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„Swap Dealers“ kaufen 1.700 t Silber auf Termin

Eine solche große Netto-Long-Position wie am vergangenen Dienstag hielt die Banken-Gruppe am US-Terminmarkt zuletzt im Mai 2018. In den folgenden vier Wochen zog Silber damals stark an.

Die jüngsten CoT-Zahlen vom Handel mit Silber-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX zeigen per 17. Juli 2018 außergewöhnliche Veränderungen in den Positionen der größten Händlergruppen.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ haben Ihre Netto-Short-Position um 35 Prozent verringert auf 25.065 Kontrakte. Den Ausschlag dafür gaben die „Swap Dealers“, darunter die Großbanken. Sie wechselten netto mit 9.748 Kontrakten auf die Käuferseite. Davor war man noch mit 1.169 Kontrakten nett-short.

In anderen Worten: Diese einflussreiche Händlergruppe hat in der vergangenen Woche 10.917 Kontrakte, also knapp 1.700 Tonnen (1.697,59 Tonnen) auf Termin gekauft! Eine ähnlich große Netto-Long-Position hielten die „Swap Dealers“ zuletzt im Mai 2018. Danach stieg der Silberkurs bis Mitte Juni stark an.

Entsprechend drastisch fielen die Veränderungen auf der Gegenseite auf. Die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ ist um 62 Prozent auf nur noch 8.882 Kontrakte eingebrochen. Das „Managed Money“ ist nun mit 8.810 Kontrakten netto-short.

Eine weiterhin bedeutende Rolle spielt die Masse der „Non reportables“. Deren Netto-Long-Position stieg um 8,6 Prozent auf 16.183 Kontrakte. Diese Gruppe kleiner Trader repräsentiert immerhin Terminkäufe von umgerechnet 2.516 Tonnen Silber.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Silber-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 2,32 Prozent auf 212.527 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am vergangenen Freitag ging es noch einmal um 1 Prozent rauf auf 214.811 Kontrakte.

Der Silberpreis gab vergangenen Woche um 1,8 Prozent nach auf 15,52 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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Eingetragen von am 23. Jul. 2018. gespeichert unter Banken, Handel, Marktdaten, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

69 Kommentare für “„Swap Dealers“ kaufen 1.700 t Silber auf Termin”

  1. Da wird der Silberpreis markttechnisch unter Druck kommen.
    Sowie bei den Aktien. Die Kauflaune der Anleger ist schwach. So schreibts Handelsblättchen. Es fehlt der Impuls. Wie: Wir drucken Geld ohne Ende.
    Man vergisst, Geld und Aktien sind Papier.Schön gedruckt, schön geredet und auf wertvoll aufgemacht. So wie verschenkte Weihnachstbonbon. Drinnen aber leider nur ranzig.

  2. EM ist tot, da hilft auch kein schönreden mehr. Der run ist gelaufen zwischen den Jahren 2000- 2011. Danach erfolgte ein Absturz, der viele kalt erwischt hat. Bis heute wurde alles noch beschönigt und viele Crashes vorausgesagt und dabei möglichst viele Bücher verkauft. Das Geld wird defenitiv woanders verdient. Wer möchte kann natürlich weiterhin seine „Versicherung“ abschliessen, wir wissen ja, welche Berufsgruppen sich von den Beiträgen die grössten Häuser in Innenstadtlage davon kaufen. EM ist eine vorrübergegende Modeerscheinung, weiter nichts, deshalb interessieren sich auch die meisten Menschen nicht dafür. Die Fakten sprechen für sich, egal was die Leute erzählen. Die nächsten 2-3 Jahrzehnte wird keine Really mehr kommen, da nützt es auch nichts täglich den Chart zu beobachten.

    • Dann war das jetzt sicher ihr letzer Beitrag hier, richtig?

    • @silbereule
      Und je mehr Leute das denken, umso besser.
      Dann ist Gold nur noch für einige wenige. Die anderen verdienen ihr Geld mit Schulden oder haben Schulden.
      Interessant wird nur das Geschrei der Schuldner, wenn diese bemerken, dass eine kleine Minderheit Gold hat und Macht und die anderen nichts.
      Mein lieber Freund, Sie schreiben von 2-3 Jahrzehnten und können nicht mal sagen, was morgen passiert.
      Sie denken, mur ja egal, ich habe ja die AOK Karte, meinen Kündigungschutz, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, meine Rente und Sozialleistungen und das Arbeitsamt und lebe in einem Rechtsstaat, einer Demokratie sogar mit verbrieften Grundwerten.
      Und können sich nicht vorstellen, dass binnen einer Woche das alles Makulatur sein kann.

      • Force Majeure

        @taipan

        Nichts ist verbrieft und gerade das ist es doch was derzeit eine Besonderheit ersten Ranges ausmacht um es zu beobachten. Deswegen sind die Schreiberlinge hier, weil es immerhin eines gibt, wenn auch sonst nichts, was doch zu verbinden scheint, nämlich Gold und Silber.

        Wer kaufen kann sollte bei den fallenden Preisen das Angebot nutzen. Denn Morgen muss nichts mehr so sein wie es war. Es ist nichts garantiert.
        Gesellschaftlich haben wir im Rückblick gesehen, die besten aller Zeiten. Auch wenn auf dem sozialen Stand eines Neanderthalers stehen geblieben, betrachtet man die denkbaren Möglichkeiten einer anderen Entwicklung.

    • Familienvater

      @Silbereule
      zunächst einmal ein Taschentuch. Ja, trotz Krisen und Verwerfungen fällt Gold und Silber derzeit. Aber was sind die Alternativen? Aktuell sehe ich kaum welche. Ich weiß nur, was historisch noch nie funktioniert hat. Wer sein Geld in Versprechen investiert hat wurde immer irgendwie enteignet, kann man nachlesen. Da hat man sich halt als Anbieter/Staat ver-sprochen.
      Seit einiger Zeit richte ich zusammen mit meinen Eltern unseren Anlagen streng an der Drei-Speichen-Regel aus. Diese hat sich seit vielen Jahrhunderten bewährt und eine Speiche ist im Vergleich zu den anderen beiden meistens günstiger – derzeit halt Gold und Silber. Immer einen coolen behalten und die Kurse als Sommerschlussverkauf betrachten.
      Nachdem bei Audi schon die Bänder still stehen könnte uns wohl eine heißer Herbst bevorstehen.
      Vielleicht noch ein paar Fragen die mir stelle:
      Warum halten Zentralbanken Gold?
      Warum kaufen Russland und China Unmengen an Gold?
      Warum finden Kinder Goldmünzen so interessant, obwohl sie das Thema in keinster Weise kennen? (übrigens auch Silbermünzen)
      Warum werden mir immer nur künstliche Finanzprodukte angeboten, wenn man sich aber mit der Geschichte beschäftigt, Gold das einzige ist, was Generationen überlebt?
      Nun noch ein Gläschen Wein und dann entspannt ins Bett. Ich hatte auch schon schlechte Tage, es kommen auch wieder bessere!

  3. @Jogi

    Wir können gerne weiterdiskutieren, sofern Sie einen anderen Standpunkt belegen können. Ich hoffe hier dürfen auch Leute schreiben, die nicht kiloweise EM besitzten. Für mich einfach nur noch lächerlich, wenn Leute zum 1000. mal eine Hausse vorhersagen und es kommt nichts, sorry. Ja und die Commercials und die Swap Dealer und was für eine Konstallation usw, usw. und jetzt kommt die Rally. Es langweilt mich nun mal.

  4. Geld, Fiat money wie auch Aktien und Bonds, also alles Papier sind eben keine Sachwerte sondern nur Versprechen oder gar Hoffen auf Sachwerte.Wie ein Weihnachstgeschenk, welches man erhofft, aber noch nicht hat.
    Und keine Notenbank der Welt kann zulassen, dass dieses Vertrauen ins Versprechen beschädigt wird.Dafür wird mit allel, legalen und illegalen Mitteln gekämpft.
    All diese Papiere also nur Versprechen, wie eine rote Ampel im Strassenverkehr.
    Man vertraut, hofft und glaubt fest daran, dass der Opa mit seinem SUV anhält umd die Radfahrerin passieren zu lassen.
    Jedenfalls letzere glaubt daran, sonst würde sie sich nicht aufs Rad setzen.
    Und das ist der Unterschied: Der SUV ist der Sachwert, das Fahrrad das Vertrauen in die Ampel.
    Ich hoffe, die @ Silbereule denkt mal darüber nach, warum gerade ältere grosse SUV fahren und jüngere, linke Studentinnen Fahrrad.
    Falls man nicht darauf kommt, die älteren leisten sich die Sicherheit und die jüngeren glauben uneingeschränkt an die auf Papier geschriebenen Verkehrsregeln.

    • @taipan

      Ich finde das Argument mit dem SUV und dem Fahrrad richtig doof. Ich kann SUVs nicht leiden und liebe teure Fahrräder. Ausserdem ist Radfahren viel schöner als Autofahren. Bin vorgestern mit meinem Sohn innerhalb von 8 Stunden zu meinen Eltern gefahren und habe meine Frau bedauert, die 4 Stunden im Stau gestanden hat. Ich war glücklich und meine Frau genervt als wir am Ziel ankamen. Ausserdem hat ein Rad was von Freiheit, kein Nummenschild, kein Spritverbrauch, keine Parkplatznöte, steuerfrei und kann anonym bewegt werden.

      Ob eine Geldanlage in Gold für die Zukunft sinnvoll ist, weis ich im übrigen auch nicht. Ob die mir in meinem Leben was bringt ist zweifelhaft, weil ich keine Vorstellung davon habe, wie lange das Spiel noch so weitergeht. Eigentlich hätte die Titanic schon längst untergehen müssen, ist sie aber nicht. Fakt ist auch, dass eine Anlage in den Nasdaq die letzten 3 Jahre mehr gebracht hätte als eine Anlage in Gold. Darum ist es berechtigt darüber zu diskutieren, ob der Erwerb von Gold sinnvoll ist. Man kann nur versuchen aus der Vergangenheit in Zukunft zu schliessen, dass Ergebnis ist aber offen!

      • Jede Assetklasse hat eben ihre Zeit und die Zeit der Aktien ist jetzt einfach vorbei. Jetzt kommt die zeit der Sachwerte bis zum Crash, dann eben wieder Aktien so ist das schon seit Jahrzehnten.

        • @Hillbilly
          Dem stimme ich voll zu. Die Zeit der Aktien hat solange Freude bereitet, wie der Staat nicht die Sense angelegt hat. Eine Anlageform, in der ich nun 100% Risko trage und 25% bei Gewinn abgeführt bekomme (wie ein Krimineller nebenbei), ist wenig interessant. Dazu kommt die volle Eingriffsmöglichkeit des Staates. Ein wenig Zocken ok, mancher spielt Lotto mit weniger Chancen. Jeder Gewinn geht bei mir sofort raus aus dem Markt. Psychologie: Sonst steht man bald ohne Hose da. Und Sachwerte? Registrierte Sachwerte gehören einen nicht. Steht sogar im Grundgesetz §14 (3).

      • @stillhalter
        Wenn Sie Gewinne miteinander vergleichen, zieht Gold den kürzeren.
        Nicht jedoch, wenn Sie Sicherheit vergleichen.Eine Aktie kann pleite gehen, Gold nicht.
        Tja, der SUV verkörpert eben Sicherheit und das teure Fahrrad den Gewinn.
        Man kann ebventuell beides haben, Aktien für den Gewinn, den Stress und das Risiko und Gold für den Verlust, die Ruhe und die Sicherheit.
        Betrachten Sie einfach den Verlust beim Gold als Obulus für die gewonnene Sicherheit. Als Risikoprämie. Übrigens, so hoch ist der Verlust wieder auch nicht, manche haben such günstig gekauft und sogar Gewinne gesehen.
        Welche Risikoversicherung kann das ?
        Was zahlen Sie für die Versicherung Ihres Fahrrades pro Jahr ?
        Wie hoch ist der Wertverlust ?
        Wieviel zahlen Sie für die Unfallversicherung und Krankentagegeldversicherung oder für die Berufsunfähigkeitsversicherung, falls ein SUV Fahrer nicht aufpasst ?
        Fahrradfahrer leben in Deutschland nicht ganz ungefährlich.
        Und wozu haben Sie den teuren Helm gekauft ?
        Slles Verluste oder ?

  5. @Stillhalter

    Danke Stillhalter, Sie haben es etwas besser ausgedrückt als ich. Zweifel sollten nicht mit Totschlagargumenten aus der Welt geräumt werden. Ich wollte ja keinen shitstorm auslösen, aber berechtigte Zweifel sollten auch erlaubt sein und wer kann schon in die Zukunft schauen. Irgendetwas stimmt nicht, das ist sicher, aber ich kann es nicht beschreiben.

    • @Silbereule

      Bitte, gern geschehen. Nur das da kein Missverständis entsteht. Ich besitze auch reichlich EM. Allerdings hinterfrage/zweifele ich immer, ob es jemals einen Vorteil verschafft. Da bin ich mir dann doch nicht so sicher. Jetzt und heute jedenfalls nicht, siehe Kursanzeige aktuell!

  6. @Stillhalter

    Wir haben die Wahl zwischen

    a) Gewinne bei Aktien und Bitcoins mit mulmigen Gefühl
    oder
    b) Verluste mit EM bei guten Gefühl

    habe den letzten Marktbericht von Degussa gelesen, war sehr interessant und auch begründet, natürlich für EM. Man sprach von Scheinblüte durchs Gelddrucken und Negativzins usw.
    Es gibt ja ökonomische Gesetzmässigkeiten, die nicht auszuhebeln sind, allerdings wird genau das seit Jahren erfolgreich gemacht. Es läuft seit Jahren gegen alle Logik des normalen Verstandes und das ist genau das, was mich zweifeln lässt. Die Welt steht kopf und das schon seit geraumer Zeit, es ist nicht auszuschliessen, das EM einmal wichtig wird, das wird allerdings nicht morgen sein. EM besitzer stellen sich gegen das System, dazu gehört auch Mut zum Risiko und ob es der bessere Weg ist, kann ich leider nicht sagen. Wenn Gold noch 3 stellig wird, sitzen EM Besitzer auch auf 2 stelligen Verlusten, nicht anders als bei einem Aktiencrash, nur das sie vorher keinen deutlichen Gewinn einstreichen konnten. Gold und Aktien ist sowieso ein hinkender Vergleich, weil Gold eine Währung ist und Aktien Anteile an Produktivkapital. So sollte es zumindest sein.

    • @stillhalter
      Seit es ungedecktes Geld gibt, hat man versucht, durch Drucken Scheinblüten zu erzeugen.Auch vor 1000 Jahren gab es Finanzgenies und Leute, welche Rechnen konnten, besser, als so mancher Uniprofessor heute.
      Und noch niemals ging das gut aus. Kein einziges mal.
      Aber, man hat es immer wieder versucht.Um Krisen zu meistern, Kriege zu finanzieren oder Wohlstand zu schaffen.
      Warum um Gottes Willen, soll es diesmal klappen ?
      Meint man wirklich, heute schlauer zu sein, bloss, weil man Bitcoin kreierte ?
      Nichts anderes als die holländischen Tulpenzwiebel vor ein paar Hundert Jahren.
      Immerwährender Reichtum und Wohlstand durch: Nichts-Tun ausser Gelddrucken.
      Und es kann deshalb nicht funktionieren, weil der Mensch unersättlich ist.
      Er gibt sich nicht mit wenig Gedrucktem zufrieden und beginnt dann zu arbeiten. Nein, er will mehr, immer mehr. Tesla macht es vor.Die Firma wird crashen.

      • @Taipan

        wir sind uns im Endergebnis einig. Darum habe ich ja auch EM. Es ist letztlich die Zeitschiene um die sich alles dreht. Wenn die Nummer noch 30 Jahre gut geht, dann brauche ich die Versicherung vermutlich nicht mehr. Dann wäre es doch vielleicht schlauer, dass Geld anders auszugeben, wie z.B. die Arbeitszeiten zu reduzieren?!

        • @stillhalter
          Arbeitszeit zu reduzieren und ins Leben zu investieren ist allemal besser.
          Soll die Wirtschaft und das Finanzamt sehen wo sie bleiben.
          Allerdings, ganz ohne Rückversicherung kann man die gewonnene Freizeit und Freiheit nicht geniessen.
          Auch wenn man das Gold nie braucht. Das „andere“ Investment wahrscheinlich dann aber auch nicht.
          So könnte man zu dem Schluss kommen, wozu investieren oder Sparen, wenn ohnehin alles immer besser wird.Einfach nur das Minimum arbeiten und das Benötigte finanzieren lassen.Sollen die Gläubiger danach sehen, wie sie zu ihrem Geld kommen.
          Jedoch, mir ist die Freiheit lieber, deshalb Gold.

        • @Stillhalter Arbeitszeit reduzieren ist zurzeit auf jeden Fall richtig.Aktien und Immos sind sinnlos überteuert,bei EM sinkt ständig der Wert (wenn auch nicht allzu stark)Schlussfolgerung ;Wozu kostbare Lebenszeit verschenken damit es anderen die nicht arbeiten gut geht.Vor 20 Jahren hat es sich noch gelohnt in D.zu schindern aber jetzt?Die Merkel/Draghi“sche Barby-Welt kann mich mal.Leicht vorgezogenen Rentenbeginn mit noch 20% Beschäftigung praktiziere ich jetzt und es macht sich wunderbar bei 30 Grad wochenlang.

          • @materialist
            Meinen Glückwunsch. Als Taxler bin ich offiziell sowieso grundsicherungsbedürftig. Also mache ich mein EM-Ding, bin froh um jeden Fiat-Euro, den ich NICHT ins Rentensystem einzahle.
            Durch langfristige Planung habe ich es mir ganz gut eingerichtet. Aber in Berlin arbeiten inzwischen EIN DRITTEL im Niedriglohnsektor!
            Wiĺl heute noch ruhig schlafen, daher Schluß jetzt…
            Gute Nacht

  7. Das ist jetzt die Enddrückung, vor dem Crash soll sich Niemand mehr in die Metalle flüchten. Ein Crash funktioniert nur, wenn die breite Masse völlig enteignet wird.

    • @hillbilly

      Warum soll das jetzt ausgerechnet die „Enddrückung“ sein? Die wievielte „Enddrückung“ ist das jetzt schon?

      Ich schätze, da gibt es keine seriösen Antworten darauf!

  8. @Silbereule

    So wie oben beschrieben sehe das im Prinzip auch.

    Ob Gold eine Währung ist oder eine Kapitalanlage ist eigentlich eine Frage die ist meiner Meinung nach gar nicht relevant. Eigentlich ist beides (Gold und Aktie) Geld, Währung und oder Anlage. Sogar Währungen können Anlage sein. Es kommt nämlich auf die Verwendung an. Eine Trennung, wie die Finanztheoretiker es sehen ist eigentlich blödsinn.

    Beispiel: Übernahme einer AG durch eine andere AG durch Zahlung mit Aktien. Was ist die Aktie dann? Geld oder Anlagekapital? So verwischt sich nämlich alles.

    Nur Gold ist anders, weil es nur ein eingeschränktes Gegenparteirisiko gibt (Preis kann zwar fallen aber Gold geht nicht pleite).

  9. Vielen Dank !
    Somit schliesse ich meine short Positon in Gold (wie bereits letzte Woche bereits gesagt = Gold short )

    Zugegeben, bei dem Wetter fällt es mir schwer sich mit Nichtigkkeiten auseinander zu setzen.

    Dafür kommt bereits Morgen schon INTEX, und liefert endlich.
    Ich freue mich wie ein kleines Kind :D

    Gold & Silber stecken fest :-/
    ah, who cares.

    Scchönen Abend euch.

  10. Ich sehe in EM in erster Linie eine Versicherung gegen die Geldentwertung , oder auch halt schleichende Inflation genannt. Wahrscheinlich genauso , wie die meisten hier auch. Allerdings muss man auch zugeben, das man sich richtig in die Nesseln gesetzt hätte , wenn man Gold & Silber zu ihren Höchstständen in den Jahren 2011 und 2012 gekauft hätte. Da wäre die geplante Versicherung mit EM gehörig ins Gegenteil umgeschlagen. Das sollte man schließlich nicht vergessen, denn etliche sitzen noch heute auf ihren Verlusten , und verfluchen wahrscheinlich jeden Tag Gold und Silber … (( und ihre damalige Gier und Leichtgläubigkeit auf unendliche Kurse ebenfalls :))
    Also so ganz stimmt das dann mit der Absicherung des Vermögens zu allen Zeiten wohl doch nicht. Aber diese gepuschten Höchststände waren halt auch durch die hausgemachte Finanzkriese bedingt, und nicht in geordneten Bahnen “ gewachsen “ . Wobei ich nicht sagen will , das Gold und Silber nicht eigentlich viel höher stehen müssten, wenn man die Historie und die unendliche Geschichte der Geldentwertung betrachtet. Aber “ ansehen “ und Wirklichkeit sind zwei verschiedene Tatbestände , und helfen niemanden.
    Momentan gehen anscheinend die meisten mit rosaroten Scheuklappen durch die Finanzwelt , und hoffen , das die FED und alle anderen Zentralbanken es schon zurecht biegen werden , wenn es wieder anfängt zu brennen. Aber es brennt schon lange in den verborgenen Schuldentürmen dieser Welt. Allen voran die USA , EU , und auch China vergibt viel zu viel Kredite an ihre Wirtschaft , um sie auf das von der Partei vorgegebenen Wirtschaftswachstum zu halten. Und China ist nicht gerade klein in der Finanzwelt. Also wird die Farbe Rosa irgendwann wieder unverhofft in schwarz umschlagen, und dann beginnt wieder der Run aus den Finanztiteln . Es steht außer Frage , das Aktien , Immobilien und andere Sachwerte , als hervorragende Geldanlage und zur Vorsorge für später geeignet sind. Und natürlich zählen die Edelmetalle mit dazu!
    Aber die Menschen leben nur noch auf Kredit , und scheren sich einen Dreck um später oder ihre Nachkommen. Denn wenn sie sich wirklich Gedanken machen würden , dann hätten wir nicht schon das gesamte Bruttosozialprodukt der Erde unzählige male “ verborgt “ , würden nicht jeden Tag hunderte Milliarden Dollar , Euro oder Yen durch das Internet jagen , nur um am Ende aus wertlosem Geld … noch mehr Geld zu machen. Und das Ganze läuft ohne jeglichen Nutzen für die Menschheit ab. Außer für die diejenigen , die sich damit die Taschen füllen. Sie machen aus NICHTS noch mehr NICHTS ! Das ist doch absolut Irrsinnig . Und weil diese Spiele irgendwann genauso zu Ende gehen werden wie der Stuhltanz , wird irgendwann jemand für alles bezahlen müssen. Und das werden wir oder unsere Kinder sein.

    Ich werde auch weiterhin Gold und Silber kaufen, auch wenn mir viele das Madig reden wollen. Und da die Medien sich langsam wieder auf dieses “ Gold will doch niemand mehr haben “ einschießen, ist das für mich ein gutes Zeichen , das es sich auch wieder für uns zum guten ändern wird. Denn wenn alle etwas schlecht reden , kommt es fast immer zur Wende. Vielleicht dauert es auch noch eine Weile bis zu diesem Punkt. Aber meine beste Versicherung gegen den Wertverfall des Goldes und des Silbers ist einfach der gigantische Schuldenberg. Und natürlich die versammelte Dummheit der Politiker auf diesem Planeten, die uns die Farbe Rosa vom Himmel schenken wollen…

    Ein paar passende Zitate sollten zum Schluß nicht fehlen.

    „Als wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir den Einsatz.”
    Mark Twain

    „Von jetzt an werde ich nur so
    viel ausgeben, wie ich einnehme
    – selbst, wenn ich mir dafür Geld
    borgen muss.“
    Mark Twain

    Und dann noch einen von jemanden der es ja UNBEDINGT wissen muss ….

    “So we did the right thing.
    I hope.”
    Ben Bernanke in seiner Abschiedsrede

  11. Der anaconda schrieb mal in Bezug auf Gold und andere Assets:
    „ Ich habe verarmte Immobilienbesitzer, insilvente Grafen samt Schlössern gesehen,pleite gegangene Aktionäre, welche Haus und Hof an der Börse verzockten, Durch Währungsreformen völlig mittellos gewordene ehemals grosse Kontoinhaber, aber in der Geschichte ist mir noch nie ein verarmter Goldbesitzer begegnet.“
    Und wers nicht glaubt, beantrage mal Harz4 und erzähle dem Arge Mitarbeiter:
    Ich bin völlig verarmt, weil ich 2011 leider all in Edelmetalle gegangen bin.Statt in Aktien.
    Ich bin sicher, der hat Verständnis und bewilligt.

  12. Die Kommentare hier zeigen mir deutlich das die Stimmung mehr als am Boden ist. Daher gehe ich langsam aber sicher davon aus das wir wieder steigenede Kurse sehen werden.

    • @f.s.
      Genau, diese Stimmung ist ein deutlicher Kontra-Indikator!
      Das sagt schon alles, wenn selbst eX vergleichsweise positiv klingt…;-).
      Wird schon!, möchte man hier so einigen zurufen…

    • @fs
      Wenn Sie schon Gold als Spekulationsobjekt sehen, dann sehen Sie auch die Alternativen. Die Papiere. Da kaufen und verkaufen beinahe im Stundentakt Daytrader ganze Pakete, treiben den Kurs hovh und verkaufen ruckzuck noch vor Börsenbeginn alles wieder.
      Das führt dazu, dass manche Papiere heute 2% im Plus stehen und morgen um 7 Uhr 2,5% im Minus und so geht das Spielchen weiter.
      Wer Lust hat, da mitzuzocken, gerne. Aber nicht wenige verspielen Haus und Hof.Die Kundschaft wird mit scheinbaren Gewinnen reingelockt und dann Abkassiert. Die Börse kann grausam sein.
      Wenn jedoch jemand Gold in Form von Münzen oder kleinen Barren sammelt,
      wird kaum täglich diese kaufen und verkaufen.
      Und ehrlich, was gibt es Schöneres, es den Notenbanken und Eliten gleichzutun und das Material einsammeln.Gut, man könnte auch Steinchen sammeln, wie Diamanten oder andere, Uhren, Bilder oder Briefmarken. Das muss jeder selbst wissen.
      Oder meint grandmaster tatsächlich, dass einer in Verzeiflung ausbricht, bloss weil mal eine Rolex oder Schaffhausen günstig angeboten wird.?

  13. Ich habe auch eine Weisheit bezüglich Gold:

    „Je tiefer Gold im Preis fällt, desto größer die Hoffnung/Erwartung, dass es wieder steigt.“

    Demzufolge müsste sich mit dem stetig wachsenden Preisverfall von Gold die Laune der Goldhalter eigentlich diametral dazu immer mehr verbessern, da ja die Erwartung auf steigende Preise immer mehr der Umsetzung entgegen strebt.

    Wenn Gold also weit unter 1000€ fallen sollte, tanzen hier die Leute vor Glück ihren Namen rückwärts im Kreis. Und sollte Gold sich dann sogar der 900€ Marke annähern (oder auch da nach unten durchbrechen), dann wandeln alle hier im geistig glückseligen Elysium.

    @taipan
    dich küren wir dann zum Hohepriester unserer exquisiten entrückten Gemeinschaft. Vielleicht schaffst du es auch zur Gottheit. Dann wirst du mit flüssigem Gold überschüttet und so für die Ewigkeit erhaltend aufgestellt und angebetet.

    • @grandmastet
      Ich verstehe nicht, warum Sie in einem Goldforum auftreten. Sie halten nichts von Gold, ist gut, ich verstehe das.
      Aber wenn ich Metzger bin, schreibe ich auch nicht im Veganerforum.
      Das ist sinnlos oder meinen Sie, Sie könnten auch mit nochsoviel Häme einen einzigen Veganer bekehren ?
      Also, Schuster, bleib bei deinen Leisten und schreiben Sie im Aktionär.
      Dort können Sie über Gold herziehen, soviel Sie wollen.

      • @taipan

        Finde ich auch kurios.
        Aber in der Anonymität leben sich viele irgendwie aus.

        Oder posten unter mehreren Pseudo Namen.
        War oder ist ja auch hier der Fall.

      • @taipan
        warum sollte ich hier nicht auftreten, bzw. schreiben? Ist das nur positiv gestimmten Goldhaltern vorbehalten, die kiloweise oder zentnerweise Gold anhäufen? Das wäre eine schon sehr bedenkliche Sichtweise. Finden Sie nicht auch?

        Ich verrate Ihnen ein kleines Geheimnis: Beim Lesen stelle ich doch tatsächlich immer wieder fest, dass ein nicht kleiner Teil der geschriebenen Beiträge gar nichts mit Edelmetallen zu tun hat. Da wird sich dann über Politik oder andere gesellschaftliche Verwerfungen bis hin zu persönlichen Befindlichkeiten unterhalten. Habe die Diskussion verfolgt, wo sich hier Linke und Rechte ihre Meinungen um die virtuellen Ohren hauen. Ich könnte da mit Freude mitmischen…aber das hier ist ein Goldforum, kein Politikforum.

        Ich schreibe zumindest immer über das Thema Gold…auch wenn kritisch oder negativ…und lasse mich nicht zu ellenlangen politischen Diskussionen hinreißen, die nichts mit Gold (oder Silber) zu tun haben.

        Und wer weiß. Vielleicht denkt der eine oder andere Goldhalter jetzt wieder sehr viel positiver, da er ja weiß: Es geht wieder nach oben. Und je tiefer der Boden, desto schneller geht’s aufwärts.

        • @grandmaster
          Das ist es nicht. Sachliche Kritik ist immer willkommen, Kontinuierliche Häme und Spott dagegen nicht.Ist auch nicht sachdienlich.
          Bei den politischen Kommentaren haben Sie sicher Recht.Da schiessen einige übers Ziel hinaus.Man könnte es auch Wutbürger nennen.
          Und meinen Sie nicht, dass so manches, was politisch, auch finanzpolitisch abläuft den einen oder anderen auf die Palme bringt ?
          Was das mit Gold zu tun hat ?
          Nun, diese Leute vertrauen dem System, den Versprechen nicht mehr.
          All die Verträge von Mastrich, all die Versprechen über no bailout etc wurden gebrochen.
          Haben Sie noch ein sicheres Gefühl, was Banknoten, Girokonto oder Depotanlage betrifft ? Glauben Sie ehrlich noch an den Begriff „geschütztes Sondervermögen „?
          Wenn ein Finanzminister in aller Öffentlichkeit sagt, Kapitalverkehrskontrolle, Kontosperrungen oder Enteignungen, sowas macht man über Nacht am Wochenende ? ( Schäuble, Zypern).
          Was denken Sie, wie die Richter, sogar die Bundesrichter urteilen, wenn es soweit sein sollte ?
          Was sind dann Ihr verdientes Geld, Ihre Dividenden, Ihre Aktien noch wert, wenn diese Ihrem Zugriff über Nacht entzogen werden können ?
          Die dazu nötigen Gesetzte ( Notstandsgesetze) existieren.
          Erzählen Sie nichts von Goldverbot, das trifft nicht und das wissen Sie genau.
          Und warum kaufen soviel Leute Gold ?
          Nicht, weil sie das alles wissen, nein, aber sie ahnen das alles.
          Dass ihnen durch einen künstlich oder natürlich ausgelösten Systemcrash alles genommen wird, wie schon Generationen zuvor.
          Nur, damals konnte sich kaum einer Gold leisten, heute aber schon.
          Heute haben wir eine Waffe gegen Politikerwillkür und Raubrittertum.
          Anonymes, diskretes, physisches Edelmetall zum Beispiel.
          Darüber sollte man reden und diskutieren und nicht hämisch von Verschwörungstheoretikern und Crashpropheten, welche nur verdienen wollen und von der Angst der Leute leben.
          Übrigens, lebt nicht auch jeder Versicherungsvertreter von der Angst der Leute ?
          Jeder Anlageberater, welcher den Leuten erzählt, ohne seine Anlageempfehlungen wird das Geld jede Minute weniger wert ?
          Grandmaster, wenn Sie ernst genommen werden wollen, dann mit Analysen, Recherchen und Beurteilungen, wie es goldminer, watchdog und abdere hier tun.
          Klären Sie die Leute auf.

        • @Grandmoul

          Hättest du die Kompetenz, die Du vorgibst zu haben, müsste Dir einleuchten dass die weltweiten politischen, ökonomischen und sozialen Verwerfungen jede Menge mit dem Goldpreis zu tun haben.

          Wer dies nicht begreift oder begriffen hat, fällt als selbst ernannter Goldexperte schlichtweg aus.

          • autoverkäufer

            Krösus,

            freunde werden wir nicht werden.

            – jetzt haste mal richtig recht.

            „dass die weltweiten politischen, ökonomischen und sozialen Verwerfungen jede Menge mit dem Goldpreis zu tun haben.“

            ——————————————————
            – lybien ist fünf mal grösser wie germanien.

            „Produktion von ZDF+ARTE, 2005. Der „wahnsinnige“ Gaddafi hat 1980 ein riesiges Projekt zur Wasserversorgung für Libyen, Ägypten, Sudan und den Tschad begonnen und beinahe fertiggestellt. Es ist gefährlich, ohne einen Cent der Weltbank und des IWF ein Projekt durchzuziehen, welches das Potential hat, ganz Nordafrika in einen blühenden Garten zu verwandeln. Am 1. September 2010 konnte der erste Großabschnitt des Projektes nach 30-jähriger Planung und Bauzeit in Betrieb genommen werden. „“

            – Libyens Wüstenwasser – Der künstliche Fluss durch die Sahara. Arte Doku 2005 – Das Original

            ARTE, ca.. 43 min.
            und absolut sehenswert!!!!!!!! , auf phönix kam es auch.

            https://www.youtube.com/watch?v=LXbL8LSfoyo

          • @Krösus
            ich sage, was ich denke. Das ist meine Meinung. Scheint dir nicht zu gefallen. Ist in Ordnung, wenn es dir nicht gefällt. Interessiert mich aber ehrlich gesagt nicht. Mir gefällt auch vieles nicht, was du schreibst (nicht nur im Bereich Edelmetalle). Ich erhebe auch nicht den Anspruch im Besitz der absoluten Wahrheit oder ein Goldexperte zu sein. Dazu die laufenden Beleidigungen deinerseits. Du bist noch nicht mal in der Lage, Leute normal/respektvoll anzuschreiben. Ich habe mich eine Zeit lang auf dieses Niveau begeben. Aber ehrlich gesagt, ist mir das zu blöd mit dir. Mit anderen Leuten hier im Forum funktioniert das sehr gut, auch wenn es da gegensätzliche Meinungen gibt. Ignoriere einfach in Zukunft bitte meine Beiträge, so wie ich deine Beiträge seit einiger Zeit auch schon ignoriere (außer halt jene, die sich direkt auf mich beziehen…die kommentiere ich natürlich, wenn mir danach ist). Das macht das ganze einfacher, sowohl für dich als auch für mich. Du bist aus meiner Sicht einfach nur eine unangenehme Persönlichkeit. Ich möchte mit Leuten wie dir nichts zu tun haben, bzw. habe ich keine Lust meine Zeit dafür zu verschwenden oder mir unnötig Gedanken zu machen, irgendwelchen Müll kommentieren zu müssen. Danke.

            GM

            • @Grandmoul

              Wer hier den arroganten Bescheid-Wisser gibt und anderen Leuten
              schlichtweg Ahnungslosigkeit unterstellt, muss mit entsprechenden Gegenwind rechnen. Nun ist Polemik und sei diese auch noch so ätzend, zwar in jeder Debatte eine durchaus zulässige Methodik, nur
              steht fest, dass sich derjenige der sich derer bedient, sein Einverständnis dazu gibt, dass Ihm in mittels derselben Methodik geantwortet wird. Also hör auf zu heulen.

            • Force Majeure

              @Grandmaster

              „Dazu die laufenden Beleidigungen deinerseits. Du bist noch nicht mal in der Lage, Leute normal/respektvoll anzuschreiben. Ich habe mich eine Zeit lang auf dieses Niveau begeben. Aber ehrlich gesagt, ist mir das zu blöd mit dir. Mit anderen Leuten hier im Forum funktioniert das sehr gut, auch wenn es da gegensätzliche Meinungen gibt.“

              Da haben Sie völlig Recht. Da gibt es wenige andere die dem ebenfalls entsprechen

              Eigentlich geht es doch nur um Erhalt eines Wertes, der erarbeitet wurde um notfalls ein Tauschmittel zur Verfügung zu haben. Das der Goldpreis sinkt wird niemanden tanzen lassen.

              Meine auch, dass dieses Forum sehr gesittet funktionierte bis die Hypermoralisten auftauchten und sich im Umgang miteinander einfach nur daneben benehmen und es nur noch einstimmiges und Konsens bestehen muss und keine gegensätzliche Meinungen sein darf. Deswegen leider auch die politischen Diskussionen, die sehr wohl jederzeit mit dem Thema zu tun haben.

              Denn es wird um einiges gerungen und darunter nicht das Geringste: Wahrheit. Der Goldreporter macht es möglich die Diskussionen zu führen und darf als echter Garant unserer freien offenen Gesellschaft gelten.

              Wie bei dem Diamantenprofi: Es macht nichts aus Gegenargumente zu hören und dem Forum reinen Wein einzuschenken. Das ist natürlich nicht Mainstream des Forums und wird nicht gern gehört. Taipan hat aber doch Recht: Satanistenlieder in der Kirche zu singen kommt nicht gut an. Oder türkischer Plärrgesang vor Neonazis. Oder Dolly Parton auf einem Cowboy-Treff zu verunglimpfen.

              Die vielen Silberminen-EM-Aktien-Anleger haben sich auch weitgehend zurück gezogen. Insgesamt ist es wirklich besser dann in einem Aktien-Forum um die besten Gewinne zu diskutieren.

              Es geht nicht um spekulatives sondern um strategisches Investment, da sind sich selbst die verfeindeten Schreiber einig.

              Mir machen auch die Kommentare von Ex oder Ukunda nichts aus. Einiges bleibt unbestimmt. In manchem hat der Ein oder Andere eben doch (teilweise) Recht.

              Und wenn Sie politisch etwas mitzumischen hätten dann wäre es auch nicht schlecht. Gold hat damit zu tun. Die Welt ist eins, oder so.

              • 0177translator

                @Force Majeure
                Da sind Leute, die haben Marx gelesen und nicht Nietzsche, letzteren aber voll verinnerlicht. Halten sich für Übermenschen – Also sprach Zarathustra – die über der Moral stehen, diese gepachtet haben. Die Wahrheit sowieso. Dazu einen kräftigen Schuß Machiavelli-Zynismus und schon haben wir, was wir haben.

                • Force Majeure

                  @0177translator

                  Hallo translator, ja ganz genau. Vielen Dank.

                • @FM
                  Marx definierte kurz den Klassenkampf als den des schaffenden Proletariats mit dem des Kapitals. Der Ausgebeutete wurde der linken, der Ausbeuter der rechten Politik zugeordnet. Sehen wir uns das nach 200 Jahren an: Die Linken wurden zu den neuen Ausbeutern durch ihr Mantra „Umverteilung“. Die Rechten verteidigen heute die freiheitliche Selbstbestimmung (MenschenRECHTE) und Solidarität der Menschen untereinander.
                  Marx als kluger Analytiker würde heute im Grab rotieren, wenn er diesen Missbrauch seiner Lehre kennen würde.
                  Wer heuer Medien steuert, bestimmt Wahlen und Politik. Der Linkstrend der Politik ist Folge der Medien. Politiker sitzen zwischen Umverteilung (links) und den wirtschaftlichen Kräften (rechts?). Die Linken haben den „langen Marsch durch die Institutionen“ absolviert, die Schwächen des Kapitalismus erfolgreich ausgenutzt, und ernten nun die Früchte ihrer Beharrlichkeit. Sie halten an der errungenen Machtposition fest, sie verhalten sich reaktionär. Wie bei allen Mächtigen vergessen sie, woher sie kamen und welchen Sinn sie hatten.

                  Progressiv sind heute die Rechten. Der Begriff Rechte ist aber verbrannt obwohl er positive Assoziationen auslöst wie Aufrecht, Recht, gerecht, während Links eher an linkisch, betrügen und an ungeschickt erinnert. Aber inhaltlich ist rechte Politik notwendig, um weiteren Schaden von unserem 80 Millionen Volk abzuwenden, auch wenn viele sich nichts rechtes darunter vorstellen können.

                  Komme auf Marx zurück:

                  „… der Mensch sei das höchste Wesen für den Menschen, also der kategorische Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verächtliches Wesen ist. Verhältnisse, die man nicht besser schildern kann als durch den Ausruf eines Franzosen bei einer projektierten Hundesteuer: Arme Hunde! Man will euch wie Menschen behandeln!“

                  Die Linksideologen arbeiten aber an der Verfestigung eines Ausbeutersystems, welches nur auf eine globale Stufe gestellt wird: noch erniedrigender, noch geknechteter, noch verächtlicher. Und als letzter Satz: Linksideologen sind nicht an Parteien gebunden, sondern einzig am Mantra: „Umverteilung“. Diese kann nur solange funktionieren, wie der Kapitalismus „gesund“ ist, also produktiv. Linksideologie ist also der Krebs der Gesellschaft, sie existiert nur, solange der Patient lebt.
                  Dass Linksideologen damit an keiner Auseinadersetzung interessiert sind, ist damit erklärt. Jede Kritik würde ihr System der Lächerlichkeit preisgeben. Denn Umverteilen kann man nur was man produziert. Fiat umverteilen ist ein Witz.
                  Zum Thema: Was nun schlimmer ist oder eher eintritt, das Wahnsinnsspiel der Finanzelite oder dass der Umverteiler kann ich nicht sagen. Gegen beide aber müssen wir uns schützen. Also zumindest die, die an die Selbstbestimmung des Menschen glauben. Ein Linksideologe, der sich privat durch EM bereichert ist Feuer im Wasser oder Elefant im Porzellanladen, will sagen schizophren. Oder ist das diese Ideologie sowieso?

                • Force Majeure

                  @Hoffender

                  Ein wirklich guter und interessanter Kommentar.

                  Eigentum ist Diebstahl, so Proudhon. Womit er nicht das Prinzip des Privateigentums, sondern dessen ungleiche und ungerechte Verteilung meinte. Die Forderung besteht in einer gleichmäßigen Verteilung des Produktionseigentums zulasten des gewerblichen Großeigentums und zugunsten einer Vielzahl von Kleinproduzenten.

                  In heutiger Zeit muss es nicht mehr unbedingt das Produktionseigentum sein was verteilt werden müsste. Statt dessen könnte man z.B. eine andere (faire) Besteuerung auf die Gewinne durch diese Mittel erheben. Eine veränderte „kalte“ Progression. Unter Adenauer ging die bis 95%. Alle spekulativen Gewinne sollten auch angemessen besteuert werden. Nur Vorschläge.

                  Das Volk ist der Souverän. Und bestimmt die Regierung. Und die kann sehr wohl alle Voraussetzungen für ein breites freies Unternehmertum schaffen. Und eine gerechte Besteuerung. Die Reichen haben den Krieg gar nicht gewonnen, da liegt der Herr Buffet falsch.

              • autoverkäufer

                Force Majeure,

                vor diesen „publikum“ hättest du niemals damit
                gerechnet als „RECHTER“ geehrt zu werden.

                du schreibst:

                „Meine auch, dass dieses Forum sehr gesittet funktionierte bis die Hypermoralisten auftauchten und sich im Umgang miteinander einfach nur daneben benehmen und es nur noch einstimmiges und Konsens bestehen muss und keine gegensätzliche Meinungen sein darf. “

                – STIMMT !!!

                —————————————-

                – ich habe überlegt ???

                – wie viele linke spinner kenne ich …. ? (genug)

                – welche davon haben ihr haus in ordnung .

                – oder ihren garten oder noch weniger ihre finanzen in ordnung.

                – hatte jemals von denen auch nur einer
                .. nur über irgend eine art von vorsorge nach gedacht???

                NEIN !!! – vielleicht eine kleine diät als volkzertreter.

                – oder den anspruch auf sozialleistungen, von anderen verdient.
                —————————————————

                – aber das hier … pfui.

                – GOLD ???? NEVER!!!!

                – hatten nicht solche meistens nur probleme mit
                der umverteilung?

                (was dein ist, ist jetzt mein, bis es kaputt ist,
                … dann ist es wieder dein ….)

                – die schlimmsten hatten vorher noch schwer zerstört
                und versucht polizisten zu verletzen.

                – die haben nicht einmal einen besen.

                – und wenn dann sah er aus wie nagelneu.

                ————————–

                – natürlich ist es möglich das man als veganer
                in einem steakhouse landet und merkt …..
                ….. kein guter tag heute !!!!

                – wenn sich dann aber auch noch mehrere veganer !!!!
                über wochen ins steakhouse verlaufen ???
                ( und immer die gleichen)

                DANN STIMMT WAS NICHT !!!!

                • Force Majeure

                  Hallo @autoverkäufer

                  endlich wieder unter alten Namen.

                  Hoffender hat es oben sehr gut erklärt. Groß von Humanismus reden, aber egoistische Prepper. :-) Das hat etwas Unehrliches. Da ist mir ein guguk lieber, der ganz frank und frei heraus sagt, dass er nicht unbedingt teilen will.

                • 0177translator

                  @autoverkäufer
                  Wozu ein Besen alles gut ist, erfuhr ich die letzten Tage im Rahmen meiner Arbeit für die Herrschaften, die unser Land bereichern. Man kann Flaschen abbrechen und mit dem Flaschenhals habe ich eine herrliche Waffe. Man kann Besen abbrechen und hat eine herrliche Stoßlanze. Warum, lieber Gott, trifft es nie diejenigen Ignoranten, die jede Vernunft totschreien? Lieber GR, vergiß bitte nicht, diesen Kommentar zu löschen, das Maasmännchen und Anetta Kahane werden huldvoll lächeln.

                • @Force – die Mamba will auch nur mit guten Freunden und der Familie teilen .

                • Force Majeure

                  @Mamba

                  Die Gesinnungsethiker haben nichts drauf. Bleiben wir die Verantwortungsethiker,

            • @Berolina

              Schaun Sie, Sie provozieren gerne. Das finde ich aber völlig in Ordnung, jedenfalls bringt es die Kommentatoren auf Trab. Aber wenn Sie austeilen, müssen Sie auch was einstecken können. Sie sind doch nicht aus Zucker, oder?

              Und ich lade Sie ein: Nehmen Sie doch an den politischen Diskussionen teil. Sie werden sicher wissen, wo Ihr Platz zwischen den „Hypermoralisten“ und den „Amoralischen“ ist…;-). Jedenfalls wird es hier immer lebendig bleiben. Die Amoralischen stehen zwar immer noch unter Schock, dass sie jetzt nicht mehr unter sich sind, dass ihre amoralische Friedhofsruhe vorbei ist, dass sie sich jetzt Diskussionen stellen müssen.

              Macht aber nichts, erst das macht es ja spannend.

              • Ich wollte eigentlich keine Selbstgespräche führen – also @Grandmaster natürlich.
                Sorry.

              • Force Majeure

                @Berolina

                Voll lächerlich.

                • Force Majeure

                  Eure Diskussionen sind keine. Wo sind sie denn?

                  Ich meine: „Wir schaffen das nicht“. Argument: Der Sozialstaat wie er derweil noch existiert wird die Zahlungen auf die Dauer nicht übernehmen können, da es zunehmend an Steuerzahlern fehlen wird. Es besteht kein Fachkräftezugang, wie auch, bei einem solch schlechtem Karriere- und Allgemeinbedingungen. Der reine Zuzug in das Sozialsystem verhindert geradezu, das engagierte Auszubildene kommen.
                  Zudem ist der Rechtsstaat, die Behörden, Gesundheits- und Ausbildungssystem jetzt bereits am Limit. (Fast) Jeder der arbeitet will so früh wie möglich nicht mehr arbeiten und in Rente gehen. Kürzungen werden in Kauf genommen. Spätestens wenn so Krösus und Thanatos ihre Rente haben wollen ist schon runing on empty. Wahrscheinlich geht der ganze Staat noch früher drauf.

                  Jetzt argumentiere mal: Wie schaffen wir das? so zum Anfang.

              • @Berolina
                Ich seh das noch etwas anders. Die Diskussionen sind natürlich notwendig – aber sie werden auch geführt, weil das Forum umfunktioniert werden soll.
                Insofern gebe ich Grandmaster recht: Es geht auch darum, den Charakter als GOLDFORUM aufrecht zu erhalten!

                • @Force

                  Das Problem bei euch ist die offenkundige Tatsache, dass es euch an den simpelsten Grundlagen fehlt. Der sogenannte Sozialstaat wird im Wesentlichen eben nicht über Steuern, sondern mittels die Löhne belastenden Zwangsbeiträgen zu den gesetzlichen Sozialversicherungen, entnommen.

                  Es fehlt auch nicht an Steuerzahlern, sondern an steuerlichen Einnahmen des Staates. Seit der neoliberalen Wende von Kohl und Lambsdorf 1982 d.h. also seit Jahrzehnten, jagt eine Steuersenksorgie die nächste, freilich ausschließlich zu Gunsten der Reichen, Superreichen, Vermögenden, Spitzeneinkommen usw. usw.

                  Dafür wird den Klein und Durchschnittseinkommen das Leben und Überleben immer teurer gemacht. Es wird umverteilt von den Vielen unten zu den Wenigen oben. Das ist nicht meine Meinung sondern das sind überprüfbare Tatsachen.

                • 0177translator

                  @Falco
                  Und die Stalinisten sind die letzten Verteidiger der Demokratie.
                  @Krösus
                  Deutschland braucht euch genauso, wie Özil, Islam und Scharia.
                  @Force Majeure
                  Es ist wirklich kraß. Sich Gold als Refugium zu suchen vor den Umverteilern, aber dem Rest der Welt genau das wünschen. Siehe die Kommentare zu Enteignung und Vertreibung der Weißen im südlichen Afrika. Eine Bürgschaft unterzeichnen, aber haften soll der verhaßte, toitsche Steuermichel. Großzügig sein, aber das stets auf Kosten derer, die man verachtet.

  14. @Grandmaster Mit der Weisheit ist es wie mit allem,es ist relativ….

  15. Silber wird wieder eine Währung.

    Sagt jedenfalls Daniel Eckert von der WELT:

    https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article155832839/Werden-alle-die-in-Silber-investieren-reich.html

    Wird J.P. Morgan Chase mit geschätzten 20.000 Tonnen physischem Silber möglicherweise an die Stelle der FED treten ?

    Und was würde das für den Silberpreis bedeuten ?

    Wieviele haben überhaupt privat Silber, z.B. in den USA wo man sich lieber für einen Schokoriegel statt für einen Silberbarren entscheidet ?

    Wir wissen es nicht. Aber was ich weiß ist:

    In der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika von 1788, also der Republik und nicht der Corporation, ist ein Dollar mit etwa 25 Gramm Silber definiert.

    D. Trump ist möglicherweise (ich bin mir ziemlich sicher) dabei, die US – Corporation abzuwickeln und die Republik wieder herzustellen. Daher heißt sein Slogan auch nicht:

    „Make the UNITED STATES great again“

    sondern:

    „Make America great again“.

    Wenn Trump die amerikanische Verfassung von 1788 aus der Mottenkiste holt, dann heißt die amerikanische Währung wieder:

    Silberdollar.

    Da seit 1788 ein paar Jahre ins Land gegangen sind wird ein neuer Silberdollar sicher nicht ausschließlich als Münze geprägt unters Volk verteilt. Stattdessen könnte ein digitaler Silberdollar erschaffen werden. So einer zum Beispiel:

    https://bilder.bild.de/fotos-skaliert/der-bitcoin-kurs-stieg-auf-rekordhoehe-nur-um-kurz-spaeter-wieder-zu-fallen-anleger-sorgen-sich-nun-um-200671112-54578864/6,w=993,q=high,c=0.bild.jpg

    Wobei wir wieder dann wieder bei Daniel Eckert sind.

  16. Kipper- und Wipperzeit, 1621, Heiliges Römisches Reich: In zahlreichen mitteleuropäischen Staaten wurden die Münzen systematisch entwertet, was eine alptraumartige Inflation zur Folge hatte. Infolgedessen kam es weithin zu Aufständen und Unruhen, das politische System wurde destabilisiert und die Wirtschaft stark beeinträchtigt.

    Tulpenmanie, 1637, Niederlande: Maßlose Spekulationen mit Tulpenzwiebeln stürzten Tausende in den Ruin als die Blase platze.

    Südseeblase, 1720, Großbritannien: Als die Kurse der überbewerteten Aktien der South Sea Company einbrachen, waren zahlreiche Investoren ruiniert. Der Wert der Anteile hatte zuvor nicht mehr auf den durch das Unternehmen erwirtschafteten Gewinnen beruht, sondern auf der Annahme, dass die Anleger immer bereit waren, einen noch höheren Preis für die Aktien zu bezahlen.

    Mississippi-Blase, 1720, Frankreich: John Law gründete neben einer Bank, die Kredite auf Papiergeldbasis vergab, die Mississippi-Kompanie und warb mit übertriebenen Gewinnversprechungen und Handelsmöglichkeiten in Louisiana. Damit löste er eine Finanzkrise und den Zusammenbruch der französischen Wirtschaft aus, als die Blase platzte.

    Finanzkrise von 1772, Großbritannien: Die Krise wurde durch den Kollaps eines bedeutenden Londoner Bankenhauses ausgelöst.

    Scheitern des Kontinental-Dollars, 1779, USA: Die erste eigene Währung der Vereinigten Staaten wurde wertlos und George Washington beschwerte sich darüber, dass „eine Wagenladung Geld kaum ausreicht, um einen Wagen voller Güter zu kaufen“. Für einen spanischen Silberdollar bekam man 1777 1,25 Kontinental-Dollar, 1781 jedoch 500 Kontinental-Dollar.

    Inflation der Fiatwährung, 1789, Frankreich: Die Herausgabe zu großer Mengen Papiergeld hat das Land in eine zehn Jahre währende Inflationskrise gestürzt, die schließlich zur Französischen Revolution führte.

    Kreditkrise von 1792, USA: Die Kreditausweitung der neu gegründeten First Bank of the United States und zügellose Spekulationen prominenter Banker mündeten in eine Finanzkrise.

    Finanzkrise von 1796, USA, Großbritannien: Ausgelöst durch den Einbruch überhöhter Grundstückspreise.

    Schuldenkrise von 1813, Dänemark: Staatsbankrott Dänemarks führt zu Währungs- und Finanzchaos im Inland.

    Finanzkrise von 1819, USA: Die unkontrollierte Herausgabe von Papiergeld durch die zweite Zentralbank der USA (Second Bank of the United States) begünstigte Spekulationen und befeuerte den ersten amerikanischen Boom-Bust-Zyklus. Dieser endete im finanziellen Chaos.

    Börsencrash von 1825, Großbritannien: Aktienmarktcrash infolge des Zusammenbruchs zahlreicher britischer Banken. Auch die Bank of England steht kurz vor dem Kollaps.

    Wirtschaftskrise von 1837, USA: Eine Welle der Deflation zieht in den Vereinigten Staaten eine Arbeitslosigkeit von 25%, Bankenpleiten und die Insolvenz zahlreicher Unternehmen nach sich.

    Panik von 1847, Großbritannien: Nach dem Boom der 1840er Jahre im Eisenbahnsektor brechen die Finanzmärkte ein. Dies hat ähnliche Folgen wie die Krise von 1837 in den USA. Anschließend wird der Goldstandard wieder eingeführt.

    Wirtschaftskrise von 1857, global: Erste umfassende, internationale Weltwirtschaftskrise. Der Finanzsektor von New York erholt sich erst nach einer weiteren Krise im Jahr 1866 wieder.

    Gründerkrach, 1873, USA, Europa: Die sogenannte „Lange Depression“ dauerte 20 Jahre an. Sie begann am „Schwarzen Freitag“ mit dem Einbruch der Kurse an der Wiener Börse und breitete sich anschließend in ganz Europa und auch in den USA aus. Zahlreiche Banken und Eisenbahngesellschaften gingen pleite.

    Panik von 1884, USA: Die starke Verringerung der europäischen Goldreserven führte zu einer Kreditknappheit und die Insolvenz zweier New Yorker Banken brachte auch andere Kreditinstitute in Bedrängnis.

    Panik von 1890, Großbritannien: Auslöser der Krise war die Barings Bank, die infolge von Fehlinvestitionen in Argentinien fast bankrott war. Die französische Zentralbank rettete die Bank of England.

    Wirtschaftskrise von 1893, USA: Das „Vergoldete Zeitalter“ endete mit einem Crash der Aktienmärkte, der ähnlich wie im Jahr 1873 durch fragwürdige Investments im Eisenbahnsektor und einen Coup in Argentinien ausgelöst wurde. Die Krise führte zudem zu einem Run auf das Gold des US-Finanzministeriums.

    Wirtschaftskrise von 1896, USA: Ein Einbruch der Rohstoffpreise und der Rückgang der Silberreserven der Vereinigten Staaten führte zum Absturz der Börsenkurse und einer leichten Depression der US-Wirtschaft.

    Panik von 1901, USA: Erster Crash der New York Stock Exchange, erneut ausgelöst durch Spekulationen mit den Aktien der Eisenbahngesellschaften.

    Panik von 1907, USA: Während dieser Finanzkrise kam es zu einer ernsten Bankenkrise, zahlreichen Bank Runs und dem Kollaps der Aktienkurse. JP Morgan organisierte eine Bankenrettung, um das Ausmaß der Krise zu begrenzen. Viele sehen in der Panik von 1907 den Auslöser, der letztlich zur Gründung der US-Notenbank Federal Reserve führte.

    Wirtschaftskrise von 1910-11: Die Verabschiedung des Sherman Antitrust Acts zur Regelung des Wettbewerbsrechts und die Entflechtung der Standard Oil Company führten in den USA zu einem leichten Konjunkturrückgang.

    Hyperinflation von 1923, Deutschland: Auf dem Höhepunkt der Geldentwertung erreichte die Inflationsrate 3.250.000% pro Monat. Die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges beschlossenen Reparationszahlungen werden häufig als Grund für die Gelddruckorgie genannt, die zur hyperinflationären Krise führte. Zu ähnlichen, wenn auch nicht ebenso katastrophalen Entwicklungen kam es in den 1920er Jahren auch in Ungarn, Polen, Österreich und der Sowjetunion.

    Schwarzer Donnerstag, USA, global: Folgenreichster Börsencrash der Geschichte und Auslöser der Großen Depression der 1930er Jahre.

    Hyperinflation von 1944, Griechenland: Die Inflation begann mit der Besetzung des Landes durch die deutsche Wehrmacht und erreichte nach der Befreiung ihren Höhepunkt. Die Bürger weigerten sich, Drachmen für Handelsgeschäfte zu akzeptieren und das Land verarmte.

    Hyperinflation von 1946, Ungarn: Schlimmste je verzeichnete Inflation der Geschichte. Die Preise verdoppelten sich alle 15 Stunden und machten sämtliche Ersparnisse wertlos.

    Stagflation von 1973, USA, global: Weltweit kam es zu Inflationsraten im zweistelligen Bereich und hoher Arbeitslosigkeit, nachdem der US-Dollar zweimal abgewertet (1971, 1973) und schließlich vom Goldpreis entkoppelt wurde.

    Lateinamerikanische Schuldenkrise, 1982: Eine exzessive Auslandsverschuldung löst die schlimmste Kapitalmarktkrise in der Geschichte Lateinamerikas aus. Währungsentwertungen und Staatsbankrotte waren die Folge.

    Börsencrash von 1987, global: Der Sturz der Aktienkurse begann in Hongkong, setzte sich dann in Europa fort und führte in den USA schließlich zum stärksten Einbruch des Dow Jones innerhalb eines Handelstages, der je verzeichnet wurde. Der Crash ging als Schwarzer Montag in die Geschichte ein.

    Savings-and-Loan-Krise, 1989-91, USA: Fast ein Viertel der Sparkassen in den Vereinigten Staaten gingen infolge notleidender Immobilienkredite pleite. Darauf folgte starker Rückgang der Immobilienpreise und eine Rezession.

    Ende der Bubble Economy in Japan, 1990: Mit dem Platzen der Blasen-Wirtschaft und dem Einbruch der Aktien- und Immobilienpreise begann die auch als „Verlorene Dekade“ bezeichnete wirtschaftliche Stagnation in Japan, die weitestgehend auf das Land beschränkt blieb.

    Skandinavische Bankenkrise, 1990, Schweden, Finnland: Einbruch der Währungskurse und der Immobilienmärkte; große Kreditinstitute gehen bankrott.

    Pfundkrise, 1992-93, Großbritannien: Spekulationen gegen das Britische Pfund zwangen das Vereinigte Königreich zum Austritt aus dem Europäischen Währungssystem und lösten eine Rezession aus.

    „Tequila-Krise“, 1994, Mexiko: Die plötzliche Abwertung des Pesos zog eine hohe Inflationsrate nach sich und führte zur Vernichtung von Vermögenswerten, Bank Runs und Kapitalflucht. Die US-Regierung bewilligte ein umstrittenes Hilfspaket.

    Asienkrise, 1997: Finanz-, Währungs- und Wirtschaftskrise, die auf mehrere ostasiatische Staaten übergriff. Es kam zu Börsencrashs, hoher Inflation, einem Anstieg der Arbeitslosigkeit und dem Einbruch des Immobiliensektors.

    Russlandkrise, 1998: Russland wertete den Rubel ab und war de facto bankrott. Dies wirkte sich weltweit auf die Finanzmärkte aus: Der Dow Jones verlor innerhalb von drei Handelstagen 11,5% und der Hedgefonds Long Term Capital Management ging pleite.

    Argentinien-Krise, 1999: Die Regierung erklärte ihre Zahlungsunfähigkeit gegenüber den ausländischen Gläubigern. Es kam zu Bank Runs, Aufständen und einer umfassenden Kapitalflucht. Über Nacht fror die Regierung alle Bankkonten für die Dauer von zwölf Monaten ein. Die Wirtschaftstätigkeit kam praktisch zum Stillstand.

    Dotcom-Blase, 2001, USA: Aktienmarktspekulationen im Bereich der „New Economy“ endeten schließlich mit dem Platzen der Blase und riefen eine Flaute an den allgemeinen Märkten hervor, die mehr als ein Jahrzehnt lang anhielt. Der Crash der Technologieaktien trug zum Beginn der langanhaltenden Goldhausse bei.

    Bankenkrise von 2008, Island: Der Kollaps der größten isländischen Geschäftsbanken führte zum Run auf die Spareinlagen und einem drastischen Wertverlust der isländischen Krone.

    Hyperinflation von 2008, Simbabwe: Die bislang schlimmste Hyperinflation des 21. Jahrhunderts erreichte auf ihrem Höhepunkt im Jahr 2008 eine Entwertungsrate von 79,6 Milliarden % jährlich.
    Finanzkrise von 2008, USA, global: Der Beinahe-Kollaps des globalen Finanzsystems hatte zur Folge, dass zahlreiche Finanzinstitute mit Staatsmitteln gerettet werden mussten und führte zu einem starken internationalen Anstieg der Goldnachfrage, da sowohl Privatanleger als auch institutionelle Anleger und Zentralbanken auf der Suche nach einem „sicheren Hafen“ waren.
    Staatsschuldenkrise, 2010, EU: Die noch nicht überstandene Krise nahm ihren Anfang in Griechenland und weitete sich auf fast ganz Europa aus. Unter internationalen Investoren ruft sie Bedenken bezüglich der Stabilität des europäischen Banken- und Währungssystems hervor.

    • Vielen Dank für diese Zusammenfassung! Sowas sollte u.a. im Geschichts- und Wirtschaftsunterricht gelehrt werden!

    • @hugo
      Danke.
      Ich hoffe, @ grandmaster liest das auch mal.

    • autoverkäufer

      hugo,
      zu deinen kommentar:

      „Tulpenmanie, 1637, Niederlande: Maßlose Spekulationen
      mit Tulpenzwiebeln stürzten Tausende in den Ruin als die Blase platze.“

      – ich wollte eigentlich nur wissen was die teuerste tulpe der welt
      für einen namen hatte. so richtig weiss ich es aber auch noch nicht.

      – wird ja nicht nur tulpe geheissen haben.

      „Semper Augustus??? … Admiraels-Tulpen??? … Generael der Generaelen van Gouda???“
      ——————————————————————————-

      “ Die wertvolle Zwiebel wurde nun nach dem Goldgewicht As verkauft,
      20 Asse waren ein Gramm. ……………..
      Wer denkt schon an morgen? Die Elite des Landes fürchtete das wirtschaftliche Fundament des Staates durch den Handel
      mit !!!!! Lieferobligationen !!!!!!!! im Tiefsten gefährdet,
      sodass man sich innerhalb kürzester Zeit im Februar 1637 entschloss,
      dem Spuk ein Ende zu machen. Der Rat von Holland erklärte im April alle Geschäfte nach der Pflanzung von 1636 für ungültig.
      ………………..
      Die Tulpe hat einen langen Weg genommen, über die Berge Afghanistans und Irans über die Türkei bis nach Europa – welch eine Traditionslinie in diesen Zeiten. Es ist gut, sich gerade heute dieser Wertschätzung zu erinnern. Sie ist nun kein Luxusgewächs mehr, sondern ein Massenprodukt.“

      AUS:

      https://www.tagesspiegel.de/kultur/tulpenfieber-ein-ganzes-haus-fuer-eine-zwiebel/20269056.html

      —————————————-

      • autoverkäufer

        ergänzung und gute nacht für heute.

        – meine olle kommt gleich von der arbeit und möchte/will mit mir
        im nächsten schönen see schwimmen gehen (ich eigentlich nich)
        ———————————————————

        „Die teuerste Mahlzeit des Jahres 1637 dürfte ein holländischer Seemann verspeist haben. Er war zum Fisch eingeladen und wertete die Tulpenzwiebel als Beilage. Deren Verschwinden im Verdauungstrakt des Seemanns belastete die Gastfreundschaft jedoch aufs Schwerste. Denn jene Tulpenzwiebel war, so wird geschätzt, nach heutigem Maßstab 25.000 Euro wert. Der Gastgeber hatte die Knolle vermutlich auf den Esstisch gelegt, um dem Gast den Reichtum des Hauses zu verdeutlichen. Welche Tragik.“
        ……………

        „Im 17. Jahrhundert wälzte sich Holland im Tulpenfieberwahn. Jeder wollte mit der Pflanze Geld verdienen. Selbst Dummheit schadete nicht, solange sich ein größerer Dummkopf fand, der das Gewächs teurer abkaufte. Die Preise stiegen in abenteuerliche Höhen – bis die Blase platzte. “

        „Für eine Tulpe der Sorte „Vizekönig“ ist überliefert, dass der Käufer für sie zwei Fuder Weizen, vier Fuder Roggen, vier fette Ochsen, acht fette Schweine, zwölf fette Schafe, zwei Fässchen Wein, vier Tonnen Bier, 1000 Pfund Käse und obendrauf noch einen Silberpokal, ein Bett und einen Anzug hergab. Für die Semper-Augustus-Zwiebel wurden Quellen zufolge am Höhepunkt der Spekulation einmal 5500 Gulden bezahlt. Es ist schwer, den Wert dieser Geldsumme auf die heutige Zeit zu übertragen. Misst man den Wert am Goldgehalt, käme man auf einen Wert von 8.000 Euro. Der Maler Rembrandt bekam für seine Nachtwache 1600 Gulden.“

        – AUS:
        http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/historische-finanzkrisen-niederlande-1637-eine-blumenzwiebel-fuer-87-000-euro-1283731.html
        ———————————

        „Eine Blumenzwiebel für 87.000 Euro“

        ………………….

        „Aussicht auf schnellen Reichtum

        Man konnte Geld verdienen, ohne je eine Tulpe in die Hand zu bekommen. Damit Käufer solcher Optionen sich ein Bild machen könnten, beauftragten die Verkäufer Maler, die die Tulpen in schönsten Farben darstellten. En passant stimulierte die Spekulation die holländische Malerei, die im 17. Jahrhundert eine große Blüte erlebte.

        Für Normalbürger aber war die Aussicht auf schnellen Reichtum entscheidend. Kein Wissen, kein Grund und Boden und keine harte Arbeit war nötig: Das Einzige, was der Zwischenhändler brauchte, war Startkapital. Selbst Dummheit schadete nicht, solange sich ein größerer Dummkopf fand, der das Gewächs teurer abkaufte. Es war wie ein Wunder aus der Sicht der wenig Betuchten. Um ans Startgeld zu kommen, belasteten normale Bürger ihre Häuser, Werkstätten und veräußerten Hof, Hab und Gut. Die Preise für die raren Knollen erklommen haarsträubende Höhen.“

        – AUS:

        http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/historische-finanzkrisen-niederlande-1637-eine-blumenzwiebel-fuer-87-000-euro-1283731-p2.html

        ———————————

        !!!! Tulpe der Sorte „Vizekönig“ !!!!

        – mosanto hätte sich sich wahrscheinlich schon darum gekümmert:

        – OHNE UNS NICHT VERMEHRUNGSFÄHIG!!!!!

  17. @Hugo

    Eine schöne Zusammenfassung, von einem solches Konglomerat in dieser dichten und extrem kurzen Form habe ich bisher noch nirgendwo lesen können.
    Wo hast Du das her ?

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