Freitag,24.September 2021
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Silber- und Gold-ETFs wieder stärker gefragt

Silberbarren, Silber-ETF
Die Bestände des größten Silber-ETFs SLV sind seit Februar um satte 3.003 Tonnen gesunken (Foto: Guy – Fotolia)

In dieser Woche sind die Goldbestände des Gold-ETF GLD erstmals seit Mitte Juni wieder gestiegen. Auch der größte Silber-Fonds erhielt wieder Zulauf.

Gold-ETF

Der weltgrößte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares (GLD), wies per 4. August 2021 Goldbestände im Umfang von 1.027,97 Tonnen aus. Damit ist das GLD-Inventar im Rahmen unserer wöchentlichen Berichterstattung erstmals seit dem 23 Juni 2021 wieder angestiegen. 2,33 Tonnen kamen hinzu. Das entsprach Netto-Kapitalzuflüssen von 132 Millionen US-Dollar.

Pro Anteilsschein muss der GLD-Betreiber 1/10 Unze Gold physisch hinterlegen. Seit Jahresbeginn sind die Bestände um 12 Prozent oder knapp 142 Tonnen zurückgegangen.

Silber-ETF

Auch der größte Silber-ETF war zuletzt wieder stärker bei Investoren gefragt. Denn das Silber-Lager des iShares Silver Trust (SLV) wuchs laut dem Betreiber gegenüber Vorwoche um 0,14 Prozent oder 24,26 Tonnen auf zuletzt 17.202,02 Tonnen.

Gold-ETF, Silber-ETF, GLD, SLV, SPDR

Im Falle des SLV sind vom Emittenten pro Aktie 1 Unze Silber als Deckung körperlich einzulagern. Im vergangenen Februar war mit 20.505,85 Tonnen ein Rekordstand erreicht worden. Das heißt, seither haben 3.003,83 Tonnen Silber die SLV-Vaults verlassen.

Einordnung / Goldpreis

Vergangener Kursrallys bei Gold und Silber waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen bei den Edelmetall-ETFs begleitet. Allerdings sind die ETF-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Silber- und Goldmarkt positionieren.

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18 KOMMENTARE

  1. Die Finanzmafia hat heute schon mal einen schönen Abstand geschaffen, damit Gold morgen nicht über 1850 läuft! Echt klever!

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    • @klapperschlange
      Das ginge auch nur in Deutschland und einigen anderen Euroländern. Aber sicher nicht in allen.
      Schon gar nicht in Griechenland, Italien oder auch Frankreich.
      Dazu kommt noch, dass weltweit Euroscheine gehortet sind ( Saudi Arabien, Asien, Afrika).
      Will man die alle enteignen ?
      Man müsste auch ganze Verträge ändern.
      In Gesetz steht ja auch noch, dass Bargeld das einzige legitime Zahlungsmittel ist.
      Deshalb muss es auch von Ämtern angenommen werden. Auch von der GEZ.Man ist nicht verpflichtet, zu überweisen.

      • @Maruti Vertraege muss man doch heutzutage nicht mehr aendern ,diese Zeiten sind doch schon lange vorbei.Siehe Maastricht -Vertraege und Verbot der Staatsfinanzierung ,unpassendes wird einfach ignoriert und das Ganze vom Verfassungsgericht abgesegnet.

  3. Da in diesem Land mit der entsprechenden cleveren Begruendung der Staat tun kann was er will wird er auch das Bargeld abschaffen wenn er es fuer nötig haelt.

  4. Zur guten Nacht noch eine Posse der besonderen Art.

    Die Springer-Postille „Welt“ suhlt sich in der bigotten Empörung insbesondere der OLIVGRÜNEN [© by Translator]. Was ist passiert? Auf die investigative Frage „Putin oder Biden“ hat LINKE-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch fahrlässig mit „Keine Präferenzen“ geantwortet.

    Daraufhin treten die grünen Transatlantiker einen Shitstorm sondergleichen los – konsequent als Interessenvertreter des IMPERIUMS agierend. Schließlich ist das Bekenntnis zur Nato bereits eine conditio sine qua non für Koalitionen. „Krass, einfach nur krass!“

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article232885475/Bartsch-Aeusserung-ueber-Putin-und-Biden-zeigt-Realitaetsferne-der-Linken.html

  5. Noch ein weiteres Anzeichen galoppierender Inflation (always „transitory“,
    of course):
    „Das haben wir seit über 30 Jahren nicht mehr erlebt“ – Kontainer-Frachtpreise
    von China in die USA erreichen eine Rekordhöhe von $20.000 Dollar
    pro 40-Fuß-Kontainer ( ! ) und ein Rückgang ist nicht in Sicht“,
    (siehe hier.)

    Hier ein paar verblüffende Zahlen:
    Der Spotpreis pro Container auf der China-US-Ostküstenroute – einer der
    meistbefahrenen Containerrouten der Welt – ist diese Woche um mehr als
    500 % auf 20.804 $ gestiegen, so das Frachtverfolgungsunternehmen Freightos.
    Zum Vergleich: Am 27. Juli, also vor etwa einer Woche, lag der Preis noch bei
    knapp 11.000 $. Die Kosten für den Transport von China an die Westküste der
    USA liegen knapp unter 20.000 $, während der jüngste Preis für den Transport
    von China nach Europa fast 14.000 $ beträgt, so die Daten von Freightos.
    Ding Li, Präsident der chinesischen Hafenvereinigung, erklärte gegenüber
    Reuters, dass der Anstieg auf einen Anstieg der COVID-19-Fälle in anderen
    Ländern zurückzuführen sei, der den Umschlag in einigen großen ausländischen
    Häfen auf etwa 7-8 Tage verlangsamt habe.“

    Quelle: Zerohedge
    ٩(˘◡˘)۶✌

  6. Frisch aus der @Thanatos/@Kalapperschlangen-Redaktion

    Wie man heute Morgen feststellen muß, wird auf die edlen Bi-Metalle GOLD&SILBER
    schon sehr früh „Druck ausgeübt“, soll heißen:

    – die BIZ in „Bazel“ verscherbelt bei der LBMA in London Derivate-Paletten mit Papier-Gold
    und Papier-Silber.

    Wie unser „Undercover-Agent“ aus dem US-Statistik-Büro des Arbeitsamtes gestern
    Abend (hinter vorgehaltener Hand !) trotz abhörsicherem Kryptohandy mitteilte, werden
    die heute Nachmittag verkündeten Daten vom US-Arbeitsmarkt (außerhalb der
    Landwirtschaft) schlechter ausfallen, als erwartet.
    Während „Wallstreet-Optimisten“ von 1 Millionen neuer Jobs ausgehen, liegt der
    Konsensus bei 870.000 neuen Jobs.
    Das große Problem für die „Wallstreet-Geccos“ liegt jedoch darin, daß „zu gute“
    Arbeitsmarktdaten das Inzwischen fett aufgeblasene Gespenst der Zinserhöhung
    und des „Tapering“ auf den FED-FOMC-Tisch springen lassen.

    Unsere „treffsichere“ Redaktions-Prognose für das Bi-Metall:

    ab 12:30 pm (New Yorker Zeit – 18:30 Uhr in Berlin) kommt Bewegung auf: stark rauf oder runter mit den Kursen!
    ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ✌

    • @Klapperschlange

      Ich schätze, man muss das „oder“ streichen. Ich tippe mal auf stark runter, dann stark rauf, dann wieder runter. Ergebnis ist dann die Punktladung bei 1800.

    • @klapperschlange
      Rauf Kurse werden auf alle Fälle abgefangen.
      Spätestens Montag/Dienstag. Dafür steht genügend bereit. What ever it takes.

      • @Stillhalter / @Maruti

        Ach ja – OMG – ich vergaß: Freitag-Nachmittag!

        Nach meiner (und bei Dimitri Speck plagiatsverdächtig „abgekupferten“)
        Statistik für das Wochenende schneidet Gold am Freitag-Nachmittag
        immer schlecht ab und muß in den Keller.
        Das haben die FED-Vorsteher ihren Wallstreet-Kumpels versprochen,
        daß kurz vor US-Börsenschluß der DOW/S&P500 und der Nasdaq
        immer im grünen Bereich landen.

        Meine gutgemeinte Antwort an die Bankster: „pflegt Eure Banker-
        Survival-Kits“ – Ihr werdet sie bald brauchen!
        ≧◉ᴥ◉≦✌

    • Bei der Zeit-Angabe habe ich übersehen, daß diese sich auf „GMT“ bezieht
      (ist das neu? ), und 12:30 pm (Nach Mittag) Greenwich Mean Time (GMT) entspricht
      14:30 Uhr in Berlin.

      https://tradingeconomics.com/united-states/non-farm-payrolls

      Tja, Gold gibt‘s heute Nachmittag $40 Dollar billiger, und …

      „die US-Schulden wurden per Schuldenschnitt auf „NULL“ zurückgesetzt,
      die Inflation ist wieder bei „NULL“ %,
      das Thema „Schuldengrenze“ ist vom Tisch (?),
      und die Wirtschaft in den USA „brummt“ – trotz Corona (Delta, Lambda, Iota, …)
      fast mit Vollbeschäftigung.

      Es geschehen noch Wunder.

  7. Ich bin seit geraumer Zeit stiller Zaungast in diesem Forum. Deshalb möchte ich mich
    bei den Meinungsschreibern für die unterhaltsamen Kommentare und recherchierten Hinweise
    ganz herzlich bedanken.

  8. Man bereite sich auf weitere, steigende Versandkosten und Lieferzeiten
    von China in die USA/Europa vor!

    Die jüngste wöchentliche Aktualisierung der Kontainerfrachtraten zeigt, dass die Preise –
    die bereits ein Allzeithoch erreicht haben – weiter steigen werden,
    da die Fracht-Raten von China in die USA die Rekordmarke von $20.000 Dollar
    pro Kontainer ! überschritten haben.

    Da sich die Delta-Variante auf dem Festland ausbreitet, verlangen die
    meisten chinesischen Häfen nun einen Covid-Test für die gesamte
    Besatzung, wobei die Schiffe gezwungen sind, vor Anker zu bleiben,
    bis ein negatives Ergebnis bestätigt wird, und eine 14- bis 28-tägige
    Quarantäne zu verhängen, wenn sie zuvor in Indien angelegt oder
    innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Ankunft die Besatzung gewechselt haben.

    Das bedeutet weitere Verzögerungen und Preiserhöhungen, und laut
    „Splash“ muss die Schifffahrt Notfallpläne für den Fall erstellen, dass
    sich China – die weltweit wichtigste Nation für den Schiffsverkehr – als
    weiteres Epizentrum der Pandemie erweist.

    Die Delta-Variante hat die Virusabwehr des Landes, die zu den strengsten
    der Welt gehört, durchbrochen und in nur zwei Wochen fast die Hälfte der
    32 Provinzen Chinas erreicht.

    Für die Frachtmärkte bedeutet dies unter anderem, dass es zu Verzögerungen
    in den Häfen kommt, da die Behörden die Besatzungen der ankommenden
    Schiffe überprüfen, und dass die Ölnachfrage in China beeinträchtigt wird,
    wenn weitreichende Sperrungen verhängt werden“.

    Firmen in den USA und Europa hatten Anfang der 80er-Jahre damit
    begonnen, ihre „Werkbänke“ zur Produktion aus Kostengründen nach
    China zu verlagern;der aktuelle Versorgungs-Engpaß von Vorprodukten
    (z.B. Halbleiter für die PKW-Produktion) könnte sich also noch weiter …
    verschärfen.

    Der nächste „Lockdown“ im Herbst wird wahrscheinlich
    nicht nur den Mittelstand in D, sondern auch das weltweit agierende
    Redaktionsbüro „Thanatos-Rattlesnake“ in eine verschärfende
    Kurzarbeit schicken; aber wir glauben an das Versprechen der Politiker
    aus dem Arbeitsministerium: durch Corona wird in Deutschland
    kein einziger Arbeitsplatz verloren gehen!“

    (ᵔᴥᵔ)

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