Montag,19.April 2021
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Silber-ETF: BoA verdoppelt Anteile, JP Morgan steigt aus

Verstärkter Silber-Handel in China erwartet.
Investment-Silber: Jeder Anteil des iShares Silver Trust ist offiziell mit einer Unze Silber gedeckt (Foto: Max Tactic – Fotolia.com)

Die beiden US-Investmentbanken melden per Ende Juni bedeutende Veränderungen in ihrer Beteiligung am weltgrößten Silber-Fonds SLV.

Bank of America (BoA) ist der größte Anteilseigner des weltweit bedeutendsten Silber-ETF iShares Silver Trust (SLV). Im zweiten Quartal hat die US-Großbank ihr Engagement in diesem Silberfonds weiter ausgebaut.

Das geht aus der aktuellen Pflichtveröffentlichung für große US-Investmenthäuser aus (Form 13F). Per 30. Juni 2016 hielt BoA demnach 5.828.106 SLV-Anteile im Wert von knapp 109 Millionen US-Dollar. Gegenüber dem Vorquartal entsprach dies einem Zuwachs von 109 Prozent.

Zweitgrößter SLV-Aktionär ist Morgan Stanley mit 4.982.834 Anteilen im Wert von 93,1 Millionen US-Dollar. Das Plus gegenüber Q1 2016: 26 Prozent.

Größte SLV-Investoren Q2 2016

AnteileeignerAnteile (Stück)Veränderung gegenüber Q1 2016Wert der Anteile per 30.06.16
Bank of America Corp.5.828.106+109,50 %$ 108,87 Mio.
Morgan Stanley4.982.834+26,05 %$ 93,08 Mio.
Wells Fargo & Company4.768.069+133,93 %$ 89,07 Mio.
Susquehanna International Group3.013.902-12,47 %$ 56,30 Mio.
UBS Group2.068.379-16,23 %$ 36,64 Mio.
Teacher Retirement System of Texas1.709.917-13,64 %$ 31,94 Mio.
Société Générale1.665.526Neu$ 31,11 Mio.
Synovus Financial Corp1.585.747+0,89 %$ 29,62 Mio.
Barclays PLC1.308.089+812,64 %$ 24,44 Mio.
James Investment Research Inc.1.170.577-0,73 %$ 21,87 Mio.
Quelle: SEC, Tabelle: Goldreporter

Um 134 Prozent ausgebaut hat sein SLV-Investment Wells Fargo. Die US-Bank hielt zuletzt 4.768.069 Anteile für 89 Millionen US-Dollar. Das reicht für Position 3 unter den größten Anteilseignern des Silber-Fonds.

Zu den bedeutendsten SLV-Käufern im zweiten Quartal gehörten auch Société Générale (+1.665.526 Anteile, komplett neue Position) und die britische Barclays PLC (+1.164.758 Anteile, +812 %).

Die größten Verkäufer waren die Investmentgesellschaft Assetmark Inc. (-4.683.162 Anteile; -99,91 %) und JP Morgan (-2.766.263 Anteile, -90,74 %). Nicht auszuschließen, dass JPM sich das Silber hat physisch ausliefern lassen. Immerhin geht es theoretisch um 2.766.263 Unzen, also umgerechnet 86 Tonnen Silber. Denn jeder SLV-Anteil ist laut Wertpapierprospekt mit 1 Unze Silber gedeckt.

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15 KOMMENTARE

  1. Anzeige
  2. Im Grunde genommen hat noch nie was gegen den Kauf von physischen Silber gesprochen. So nach dem Motto: Kaufe ich beim EM-Händler gelegentlich Gold, ist es ja ein Weg, im gleichen Zuge etwas Silber als Beimischung mitzunehmen…
    Erfahrungsgemäß tut auch eine Kursminderung bei Silber (vom Faktor des Vermögenserhaltes einmal abgesehen) nicht ganz so weh, wie bei Gold.

  3. die Banken wissen schon was sie tun u. auch was uns bald erwartet.
    JP hatte sich schon lange davor zu genüge u. zu wesentlich tieferen Preisen eingedeckt. Die hatten schon vorher einen Riecher.

    Solange die EM jedoch unter Druck u. gehalten werden (Gold darf nicht über 1350$ steigen – schon sehr auffällig!) wird wenig passieren.

    Die Zeit wird kommen wo der Druck aus dem Kessel muss sonst fliegt das gesamte Finanzsystem in die Luft. wir werden es sicher bald erleben.

  4. Nicht unbedingt!!!
    Das jetzige Finanzsystem läßt sich mit Sicherheit noch eine ganze Weile aufrecht erhalten, wenn es so gewollt ist. Das Gelddrucken (EUR) hat ja sozusagen erst angefangen… Wenn ich jetzt mal mit Japan vergleiche.
    Somit könnte Gold / Silber noch eine ganze Weile so vor sich hintümpeln. Wobei ja 1350 US$ auch kein Pappenstiel mehr sind….

    • @H.Gold

      Dem muss widersprochen werden. Das Freihandelsobjekt Namens Euro ist ja 2002 bereits mit hochverschuldeten Staaten ins Rennen gegangen.
      Echtes Wirtschaftswachstum gibt es bereits seit Ende der 60ziger Jahre ( Plisch und Plum = Strauss und Schiller ) nicht mehr. Wie könnte es auch, kein Baum wächst ewig. Seitdem rattert die Druckerpresse.

  5. Morgendliches Drücken zum Börsenbeginn.
    Soros deückt auf die Indizes und Aktien.
    Alleseits happy Drücking.
    Einen schönen Freitag Morgen.

    • @Toto
      …hatte ich heute Morgen schon berichtet, daß ich ein Telefonat zwischen FED/New York und EZB/Mario abgefangen hatte?

      Janet: … … < $1350,- und < $20,-,,,"

      • @Watchdog
        Wird aber nicht halten.Die letzten 6 Monate hat nichts gehalten, der Deckel flog regelmässig weg. Es wird eben zu teuer, das mit dem Drücken und das wissen beide.Man versucht halt Zeit zu gewinnen, nur man vergisst, dass man keine mehr hat. Die Zeit ist abgelaufen und es ist Zeit zu gehen.

  6. Toto hat den Überblick, soweit man sehen kann. Zinsen können in diesem System nicht gesenkt und Fiat muss unendlich viel gedruckt werden, also wissen die NB um das Endspiel. Der doppelte Effekt beim Bashen, den kleinen Anleger vom EM abhalten und selbst sich billigst versorgen können, ist verführerisch: Umso lauter der Knall und umso weiter wird der Deckel fliegen.

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