Dienstag,11.Mai 2021
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Schweiz liefert 84 Tonnen Gold nach Großbritannien

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Schweizer Raffinerien bedienen den Weltmarkt mit Goldanlageprodukten. Die Schweizer Außenhandelszahlen dienen deshalb als Indikator für die aktuelle weltweite Goldnachfrage (Foto: Goldreporter)

Die Schweizer Außenhandelszahlen vom August zeigen: Es fließt weiterhin viel Gold über Dubai und die Schweiz nach Großbritannien. Die Goldnachfrage Asiens bleibt vergleichsweise schwach.

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat die neuen Export- und Import-Zahlen der Schweiz veröffentlicht. Daraus lassen sich erneut auch Informationen über die weltweiten physischen Goldbewegungen extrahieren.

So hat die Schweiz im vergangenen August 206,01 Tonnen Gold im Wert von 6,55 Milliarden Schweizer Franken (5,98 Mrd. Euro) importiert. Gegenüber Vormonat stiegen die Goldimporte um 2,95 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr wurde 8,7 Prozent mehr Gold eingeführt.

Größter Lieferant waren wie in den vergangenen sechs Monaten einmal mehr die Vereinigten Arabischen Emiraten. Im August kamen noch einmal 45 Tonnen vermutlich über das Handelsdrehkreuz Dubai in die Schweiz. Seit Januar sind auch diesem Weg bereits 297 Tonnen Gold zu den Eidgenossen gelangt.

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Die Schweizer Goldexporte beliefen sich im August auf 159,93 Tonnen im Wert von 6,69 Milliarden CHF (6,11 Mrd. Euro). Gegenüber Vormonat fielen diese Exportzahlen 15,75 Prozent niedriger aus. Im Vergleich zum Vorjahr gab es einen Anstieg um 11,1 Prozent.

Größter Empfänger Schweizer Goldes war wiederum Großbritannien mit 84,64 Tonnen im Wert von 3,54 Milliarden Euro – ein Plus von 6,42 Prozent gegenüber Vormonat. Seit Januar wurden bereits 428 Tonnen Gold von der Schweiz ins Vereinigte Königreich geliefert. Hintergrund: In Großbritannien wird der überwiegende Teil der Goldbestände großer Gold-ETFs gelagert.

Die Goldlieferungen nach Fernost haben teilweise wieder etwas zugenommen. So hat die Schweiz im August 21,88 Tonnen Gold nach Indien geliefert – 35 Prozent mehr als im Vormonat, allerdings 61 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. China hat mit 16,42 Tonnen 16 Prozent mehr Gold bekommen als im Vorjahr, aber 26,7 Prozent weniger erhalten als im Vormonat. Die Lieferungen nach Hongkong lagen mit 21,88 Tonnen jeweils rund 23 Prozent unter den Vergleichsperioden.

Goldreporter

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3 KOMMENTARE

  1. Sieh an sieh an die UZA auf dem 3. Platz der Exporteure … und erstmals seit langem wieder auf der Exportseite ( http://www.goldseiten.de/artikel/301852–Schweizer-Goldhandel-im-August~-USA-liefern-186-Tonnen-Gold-in-die-Schweiz.html).

    Argentinien ist eh Goldexporteur, die Saudis hauen raus was geht denn keiner weiss wie lange sie von des schwarzen Hauses Gnaden noch regieren …

    bedenkt man dass die Monatsproduktion in den UZA gerade mal 15-18 t sind (http://www.goldseiten.de/artikel/291972–Goldproduktion-der-USA-im-April-2016.html) dürfte eine komplette Monatsernte mal kurz nach China sein (netto hk-china). Also dass sieht für mich auch nach Überlebenskampf aus, wenn sie nicht liefern wollen squeezen die Chinkeys hihi …
    Lustig über China plärrt die Weltbank „Bankenkrise“ und „dringend benötigte Rezession“ doch die kaufen mal eben allein die Monatsproduktion der Amis auf … und der Rest der Welt kauft auch lustig … Klasse Rolle der Amis als Rohstofflieferant ;))

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  3. Eine Schlagzeile usa und china stossen anleihen ab, eine andere usa und china importieren mehr Gold, lustig :)

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