Montag,27.September 2021
Anzeige

So teuer sind jetzt Silber- und Goldmünzen (KW 34)

Goldmünzen, Krügerrand, Preise, Aufgeld (Foto: Goldreporter)
Das Aufgeld für Krügerrand-Goldmünzen zu einer Unze lag am Freitagvormittag bei durchschnittlich 4,54 Prozent (Foto: Goldreporter).

Das Aufgeld für Silber- und Goldmünzen im deutschen Edelmetall-Handel ist weiter gesunken. Daran gemessen ist ein Krügerrand so günstig wie zuletzt an Weihnachten 2020.

Krügerrand-Goldmünzen

Eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze kostete am Freitagvormittag um 11 Uhr durchschnittlich 1.598 Euro. Basis ist unsere Preisermittlung mit den Daten von fünf deutschen Edelmetall-Händlern.

Der Goldpreis am Spotmarkt notierte zum gleichen Zeitpunkt mit 1.529 Euro. Damit ergab sich für den Krügerrand ein Aufgeld von 4,54 Prozent. Und das ist im Rahmen unserer wöchentlichen Erhebung der niedrigste Wert seit dem 26. Dezember 2020.

In der Vorwoche lag der Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis hier noch bei 4,76 Prozent. Dagegen erhielt man Krügerrand-Goldmünzen in Zeiten ohne akute Krisenlage regelmäßig mit einem Aufgeld unter 4 Prozent.

100-Gramm-Goldbarren

Auch die relativen Preise für 100-Gramm-Goldbarren kamen in dieser deutlich zurück. Denn mit Kosten von durchschnittlich 5.033 Euro pro Stück lag das Aufgeld für dieses Anlageprodukt zuletzt bei 2,35 Prozent (Vorwoche: 2,55 %). Allerdings waren früher einmal weniger als 2 Prozent üblich.

Maple-Leaf-Silbermünzen

Und die Aufschläge für Silbermünzen der Sorte Maple Leaf kamen, insbesondere nach dem Kursrutsch bei den Edelmetallen am 9. August, wieder deutlicher zurück. Denn am Freitag war eine Unze für durchschnittlich 25,27 Euro zu haben. Damit lag der Preis zu diesem Zeitpunkt 25,55 Prozent über dem Silberkurs an der Börse. Und somit sehen wir für diese Silberlinge weiterhin ein erhöhtes Aufgeld, was eine anhaltend hohe Nachfrage nach diesen beliebten Münzen widerspiegelt.

Goldmünzen, Silbermünzen, Krügerrand, Preise, Aufgeld

Silber- und Goldmünzen kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Zu beachten gilt aber: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Gold- und Silberpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind.

Goldreporter

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

4 KOMMENTARE

  1. Anzeige
  2. Die Finanzmärkte reagieren auf „Powells“ schwache Rede aus dem „Jackson Loch“:

    Aktien steigen auf Rekordhoch, Renditen fallen, Dollar stürzt ab, Gold springt locker
    über $1800,- USD.

    Was zu erwarten war:
    Eventuell, vielleicht, data dependent, ist es denkbar, noch in diesem Jahr mit dem
    Reduzieren der Anleihekäufe zu beginnen „.

    Schließlich, und das ist vielleicht die wichtigste Erkenntnis für die FED, stieg der
    von der Fed bevorzugte Inflationsindikator – der „Verbraucherpreis (PCE)-Kerndeflator –
    auf +3,6 % im Jahresvergleich (entsprechend den nach oben revidierten 3,6 % im Juni)
    und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 1991, während der PCE-Gesamtdeflator
    mit 4,2 % ebenfalls einen neuen 30-Jahres-Höchststand erreichte, der leicht über den
    Erwartungen von 4,1 % und ebenfalls dem höchsten Stand seit 1991 lag.“

    So langsam erkennen auch die FED-Mitglieder: „temporary inflation“ ist nicht mehr.
    Mein Tipp: noch mehr Geld drucken …
    Bisher hat es doch funktioniert, oder aber ?

  3. Anzeige
  4. @Stille Mitleser

    So teuer sind jetzt die „Import-Preise“:

    „Na ja,- trotzdem noch mal Glück gehabt, denn die gestiegenen Importpreise

    sind ja, wie wir alle gefälligst zu wissen haben
    – nur temporär,
    – nur von kurzer Dauer,
    – nur vorübergehend,
    – zeitlich begrenzt,
    – zeitweilig,
    – nur von beschränkter Lebensdauer,
    – Corona-Krisen-bedingt,
    – …

    So verteuerte sich … Erdgas mit 170,5 Prozent besonders stark,
    Erdöl um 68,9 Prozent,
    Holz, Stahl, Aluminium und Kaffee wurden deutlich teurer;
    aber wie schon oben aufgelistet – die Notenbanker werden
    mit ihren Zauber-Werkzeug-Köfferchen angemessen „verbal gegensteuern“.

    Ach ja – wenn wir die nicht hätten …
    (>‿◠)✌

Schreiben Sie einen Kommentar

Please enter your comment!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige