Silberpreis bei 100 Dollar? Bank of America warnt vor kurzer Rally

Bank of America sieht Silber bis Jahresende bei 100 US-Dollar. Doch der Höhenflug könne schnell wieder enden.

Erstaunliche Silber-Prognose: Bank of America (BoA) hält einen Anstieg des Silberpreises auf 100 US-Dollar je Unze im vierten Quartal weiter für möglich. Dauerhaft sei dieses Niveau aber wohl nicht. Laut den Analysten bremsten hohe Preise die industrielle Nachfrage.

Vor allem Solarhersteller könnten laut BoA-Analyse Silber sparsamer einsetzen oder ersetzen. Dadurch könne das Angebotsdefizit 2026 stark schrumpfen. Für das zweite Quartal 2027 erwartet die Bank wieder einen Silberpreis um 75 US-Dollar. Entscheidend werde nun vor allem die Investmentnachfrage. Aktuell liegt der Kurs bei rund 73 US-Dollar (62 EUR). Quelle: Kitco/BoA.

Goldreporter-Kommentar: Gold- und Silberpreis waren in der letzten Rally-Phase stark vom spekulativen Momentum getrieben. Die Korrektur dieser Übertreibung hält an. Ein starkes Anziehen der Edelmetall-Kurse dürfte die Investmentnachfrage wieder befeuern. Fundamental wurde die Hausse auch von Knappheitssignalen getrieben und von einer starken asiatischen Silber-Akkumulation – insbesondere durch China. Der Faktor des kritischen Rohstoffs bleibt damit bestehen.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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4 Kommentare

  1. GR hat recht. So ist es.
    Anderseits muss aber jetzt Gold verkauft worden sein, von selbigen, welche auf weitere Höhenflüge spekulierten und nun die Verluste begrenzen müssen.
    Und jemand sammelt das nun billigere Metall genüsslich ein. Die Charts zeigen dieses Bild.
    Balkonwurf, einsammeln, die nächste Tranche abwerfen, auch diese einsammeln und so weiter.
    Auch beim Händler zeigt sich das gleiche Bild.
    Der gebrauchte Krügerrand kostet nun fast genau so viel wie ein neuer. ( GVS).
    Das heisst letztlich, viele verschleuderten den vor 3 Monaten um 5.000 Euro gekauften Krügerrand in 10er Tuben zu nun 3.740 (heute) Euro. Verlust 12.600 Euro.
    Und die hat jetzt jemand anders.
    Ind jetzt setzt der Herr Verkäufer seiner Rand auf gut Aktie und macht damit weitere Verluste.
    Zum Schluss steht er da, wie Hans im Glück, mit nichts mehr ausser Schulden und ist glücklich.
    Gut, aber von genau solchen Mitbürgern bauen wir unsere Goldvorräte und unser Vermögen aus. Es wandert zu uns.

    • Ich kaufe noch nicht, ist mir zu teuer, macht meinen Durchschnitt kaputt.

      Ich denke, es gibt nich nicht genug negative Kommentare im Mainstream. Das könnte im Laufe des Sommers aber noch kommen. Die UBS hat schon mal ihr Ziel für Gold kassiert. Ist schon einmal ein Anfang!

      • @Stillhalter
        Das Tief erwischt man nie.
        Zudem die Inflation weiter anzieht und Goldverkäufe relativ wieder schnell aufgekauft werden.
        Ich denke, die 5.550 Dollar stellten eine spekulative Kerze dar, welche jetzt von Spekulanten abverkauft wird. Kerzenabverkäufe gehen meist bis zur Häfte runter, so sagt man. Die Kerze begann bei etwa 4.300 Dollar und der Abverkauf hätte bei 4800 längst enden müssen. Es ging aber spekulativ weiter runter und das bildete eine Kerze nach unten aus.
        Diese muss nun wieder aufgekauft werden.
        Und so müssten bald wieder 4.800 und weiter 5.000 erreicht werden. Danach folgt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit der Ausbruch über 6.000 Dollar, noch in diesem Jahr.
        Das ist meine Meinung. Und es ist auch die Meinung mehrerer Anslysten der Goldseiten:
        „Kaufen sie um die 4.300 – 4.400 Dollar, dann können sie nicht falsch machen, so stand es vor 2 Monaten dort.“
        Natürlich wird der Durchschnitt ruiniert, aber auf den kann man wenig geben. Ein Durchschnitt von 6.000 Dollar ist sehr auch gut, wenn der Unzenpreis bei 15.000 Dollar steht. Und das wird er.
        Zudem es bei Gold nur um den Vermögenserhalt geht und nicht um Vermögenszuwachs. Dieses erreicht man meist nur durch Arbeit. Geld selber kann nicht arbeiten und Gold natürlich auch nicht.

    • Der Preis des Goldes stammt nicht aus dem physischen Handel, sondern vom Papierhandel (ETFs und Optionen). Da schichten die Ersten jetzt von ETFs auf physisch um. Die Preise könnten damit wohl demnächst divergieren voneinander…

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