Montag,26.September 2022
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Schweizer Pensionsfonds folgen: Kaufen Sie Gold!

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Schlimmster Crash der Geschichte kommt

Die anstehende Talfahrt wird wahrscheinlich die schlimmste der Geschichte werden. Zwischen 1929 und 1932 verlor der Dow 90 % seines Wertes. Der kommende Kurssturz wird mit Sicherheit stärker ausfallen, da wir heute eine globale Kredit- und Vermögenswertblase haben, die wesentlich größer ist als die von 1929. Die Investoren werden sich anfänglich weigern, das anzuerkennen. Die meisten von ihnen verstehen nicht den direkten Zusammenhang zwischen Kreditexpansion und Anlagewertsteigerung.

Doch wenn die Anlagekurse dann einmal sinken …warum sollte es diesmal anders laufen, als es uns die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gelehrt haben? Bislang wurden die Anlagemärkte immer wieder durch großzügige Kreditexpansion seitens der Zentralbanken gerettet. Der Vermögensschöpfung durch Ausstellen wertloser Papierscheine oder Drücken einiger Computertasten sind aber Grenzen gesetzt.

Niemand versteht, dass es DIESMAL ANDERS KOMMEN WIRD. Den Zentralbankern sind die Waffen in diesem Falschgeldkrieg ausgegangen. Sie beenden nicht nur die Geldschöpfung, sie fahren sie tatsächlich zurück.

Die Zentralbanken haben durchaus begriffen, dass QE nicht funktioniert. Aber verstehen sie auch, wie sich die kommenden massiven Liquiditätsengpässe auf die Kreditmärkte auswirken werden? Hier lässt sich durchaus Zweifel anmelden. Es ist einfach nicht möglich, dass es einen geordneten Rückzug aus der größten Kreditblase der Geschichte geben wird.

Folgendes Szenario ist am wahrscheinlichsten: Nach ein paar Monaten geldpolitischer Straffungen werden die Anlagemärkte einbrechen und die Kreditmärkte nicht mehr funktionieren. An diesem Punkt werden die Zentralbanken der Welt in Panik verfallen und mehr Geld als jemals zuvor drucken. Das wird den Beginn einer inflationären Rezession markieren, die bald darauf zu einer hyperinflationären Depression führen wird, so wie wir sie gerade in Venezuela und Argentinien beobachten können. Dann wird auch das derzeitige Geldsystem zugrunde gehen, da die meisten Währungen auf ihren intrinsischen Wert von null fallen.

An diesem Punkt werden sich die meisten ERNSTHAFT SORGEN MACHEN, und nur wenige WERDEN GLÜCKLICH SEIN. Denn dann werden wir den Punkt erreicht haben, an dem sich die allgemeine Erkenntnis durchsetzt, dass das 100 Jahre alte Experiment der Manipulation von Geld, Zinsen und Märkten durch die Zentralbanken ein vollkommener Fehlschlag gewesen ist, unter dem die Welt noch sehr lange Zeit zu leiden haben wird.

Schweizer Vollgeld – Eigenstaatliches Geld

Um zukünftige Bankenzusammenbrüche zu stoppen, wurde in der Schweiz letztes Wochenende ein Volksentscheid zur Vollgeld-Initiative abgehalten. Hier haben wir ein weiteres Beispiel wie die direkte Demokratie in der Schweiz funktioniert; ganz normale Menschen gründen eine Initiative zur Änderung der Schweizerischen Bundesverfassung. Um eine nationale Abstimmung zu erreichen, müssen die Initiatoren einer solchen Aktion 100.000 gültige Unterschriften zugunsten der Initiative sammeln. Wird diese durch eine nationale Abstimmung bestätigt, geht sie in die Bundesverfassung ein und kann weder vom Parlament oder der Regierung geändert werden. Diese einzigartige Methode direkter Demokratie ist ein Grund dafür, warum die Schweiz über das beste politische System der Welt verfügt.

Die Vollgeld-Initiative ist recht komplex. Ganz einfach formuliert, würde sie das Teilreservesystem der Schweizer Banken außer Kraft setzen. Aktuell können die meisten Privatbanken Geld drucken oder schöpfen, indem sie ihre Einlagen bis zum 10-fachen oder mehr beleihen. Das hat nicht nur höchst inflationäre Auswirkungen, es bringt zudem das Geld der Einleger in Gefahr, weil es 10-fach ausgeliehen wird. Das Teilreservesystem ist also das perfekte Pyramidensystem, welches letztlich zur Insolvenz von Banken führt. 2007-9 war es fast soweit gewesen; den Banken gelang es aber, einen systemischen Zusammenbruch in letzter Minute abzuwenden. Wenn die nächste Finanzkrise beginnt (und sie ist nicht weit entfernt), werden die Zentralbanken wahrscheinlich nicht das System retten können, da die Größe des Problems inzwischen exponentiell angewachsen ist.

Die Initiative forderte, dass die Banken all ihre sofort abrufbaren Einlagen durch Zentralbankenreserven decken. Neugeldschöpfung wäre nur noch durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) möglich.

Vor ein paar Jahren beteiligte auch ich mich an einer Initiative, der Schweizer Gold-Initiative. Ziel war es, Gold zu einem wichtigeren Bestandteil des Schweizer Geldsystems zu machen. Obwohl sie sinnvoller als die Vollgeldinitiative war, wurde sie nicht angenommen. Das gesamte Establishment waren dagegen – der Staat, die Schweizerische Nationalbank und auch die Medien.

Dasselbe beim Vollgeld. Es hatte keine Chance, weil es von denselben Gruppen abgelehnt wurde. Folglich sprach sich eine deutliche Mehrheit dagegen aus.

Schweizer Bankensystem: Vorsicht

Natürlich sollte es Privatbanken nicht gestattet sein, Geld zu drucken, so wie sie es im Rahmen des Teilreservesystems tun. Aber auch Kreditkartenunternehmen und viele andere Finanzfirmen machen das. All das entwertet die Währung.

Die Stärkung der SNB hinsichtlich erweiterter Geldschöpfungsvollmachten (das wollte die Initiative durchsetzen), ist problematisch und aus meiner Sicht unklug. Schon jetzt hat die Schweizerische Nationalbank im Verhältnis zum BIP mehr Geld als jede andere westliche Zentralbank gedruckt. Ihre Bilanz steht bei 110 % des BIP. Die der Fed liegt bei 20 % – und das ist schon zu viel.

SNB - Schweizerische Nationalbank in Zürich (Foto: Goldreporter)

Also: Die Tatsache, dass die SNB der größte Hedgefonds der Welt ist (mit enormen Positionen bei Währungen und US-Aktien), ist langfristig betrachtet sehr negativ für den Schweizer Franken.

Zudem ist der Umfang des Schweizer Bankensystems fünfmal größer als das nationale BIP – also massiver als in jeder anderen großen Nation. Im (wahrscheinlichen) Fall einer erneuten Finanzkrise hieße das also, dass die SNB enorme Mengen Geld drucken müsste.

Ich würde also keine größeren Geldsummen in Schweizer Banken halten – übrigens auch nicht in Banken anderer Länder.

Globale Aktienmärkte markieren Langzeit-Hoch

Trotz geldpolitischer Straffungen durch die Zentralbanken erreichen viele Aktienmärkte neue Höchststände. Damit wird das finale Hoch in diesem Bullenmarktzyklus markiert. Er kann jederzeit zu Ende gehen oder aber noch bis Ende Herbst fortdauern. Wenn er aber zu Ende geht, wird eine sehr lange sekuläre Baisse mit verheerenden Auswirkungen beginnen.

Sobald die Angst an den Märkten und im globalen Finanzsystem Einzug hält, wird die Flucht in die Sicherheit beginnen. Das Problem ist, dass es nur sehr wenige sichere Assets geben wird. Aktien, Anleihen und auch Immobilien werden aufgrund steil ansteigender Zinsen sowie Kreditvergabeverknappung einbrechen. Zudem wird das Papiergeld schnell an Wert verlieren, weil die Zentralbanken unbegrenzte Geldmengen drucken.

Schweiz: Staatlicher Pensionsfonds kauft physisches Gold

Das einzige Geld, das im Verlauf der Geschichte überlebt hat – Gold – wird die Angst an den Märkten widerspiegeln und sich großer Nachfrage erfreuen. Auch die anderen Edelmetalle. Nicht nur Privatpersonen besorgen sich Gold (und Silber), sondern auch Institutionen und Pensionsfonds, um die eigenen Portfolios gegen Inflation abzusichern. Der große staatliche Schweizer Pensionsfonds hat zum Beispiel entschieden, die eigenen Goldbestände von 1 % auf 2 % auszubauen und das Gold in physischer Form zu halten. Dies ist ein sehr bedeutsamer Schritt und wahrscheinlich der Beginn eines Trends. In den kommenden Jahren werden alle Pensionsfonds zur Inflationsabsicherung der eigenen Portfolios Gold kaufen müssen.

Es bleibt immer noch Zeit, Gold und etwas Silber zu kaufen, bevor die Preise dieser Metalle explodieren werden. Die kommende Nachfrage – verstärkt durch den Zusammenbruch des Papiergoldmarktes – kann nicht durch erhöhtes Angebot befriedigt werden, da wir den Höhepunkt der Goldproduktion schon hinter uns haben. Der einzige Weg zur Befriedigung der gestiegenen Nachfrage führt über sehr, sehr viel höhere Preise. Ein Pensionsfonds, der heute die Absicht hat, sagen wir, Gold im Umfang von 100 Millionen $ zu kaufen, würde bei einem Preis von aktuell 1.300 $ ungefähr 2,5 Tonnen bekommen. Wenn das Goldangebot dann zunehmend schrumpft, wird der Fonds zwar weiterhin 100 Millionen $ investieren, aber anstatt 2,5 Tonnen nun deutlich weniger bekommen – sagen wir 0,25 Tonnen, wenn Gold auf 13.000 $ pro Unze klettert.

Jetzt ist es an der Zeit, das eigene Vermögen gegen ein verkommenes Finanzsystem abzusichern – und zwar durch den Kauf der besten verfügbaren Versicherungspolice in Form von physischem Gold und Silber. Nach der Entscheidung der Fed wird der Widerstand bei 1.300 $ wahrscheinlich bald schon nachgeben und den Weg zu deutlich höheren Goldpreisen freimachen.

Also schützen Sie sich, solange es noch geht und dann “Don’t worry, be happy!“.

Egon von Greyerz ist Gründer und Managing Partner der Matterhorn Asset Management AG (www.goldswitzerland.com).

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder und stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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36 Kommentare

  1. Die Möglichkeit, dass ein vernunftgeleiteter Staat in der Geldpolitik einen eigenen Weg geht, gibt es heute (leider) nicht mehr. Das würde den Wert dieses Geldes dermaßen in die Höhe treiben, dass die Wirtschaft sofort erledigt wäre. Es bleibt nur der globale Zusmmenbruch aller Währungen, und das zeitnah. Bis dahin muss man den anderen durch noch mehr drucken austricksen. Wer die schnellste Druckerpresse hat gewinnt.

    • @Hoffender

      Solange das billionenfach gedruckte sunstanzlose Geld nur in wenigen konzentriert bleibt, während die große Bevölkerungsmehrheit auf Hungerration gesetzt wird, besteht eine Gefahr von Inflation und Währungscrash bestenfalls sekundär.

      Mit Geld drucken allein wird keine Inflation ausgelöst, solange dieses Geld nicht in den volkswirtschaftlichen Kreisläufen zirkuliert.

      Im Übrigen steht weiterer Rentenraub, wegen der demagogischen äh Tschuldigung demographischen Entwicklung muss das heißen, bevor.

      https://www.stern.de/politik/deutschland/erst-mit-69–versicherer-fordern-erhoehung-des-renteneintrittsalters-8112456.html

      • @Krösus
        (zyn on)
        „Längeres Arbeiten bringt Entlastung und hilft dem System.“ steht dort. Und wenn es dem toitschen Wähler hilft, dann freuen sich gleich drei auf einmal! – Ich dagegen werde erst mal den Rosengarten Forst besuchen.
        „Hoffnung ist nicht die Erwartung, dass etwas gut ausgeht, sondern dass andere es ausbaden müssen.“ sagte schon …Walter Ulbricht.

        • @Hoffender

          Mein Reformvorschlag für heute, die Älteren müssen sich für die Arbeit eine dritte und vierte Hand wachsen lassen, denn mit der ersten und der zweiten müssen die sich schließlich am Rollator festhalten.

          NICHTS absolut NICHTS ist zu dämlich, als das man Ihn den Marktteilnehmern nicht verkaufen könnte. Seit rund 40 Jahren wird der demographische Schwachsinn durch die Gazetten gejagt und jeder Dödel käut es wieder, quatscht es gedankenlos nach, statt es zu hinterfragen.

          http://www.bohrwurm.net/029.Rentenklautabelle.htm

  2. Was soll man auch sonst kaufen.
    Slle Börsen tief rot, alle Staaten verschuldet über beide Ohren, alle Politiker im Clinch.Stell Dir vor, du willst plötzlich dein Geld retten und Gold kaufen und es gibt keines, weil es dir keiner mehr verkaufen wird.

  3. Jetzt kommen sie wieder, die Fakenachrichten in den Medien.
    Kaum crasht der DAX, schreibt man, Wirtschaft legt überraschend zu, der ifo index steigt um 2 Promille.
    Steigt Gold, schreibt man von gigantischen Goldfunden in polnischen Eisenbahnen und unter dem Vulkan auf Hawaii oder 1000 KM unter dem Marsboden.
    Dieses will der Tesla Murks ausgraben lassen in seinen Spinnerträumereien.
    Es ist immer wieder amüsant.
    Frage: Unterschied zwischen Erdogan und den Börsenanzeigern ?
    Antwort: keiner, beide sind gerürkt.

    • @taipan

      Es werden alle Propaganda Massnahmen ergriffen, damit dass System aufrecht erhalten werden kann. Selbst die Griechenlandpleite wird schön gerechnet und die Kriese als beendet erklärt, obwohl die Schulden weiter gestiegen sind.

      Wenn man mal ehrlich ist, dann muss man zur Kenntnis nehmen, das funktioniert super.

      Zwei Fragen stellen sich mir dann…

      … wie lange geht das noch gut
      … warum macht man das, wenn das System am ende doch zerbricht

      • @stillhalter
        Warum macht man das ?
        Natürlich, weil keiner dafür verantwortlich sein will, sondern hofft, dass der Nächste den schwarzen Peter bekommt.
        Was würden Sie machen ?
        Natürlich auch rausschieben, bis Sie in Pension gehen und der Nachfolger sich damit rumschlagen muss.
        Deshalb hat auch Schäuble so dreist gelogen, mit IWF und Griechenland.
        Deshalb wird auch Merkel längst in Paraguay sitzen, wenn es hier abbrennt.
        Solange muss sie es eben rausschieben.
        Jeder würde das so machen.

    • @Klapperschlange

      Die Lage in der EU spitzt sich zu. Und erst in der Krise merkt man, wer Humor hat und wer etwas weniger. Die Wortmeldungen zum geplanten EU-Investitionsfonds zeigen da schon Abstufungen, bei aller Gemeinsamkeit in der Ablehnung.

      Krzysztof Szczerski, Kabinettschef von Polens Präsident Andrzej Duda, meint nur knochentrocken, wer das will, solle es selber bezahlen. Würde jemand deswegen an die Polen herantreten, sei die EU am Ende.
      Markus Söder reagierte da schon etwas bayrischer. Tja, die Verquickung von Finanz- und Asylpolitik hätte ja schon ein gewisses Geschmäckle und erinnere an den Türkeideal. Wobei ein feines Lächeln sein feistes Gesicht umspielte.
      Von geradezu derbem Humor ist der niederländische Finanzminister Wopke Hoestra. Im ZDF-interview konnte er nicht umhin, grinsend festzustellen, dass diesen Fonds kein Mensch brauche. Er sei die Lösung für das es kein Problem gäbe.

      https://www.welt.de/politik/ausland/article178011992/Eurozonen-Budget-Mit-einer-Frage-machen-die-Niederlande-den-Vorschlag-nieder.html

        • Nachgetragen:


          „12 Europäische Staaten revoltieren gegen „Mer.cron‘s Plan“ zur Reform Europas.

          Wie die FT berichtet, ist der „Kern“ Europas, einschließlich der Niederlande, Österreichs und Finnlands, unter den 12 Regierungen, die die Notwendigkeit einer gemeinsamen „Fiskalkapazität“ der Eurozone in Frage stellen und eine zentrale Lehre der Vision des französischen Präsidenten Emmanuel Macron für die Eurozone infrage stellen, da er ganz offensichtlich Merkel Berlin zur Unterstützung gezwungen hat.“

  4. Die Kryptos sind heute spannend, wie auch Öl. Es wird turbulent. Nur bei EM und Aktien macht sich das noch nicht bemerkbar.

    • @stillhalter
      Fällt der Bitcoin unter 5200 gehts rapide abwärts Richtung 1000 und die anderen Kryptos folgen.Gestern noch sprach mich einer an, er kam aus USA von einem Meeting bei GS.
      Wenn Du Kryptos hast, verkauf die schnell.

      • Ich habe jedenfalls keine. Ich sehe das auch keinen Sinn darin. Liegt vermutlich an meinem Beruf.

  5. Wie üblich hat man den DAX nach 18:00 um 100 Punkte angehoben.
    Nur, leider kann man da weder kaufen noch verkaufen und muss schon bis Montag 09:00 warten.
    Das ganze eben nur Kosmetik, Anleger mit einem IQ von mehr als 42 fallen darauf sicher nicht rein. ( ein Hausschwein hat einen IQ von 40).
    Wie schon der italienische Regierungschef heute sagte:
    Entweder tun die in Brüssel nur so beschränkt oder sind sie es wirklich.
    Das gleiche könnte man über Draghi und seine Vasallen heute sagen.

    • Das stimmt nicht ganz. Alles was Xetra ist, ist (eigentlich) bis 20:00 Uhr handelbar. Was die „lieben“ Banken aber machen ist: Die Börse (Ihr Auftrag wird nicht angenommen) ist geschlossen und die übrigen 3 Stunden brauchen wir – um Dich wie gewohnt – abzuzocken, denn ist ein Wertpapier nach einem Trade erst mal bei denen in „Ihrem“ Depot, können die Banken damit (eigentlich) machen wozu sie lustig sind. Weitrer Sauglattismus auf Kosten des Aktionärs sind z. B. die sog. Depotstimmrechte an den Hauptversammlungen. Da stitzen 1200 oder mehr Aktionäre im Saal und vertreten 5% des AK und sind eigenlich nur dort um mit nix (Apfel und ein Ei, im wortwörtlichen Sinne) abgespiesen zu werden und der „nette Mann von der Bank“ vertritt die anderen 95% des AK via sog. Depotstimmrecht. Jegliches Traktandum wird durchgewunken, solange es im Sinne der Bank und des Managements ist….. Noch Fragen Kienzle? Eine Aktie ist (wäre) mMn. eigentlich das demokratischte und sozialste der Welt, aber der Mangement-Feudalismus hat schon längstens die Oberhand. Ganz ohne Handel würde der Dax aber nicht 100Pkt. nach 17:00 Uhr machen. Oder?

      • @francotirador
        Nach 17:00, besonders am Wochenende handeln nur die Grossbanken über eigene Kanäle. Besonders das PPT.
        Mein ehemaliger Nachbar, ein absoluter Aktienfan mit 95% investiert, für den ist immer Freitag Mittag schluss und tagsüber nur bis Mittag.Danach hatte der noch nie gehandelt, sondern nur beobachtet.

  6. ich warte noch etwas mit dem Nachkauf. Denke es gibt nochmal einen Selloff aber dann sollte man richtig zuschlagen!

    • @fs
      Ich warte auch. Das kann ich mir aber nur leisten, weil ich schon genug für jeden denkbaren Fall habe.
      Leute, welche das nicht haben, sind schlecht beraten zu warten.
      Warum ?
      Weil die dann nie kaufen, wie weiland der verschollene @radi oder der Goldzitterer über 70.
      Geht der Preis runter, kaufen diese nicht, weil sie auf noch billiger hoffen, geht der Preis jedoch wieder rauf, kaufen die auch nicht, weil sie warten bis wieder billiger.
      Ein circulus vitiosus, auch Teufelskreis genannt.

      • @fs @taipan
        Stelle grade fest, man kann heuer beide Optionen verbinden. Die Preise der Sammlermünzen haben einen historischen Tiefstand. Wer also an das Gute glaubt, kann hier nichts falsch machen. Und wer an nichts glaubt auch nicht. So habe ich meine Sammlungen zum Goldpreis aufgestockt.

  7. Letzte Chance !!!
    Dieses mal ganz bestimmt.
    Also los !

    Gold wir nie wieder so günstig.

    Wo steckt Ben Rickards eigentlich ?

    • eX
      https://www.youtube.com/watch?v=FPZFNe2N5kY
      Aktionäre
      Meine Herrn Aktionäre, in Erwartung der neuen
      Nachricht von unserm Draghi sing ich euch dieses Lied.
      Was zuletzt er verkündet, das ist wirklich der Hammer.
      Was wohl mit euren Aktien in Bälde geschieht?

      Wer das damals erlebt hat seinerzeit vor 10 Jahren,
      wer bei Aktien all-in war und dann alles verlor,
      dem ist jetzt nicht zu helfen, denn er hat nichts begriffen,
      und die Banken, die hau’n ihn erneut über’s Ohr.

      /Refrain/ Aktionäre, Aktionäre, euer Mut in allen Ehren,
      Optimismus und Vertrauen hattet ihr.
      Aktionäre, Spekulanten, seht vor euch den großen Bären,
      Und erzählt nicht, ihr könntet nichts dafür.

      Meine Herrn Aktionäre, ihr bewahrt euch den Glauben,
      an die steigenden Kurse, die zum Himmel stets geh’n.
      Will die Hoffnung nicht rauben und auch nicht eure Träume.
      Doch was himmelhoch anstieg, kann abwärts auch geh’n.

      Denn es drücken die Schulden, und bald steigen die Zinsen,
      Und es quält sich Italien, das am Stocke jetzt geht.
      Merkel will es nicht hören, EU geht in die Binsen,
      Und auf QE zu hoffen – es ist zu spät.

      Und was soll aus euch werden, kauft ihr jetzt etwa Gold an?
      Und wenn’s verboten wird, was ist dann?
      Aktionäre, Aktionäre, ihr riskiert ja Kopf und Kragen
      für ein bißchen mehr Rendite und Ertrag.
      Aktionäre, Spekulanten, ich kann euch nur eines sagen,
      daß der Draghi kein Geld mehr drucken mag.

      Aktionäre, Aktionäre, euer Mut in allen Ehren,
      Optimismus und Vertrauen hattet ihr.
      Aktionäre, Spekulanten, seht vor euch den großen Bären,
      Und erzählt nicht, ihr könntet nichts dafür.

    • @ex

      Was mich mal interessieren würde, wie alt sie sind. Haben oder hatten sie Verwandte, die noch die Währungsreform in Deutschland erlebt haben. Welches Vermögen hatten die Personen?

      Die können sie ggfs. mal fragen, ob Papiergeld, Versicherungen, Anleihen und Aktien als Vermögenssicherung sinnvoll sind. Mein Grossvater wollte mit Banker und Versicherungsvertreter nichts meht zu tun haben. Warum wohl?

      Was wir hier machen ist Überlegungen anzustellen, wie man Vermögen erhält und nicht wie man ein Vermögen macht. Mit anderen Worten, es geht nur um den preiswerten Erwerb von physischem EM. Es geht nicht um den Handel. Keiner denkt darüber nach EM zu verkaufen. Warum auch, was sollte ich denn dann damit machen? Ich kaufe zwar EM, habe aber kein Ausstiegsszenario. Vielleicht werde ich es nie verkaufen, sondern nur vererben, so wie meine Vorfahren es auch schon gemacht haben.

      • @Stillhalter
        Meine Großmutter wollte von denen auch nichts mehr wissen. Sie pflegte zu sagen: Immer wieder haben sie uns geraten, spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Und dann kam die Währungsreform und wertlos war das Papier. Ihr Vater hatte beide Währungsreformen miterlebt und einen noch viel größeren Hass auf Banken und Versicherungen.

        Wie schon mal geschrieben, mit den, die diese Erfahrungen gemacht haben, sollte man sich unterhalten, aber von denen gibt es nicht mehr viele.

        Ansonsten meine 100%ige Zustimmung!

    • @ex
      Sie haben Gold nie verstanden, sonst würden Sie nicht solchen Unsinn reden.
      Ein Bild, ein schöner Teppich, eine antike Kommode, all diese Werte sind momentan günstig, ja sogar billig zu haben.
      Die jüngeren Menschen setzen auf Wegwerfartikel, Ikea und ähnnliches.
      Alle 2 Jahre einen neuen Flachfernseher, Smartphone, Auto.
      Konsumieren und schnell wieder weg.
      Die Firmen unterstützen das, klar, die Welt wird zugemüllt.
      Krebs und andere Krankheiten nehmen drastisch zu.
      Und diese Leute investieren dann noch und was kaufen sie für die vermeintlichen Gewinne des Investments ?
      Wieder Wegwerfartikel.Die noch auf Pump dazu, weil die Dividende nicht reicht.
      Sie nicht ? Wenn Sie so leben, brauchen Sie nichts fürs Alter, denn alt werden Sie nicht.
      Doch die Welt dreht sich und Gegenstände und anderes wird plötzlich wieder sehr wertvoll. Wie mein alter Plattenspieler samt Vinylplatten aus dem Jahre 1980. Damals gekauft für 3000 DM. Ein Transrotor AC der Firma Mitchell.
      Fast wertlos geworden in der Zeit der CD., heute jedoch wurde mir für das Ding schon 5.000 Euro geboten. Hergeben tue ich den nicht.
      Beständigkeit ist ein hohes Gut und Gold ist beständig.
      Es wird noch seinen Wert haben, wenn all Ihre Papiere, Bitcoins und Dividenden den Bach runter gingen.
      Bitcoins, Dividenden, wird man fragen, was ist das?
      Gibts das im Media Markt ? Kann man es finanzieren ?.
      Ich rate immer, seit Jahren, kaufen sie Gold. Nicht wenn es billig ist oder teuer oder sonst was. Sondern wenn sie es sich leisten können und Freude daran haben. Absolute Sicherheit und absoluten Wert bekommen sie gratis dazu.
      Also hören Sie auf mit Ihrem sarkastischen Geschwätz, beginnen Sie nachzudenken. Sonst nimmt Sie keiner mehr ernst und steckt Sie in die Schublade der albernen Kommödianten. Wie Dick und Doof seinerzeit.

      • taipan
        Wie bei Dick und Doof? Da mache ich doch gern mit. Hier ein besinnliches Lied für @eX, das kann er nach dem Crash seinen Kindern und Enkeln am Bett vorsingen. (Bin überhaupt die letzten Tage gut drauf, nach 15 Tagen ist die weiße Katze wieder nach Hause gekommen.)

        Was wird sein, fragt der Schlumpf
        https://www.youtube.com/watch?v=et8OAa8UH-A
        Was wird sein, wenn der Goldpreis für uns nicht mehr lacht,
        und der Tag ist so dunkel, wie sonst nur die Nacht?
        Dann siehst du zum Himmel mit Tränen im Blick,
        und aus Liebe zu dir kommt der Goldpreis zurück.

        Was wird sein, wenn der Draghi die Märkte nicht gießt,
        wenn kein Geld mehr gedruckt wird, und auch QE nicht mehr fließt?
        Dann besorgt es der Dax, daß du bald wieder lachst,
        weil wenn Gold Du erwirbst, keinen Fehler Du machst.

        Aber was wird sein, wenn es kommt, das Goldverbot?
        Ja, mein lieber Schlumpfi, nur Gold hilft in der Not.

        Was wird sein, wenn ich abends den DOW nicht mehr seh‘,
        wenn er nicht für mich lächelt, wenn ich schlafen geh?
        Dann schaust du voll Freude zum Goldchart hinauf,
        und beim Goldkurs in ihm geht dein Herz wieder auf.

        Was wird sein, wenn die Rente kein‘ Zins mehr erbringt,
        wenn mit Riester und Rürup kein Wunder gelingt?
        Dann lachst du, weil den Zockern, den‘ tut es dann weh,
        und dein Silber im Schrank glitzert schöner denn je.

        Aber was wird sein, wenn erst alles fällt und kracht?
        Gib dein Gold den Kindern, das wäre doch gelacht.

        Aber, was wird sein, wenn EM in den Keller geht?
        Glaub‘ mir, mein lieber Schlumpf, das wird niemals gescheh’n.
        Glaub‘ mir, lieber Schlumpfi, das wird niemals gescheh’n.

  8. „MGEGA“:
    Make General Electric Gmall Again.

    General Electric fliegt aus dem Dow – Ein Nachruf:

    „General Electric, das ehemals größte Unternehmen der Welt ist seit geraumer Zeit auf dem absteigenden Ast und hat ernstzunehmende strukturelle Probleme. Die Zahlen lassen das leicht erkennen, Umsatz, Gewinn und Cashflow sind rückläufig. Als wäre das nicht genug hat man auch noch über 100 Milliarden USD Schulden.“

    GE-Aktienkurs (hier)

    Was spricht eigentlich gegen den „freien Welthandel“: die Abschaffung aller Import- und Strafzölle?

    Wer sind die größten Export-Länder ?

    (Anm. der Red.: „D“ ist nicht Export-Weltmeister)

  9. Da haben wir heute ja wieder einen ordentlichen Start hingelget im Dax;-( Nachdem man ihn am Freitag Abend wieder künstlich in die höhe getrieben hat. Macht euch keine sorgen das „Spiel“ geht immer so weiter…;-)

    • Lili Marleen (neu vertextet)
      https://www.youtube.com/watch?v=ZSMuTm649Hk

      Zu der Aktienbörse kam ein großer Tor.
      Er zockte doch zu gerne, man warnte ihn davor.
      So wollte er gern Rendite seh’n, bei 14.000 blieb er steh’n
      Der DAX so wunderschön, der DAX so wunderschön.

      Des schwarzen Schwanes Schatten sah bedrohlich aus;
      die Gold gebunkert hatten, die machten sich nichts draus.
      Man wollte diesen Schwan nicht seh’n, bei siebentausend blieb er steh’n.
      Der DAX nicht mehr so schön, der DAX nicht mehr so schön.

      Schon ertönt die Glocke, sie bliesen Zapfenstreich;
      Des Mario Draghis Geldflut, Moment, sie kommt ja gleich.
      Da sagten wir auf Wiedersehn, bei drei-halb-tausend blieb er steh’n.
      Der DAX am Untergeh’n, der DAX am Untergeh’n.

      Neue Euros druckt man, nun werdet mal nicht bang;
      auf Gold und Silber spuckt man bei uns schon jahrelang;
      Den Banken, den wird kein Leid gescheh’n, wir werden uns bald wiederseh’n.
      im DAX bei hundertzehn, im DAX bei hundertzehn.

      Die Aktien sind krepiert, und der Dax ist völlig tot,
      die Sparer sind gefleddert, man greift zum Goldverbot.
      Die Maulhurenpresse hetzt und lügt, wir zieh’n im Osten in den Krieg,
      Bis unser Volk erliegt, bis Deutschland ganz erliegt.

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