Der Goldpreis vorlor im Mai erneut an Boden. Und ein Blick auf die Statistik zeigt: Mit dem Juni folgt nun der historisch schwächste Goldmonat des Jahres.
Goldpreis-Entwicklung
Der Goldpreis verbuchte im Mai den dritten Monatsverlust in Folge. Mit 4.541 USD pro Unze gab das Edelmetall 1,8 Prozent nach. In Euro gerechnet betrug das Minus 1,2 Prozent bei 3.895 EUR. Damit stand der Euro-Goldpreis seit Jahresbeginn noch 6 Prozent im Plus.
Innerhalb der vergangenen zwölf Monate hat sich Gold um 34 Prozent verteuert. Damit erzielte Gold erneut deutlich höhere Renditen als einen bloßen Inflationsausgleich. Denn das Statistische Bundesamt meldete in seiner ersten Mai-Schätzung eine Inflationsrate in Deutschland von 2,6 Prozent.

Juni schwächster Goldmonat des Jahres
Die Goldpreis-Entwicklung hielt sich zuletzt an keine saisonalen Vorgaben. Denn der Mai gilt hinter dem Januar eigentlich als der statistisch zweitbeste Goldmonat des Jahres. Dennoch lohnt ein Blick auf die Goldpreis-Entwicklung im Juni seit 1970. Und da sieht es nicht rosig aus. Denn mit einem durchschnittlichen Verlust von 0,42 Prozent steht der Monat tatsächlich auf den letzten Platz in der Monatsrangliste.
Dabei schloss der Goldpreis 32-mal innerhalb der vergangenen 55 Jahre im Juni mit einem Minus (Quote: 58 Prozent). Allerdings gab es in den letzten 20 Jahren ein permanentes Wechselspiel (siehe Grafik oben).
Im Juni 2025 gab der Goldpreis um 3 Prozent nach und auch 2023 und 2021 gab es kräftige Verluste von jeweils fast 5 Prozent.
Denkwürdiger Abverkauf
2013 ereignete sich der ominöse Flash-Crash am US-Terminmarkt. Seinerzeit brach der Goldkurs im Juni um fast 15 Prozent ein. In dieser Phase kam es am Goldmarkt zu nachgewiesenen Preismanipulationen, die erst Jahre später gerichtlich aufgearbeitet wurden. Beispiel: Wegen Goldpreis-Manipulation: Gefängnisstrafe verhängt.
Goldpreis-Juni-Rangliste
Hier ein Überblick über die besten und schwächsten Juni-Ergebnisse seit 1970:
Die beste Juni-Performance (Top-5)
- 1980: +22,55 %
- 2016: +9,48 %
- 2005: +7,71 %
- 1972: +7,55 %
- 1991: +6,88 %
Die schlechteste Juni-Performance (Top-5)
- 2013: -14,98 %
- 1981: -9,16 %
- 2002: -7,94 %
- 1974: -6,25 %
- 2006: -5,31 %
Hinweis: Alle Angaben basieren auf dem Londoner Nachmittags-Fixing (ab 2026: CME Spot) bzw. dem Goldpreis am Monatsende laut Bundesbank-Statistik; bei einem Umrechnungskurs von 1,95583 DM pro Euro für den Zeitraum vor 1999.



Ok, lass den Juni kommen. Cash steht bereit für Schnäppchen beim Lateiner und Co.
Warum Zinsen kassieren und dafür den vollen Steuersatz bezahlen, wenn es doch Gold mit staatlicher Prämie gibt ?
Einer Prämie wesentlich höher als beim E-Auto oder Solaranlage samt Wärmepumpe. Dazu noch Wartungsfrei und Alterungsbeständig.
@Maruti
Uns hat vor 3 Wochen so ein Intelligenzallergiker stolz vorgerechnet, daß er mit seiner 20.000 Euro PV im Monat 40 Euro „verdient“, also gut 500 im Jahr.
Kalkulatorische Zinsen, Afa, Rückstellungen für den Wechselrichter und mögliche Reparaturen etc. hatte er – natürlich- vergessen.
Hab dann kurz erzählt, was er mit demselben Invest die letzten 1, 3 oder 5 Jahre mit Schwermetall verdient hätte.
Der redet wahrscheinlich die nächsten 20 Jahre mit keiner Seele mehr über seine PV.
@blackwood
Wenn einer als Kaufmann gut rechnen kann, das sollte man eigentlich voraussetzen, an seinem Beruf Freude hat, ehrlich zu seinen Kunden ist, kann dieser sicher gut davon leben. Manche Kaufleute bringen es dazu noch zu echtem Reichtum.
Nur, wenn einer ohne entsprechende Ausbildung meint, mal so eben Kaufmann spielen zu müssen oder Händler zu sein, geht das zu 99% schief.
Ich persönlich werde nicht Handel treiben oder Kaufen und Verkaufen. Einfach, weil mein Beruf ein anderer ist.
Ich will einfach nur Sicherheit, dass das in meinem Beruf erwobene Vermögen Bestand hat.
Und dafür riet mir ausgerechnet ein Kaufmann vor Zeiten, Gold zu sammeln. Dieses hat immer Bestand.
Ihr PV Mann ist möglicherweise so ein selbsternannter Kaufmann. Ind dem muss man sagen, dass der Staat bisher noch immer seinen Vorschuss mit Zins und Zinseszins zurückgeholt hat. Früher oder später wird dieser also auch die 40 Euro pro Monat zurückholen, auf irgend einem Weg.
Möglicherweise sogar noch mit Sahnehäubchen oben drauf.
Man merke sich: Die Werkzeugkiste eines Staates für solches ist riesig.
Sag ihm er soll den Strom lieber selber verbrauchen statt einzuspeisen.
@PVanlage:
Dafür müßte er zwischen 10.00 und 16.00 Uhr zu Hause sein.
Da ist er im Büro. Wenn er nach Hause kommt ist nix mehr.
Und wenn am Wochenende die Sonne scheint hat auch keiner Lust, genau dann zu Bügeln.
Klimaanlage für ca. 3000 Euro(Lebensqualität im Sommer)z.b.oder billiges eauto wenn’s vom Fahrprofil passt oder kleinen 10 kWh Speicher für ca. nochmal 1000 Euro. ja ich weiß, Goldrenditen bekommt man davon nicht,aber etwas mehr Unabhängigkeit (Notstromversorgung etc >
@PVanlage
Wer keine andere Verwendung für seinen Eigenstrom
hat, sollte sich tatsächlich den Luxus einer Klimaanlage
im EFH leisten. 3000 Euro sind aber für Manchen auch mal sein
Jahresbudget zum Leben.
Ich fand PV Anlagen immer für eine gute Erfindung. Wenn ich den Strom
im eigenen Haushalt verbrauchen kann, keine Vandalismus Gefahr
befürchten muss, mir durch fehlerhafte Kabelverbindungen nicht das
Dach fast abbrennt ( und ich weiß von was ich rede), sowie die Technik
wenigstens 20 Jahre durchhält, kann es lohnend sein.
Furchtbar finde ich die hektarweise zugestellte Nutzflächen für
Solar und Windanlagen, dessen Strom dann bei Überproduktion
an das Ausland verschenkt werden muß.
@Digger Ja 3000 ist viel Geld. Bei jemandem der einfach so mal 20k Euro für eine PV ausgibt ohne nachzurechnen gehe ich aber davon aus, dass da noch mehr rumliegt.
@BlackWood
Vielleicht lebt der PV`er aber auch noch 40 Jahre. Dann hat er
wenigstens seine Investition in etwa zurück. Ist so ähnlich
wie bei der Riester Rente.
Muss er, wie geplant, jetzt aber auch noch Netzentgeld für
seine PV Anlage abführen, könnte es sein, dass eine Restlebenszeit
von 80 Jahre besser wäre.
Und ohne Sarkasmus: Irgendwie ist auch die Lebenserwartung
von EM Anlegern ein wichtiger Faktor. Möglicherweise mehr,
als die Kauflaune der Chinesen oder Zinsen bei Anleihen.
@Digger
Nur 3 Daten dazu:
1.) In weniger als 10 Jahren ist der Wechselrichter hinüber, gut 3.000 Euro.
2.) PV nach 20 Jahren hinüber, bei Billigteilen aus Sonstwo früher, mit Glück hält es länger. Ist aber egal, siehe 3.).
3.) 4% Finanzierungszinsen sind 800 p.a, Afa (5% Kosten auf Lebensdauer) sind 1.000 p.a., also 1.800 Euro Kosten bei 500 Ertrag = 1.300 Verlust p.a.
Garantierter Verlust jedes Jahr.
Mit Wechselrichter also knapp 30.000 Verlust in 20 Jahren.
Garantiert, außer es hagelt zwischendurch.
Wenn es bei den Krügerchens die nächsten 20 Jahre so läuft wie die letzten 20 Jahre, macht unsereins mit dem Invest in der Zeit zwischen 300.000 und 400.000 Gewinn.
Für die Grünlinge: 400.000 Gewinn ist besser als 30.000 Verlust.
Nur mal so, falls Abitur in Berlin oder so.
Wer beim Denken zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Das ist jetzt kein Humor:
Mein Freund der Heizungsbauer macht ja auch mit Kumpels „Grüne Komplettsanierungen“. In einem konkreten Fall hat das die Berechnung durchführende Ingenieurbüro den Eigentümern klar gesagt, daß sich die PV nicht rechnet.
Wird trotzdem gemacht, jetzt zusätzlich auch auf der Garage, damit mehr Strom kommt (die liegt bis auf 2 Stunden am Tag im Schatten).
So, jetzt wissen wir auch, welche Leute Staatsanleihen kaufen, oder SpaceX-Aktien.
SAGENHAFT !
Positiv: die stehen uns beim Zoohändler nicht im Weg.
Meine 23kwp Anlage läuft jetzt seit fast 18 Jahren ohne Probleme. Drei riesige Wechselrichter und keiner kaputt.
40 Euro bei 20k Investition! Ich schmeiß mich grad weg vor Lachen :)
@Peter
Ich kenne so einen Ingenieur von Daimler, der hatte sein ganzes Haus, immerhin eine respektable freistehende Villa, vollgepflastert mit Solarpanelen, dazu noch Wärmepumpen. Er wollte noch ein Windrad, aber das wurde ihm nicht erlaubt.
Er hätte Energie für alle Nachbarn produzieren können, denn die Anlage kostete über 1 Mio.
Es war für ihn ein schönes, aber teures Hobby, sagte er mir kurz vor seinem Ableben.
Was ich für eine Anlage habe, fragte er.
Ich meinte, ich nehme Plutonium 238 und Strontium 90 ( Aus der Ukraine) als Klein-RTG, das produziert das doppelte an Strom. Einen derartig entgeisterten Blick habe ich noch nie gesehen.
Woher ich denn die Genehmigung dafür habe, fragte er auch noch. Ich schüttelte nur den Kopf.
Der Nachfolger der Villa riss die komplette Anlage ab und kaufte Strom bei den Stadtwerken.
Interessante Infos. Ich habe keine PV-Anlage und werde mir auch keine kaufen (trotz sog. staatlicher Förderung), solange die Gesamtkosten höher sind als der Ertrag.
@Autofan
Es ist bei allen Dingen im Leben so:
– Selbst denken,
– Selbst rechnen.
– Immer berücksichtigen: ALLES was die Regierung haben will/bewirbt/subventioniert ist grottenschlecht, immer das genaue Gegenteil ist richtig.
– DANACH selbst entscheiden.
Das zu glauben, was einem irgendein Verkäufer (im Optimalfall von einer Pleitefirma wie Enpal) aufschwätzen will, ist genauso schlau wie einem Bank-/Versicherungs-„Berater“ Riester, Lebensversicherung oder sonst einen Schrott abzukaufen.
Demnächst im Angebot: Space-X-Aktien !
Verkaufsargument: der reichste Mann der Welt kann seinen ganzen Reichtum nicht mehr ertragen und gibt den Techgläubigen die Chance einen Teil seines Imperiums zu kaufen. Für den Anfang den Teil , der ausschließlich gigantische Milliardenverluste ohne Aussicht auf Besserung macht.
Logisch, oder ?
Also, wenn man da mal logisch rangeht…. hm….
Kein Witz:
Die Gewinnmargen bei dem ganzen „Grünzeug“ wie PV, Wärmepumpe etc. sind astronomisch.
Mein Handwerkskumpel ist schon fleissig dabei den Grünen (und den matheallergischen Kunden) ein goldenes Denkmal zu setzen (unterirdisch, als Bausatz aus Krügerleins etc. , im EU-Ausland).
Wir haben aus Spaß mal die „grün verdienten“ Standardbarren in der Form einer PV auf den Tisch gelegt und abgelichtet.
Schöner als so ne schwarze PV.
Aber nur unser Geschmack.
Merke: deren Geld ist nicht weg, es ist jetzt nur im Dorf.
Und das ist gut so !
@autofan
Momentan schwierig, aber in den letzten 20 Jahren war das durch hohe Einspeisevergütungen oft der Fall, wenn man von normalen Handwerkerkosten ausgeht.
@Jupp
1.) Gratuliere, super Qualität.
2.) Vor 18 Jahren hätte man den Krüger zu ca. 550 € pro Stück kaufen können.
Plus 730 %, aus 20.000 wären 146.000 geworden.
Auch nicht übel.
@BR
Hätte,Hätte Fahrradkette
Damals schien die Welt noch in Ordnung und ich finde es war die richtige Entscheidung, weil es kalkulierbar war.
Noch besser wäre ein paar warten und dann Bitcoin, Tesla und Nvidia kaufen gewesen, aber ich Schüssel hab es verpasst.
@Jupp,
Stimmt schon, wir alle treffen Entscheidungen für die Zukunft in Unsicherheit.
Und erst hinterher wissen wir, was rauskommt.
Und jeder von uns hat einen anderen Blickwinkel.
Manchmal hat man auch einfach „Glück“. Oder Pech, je nach Sichtweise.
Ich war damals vor 18 Jahren noch im Finanzwesen tätig und wusste, wie die echte Lage jenseits der Propaganda war. Und man konnte sehen, welcher Müll der Euro konstruktiv war. Mit dem Wissen war es eben kein Zufall, daß sich Gold so entwickeln würde.
Es war zwangsläufig.
Die einzige Frage war das Tempo.
Und: Ich habe so einen Knick im Hirn: ich investiere grundsätzlich in absolut NICHTS, was die Regierung haben will, auch wenn es Subventionen gibt.
Es ist aber völlig legitim zu sagen: die Staatskohle nehme ich eben mit.
Warum auch nicht.
Kann erfolgreich sein (sie haben sicher eine tolle Einspeisevergütung für 20 Jahre bekommen) oder auch nicht (Riester…).
Zu den anderen „Anlagen“:
BTC halte ich für ein Ponzi, ich wette daß 80 % der Kleinanleger damit Verlust gemacht haben. Die satten Gewinne liegen bei den Whales.
Tesla und Nvidia habe ich nicht angefaßt, reine hochrisiko Mode-Hypes.
Wenn ich 40 wäre, würde ich das wahrscheinlich gut mit Stopp-Loss abgesichert mitreiten. Aber dafür bin ich zu alt.
Und die Situationen/Bedingungen ändern sich im Zeitablauf dynamisch.
Es zählt der Blick in die Zukunft:
Wenn Sie keine PV hätten, würden Sie 2026 in eine PV investieren, bei den aktuellen Bedingungen ?
Nur meine Meinung: Krüger/Vreneli/Sovereign kaufen ist immer richtig.
Die kann man auch einpacken und mitnehmen, wenn endgültig das Kalifat oder/und die DDR 2.0 ausgerufen werden.