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Silber- und Goldmünzen liefern lassen: Besser nicht in die Firma!

Ein aktueller Streitfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich es sein kann, sich Gold oder Silber an den Arbeitsplatz liefern zu lassen. Wir sagen Ihnen, was Sie beachten müssen.

Goldbarren, Goldmünzen, Online bestellen

Wer sich Goldmünzen oder Goldbarren aus einem Onlineshop liefern lässt, sollte einen genauen Blick auf Lieferbedingungen des Händlers werfen (Foto: Roswitha S. – Fotolia)

Gold und Silber online bestellen

Wer Gold oder Silber online bestellt, bekommt die Ware normalerweise zuverlässig nach Hause geliefert. Voraussetzung ist, dass die Goldmünzen oder Goldbarren von einem seriösen Edelmetall-Händler verschickt und von einem professionellen Werttransportdienstleister zugestellt werden. Die wertvolle Fracht erreicht den Kunden dann in einem neutralen Paket, das nur persönlich und im Idealfall nur per Identitätsnachweis an den Besteller übergeben wird, zumindest sobald der Wert des Edelmetalls eine gewisse Schwelle überschreitet. Bei Sendungen bis zu einem Wert von 500 Euro kommt oft nur der DHL-Bote oder die Post. Bei der Bestellung im Online-Shop hat man ab bestimmten Werten meist die Wahl zwischen qualitativ unterschiedlichen Transportanbietern. Viele Händler verschicken die Ware je nach Lieferwert grundsätzlich nur auf einem entsprechend zuverlässigen Lieferweg und ausreichend versichert.

Aktueller Streitfall

Problematisch kann die Sache werden, wenn man sich Goldmünzen, Goldbarren oder Silbermünzen in die Firma liefern lässt. Dies zeigt einmal mehr ein Fall, über den Bild heute berichtet. Ein Mann aus Wiesbaden ließ sich drei Goldbarren zu je 250 Gramm an seinen Arbeitsplatz liefern. Doch die Sendung kam laut den Angaben des Ingenieurs nie an. Jetzt streitet er vor Gericht mit dem Edelmetall-Händler. Dieser behauptet, die Lieferung sei nachweislich zugestellt worden. In dem Bericht heißt es, der Goldkäufer habe bereits frühere Sendungen an die Firma veranlasst. Und diese seien von einem Kollegen an ihn weitergegeben worden.

Lieferung in die Firma

Und genau hier wird es schwierig. Sofern bei der Lieferung keine persönliche Übergabe mit Identitätsprüfung vereinbart wurde, lassen sich Boten den Warenerhalt oft von irgendjemandem in der Poststelle per Unterschrift bescheinigen. Und es kommt immer wieder vor (wie in einem der Redaktion bekannten Fall), dass selbst im Falle einer vereinbarten persönlichen Übergabe Edelmetall-Lieferungen einfach an der Rezeption abgegeben wurden. Was dann nach der Annahme mit dem Paket geschieht, ist dann in der Regel nicht mehr dokumentiert.

Edelmetall sicher transportieren

Also: besser kein Gold und Silber in die Firma liefern lassen, das Risiko des Verlustes ist zu hoch. Informieren Sie sich beim Edelmetall-Händler ihres Vertrauens, wie die Ware Sie sicher erreicht. Wer immer den billigsten Transportweg wählt, spart womöglich an der falschen Stelle. Mehr zu Thema erfahren Sie in unserem Ratgeber „Edelmetall sicher transportieren“.

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Eingetragen von am 19. Aug. 2020. gespeichert unter Edelmetall, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Handel, Investment-Tipps, News, Silber, Silberbarren, Silbermünzen. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

7 Kommentare für “Silber- und Goldmünzen liefern lassen: Besser nicht in die Firma!”

    • Wolfgang Schneider

      @Hoffentlich-kein-Katzen-Fleischesser
      https://www.youtube.com/watch?v=uZmxZThb084
      Als ich das hier anklickte, sprang Mieze Tina auf meinen Schoß. Sie hält mit ihren Pfoten mein linkes Handgelenk umarmt und gurrt wie eine Taube. Es gibt Dinge im Leben, die kann man für Gold nicht kaufen. Ich frag mich desöfteren, wessen Seele da wiedergekommen ist. Die von General Lee? Im Bildschirm meines Laptop kann ich die Rebellenflagge sehen, wie sie sich widerspiegelt.
      The Hated Blue Flag
      https://www.youtube.com/watch?v=qb-bgLY96ko

      We are a band of goldbugs and native to the soil.
      Fighting for our property we gained by honest toil.
      And when our cash was threatened, the cry rose near and far,
      Let’s fight against the European flag that bears the golden stars!
      Hurrah! Hurrah! For savers‘ rights, hurrah!
      Let’s fight against the European flag that bears the golden stars!

      As long as the Union was faithful to her trust.
      Like friends and like brethren, kind we were, and just.
      But now, when Brussels treachery attempts our rights to mar,
      We’re tearing down the hated blue flag that bears the golden stars.
      Hurrah! Hurrah! For savers‘ rights, hurrah!
      We’re tearing down the hated blue flag that bears the golden stars.

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  2. Tja, was soll man sagen.
    Wer EM online bestellt muss schon sehr viel Vertrauen haben.
    Das ist kein Misstrauensbeweis gegen seriöse Em-Händler.

    Aber jeder überlege sich, wer alles auf dem Weg der Bestellung den Namen, die Anschrift , das Bankkonto etc. mitlesen kann.
    Fängt mit Google an, dem Finanzamt das bei der Zahlung die Transaktion sehen kann, die Versandmitarbeiter und und und…….

    Es gab mal einen Fall im nahen europäischen Ausland. Da wurde ein Mitarbeiter von seinem Vorgesetzten so gemobbt dass er dann gekündigt hat. Er hat quasi als Abschiedsgeschenk einen USB-Stick mitgenommen und die Anschriften verkauft.

    • @MeisterEder
      Ja, nein, wie soll das denn funktioneren? Das Paket kommt nach Plaket vom Werkzeugshop aus Hinterdupfing. Wie soll der Postbote wissen, was ich bestellt habe? Werkzeug ist nunmal so schwer! Dem Arbeitskolegen habe ich vorsorglich meine gepflegte und umfangreiche Hammersammlung gezeigt. Außerdem was hat Google damit zu tun? Ich Zahle mit Paypal, das ist 1000% sicher und Datenschutz steht ganz oben auf der Liste des Firmenmotos „Don’t be evil… too the own wallet“! Oder so…
      *Ironie off* XD

    • @MeisterEder
      „Anschriften verkauft“ das kann je nach Digitalisierung einer Firma extrem böse sein. Wie hatte mein ehemaliger Chef einmal gemeint: „Mein komplettes Firmenkapital liegt auf diesen Rechnern.“ Er war noch so stolz, dass er so viele Kontakte hat, dass sein teurer Audi die nicht alle speichern kann. Audi bestätigte, dass 2700 Kontaktadressen auch bei Firmenfahrzeugen ungewöhnlich sind. Zwei Wochen später drückt mir mein Chef ein Firmensmartphone mit Kontaktesynchronisierung zum Server und Whatsapp zur besseren Kommunikation in die Hand………. (ich drücke noch ein paar Punkte mehr, weil ich es selber immer noch nicht glauben kann, wenn jemand einen Wert aktiv und selbst feststellt und dann jedoch aus Bequemlichkeit und Gier, im maximal zweistelligen EURO-Bereich für einen Ersatzdienst, diese Werte gegen einen unnütze Dienstleistung zum quasi Nulltarif verkauft.) Aber „Datenschutz“ ist wichtig!!. Genauso wie das „top Work-life-Balance“ und „flache Hierarchien“….. Alles nur hohle Phrasen. Glaubt das eigentlich noch jemand bei der Jobsuche? Ich muss einmal nachsehen, ob die DeutscheBank und die SPD auch mit „flache Hierarchien“ wirbt. Dann dürfte ich Sigmar offiziell im Büro besuchen und dutzen (das dutzen hätte ich so oder so gemacht, auch wenn ich die rote Fraktion nicht wähle). Wäre eine Bewerbung für den Spaß fast schon wert.

      • @ Dummkopf

        Und bitte nicht vergessen: alles schön in der Cloud speichern. Wenn es geht in Rechenzentren die in den USA oder China stehen !

        Nur so nebenbei:
        Bei uns in der Firma läuft es etwas anders: schon vor 15 Jahren gab es Handyverbot bei bestimmten Besprechungen. Die waren in einem Nebenraum in einer abgeschirmten Box.
        Bei den 2 obersten der 5 Sicherheitsstufen war und ist ALLES komplett Offline.
        Datenbestände, Kommunikation, Rechner. ALLES.
        Hat noch keiner was geklaut.

  3. heute wieder dankbar sein und nachkaufen! ;)

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