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Silber- und Goldmünzen: Diese Preise müssen Sie jetzt zahlen!

Die Aufschläge für klassische Silber- und Goldmünzen zur Geldanlage sind in dieser Woche noch einmal gesunken. Das relative Preis-Niveau ist aber nach wie vor deutlich erhöht.

Goldmünzen, Krügerrand, Goldbarren (Foto: Goldbarren)

Die klassischen Goldmünzen zur Geldanlage sind in Deutschland wieder in der Breite verfügbar. Das Angebot kleinerer, geprägter Goldbarren ist dagegen immer noch stark begrenzt (Foto: Goldbarren).

Gold und Silber

Der Markt für Silber- und Goldmünzen zur Geldanlage hat sich in Deutschland weiter entspannt. Trotz der nach wie vor regen Nachfrage im Edelmetall-Handel gibt es wieder eine breite Angebotspalette. Und die relativen Preise sind wieder etwas zurückgekommen. Goldbarren in kleinen Gramm-Einheiten sind aber weiterhin schwerer zu bekommen. In einem bei Pro Aurum veröffentlichten Interview erklärte Hans-Günter Ritter, Leiter Edelmetallhandel beim Metallveredler Heraeus: „Bei (größeren) gegossenen Barren sind wir bereits ohne Einschränkungen lieferfähig. Bei den geprägten Barren sind wir auf einem guten Weg, müssen allerdings noch Rückstände in unserem Auftragsbestand abarbeiten.“

Krügerrand-Goldmünzen

Das Aufgeld bei den beliebtesten Anlageprodukten ist in dieser Woche weiter gefallen. Das zeigen die Ergebnisse unserer wöchentlichen Preiserhebung bei fünf deutschen Edelmetall-Händlern. Für eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze musste man am Freitagmorgen durchschnittlich 1.635 Euro bezahlen. Bei einem Euro-Goldpreis von 1.531 Euro belief sich das Aufgeld (Aufschlag auf den aktuellen Goldkurs) 6,8 Prozent. Gegenüber Vorwoche ergibt sich ein Rückgang um 9 Prozent. In normalen Zeiten wurde der Krügerrand allerdings regelmäßig mit einem Aufgeld von unter 4 Prozent angeboten.

Goldmünzen, Silbermünzen, Preise

Durchschnitts-Preise für die beliebtesten Silber- und Goldmünzen sowie ausgewählter Barren im deutschen Edelmetall-Handel mit Veränderung gegenüber Vorwoche. Erhebung von Goldreporter.

Silbermünzen

Auch das Aufgeld für die beliebten Maple-Leaf-Silbermünzen ist etwas gesunken. Mit knapp 35 Prozent lag es aber weiterhin gut 10 Prozentpunkte über den Aufschlägen in ruhigen Marktphasen. Und damit sind 1-Kilogramm-Silberbarren mit einem durchschnittlichen Aufgeld von 35,82 Prozent trotz voller Mehrwertsteuerveranlagung gegenüber den Silbermünzen nur wenig teurer. Allerdings sind steuerbegünstigten Silbermünzbarren oder 1-Kilo-Silbermünzen weiterhin die preislich bessere Wahl.

100-Gramm-Goldbarren

100-Gramm-Goldbarren nähern sich noch stärker an das gewohnte Aufgeld an. Der durchschnittliche Aufschlag auf den Goldpreis betrug am Freitagvormittag 2,66 Prozent. Ein Aufgeld unter 2 Prozent könnte man als normal bezeichnen. Im Mittel kosteten diese Goldbarren gemäß unserer Erhebung 5.046 Euro.

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Eingetragen von am 12. Jun. 2020. gespeichert unter Deutschland, Edelmetall, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

35 Kommentare für “Silber- und Goldmünzen: Diese Preise müssen Sie jetzt zahlen!”

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  2. Klapperschlange

    Wirtschafts-„Experte“ Leisure-Suit-Larry Larry Kudlow (mit bewährter Treffsicherheit > 99 %) an die Wallstreet:

    Ich sehe keine zweite Corona-Welle in den USA – don‘t worry!“

  3. Wenn der TV sagt, dass Covid 19 gefährlich ist, dann muss das wohl stimmen. (Weltbekannte Virologen und Wissenschaftler sind da anderer Meinung)
    Manche wurden schon weggesperrt (nix neues)
    Jeder altersschwache und unfalltote zählt zu den Corona Toten.
    Ärzte forderten schon vergeblich mehr Transparenz.
    Nächstes Jahr kommt covid 21
    Aber ich schätze, es werden wieder weit mehr an einer Grippe grippieren als an Diesem.
    Falsche Behandlungen, siehe Italien und marode südländische Gesundheitssysteme erledigen ihren Rest.

    (Meine Meinung, Garantie gibts keine)

  4. Wolfgang Schneider

    https://www.welt.de/finanzen/plus209327553/Gold-Kommen-weitere-Restriktionen-und-fuenf-weitere-Fragen.html
    Springers DIE WELT gibt es zu. Das mit der Absenkung der Anonymitätsgrenze beim Kauf von Edelmetall auf 2.000 € ab 1. Januar war nur ein billiger Vorwand. Von knapp 60.000 Verdachtsmeldungen zu Geldwäsche haben sich nur 64 bestätigt.

    • @ws
      Passiert mir in letzter Zeit öfters.
      Ich werde vergesslich und lasse das Gold liegen.
      In Zügen, Bahnhöfen, Busstationen oder öffentlichen Toiletten.
      Kann doch mal passieren.

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