Straße von Hormus offen: Ölpreis bricht ein, Aktien und Gold ziehen an

Die Entspannung am Golf drückt den Ölpreis kräftig. Aktien, Anleihen und auch Edelmetalle reagieren am Freitag mit Kursgewinnen.

Iran erklärte die Straße von Hormus am Freitag wieder als vollständig offen für den kommerziellen Schiffsverkehr. Gleichzeitig betonte Donald Trump, die US-Seeblockade gegen Iran bleibe bis zu einer vollständigen Einigung bestehen. Brent fiel darauf zeitweise um rund 10 Prozent, während Aktien und Anleihen zulegten. Auch die Aussicht auf weitere Gespräche zwischen den USA und Iran in Pakistan stützte die Stimmung. Am Markt sorgte das für Risikoappetit – und davon profitiert zum Wochenschluss auch der Goldpreis.

Goldreporter-Kommentar: Der Ölpreis-Rückgang nimmt kurzfristig Inflationsdruck aus dem Markt und stabilisiert die Stimmung auch bei Gold und Silber. Doch entscheidend bleibt, ob die geopolitische Entspannung trägt – oder nur eine weitere Zwischenphase in einem volatilen Umfeld ist.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

 

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18 Kommentare

    • @ Fritzthecat
      Exakt mein erster Gedanke, da waren Sie schneller.

      Habe gerade einen politischen Cartoon gesehen.
      Goldlocke und ein Mullah sitzen vor ihren PC,s auf den Bildschirmen die Seite mit dem Optionshandel.
      Links in der Hand das Telefon, rechts die Tastatur: Buy – Sell.
      Text: ok Buddy, ich mach heute um 12 Uhr auf, Du übermorgen um 20.00 Uhr wieder zu.
      Deal !
      Im Hintergrund brettert Putin breit grinsend mit einem Gabelstapler voller Geldpaletten vorbei.

      Wenn es ein Witz wäre, wäre es lustig.
      Was denkt ein US-Soldat, der für sowas sein Leben riskiert ?
      Ok, blöde Frage. Wer denken kann, geht nicht zur Armee.

      • @Blackwood
        Da werden Sie im Krisenfall sicher nicht gefragt, ob Sie zur Armee wollen oder nicht. Man kommt schon, um Sie abzuholen
        Leider war das der dümmste Spruch der Grünen und Woken:
        „Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“
        Nur, keiner wird gefragt, es steht lediglich ein Major und ein Kommando vor der Haustüre.
        Die Ukraine zeigt, wied geht und ins Ausland desertierte Wehrpflichtige begehen den Straftatbestand der Fahnenflucht und das ist erheblich und endet im Kriegsfall mit der Todesstrafe.
        Nur so, zur Orientierung.
        Übrigens, gilt dieses Gesetz auch in Deutschland, für Frau und Mann, gerade da ist man gnadenlos.

        • @Maruti
          Stimmt, das war überall auf der Welt schon immer so.
          Was wir als voll ausgerüstete Jäger tun würden, wenn da 3 Typen in Uniform vor der Türe stehen, schreibe ich hier nicht.

          • @Blackwood
            Ich weiss nur, dass mein Vater und Gossvater, beide begeisterte Jäger, all ihre schönen Jäger Waffen vergraben haben und nach Kriegsende nicht mehr gefunden haben.
            Ich fragte meinen Vater mal, warum ihr seid doch Jäger. Er sagte nur, wenn du mit einer Waffe damals erwischt wurde, lebtest du nich lange. Die machten kurzen Prozess. Hiess Standrecht.
            Viele andere machten es genau so. Es gab da kaum noch Waffen zur Jagd, welche ohnehin verboten wurde.
            In einem Krieg oder solchen, gibt es faktisch kein ziviles Recht mehr. Die Ukraine zeigt das sehr deutlich. Männer bis 75 mittlerweile werden an die Front geschickt. Dachdecker können doch mit 62 nicht mehr aufs Dach, sagt man hier. Aber an die Front können die dann wohl und garantiert werden die es auch.

          • @Maruti
            So wichtig es in 2026 wäre: diese Diskussion machen wir hier – mit Rücksicht auf Herrn Fröhlich und die beamteten Mitleser- lieber nicht auf, es ist ja ein Goldforum und kein Bleiforum.

            Also zur Geldanlage: in meiner simplen Welt als Hobbypsychologe gibt es in der Menschheit nur 4 Typen:
            1.) Schafe. Das sind die, die sich ohne jeden Widerstand regelmäßig das Fell über die Ohren ziehen lassen und sich auch freiwillig zum Metzger treiben lassen.
            Geschätzt 90 % der Population.
            Geldanlagen: Riester, Lebensversicherungen, Immofonds, Anleihefonds, gemanagte Aktienfonds. Demnächst Infrastrukturanleihen und Rüstungsanleihen der Regierung.
            Auch nicht wirklich neu.
            2.) Schäfer: das sind die, die entscheiden, was man mit den Schafen macht.
            Vornamen: Larry, Jamie etc…
            3.) Schäferhunde: das sind die, die ohne eigenen Willen und ohne eigene Macht den Befehlen der Schäfer folgen und die Schafe in die befohlene Richtung treiben.
            Na, wer fällt uns da ein ?
            4.) Wölfe: das sind die cleveren paar Prozent, die sich ihren Weg suchen und unaufhaltsam gehen und sich nicht ohne finalen Widerstand zu Metzger treiben lassen.
            Davon wohnen etliche im Dorf.
            Geldanlage: selbst selektierte Aktien, Metalle, KEIN Papier.
            Beispiel: ein Banker (bildlich Schäferhund) , der an mein Geld will, muß an mir vorbei.
            Ein Schäferhund gegen ein Wolfsrudel: wie geht das wohl aus ?

            Diese Aufteilung der Population gilt für alle gesellschaftlichen Bereiche.
            Wieviele katastrophale Sauereien auf der Welt wären gar nicht möglich, wenn es nicht so viele Schafe gäbe ?

            Mehr kann und will ich dazu hier nicht sagen, es war sowieso mehr als deutlich.

  1. Fragt sich, wie lange.
    Der Hass und die Feindschaft ist einfach zu groß. Glaubt wirklich, man könne Bombardieren und Töten und danach ist wieder alles wie vorher oder noch besser ? Ich frage mich, was so in den Hirnen der beherzt zugreifenden Anleger vorgeht.

  2. Die Straße ist wieder offen und ab heute wird alles gut. Schnell viele Aktien kaufen. Mit Sicherheit. Wer glaubt wird selig. Wir hatten die größte Insolvenzwelle seit Jahren bereits bei niedrigen Ölpreisen, also kehren wir von einer dramatischen zurück in eine alt bekannte Krise. Die Schließung der Straße von Hormus war lediglich ein Brandbeschleuniger, der Brand ist nach wie vor noch da.
    LG

    • @Hanspeter
      So ist es, es ist noch lange nicht vorbei, eine Verschnaufspause für ein paar Tage, mehr nicht.
      Selbst in Stalingrad schwiegen ein paar Tage die Waffen.
      Das Völlig missachtete Nadelöhr, die Strasse von Hormus und die Bab al Mandab Strasse wird zum Brandherd und macht dem Westen klar, wie verwundbar man ist.
      China braucht Öl, wir brauchen aus China Wolfram und seltene Erden sowie deren Ingenieurs Kunst.
      Und alles läuft über genau diese Seewege.
      Deutschlands Reste Export übrigens auch.
      Und die Konkurrenz weiss das und wird die Rechnung präsentieren. Europa, allen voran Deutschland, hat als Industrieland fertig und sich abgeschafft. Nun folgt die Auflösung und Verwertung. Aber, wir schaffen das auch.
      Wir sollten aufhören, Autos zu bauen, das kann China besser und dafür Reis anbauen, das braucht China mehr.

      • @maruti
        Hoppla „. Scheinbar ist die Straße wieder zu oder war nie wirklich geöffnet. Es könnte Montag also wieder alles fallen. Verrückt.

        • @HansPeter
          Und die Spatzen pfeiffen es vom Dach. Die beherzt zugreifenden Anleger wurden ausgenommen wie die Gänse:
          ww.n-tv.de/wirtschaft/Haendler-setzten-760-Millionen-auf-fallende-Oelpreise-id30728816.html
          Wenige, die sog. Market Maker, wussten schon vorher, was vereinbart wurde und dachten sich, da kann man doch ein paar von den Anlegern abzocken. Was auch geschah.
          Diese aber können sich trösten, kein Cent vom Erdbal gefallen, es hat ihn nur ein anderer.
          Man sollte es altruisitisch sehen, als Anleger an der Börse.
          Meine Eltern haben mir bei der nicht unerheblichen Erbschaft notariell verboten, auch nur einen Cent zu investieren. Das hatte ich onehin nie vor und wandelte fast alles in physisches Gold um. Das war die Ausnahme. Gold konnte es sein, aber nur physisch und in keine fremden Hände, sondern in eigener Verwahrung. Ich wählte den Meeresgrund dafür.
          Sorry liebes Zollfreilager, sorry liebe GVS mit Singapour oder der Schweiz, sorry alle anderen, wie Bullion Vault, Xetra Gold und Bitcoiner Es tut mir aufrichtig leid, aber ich konnte eben nicht anders.

  3. Die Meeresenge scheint schon wieder zu, Schiffe kehren wieder um.
    Am Montag dürfen die beherzten Anleger ihre gestern teuer gekauften Papiere wieder in hohem Bogen rauswerfen. Mit Abschlag natürlich, sonst kauft diese keiner.
    Ich frage mich schon lange, wer soviel Geld zum Verpulvern hat um den Aktien Spass zu haben.
    Ein Casino oder eine Lotterie ist allemal gewinnträchtiger.

  4. Die Straße von Hormus ist wieder frei? Fragt sich für wie lange? D. Trump entscheidet heute so und morgen anders, mal kommen Schiffe raus mal nicht!
    Genau das was die Wirtschaft und die Märkte brauchen, Unsicherheit und kaum kalkulierte Risiken.
    Bin mit mein Investment in CNQ mehr als zufrieden es entwickelt sich prächtig, da Öl Förderung in Canada & Atlantik, d.h. England, Afrika. CNQ hat nichts am Hut mit Hormus, ausser das die über gestiegenen Ölpreis, d.h. Hohe Nachfrage profitieren. Habe 20% von meiner Position mit Gewinn verkauft der Rest bleibt solange der Ölpreis und die Nachfrage steigt!

    • @BigDriver
      Solange die CNQ nicht hintenherum statt Förderung im Atlantik sich das Öl in Bahrein verschafft und als Atlantik Öl verkauft. Mit Gewinnen bisher. Ich traue den Mineralölfirmen keinen Meter über den Weg.
      Ich erinnere an die letzte Ölkrise, als die BP Aktie zum Saturn schoss und dann über Nacht ein Festpreis von den Regierungen festgelegt wurde. Und die Aktie fiel über Nacht mit über 25% ohne dass irgend ein Anleger, bis auf wenige, das mitbekam und am Morgen dann verwundert guckten. Davon hat sich BP nie wieder erholt.
      CNQ erreichte mit 50 Dollar am 19.03.26 den Höhepunkt und geht seitdem wieder nach Süden.
      Durchschittlich, seit 5-10 Jahren liegt sie bei 30-35 Dollar. Man muss allerdings in Euro umrechnen und da sieht die Rechnung möglicherweise anders aus. Rohstoff Investitutionen und Spekulationen sind überaus riskant und eher für Profis geeigent, welche am Draht sitzen. Das nur für die anderen hier.
      Sie haben recht, Hormuz ist wieder zu. Jedoch halte ich Hormuz nicht für so imminent wichtig, es gehen nur
      20% des Öls darüber, sonst ohnehin nichts. Viel gefährlicher ist der Suezkana, bzw dessen Einfahrt in der Nähe von Jemen, Somalia, wo die treuen Vasallen der Iraner hocken, Die Huti, besser bewaffnet als die Hisbollah, welche eher einer Pfadfinder Truppe dagegen gleicht. Und dort ist es eng, sehr eng, problemlos mit einer schultergestützten Rakete aus einem Felsenloch heraus ist jedes Schiff zu versenken. Ich würde das dort sogar mit einer RPG-7 Nachfolger schaffen, mit einer iranisch chinesischen RGW-90 ohnehin. Es reichen allerdings nur 2-3 Schiffe, dann wagt es keiner mehr. Kein Öl, keine Rohstoffe, keine Nahrungsmittel, Medikamente, Autos, Industrieprodukte kommt dann da mehr durch. Alles muss dann übers Kap, hin und zurück.
      Ich kenne das Rote Meer, von Suez bis hinunter zum Bab. Ich kenne alle Tauchgebiete und tauchte hunderte mal im Roten Meer. Und die für die Schiffahrt gefährlichen Stellen. Oben das Abu Nuhas und unten das Bab al Mandab, Da liegen sie alle, die schönen Wracks, ein Eldorado für Taucher.

  5. @Maruti
    Ach, es ist doch wie immer: die Finanzmafia spielt mit dem Geld der Anleger, die so doof sind , denen Geld zu geben. Immer noch. Die Doffies kapieren es nie.
    Die Gewinne gehen zu 50 % plus x an die Mafia, die Verluste trägt der Doofie zu 100 %.

    Ausnahme: die, die den Marionetten derzeit wahlweise das Schild „Auf“ oder „Zu“ vor die Nase halten und vorher die richtigen Optionen gekauft haben.
    Ich würde gerne die Orderbücher eiiger Leute sehen.

  6. @Maruti
    Schön von Ihnen zu lesen, wie ich schon schrieb die Wirtschaft und die Märkte brauchen Sicherheit und kalkulierbare Risiken um sich anzupassen. Der Iran Krieg bietet beides nicht, dazu kommt noch D. Trump er wechselt seine Meinung wie andere ihre Socken. Solche Unternehmen wie z.b CNQ sollte man wenn überhaupt in Schwäche Phasen kaufen, aktuell ist ein investment in CNQ nicht ratsam. Die sind sehr überbewertet und ein ritt auf der Welle von steigenden Ölpreise kann zu Verluste führen wenn man nicht rechtzeitig ein ausstieg plant und Gewinn realisiert.
    Der gleiche Spaß bei Alphabet, AI Monster frisst IT auf und macht SaaS unbrauchbar. Habe Alphabet bei 140,00 / 150,00$ gekauft und 50% der Position bei 290,00 / 300,00$ verkauft. Nicht das ich an das Geschäftsmodel von Alphabet nicht glaube, aber es gibt speziell auf dem IT Sektor weit bessere investment Möglichkeiten mit gutem Rabatt!
    Mein Fokus liegt in moment auf IT Unternehmen mit starken Geschäftsmodel und Rabatt, Solana wäre langsam auch ein Blick wert aber hier keine lange haltedauer. Alles nur meine persönliche Meinung!
    Ansonsten egal wie verrückt die Welt sich gibt, Kriege, Krisen, Bullen & Bären Märkte, investiertes Kapital in Wertpapiere ist Risiken ausgesetzt. Das alles bringt mich nicht aus der Ruhe weil genauso wie Sie auch Gold glänzt immer!
    Ich habe beileibe nicht so viel wie Sie aber für ein finanzielles überleben ausreichend.
    Lassen Sie es sich gut gehen und sichere tauchgänge wünsche ich. Wir sind am überlegen ob wir im Sommer dazu für paar Tage nach Korfu fliegen, die Hauptstadt wie auch generell die Insel hat einiges zu bieten. Ein Abstecher nach Achillion im Sommer ist auch empfehlenswert, Kaiserin Elisabeth von Österreich/Preußen lässt grüßen!

    • @Bid Driver
      Danke.Es kommt nicht auf die Menge von Gold an. Bei mir hat es sich halt einfach so ergeben, ohne Absicht.
      Ich hätte auch Briefmarken oder Immobilien sammeln können.
      Es kommt darauf an, dass man Gold überhaupt hat.
      Wieviel kommt dann auf jeden persönlich an.
      Denn, wer Gold besitzt, hat die Probleme dieser Welt erkannt und das ist es, was zählt.
      Denn nur dann kann man auch gegensteuern.

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