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Goldförderung Südafrikas bricht um 31 % ein

Gold, Südafrika (Bild: Goldreporter)

Abwärts in Sachen Gold: Nicht nur in Metern, sondern auch bei der Fördermenge (Bild: Goldreporter)

Südafrika erlebte im vergangenen Dezember den stärksten Rückgang der Goldproduktion seit sechs Jahren. Gegenüber Vorjahr wurde 31 Prozent weniger Gold aus der Erde geholt.

Der Rückgang der Goldförderung in Südafrika hat sich weiter beschleunigt. Laut den aktuellen Zahlen von Stats SA ist die Goldproduktion des Landes im vergangenen Dezember um 31 Prozent geschrumpft. Es war der stärkste Rückgang des Goldoutputs seit sechs Jahren. Gleichzeitig hat Südafrika 15 Monate in Folge weniger Gold gefördert.

Der gesamte Minensektor ist im Dezember um 4,8 Prozent geschrumpft. Einen positiven Beitrag lieferten immerhin die Platin-Metalle (Platin, Palladium) mit einem Zuwachs von 6,1 Prozent. Absolute Zahlen gibt die Statistikbehörde in den Monatsberichten nicht an.

Südafrika, Minen, Output

Veränderung der Produktionsmenge der verschiedenen Mineralien in Südafrika gegenüber dem Vorjahresmonat (Quelle: Stats SA)

Südafrikas Goldindustrie leidet seit Jahren an steigenden Kosten der Goldförderung und geringerer Ausbeute. Mittlerweile wird bis zu 5.000 Meter in die Tiefe gebohrt, um das begehrte Edelmetall heranzukommen.

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Eingetragen von am 14. Feb. 2019. gespeichert unter Afrika, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

4 Kommentare für “Goldförderung Südafrikas bricht um 31 % ein”

  1. Südafrika,die Nr.1 in der Goldgewinnung.Das heißt,die Goldvorräte gehen zu Ende.
    Genau das,was ich in Südafrika selbst erfahren habe.Schon vor Jahren.
    Man muss immer tiefer runter und das wird immer teurer.Die Goldausbeute sinkt,die Kostensteigen teilweise ins Unermessliche.
    Mittlerweile kostet die Produktion,nicht die Förderung,etwa 1200 Dollar,grob gerechnet.Wahrscheinlich auch schon mehr,so gegen 1300 Dollar.
    Denn zu den Förderkosten kommen eben die Aufbereitungskosten,Lagerung,Versicherung,Transport und vieles mehr,bis die Unze beim Händler, Edelmetall Kettner zum Beispiel,auf dem Tisch liegt.
    Dass der die Unze bisher so günstig anbieten konnte,liegt daran,dass die Produktion subventioniert wird.Über die Motive dieses mag ein jeder für sich selbst spekulieren.Aber eines ist klar,Gold war, ist und bleibt ein gefährlicher Feind des Fiatmoneys und aller anderen daranhängenden, sogenannten Papierwerten.

    • @renegade

      Neben der einbrechenden Goldförderung kommt hinzu, daß seit dem 2011-Gold-/Silberhoch immer mehr „Explorer“ pleite gemacht haben, wegen der gefallenen EM-Preise keinen $/Cent mehr in die Hand genommen haben, um neue Gold-Vorkommen zu „erforschen“.

      Dutzende dieser „Explorer-Minenbetreiber“ sind vom Markt verschwunden, oder wurden von den „Großen “ geschluckt (mußten fusionieren).

      Berücksichtigt man, daß im Falle positiver Probebohrungen ca. 10-12 Jahre angesetzt werden müssen, bis eine neue Mine gefördertes Gold an Prägestätten ausliefern kann, ist der Lieferengpaß …nachvollziehbar.

      https://www.gold.de/goldfoerderung/

  2. Wenn jetzt noch beim grössten Produzenten China der absteigende Ast beginnt was auch nur eine Frage von wenigen Jahren ist,dann wird bei der Drück & CO KG das Bein langsam dick.

  3. Es gibt ein Goldfixing, damit der Goldpreis nicht explodiert. :o Und dann noch manipuliertes Papiergold :D

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  • Wolfgang Schneider: @DerKosmonaut http://www.manager-magazin.de/ unternehmen/autoindustrie/d...
  • renegade: @Kosmonaut Um es mit Goethes Faust zu sagen:Solange Geld gedruckt wird und die Leute sich etwas dafür...

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