Sonntag,11.April 2021
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Schweiz schickte 349 Tonnen Gold in die USA

Die Vereinigten Staaten haben seit vergangenem März mehr als 349 Tonnen verarbeitetes Gold aus der Schweiz erhalten. Im vergangenen Juni waren es noch einmal 68 Tonnen.

Gold, Goldbarren, Schweiz (Foto: Goldreporter)
Gold palettenweise in die USA: Schweizer Raffinerien bedienen einen Großteil der weltweiten Nachfrage nach veredeltem Gold (Foto: Goldreporter).

Schweizer Gold

Die Eidgenössische Zollverwaltung hat die Außenhandelsdaten der Schweiz per Ende Juni 2020 veröffentlicht. Darin enthalten sind auch die jüngsten Gold-Importe und -Exporte der Schweiz. Hintergrund: Schweizer Raffinerien liefern bis zu zwei Drittel des weltweit nachgefragten verarbeiteten Goldes – vor allem Goldbarren in diversen Größen für die private und institutionelle Nachfrage.

349 Tonnen für die USA

Im vergangenen Monat lieferte die Schweiz insgesamt 96,41 Tonnen Gold im Wert von 5,1 Milliarden CHF (4,74 Mrd. Euro) ins Ausland. Die größte Lieferung ging mit 68 Tonnen in die USA. Seit März erhielten die Vereinigten Staaten insgesamt 349 Tonnen Gold aus der Schweiz. Der wesentliche Grund: Die große Nachfrage nach physischem Metall unter Händlern im US-Futures-Handel (Goldreporter berichtete).

Weitere Abnehmer

Frankreich wurde im Juni mit 11,6 Tonnen, Großbritannien mit 4,2 Tonnen und Deutschland mit 3,3 Tonnen Gold beliefert. China taucht unter den größten Empfängerländern gar nicht mehr auf. Indien bekam nur 900 Kilogramm Gold. Gegenüber Vormonat sind die Schweizer Goldimporte um 33 Prozent zurückgegangen. Im Vergleich zum Juni 2019 ergibt sich allerdings eine Zunahme um 146 Prozent.

Gold-Importe

Auf der anderen Seite gelangten im vergangenen Monat 167,61 Tonnen Gold im Wert von 5,7 Milliarden CHF in die Schweiz. Gegenüber Vormonat ergibt sich ein Rückgang um 35 Prozent. Im Vorjahresvergleich sanken die Goldimporte um knapp 13 Prozent.

Gold, Schweiz, Importe

Gold, Schweiz, Exporte

Gold aus Asien

Größte Gold-Lieferanten im Juni waren Hongkong (17 Tonnen), die Vereinigten Arabischen Emirate (12,5 Tonnen), Großbritannien (11,6 Tonnen) und Italien (7,5 Tonnen). Größere Mengen an Gold mit geringerem Feingehalt kamen einmal mehr aus Peru (11,8 Tonnen) und Chile (26,5 Tonnen). Bei dem in unserem Bericht aufgeführten Gold handelt es sich definitionsgemäß um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

Goldreporter

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