Donnerstag,24.Juni 2021
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Silber -und Goldmünzen: Preise und Lage im Handel

Goldmünzen, Edelmetall, Handel, Krügerrand (Foto: Goldreporter)
Goldmünzen nicht mehr nur online bestellbar: Die Filialen vieler Edelmetall-Händler haben aufgrund der rückläufigen Infektionszahlen wieder ohne Voranmeldung geöffnet (Foto: Goldreporter).

Die Aufschläge für Krügerrand-Goldmünzen und andere populäre Anlageprodukte im deutschen Edelmetall-Handel bleiben weitgehend stabil. In vielen Handels-Filialen kann man wieder ohne Voranmeldung Gold kaufen.

Krügerrand-Goldmünzen

Am heutigen Freitagvormittag um 10:00 Uhr kostete eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze durchschnittlich 1.627 Euro. Basis ist unsere wöchentliche Preiserhebung bei fünf deutschen Edelmetall-Händlern. Der Goldpreis am Spotmarkt notierte zum gleichen Zeitpunkt mit 1.551 Euro. Somit betrug das von uns errechnete Aufgeld für die beliebten Anlagemünzen 4,93 Prozent. Damit blieb der Aufschlag auf den Goldpreis gegenüber Vorwoche (4,95 %). Vergangene Woche war das Krügerrand-Aufgeld im Rahmen unserer wöchentlichen Erhebung erstmals seit dem 29. Januar 2021 wieder unter die 5-Prozentmarke gerutscht.

Silbermünze Maple Leaf

Dagegen haben sich die relativen Preise für klassische Silberanlagemünzen wieder etwas verteuert. Denn eine Unze Silber Maple Leaf kostete am Freitag durchschnittlich 28,60 Euro. Der Silberpreis notierte zum gleichen Zeitpunkt mit 22,71 Euro pro Unze. Das Aufgeld lag damit bei 25,93 Prozent (Vorwoche: 25,42 Prozent). Edelmetall-Händler meldeten zuletzt eine hohe Nachfrage. So erklärte Heubach Edelmetalle aus Schwaig bei Nürnberg auf Instagram: „Silberunzen sind derzeit Mangelware, der Nachschub ist derzeit nicht so schnell wie die Nachfrage.“ Man erwarte deutlich steigende Preise.

Gold, Goldmünzen, Silbermünzen, Preise, Edelmetall-Handel

100-Gramm-Goldbarren

Ein Goldbarren zu 100 Gramm gab es im deutschen Handel für durchschnittlich 5.116 Euro. Damit ging das Aufgeld im Vorwochenvergleich etwas zurück auf 2,6 Prozent. In gewöhnlichen Zeiten erhielt man diese Barren mit Aufschlägen von weniger als 2 Prozent.

Goldmünzen im stationären Handel

Trotz der stark rückläufigen Corona-Infektionszahlen bleibt auch der Zugang zu den stationären Filialen im Edelmetall-Handel beschränkt. Allerdings gibt es in den Bundesländern aufgrund unterschiedlicher Fallzahlen und Regelungen große Unterschiede.

So war etwa in Bayern, Berlin, Hessen und Sachsen Besuche nur mit Voranmeldung möglich (Click & Meet). In der Regel ist aber ein negativer COVID-19-Test oder ein Nachweis für Genesung oder vollständige Impfung erforderlich. Dagegen herrschte in Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen schon wieder weitgehend Normalbetrieb unter den bekannten Hygieneregel (Abstand, Maske).

Je nach Entwicklung der Inzidenzen kann es kurzfristig zu weiteren Lockerungen oder Verschärfungen kommen. Wenn Sie Goldmünzen und Silbermünzen vor Ort kaufen möchten, dann Informieren Sie sich bei dem Anbieter Ihrer Wahl.

Goldreporter

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9 KOMMENTARE

  1. Die Preise für die Goldunzen steigen und trotzdem bleibt das Aufgeld hoch was sagt uns das ? Für mich zumindest das eine hohe Nachfrage herrscht und mit sicherheit noch stärker zunehmen wird sobald die Aktienmärkte anfangen einzustürzen .
    Die Finanzmafia versucht noch die flucht aus den Aktienmärkten zu verhindern in dem sie mehr falschgeld produzieren und reinpumpen sie täuschen halt eine heile Welt vor . Diejenigen die sich täuschen lassen und Papierwerte halten werden fürchterlich leiden .

    • Goldi:
      Ich sehe es genauso. Seit dem letzten Herbst habe ich den EM-Händler wiederholt gefragt, wie die Lage aussieht. Gold war stets verfügbar. Bei Silber war es zuletzt anders. Das gäbe es nur auf Bestellung mit einer Frist von einer Woche. Und das auch nur in überschaubaren Mengen.
      Ein “Run“ auf EM findet demzufolge noch nicht statt. Es ist aber m.E. nur eine Frage der Zeit, bis sich eine entsprechende Erkenntnis herausbilden wird.
      Kürzlich habe ich gelesen, dass das Wort “Inflation“ seit Beginn des Jahres viermal so oft verwendet wird wie zuvor. Das Thema ist also in Bewegung geraten.

      • @racew
        Die neuesten, offiziellen Berichte sagen, dass alleine in deutschen Privathaushalten, über 9.000 Tonnen physisches Gold lagert. Mehr als der Staat USA offiziell angibt.
        Das ist vor dem Hintergrund interessant, als die Vermögenssteuer wieder ins Gespräch kommt. Zusammen mit einer globalen Mindeststeuer für alle Länder.
        Wer ist der Initiator ?
        Diesmal die Pleite USA.
        Abgewirtschaftet, hoffnungslos überschuldet, muss man jetzt was tun.
        Und das sollen gefälligst die anderen auch tun, damit Herr Biden nicht alleine da steht, als Abkassierer.
        Nun kann man zwar Häuser, Gärten, Grundstücke und Aktien relativ leicht besteuern und das Inventar dazu schätzen, nach einem fixen Prozentsatz, aber eben nicht die Mietwohnung in Duisburg und nicht den anonymen Goldbesitz.
        Beim Bitcoin sieht es anders aus, der läuft ja beim Kauf meist über eine Plattform oder eine Bank und diese Daten hat man ja, wie alle Bankdaten gespeichert.
        Zumindest 10 Jahre.

        • Ich denke aber, dass man in diesem Falle sicher vorher eine genaue Auskunft über sein Vermögen geben muss!??
          Damit macht man sich strafbar, wenn man sein Gold nicht versteuert (womit ich leben könnte) und wenn man sein Gold im großen Stil verkaufen will um sich einen Lebenstraum wie z.B. Eigenheim zu verwirklichen bekommt man ein Problem?

        • Maruti:
          Keine Frage, wir werden zur Kasse gebeten werden. Entscheidend ist, mit welcher Sichtweise man an die Sache herangeht. Knapp 7 Billionen Euro Spargelder schlummern in Deutschland vor sich hin. Die Mehrzahl der Menschen bemerkt die Entwicklungen nicht oder verdrängt sie. Ein Teil lässt sich auf das Finanzcasino und auf Kryptos ein, weil die Gewinnversprechungen zu verlockend sind. Beide Gruppen sind m. E. Aspiranten auf hohe Verluste. Der wohl kleinste Teil hat erkannt, dass Probleme anstehen und sorgt entsprechend vor. Aber auch diese Gruppe ist vor Verlusten nicht gefeit. Denn eine abbezahlte Immobilie kann man nicht ins Ausland tragen, um einer Zwangshypothek zu entgehen. Und auch ein EM-Verbot wird Wirkung zeigen. Denn zu gegebener Zeit wird man sich Einzelne herauspicken und medienwirksame Exempel an ihnen zu statuieren. So, wie es bei Corona der Fall ist, wo Bußgelder bis zu 25.000,00 Euro wegen Lappalien verhängt worden waren. Man erzeugt Panik und Angst, um damit die Herde in eine bestimmte Richtung zu dirigieren. Letztlich geht es m.E. darum, sich gut aufzustellen und die Risiken zu minimieren. Verluste werden die meisten Menschen hinnehmen müssen, aber der Einäugige ist der König unter den Blinden.

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  3. BREAKING NEWS:

    „US-Münzanstalt verzögert Silberlieferungen aufgrund von „globaler Silberknappheit“

    https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/2021-05-28_8-50-26.jpg

    Die vollständige Erklärung der US-Münzanstalt:

    Die United States Mint ist bestrebt, ihren Kunden das bestmögliche Online-Erlebnis zu
    bieten. ❤

    Die weltweite Silberknappheit hat die Nachfrage nach vielen unserer Goldbarren und
    numismatischen Produkte auf Rekordhöhen getrieben. Dieses Niveau der Nachfrage
    spürt die Münzanstalt am stärksten während der ersten Produktfreigabe von numismatischen
    Artikeln. Kürzlich, während des Vorbestellungsfensters für den 2021 Morgan Dollar mit
    Carson City Privy Mark (21XC) und New Orleans Privy Mark (21XD), verursachte das
    außergewöhnliche Volumen des Internetverkehrs bei einer beträchtlichen Anzahl von
    Kunden der Münzanstalt Anomalien auf der Website, die dazu führten, dass sie keine
    Transaktionen abschließen konnten.

    Um die Situation zu bereinigen, verschiebt die Münzanstalt die Vorbestellungsfenster
    für die verbleibenden 2021 Morgan- und Peace-Silberdollar, die ursprünglich für den
    1. Juni (in Denver (21XG) und San Francisco (21XF) geprägte Morgan-Dollars) und den
    7. Juni (in Philadelphia (21XE) geprägte Morgan-Dollars und Peace-Dollar (21XH)) geplant
    waren.

    Obwohl dies für viele unangenehm ist, gibt diese absichtliche Verzögerung der Münzanstalt
    die nötige Zeit, um Tools zur Steuerung des Internetverkehrs zu beschaffen, die die
    Benutzerfreundlichkeit verbessern. Da die Nachfrage nach Silber nach wie vor größer ist als
    das Angebot, ist die Realität so, dass nicht jeder in der Lage sein wird, eine Münze zu erwerben.
    Wir sind jedoch zuversichtlich, dass wir während der Verschiebung in der Lage sein werden,
    unsere Fähigkeit, die äußerst positive Erfahrung der U.S. Mint zu liefern, die unsere Kunden
    verdienen, erheblich zu verbessern. Wir werden so bald wie möglich geänderte Starttermine
    für Vorbestellungen bekannt geben.“

    Quelle:Zerohedge

    Und … warum bricht der Silberpreis nicht durch die Decke? Liegt JP.M mit seinen 750 Millionen
    Unzen Silber auf derselben, als „Preis-Beschwerer“?
    ヽ(ヅ)ノ

  4. @Racew & Goldi Mein EM-Händler (sehr seriös, auch Mitglied im Verband) ist zwar auch noch einigermaßen gut sortiert – hat aber doch „Probleme“. Die haben so viel zu tun, daß die sich mit mehreren Mitarbeitern nicht mal mehr ’ne Mittagspause gönnen können… :-((( Also: Nachfrage ist da! Au-Bullions & Barren aller Art im Tafelgeschäft; der Rest bis zur 2.000,– EUR-Grenze wird fast immer mit Ag aufgestockt (so die Aussage da vor Ort).
    Ich sag mal: wer noch „überflüssige“ Kohle liegen hat – EM nachkaufen! Haben wir auch gerade wieder gemacht…
    Allen hier ein sonniges, gewaltfreies Wochenende!
    Dr. GoldenEye

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