetall-Handel, auch „down under“”

  1. Es kann ja nicht immer nur aufwärts gehen. Auch wenn das Minus auf den ersten Blick ziemlich heftig erscheint…..!

  2. KritischerLeser

    Die „Sauregurkenzeit im Edelmetall-Handel“ findet nicht überall
    statt:
    In Indien läuft langsam die Hochzeits-Saison an, als „Mitgift“ steht
    Gold immer noch im Mittelpunkt.

    Die Schweizer Gold-Exporte nach Indien sind trotz aller Import-
    Beschränkungen in diesem Jahr auf 23% des Goldmarktes angestiegen.

    http://www.forbes.com/sites/kenrapoza/2014/08/03/india-snatching-up-swiss-gold-silver/

    China hat Indien inzwischen beim Gold-Import übertroffen: das World Gold Council rechnet nach 1132,- Tonnen Gold im Jahr 2014 bis 2017 mit einer Steigerung von 20% auf dann 1350,- Tonnen Gold.

    Immer wieder erstaunlich, daß das World Gold Council (WGC) die Goldreserven Chinas mit 1054 Tonnen ausweist, wenn China die letzten 3 Jahre nach den eigenen WGC-Statistiken mehr als 3500,- Tonnen Gold nur über Hongkong importiert hat.
    Nimmt man noch die Lieferwege über Shanghai, sind wir schon bei über 5000 Tonnen.
    Wahrscheinlich kann man das schweizer Gold doch „essen“.

  3. an alle, die von goldpreismanipulationen schreiben:
    ich glaube ja auch, dass amerika kein interesse an einem starken goldpreis haben kann, aber… warum war es dann 2011 nicht möglich den goldpreis untenzuhalten? der fed stehen unbegrenzte mittel zur verfügung, also warum haben sie damals den goldpreis fast bis auf 2000 dollar pro unze steigen lassen?????

    • @rokni64.Der Kurs des Dollars/Euros war ja relativ stabil.Zudem sind Anleihen und Aktien eine verführerische Option gewesen!Alles war ja „prima auf dem Wege der Besserung“,nun gibt es ja das psychologische Problem der Wert-undPreis-Empfindung.Eine Pommes für 1,99 ist immens billiger als für 2,00€.2000$/ozAU wäre ein Signal gewesen!Außerdem ist es praktisch Leute für eine Ware viel Geld abzuknöpfen um diese dann wieder billiger anzukaufen!Jetzt gibt es keine Goldbugs auf dem Markt mit kurzfristiger Investmentstrategie.

    • Ich würde es auch als einen guten Schachzug sehen,
      bevor man Gold und Silber richtig „fallen lässt“ ~ordentlich steigen zu lassen.
      Könnte man doch auf die Aktien übertragen ?!

      Man sollte nicht vergessen,dass Gold- und Silberpreis nicht nach Angebot und Nachfrage entstehen, sondern digital/papieral beliebig vermehrbar sind.
      (Leerverkäufe etc….)

      http://www.goldseiten.de/artikel/214703–Die-Silberverschwoerung-Teil-1~2.html

      Zizat:
      „Mit ihr konnte wiederum JP Morgan in die Bresche springen und die Manipulation der Silberkurse fortsetzen, die zuvor Bear Stearns bis zur eigenen Insolvenz betrieben hatte“

  4. @heiko. könnte man also einfach sagen : die spekulanten sind weitergezogen?
    das würde aber bedeuten, dass gold mit 1300 eigentlich fair bewertet ist…

    • @rokni64
      Finde ich auch ! So 5-10% über Gestehungskosten der Minengesellschaften ist sicherlich eine gesunde Basis.

    • @rokni64,fair ist der Preis für die Masse.Was die Elite dann als Wert darstellt ist die andere Seite.Abwarten!

  5. http://www.focus.de/finanzen/boerse/devisen/millionen-im-schliessfach-gebuertige-italienerin-darf-lira-erbe-nicht-umtauschen_id_4036889.html

    Hat jetzt nichts direkt mit diesem Thema zu tun, aber denoch ein weiterer Grund warum man EM nie außer Acht lassen sollte :D

    • @silverback.Sicher,das zeigt auf wem die Währung und der Wert gehört!Die Arbeitslebensleistung entlohnt durch Lire wurde gestohlen,ein Teil des Lebens moralisch ermordet,stört zwar den Vererbenden nicht mehr ,ist aber quasi eine Enteignung!Der Mann war ein Teil seines Lebens ein Sklave,ein Nigger ,ohne es zu Wissen!Da waren uns die Baumwollpflücker in den US-Südstaaten aber weit über!

    • Ich habe von meinem Urgroßvater noch 5 Stk. 100 Kronen Schuldverschreibung einer österreichischen Bank. Diese wurden 1922 für ungültig erklärt. 5 Stk. 100 Goldkronen hätten heute einen Materialwert von rund 4.500€ und der Sammlerwert wäre fast das Doppelte. Die 100 Kronen Schuldverschreibung gibt´s bei ebay um 50€.

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