Montag,08.März 2021
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Silber-Futures: Trendwechsel eingeleitet

Die Lage auf dem Markt für US-Silber-Futures könnte sich mit dem jüngsten Kurssprung „normalisieren“. Der Silberkurs legte vergangene Woche bei steigendem Open Interest deutlich zu.

Die aktuellen COT-Daten vom Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 17. April 2018 folgende Veränderungen in den Positionen der bedeutendsten Händlergruppen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist gegenüber Vorwoche um 270 Prozent gestiegen auf 16.955 Kontrakte. Dabei reduzierten die „Swap Dealers“ (darunter die Großbanken) ihre Netto-Long-Position um 44 Prozent auf 9.155 Kontrakte.

Auf der Gegenseite haben die „Großen Spekulanten“ ihre ungewöhnliche Netto-Short-Position bei Silber praktisch komplett aufgegeben. Der CoT-Bericht weist für diese Händlergruppe netto nur noch 87 Kontrakte auf der Verkaufsseite aus.

Das „Managed Money“ bleibt jedoch Netto-Verkäufer mit 14.757 Kontrakten. Das entspricht aber einer Reduzierung der Netto-Short-Position um 60 Prozent gegenüber Vorwoche.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte and er COMEX, fiel um 5,67 Prozent auf 214.297 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag stieg der Open Interest um 3,5 Prozent auf 221.929. Der Silberpreis legte vergangene Woche um 2,9 Prozent auf 17,13 US-Dollar pro Feinunze (FOREX).

Vor dem Hintergrund der jüngsten Kursentwicklung könnte sich die Lage am Markt für US-Silber-Futures nun wieder normalisieren. Das heißt, die „Commercials“ weiten ihre Netto-Short-Position aus, während die „Großen Spekulanten“ auf ihre angestammte Netto-Long-Position zurückkehren.

Goldreporter

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13 KOMMENTARE

  1. Und der @ ex hat wieder verpasst in short zu gehen.
    Offenbar glauben einige noch immer an Märkte.
    Oder an Märchen.
    Die aufgeführten Spekulanten, Commercials und Swap Dealers sind ein und die selbe Person.
    Genannt die Zentralbank.
    Die können gehen wie sie wollen.Und müssen nur eines schaffen:
    Die Leute zu täuschen, damit diese ihnen vertrauen.
    Denn nur so kann man nahezu unlimitiert Geld drucken.
    Nur, es kommt der Tag, an dem einer schreit:
    Der Kaiser ist ja nackt.

  2. @Freier Denker
    Aus dem Vortrag: „Der Wert eines Finanzaktivums ist der Gegenwert künftiger Erträge. Gold hat keinen künftigen Erträge. Der Wert von Gold ist Null.
    Gold ist ungeeignet für den VermögensAUFBAU.“

    Hätte der Professor das Fiat Geld mit in seine Betrachtung einbezogen, wäre er auf den Fehler seines Vortrages gekommen. Als richtig erachte ich auch, dass ein Vermögensaufbau mit den richtigen Assets erfolgreicher ist. Allerdings nur in einer normalen Wirtschaftsperiode (die weit und breit nicht sichtbar ist).

  3. @freier Denker,

    Gold dient dem Vermögenserhalt und nicht dem Vermögensaufbau. Am 01.01.2018 (Euroeinführung) lag der Goldpreis für eine Unze ca. bei € 280.- Der Euro hat daher seit seiner Geburt 74% an Wert gegenüber Gold verloren. Gold wirft keine Zinsen und keine Dividenden ab. Der Kursgewinn (nach Behaltefrist von einem Jahr) ist daher auch von der Steuer befreit. Noch interessanter ist aber der Dollarpreisverfall gegenüber Gold seit Ende des Bretton Woodssystem (1973). 1973 stand Gold bei $35.- und aktuell bei ca. $ 1336.-. Also hat der Dollar gegenüber Gold 97,5% an wert eingebüßt.
    Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.
    Voltaire

  4. Gold dient dem Vermögenserhalt und nicht dem Vermögensaufbau. Am 01.01.2002 (Euroeinführung) lag der Goldpreis für eine Unze ca. bei € 280.- Der Euro hat daher seit seiner Geburt 74% an Wert gegenüber Gold verloren. Gold wirft keine Zinsen und keine Dividenden ab. Der Kursgewinn (nach Behaltefrist von einem Jahr) ist daher auch von der Steuer befreit. Noch interessanter ist aber der Dollarpreisverfall gegenüber Gold seit Ende des Bretton Woodssystem (1973). 1973 stand Gold bei $35.- und aktuell bei ca. $ 1336.-. Also hat der Dollar gegenüber Gold 97,5% an wert eingebüßt.
    Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.
    Voltaire

  5. @Hoffender Während der Inflation so 1923 in Deutschland hat der Vermögensaufbau an Papiergeld geradezu phantastisch funktioniert, und der Staat war gleich noch seine Schulden los.

  6. @Hoffender

    Der Professor hat recht.

    Vieles was solche Leute sagen wird schlicht und einfach vollkommen falsch interpretiert weil die Menschen nicht die leiseste Ahnung davon haben, wie die Finanzwelt (Kommerz) wirklich funktioniert.

    Die sogenannten Finanzaktiva beruhen selbstverständlich (nur) auf dem Gegenwert künftiger Erträge. Wenn die VW-Arbeiter morgen früh mehrheitlich das Arbeiten einstellen würden (kein Streik sondern einfach aufhören), würde sich die Aktie in kürzester Zeit auf Pennystockniveau einpendeln. Nun ist die Gefahr, dass dieser Fall eintritt zwar äußerst gering da fast alle im Hamsterrad laufen müssen. Aber allein die unsägliche Dieselstory, die umfassend auf erfunden bzw. willkürlich festgesetzten, fiktiven Grenzwerten beruht, hat schon für Turbulenzen gesorgt. Dabei haben sich Qualität und Quantität der Produkte überhaupt nicht geändert.

    Gold dagegen hat keine künftigen Erträge. Damit ist nicht eine mögliche Kurssteigerung gemeint die sich in Deinem Portemonnaie niederschlägt sondern der Umstand, dass Gold bereits einen (unveränderlichen) Gegenwert mitbringt. Es ist quasi der Gegenpol zu den Finanzaktiva.
    Es ist daher für Wetten auf die Zukunft völlig ungeeignet.

  7. @silbereule
    Das was dieser werte Herr von sich gibt, bestätigt wieder Einstein:
    Die Dummheit der Menschen und das Universum ist grenzenlos, obwohl er sich bei letzterem nicht ganz sicher war.
    Und so kann der Herr behaupten, alles, was keine Rendite bringt, hat keinen intrinsischen Wert. Auch seine Hütte am Genfer See natürlich nicht.
    Und er erwirbt auch Papiere nur zu dem Zweck, dass er eben nicht ! einen findet, der ihm später mehr dafür bezahlt.
    Absolut altruistisch ist er wenigstens.

  8. @Taipan
    DER HEILIGE KRIEG
    https://www.youtube.com/watch?v=okbHf6KhE0U

    Steh auf, steh auf, du Euroland, heraus zur großen Schlacht!
    Den Druckerpressen Widerstand, das wäre doch gelacht!
    /Refrain:/ Es breche über sie der Zorn wie finstre Flut herein.
    Es soll das Gold des Volkes, das Gold der Menschheit sein.

    Den Drückern bieten wir die Stirn, den Mördern der Ideen.
    Die Peiniger und Plünderer, sie müssen untergehn.
    Es breche über sie …

    Der schwarze Schäuble schwebt nicht mehr als Schatten über’s Land.
    Und NWO verheert nicht mehr uns‘ Feld und Flur und Strand.
    Es breche über sie …

    Wir sorgen dafür, dass der Brut die letzte Stunde schlägt.
    Den Lügnern ein- für allemal das Handwerk jetzt gelegt!
    Es breche über sie …

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