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So entwickelt sich der Goldpreis im Oktober

Für den Euro-Goldpreis ist der Oktober statistisch betrachtet der drittschwächste Monat des Jahres. Im vergangenen Jahr ergab sich allerdings der stärkste Oktober-Anstieg seit 1993.

Gold, Goldpreis, Euro (Foto: Goldreporter)

Für Goldanleger hierzulande ist der in Euro gerechnete Goldpreis relevant. Er ist innerhalb eines Jahres um knapp 33 Prozent gestiegen (Foto: Goldreporter).

Goldpreis fällt im September

Am letzten Handelstag im September notierte der Goldpreis in London bei 1.485,30 US-Dollar. Das entsprach 1.362,17 Euro. Damit büßte der Euro-Goldpreis im vergangenen Monat 1,5 Prozent ein. Vor genau einem Jahr kostete die Goldunze allerdings nur 1.025 Euro. Innerhalb eines Jahres hat sich Gold somit um knapp 33 Prozent verteuert. Wie wird der Oktober laufen?

Rückblick

Werfen wir einen Blick auf die Goldpreis-Statistik seit dem Jahr 1970. Und da gehörte der Zeitraum nicht gerade zu den besten Monaten des Jahres. Mit einem durchschnittlichen Anstieg von 0,17 Prozent reicht es nur für den drittletzten Platz, vor Juni (-0,29 Prozent) und März (-0,64 Prozent). Allerdings ergab sich im vergangenen Jahr mit einem Plus von 4,69 Prozent der größte Oktober-Gewinn seit 1993. Damals legte Italien einen umstrittenen Haushaltsentwurf vor, der Erinnerungen an den bisherigen Höhepunkt der Euro-Krise aufkommen ließ. Außerdem gab es bereits Anzeichen einer Abkühlung der Weltwirtschaft und der Handelskrieg zwischen den USA und China nahm seinen Lauf. Und: Gold galt zu diesem Zeitpunkt generell als „überverkauft“ (Gold: Größter Kursanstieg seit dem Brexit-Votum).

Oktober-Statistik

Insgesamt sprang in den vergangenen 49 Jahren 24-mal ein positives Vorzeichen heraus. 25-mal brachte der Oktober dagegen Verluste.

Die beste Oktober-Performance (Top-5)
1974: +9,16 %
1993: +8,18 %
1982: +7,37 %
1992: +5,69 %
2018: +4,69 %

Die schlechteste Oktober-Performance (Top-5)
1990: -9,56 %
2008: -7,95 %
1997: -7,51 %
1983: -5,51 %
1994: -4,32 %

Gold, Goldpreis, Euro, Oktober, Statistik

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. / LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,955 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

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Eingetragen von am 1. Okt. 2019. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

10 Kommentare für “So entwickelt sich der Goldpreis im Oktober”

  1. Wie schon zu vermuten, will man auf Biegen und Brechen und grossen Kapitaleinsatz den Goldpreis unter 1450 bekommen. In der Hoffnung, dass sich dann der Erdrutsch auslöst und das weitere Rutschen von alleine Stattfindet.
    Denn, man hat sich Gold ausgeliehen, verkauft und muss das nun zurückkaufen.
    Das will man halt unbedingt billig haben, damit der Verlust nicht so gross ist.
    Offenbar hat man das geliehene Gold damals zu etwa 1200 verkauft und Ende des Jahres muss man es zurückgeben.

    • Klapperschlange

      @renegade

      Das für den Rückkauf von Gold notwendige Kapital bekommen die Banken von wem?

      Repo-News zum 1.10.2019

      Auch am ersten Tag des 4. Quartals mußte die FED wieder eine $54.850 Milliarden-Spritze aufziehen um ein „Bailout“ von Banken zu verhindern…

      Das Liquiditätsproblem der US-Banken ist also noch nicht vorbei.

      • @Klapperschlange
        Danke für die Recherchen.
        Leider ist es aber so, dass die FED und wahrscheinlich auch die EZB unbegrenzt Kapital generieren kann. Wie es die BOJ seit Jahren tut.
        Es spielt also keine Rolle. Die Drucken und geben es dem Banken.
        Die wiederum verzocken es, anstelle der Wirtschaft zu helfen.
        Macht ja auch weniger Arbeit und mehr Spass.Und der Gewinn kann exorbitant sein, wenn es klappt.
        Nein, das Spiel ist erst zu Ende, wenn keine Sau mehr nur ein angegammeltes Brötchen für 1 Mio Dollar hergibt.
        Das wird passieren, nur wird man diesmal rechtzeitig eine Währungsreform starten.1000 Altdollar gegen 1 Neudollar, dieser mit Gold hinterlegt. Erst mal, bis wieder einer die Goldbindung aufhebt und zu drucken anfängt.

        • Wolfgang Schneider

          @renegade
          Was passiert bei einer Währungsumstellung mit den Guthaben der Gläubiger? Was passiert mit den jeweils 1,1 Bio. $ von Japan und China in Form von Bonds? Muß ich mir das vorstellen wie bei High Noon? Der gelbe Cowboy und der bankrotte Cowboy stehen sich gegenüber, wer zieht zuerst? Schüttet Peking zuerst den Amis die Karre voll Dreck vor die Tür und verlangt Bezahlung und bringt das Finanzsystem im Westen zum Absturz, oder erklären die Amerikaner vorher die Schulden einfach für ungültig? Hat der Putin etwa mit gutem Grund die US-Bonds rechtzeitig abgestoßen und allein letztes Jahr 274t Gold davon gekauft? Wird der New Dollar weiterhin Weltleidwährung? Können sie derart die Welt weiter knebeln und plündern? Letzteres glaube ich nicht. So oder so, es wird ein heftiger Abstieg in die 2. oder gar 3. Liga auf die Amis zukommen, denn ihr Gold ist nur noch Wolfram. Oder glauben die vielleicht, daß der Modi in Indien die Tempel plündert und 50.000t Gold in die USA schaffen läßt?

          • @ws
            Pleite ist man nicht, weil man hoffnungslos überschuldet ist, wie die USA, sondern dann, wenn man keinen Kredit mehr bekommt.
            Und bei einer Pleite gehen die Gläubiger immer leer aus.
            Das wissen die und halten durch Kreditvergabe diese Pleite suf.
            Es hat schon seinen Grund, weshalb Putin und China noch US Bonds kaufen.
            Doch irgendwann ist damit Schluss und wenn keiner mehr Bonds kauft, ist die USA aussenpolitisch pleite und müssen vom eigenen Binnenmarkt leben wie Japan zb. Deren Bonds kaufen nur Japaner.

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    • @klapperschlange
      Wenn es bei den Aktien kriselt, gingen bisher die Fondmanager ins Geld.
      Offenbar traut man dem Geld nicht mehr über den Weg und man kauft Goldpapiere.Oder gar Kryptos.
      Das Ganze ist einfach nur lächerlich. Die Fonds verbraten Milliarden von Anleger Geldern.
      Dann haben die noch die Dreistigkeit, der Presse zu erzählen, dass ihr Fond mit plus 9% gut performt. Nur die Anteilseigner sehen das Portfolio schrumpfen und schrumpfen.Und dss böse Erwachen kommt spätestens dann, wenn man Fondanteile verkaufen will.

  3. Wollen wir nicht alle mal zusammenlegen und WeWork ein paar Millarden spenden? Wenn wir „Schlafschafmichel“ nicht mitmachen, dann haben wir in Kürze eine prima Pleite. Mal sehen, wer die Bude rettet (Softbank hat auch nicht mehr so richtig lust darauf).

    https://www.focus.de/finanzen/boerse/boersengang-absagt-vom-milliardenkonzern-zum-pleitekandidaten-6-wochen-veraenderten-fuer-wework-alles_id_11199375.html

    • Erfolgreich in den Sand gesetzt. Die Story ist ja fast schon Stoff für ein Drehbuch!

  4. Eine kleine, satirische Meldung am Rande:

    Vergeßt alle Asteroiden/Meteore, polnische Züge und sonstige Gerüchte – „über 800 Fässer mit Gold- und Silbermünzen“ im „Wert von über 9 Milliarden“ teuro werden bald auf einer kleinen chilenischen Insel gefunden werden, und der Preis für beides (Gold & Silber) wird dann ins bodenlose fallen :-)!

    Der staatlich kontrollierte österreichische Rot- pardon Rund-funk weiß es, also muß es so sein, weil die Genossen schreiben, daß es so ist, und die müssen’s ja wissen, schließlich sind sie Meister im Verbreiten staatlich erwünschter Wahrheiten ;-)..

    Sehet und staunet:
    https://orf.at/stories/3139324/

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