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So entwickelt sich Gold im Juli

Saisonal gehört der Juli in Sachen Gold zu den schwächeren Monaten des Jahres. 2011 gab es zu dieser Jahreszeit den bislang größten Einbruch.

Am letzten Handelstag im Juni notierte Gold im Londoner Nachmittagshandel bei 1.078,56 Euro pro Unze ($ 1.250,45). Damit hat der Goldpreis im vergangenen Monat 3,98 Prozent eingebüßt. Wie wird der Juli für Gold laufen?

Wir betrachten die Kursentwicklung in Euro seit 1970. Im Durchschnitt brachte der Juli ein kleines Plus von 0,31 Prozent. Im Vergleich zu den anderen Monaten des Jahres liegt er in Sachen Gold-Performance im unteren Mittelfeld. Fünf Zeiträume schneiden noch schlechter ab.

21 von 48-mal schloss der Goldpreis im Juli höher als im Monat zuvor, also in nur 44 Prozent der Fälle. Im vergangenen Jahr ergab sich ein Kursverlust von 0,8 Prozent. In den Jahren davor erlebten wir immer wider deutliche Schwankungen in beide Richtungen.

Gold, Euro, Juli

2010 ereignete sich mit -11,33 Prozent der bislang größte Preiseinbruch. Damals wurde das erste Rettungspaket für Griechenland verabschiedet. Der Euro-Kurs stieg seinerzeit innerhalb von vier Wochen um 6,5 Prozent an.

Die beste Juli-Performance (Top-5)
1975: +9,91 %
1993: +10,48 %
1974: +9,00 %
2011: +8,95 %
2013: +8,52 %

Die schlechteste Juli-Performance (Top-5)
2010: -11,33 %
1976: -10,17 %
1973: -9,80 %
2015: -5,35 %
1999: -5,33 %

Hinweis: Alle Angaben beziehen sich auf den Goldpreis in Euro jeweils am Monatsende, basierend auf dem Goldpreis-Fixing London P.M. / LBMA-Kurs. Bei der Ermittlung der Datensätze vor Einführung des Euro (2001) wurden die DM-Kurse (1 Euro = 1,95583 D-Mark) sowie die Londoner Fixing-Kurse zugrunde gelegt.

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Eingetragen von am 2. Jul. 2018. gespeichert unter Euro, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

22 Kommentare für “So entwickelt sich Gold im Juli”

  1. Die EM Drückereien zu bestimmten Tageszeiten mit Massenverksuf von Shortderivaten werden langsam peinlich.
    Der Abverkauf an Aktien, die Krisen der Regierungen und man denkt durch diese Maßnahmen die Flucht ins EM zu verhindern.
    Das Gegenteil passiert, den die Leute denken von nun ab und nützen die Chancen.
    Sollte die Koslition in Berlin zerbrechen, muss Draghi viele Shorts verkaufen.
    Gekauft um 1300 Dollar und um 1200 verkaufen. Das Geschäft des Lebens.

  2. 0177translator

    @taipan
    Das Manager-Magazin jammert. Die sturen, dämlichen Deutschen wollen bei den niedrigen Zinsen einfach keine Aktien kaufen.
    http://www.manager-magazin.de/finanzen/boerse/aktien-kaufen-mehr-rendite-mehr-transparenz-a-1216111.html
    Zitat: „Rund zwei Drittel des liquiden Geldvermögens der Deutschen stecken in festverzinslichen Anlagen, angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds wirkt dieses Anlegerverhalten fast schon trotzig. Auch als wichtiger Baustein für die Altersvorsorge ist die Aktienanlage eher verpönt. Ein Blick auf die Zahl der direkten Aktionäre in Deutschland verdeutlicht zwar einen leicht positiven Trend in den letzten Jahren, gleichzeitig bedeutet die Zahl von 4,92 Millionen aus 2017 aber auch, dass die reine Aktionärsquote in Deutschland nur rund 6 Prozent beträgt. Im Vergleich mit anderen Industrieländern ein dürftiges Ergebnis.“
    Und im Weiteren: „Denken Sie langfristig und nutzen Sie die Chancen, die der Aktienmarkt Ihnen für Ihren langfristigen Vermögensaufbau bietet.“

    Da habe ich doch gleich ein russisches Lied parat:
    https://www.youtube.com/watch?v=FPZFNe2N5kY
    Aktionäre

    Meine Herrn Aktionäre, in Erwartung der neuen
    Nachricht von unserm Draghi sing ich euch dieses Lied.
    Was zuletzt er verkündet, das ist wirklich der Hammer.
    Was wohl mit euren Aktien in Bälde geschieht?
    Wer das damals erlebt hat seinerzeit vor 10 Jahren,
    wer bei Aktien all-in war und dann alles verlor,
    dem ist jetzt nicht zu helfen, denn er hat nichts begriffen,
    und die Banken, die hau’n ihn erneut über’s Ohr.

    /Refrain/ Aktionäre, Aktionäre, euer Mut in allen Ehren,
    Optimismus und Vertrauen hattet ihr.
    Aktionäre, Spekulanten, seht vor euch den großen Bären,
    Und erzählt nicht, ihr könntet nichts dafür.

    Meine Herrn Aktionäre, ihr bewahrt euch den Glauben,
    an die steigenden Kurse, die zum Himmel stets geh’n.
    Will die Hoffnung nicht rauben und auch nicht eure Träume.
    Doch was himmelhoch anstieg, kann abwärts auch geh’n.
    Denn es drücken die Schulden, und bald steigen die Zinsen,
    Und es quält sich Italien, das am Stocke jetzt geht.
    Merkel will es nicht hören, EU geht in die Binsen,
    Und auf QE zu hoffen – es ist zu spät.

    Und was soll aus euch werden, kauft ihr jetzt etwa Gold an?
    Und wenn’s verboten wird, was ist dann?
    Aktionäre, Aktionäre, ihr riskiert ja Kopf und Kragen
    für ein bißchen mehr Rendite und Ertrag.
    Aktionäre, Spekulanten, ich kann euch nur eines sagen,
    daß der Draghi kein Geld mehr drucken mag.

    /Refrain/ Aktionäre, Aktionäre, euer Mut in allen Ehren,
    Optimismus und Vertrauen hattet ihr.
    Aktionäre, Spekulanten, seht vor euch den großen Bären,
    Und erzählt nicht, ihr könntet nichts dafür.

  3. Shortseller haben im Jahr 2017 3,4 milliarden verluste gehabt.
    Bis Juli 2028 schon 2 Milliarden. Man hats ja, man druckt ja.
    Wie lange noch machen da alle mit ?

  4. Da hat man es schon:
    Der Yuan stürzt ab und Trump guckt durch die Röhre.
    Ihr erhöht die Zölle ? Gut, dann senken wir den Yuan.
    Damit werden unsere Exporte trotz Zölle billiger und eure Importe könnt ihr euch abschminken.
    Nun kann Trump Folgendes machen:
    Zölle noch mehr rauf oder
    Dollar runter.
    Heisst QE 4
    Folge: Aktien rauf, das verdammte Gold auch.
    Nur muss man halt hier noch mehr Geld in die Short Derivate pumpen.
    Am Besten bei der Deutschen Bank.
    Geht die pleite, ist Trump deine Schulden lis. Angenehmer Nebeneffekt.

  5. Ich will ja nichts sagen, aber der Goldpreis in Dollar sieht wirklich nicht schön aus. Jeden Tag ein Stück tiefer. Richtig spass macht nicht gerade.

    • Gold hat heute den Aufwärtstrend Kanal nach unten bei 1245 durchbrochen
      Kein gutes Zeichen stimmt.

      • @ukunda
        Bei 1230 dann Kaufkurse. G&S meinte das vor Jahren. Bei 1200 kaufen, bei 1300 verkaufen. Diesmal wird es wieder so. Die drücken die Kurse runter und gehen dann Einkaufen. Wenn der Eurokurs stimmt, freuen sich die Goldanleger. Ähnlich wie die Aktienkäufer.
        Denn im Einkauf liegt der Gewinn.
        Mit hohen Aktienkursen beim Kauf ist noch niemand reich geworden.
        Also warten, bis der Dax bei 2500 steht. Auch hier ist der Abwärtskanal nach unten durchschlagen.Auch der DOW, aber der interessiert uns nicht.

    • @Stillhalter

      Schön finde ich das auch nicht.
      Merkwürdig ist aber, dass früher das Finanzkapital zwischen den einzelnen Anlageklassen bzw. Märkten gewandert ist. (Gold runter, Indizes rauf bzw. Anleihen)

      Das kann ich aktuell aber gar nicht erkennen, vielleicht weiß da jemand mehr?
      Zur Zeit sieht es mir nach dem Szenario aus, was taipan mal beschrieben hat. (Alles runter, Finanzkapital in Sachwerte-Tausch)

    • @Stillhalter

      Das nennt man Deflation, wenn alle Werte fallen dann fällt auch Gold.

      • @Krösus

        Ja genau Gregor, kurz und knackig serviert!

        Ich möchte gern mal wissen, wie man reale Wirtschaftsleistung im Verhältnis zur Geldmenge, mit Derivaten, ETF’s & Co. + Geldmengenerweiterungen in einen Topf hauen kann, und dabei nachts noch einen ruhigen Schlaf findet?

  6. Gold rauf oder runter spielt doch gar keine Rolle. So lange die doofen Amis
    den Preis für echtes Gold ( Geld ) mit dem Papiermarkt drücken ist alles in Ordnung. Russland, China, Indien und die Türkei danken es dem lieben Ami.
    Ha.ha..

  7. @Stillhalter

    Wenn deflationär bedingt alle Preise und mit Ihm auch der Goldpreis fällt, dann bleibt der Wert des Goldes trotz fallendem Preis erhalten. Denn der Wert einer Sache ergibt sich aus der Konvergenz, zu anderen Werten. Der Preis ist insofern mitnichten identisch mit dem Wert. Der Preis ist lediglich Ausdruck des Wertes, nicht der Wert selbst. Für die unmittelbare Zukunft d.h. für die nächsten Monate ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem weiter fallenden Goldpreis zu rechnen.
    Gold ist ein strategisches Investment kein spekulatives. Mit Gold reich zu werden ist die Ausnahme, Gold als Sicherheit aber die Regel.

    • Wer Gold hat ist REICH.
      Meine Meinung.

    • Wir müssen aber schon ein bischen bei der Realität bleiben. Von deflationären Tendenzen kann nun wirklich nicht die Rede sein. War gestern tanken. Siehe auch Inflation im Euro Raum. Auch wird die Geldmenge weiter erhöht. Also sag ich mal, das ist blödsinn mit der Deflation.

      Fakt ist das der Yuan abwertet und für den China Mann Gold teurer wird.

  8. und wieder werden die EM-Freunde weichgekocht.
    Nochmal wird die Temparatur im Kessel erhöht damit nur wenige in EM investiert bleiben. Ich denke wir sehen jetzt eine große Abverkaufwelle u. viele schmeißen ihre EM aus ihrem Bestand – die Stimmung ist wirklich mies. Jetzt schnell weg mit dem EM u. rein in Aktien und Kryptos. Dann knallt es letztlich auch dort u. die Leute stehen mit nichts dar.Spätestens wenn die Banken in Kryptos gehen u. die Märkte reguliert werden gehts richtig abwärts. Kryptos hatten eigentlich ursprünglich den Sinn von Banken u. Regierungen unabhängig zu sein nur jetzt wird auch hier mitgemischt u. genau das wird Kryptos letztlich das Genick brechen. Alles was reguliert u. kontrolliert wird sei es durch Banken oder Regierungen wird manipuliert.

    • @fs
      Ob man es schafft, Gold inter 1200 zu verkaufen ?
      Das wäre eine einmalige Chance, wieder mal. Wenn nur der Euro mitspielt.
      Ich liege wieder mal auf Lauer, den Finger am Abzug.
      Wie ein Sniper.

  9. @taipan
    Dann bin ich auch wieder dabei, den Finger immer am Abzug;-)
    Offizielle Inflation steigt nun endlich an und Gold fällt vom Balkon. Irgendwie schon komisch,,,;-)!?

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