US-Arbeitsmarkt im August deutlich stärker als erwartet – Goldpreis bricht ein

Der US-Arbeitsmarkt überrascht im August mit 162.000 neuen Stellen. Der Goldpreis gibt nach, während die Zinserwartungen steigen.

Die US-Wirtschaft hat im August 162.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen. Erwartet worden waren lediglich 21.000 Jobs, nach revidiert 21.000 im Juli. Die Arbeitslosenquote blieb mit 4,1 Prozent unverändert. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und damit stärker als erwartet. Auf Jahressicht legten die Löhne um 3,1 Prozent zu. Zudem erhöhte sich die Erwerbsquote von 61,4 auf 61,6 Prozent. Damit präsentiert sich der US-Arbeitsmarkt deutlich robuster als erwartet – ein Argument gegen rasche Zinssenkungen der Federal Reserve.

Goldreporter-Kommentar: Die Zahlen waren im Vorfeld als kritischer Faktor für die US-Zinsentscheidung und letztlich auch für die kurzfristige Goldpreis-Entwicklung gesehen worden. Direkt nach der Meldung brach der Goldpreis um bis zu 2 Prozent ein. Mit dem Ergebnis steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed am 16. September die Federal Funds Rate um 25 Basispunkte anhebt. Allerdings werden vor der Sitzung noch weitere wichtige Konjunktur- und Inflationsdaten veröffentlicht. Damit kann sich das Blatt jederzeit wieder wenden.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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26 Kommentare

      • wenn ich dringen geld vpn dir brauche, versprech ich dir halt schön hohe zinsen um es dir schmackhaft zu machen… ich muss dir ja nicht versprechen diese dann wirklich dauerhaft zu entrichten (-:

        • @Newcomer
          Kostolany: ich zahle jeden Zins, wenn ich sowieso vorhabe, gar nichts zurückzuzahlen.
          Weder Zins noch Tilgung.
          Das ist das Spiel.

          Ergänzung: Der Liter Super 1.99 auf dem Dorf 20 km vor Florenz.
          Die Germanen werden abgezockt.
          Weil sie es sich gefallen lassen.

          • Also bei uns in Österreich kostet er derzeit 1,75 €! Da frag ich mich was in Deutschland verlangt wird wenn Du dich in Italien über 1,99€ freust!

          • @Blackwood
            Viele Länder kompensieren mit der Steuer.
            Bei uns hier kostet Superbenzin 1.41 € ind Diesel 1.21 €. Seit nunmehr 10 Jahren gleich.
            Der deutsche Staat holt sich seine Einnahmen über die Steuern und das nicht gerade wenig. Klar, bei all den Ausgaben und der Scheckbuch Diplomatie in aller Welt

  1. Diese Zahlen können die Eliten getrost in die Tonne klopfen. Glaubt sowieso niemand mehr außer ein paar Trader die damit Gold hoch und runter jagen.
    Das Thema um Zinserhöhung wird m.e sowieso bald vom Tisch sein denn die nächste Krise klopft sicher schon an.
    Ein schönes Wochenende

    • geh doch einfach mal auf KI suche nach der glaubwürdigkeit dieser zahlen…. oder schau dir die reaktion des gold-spot’s an. da fällt keiner mehr drauf rein

    • nachtrag: ich hatte mich schon so auf eine goldige einkaufstour am montag gefreut, un dann so eine minimale korrektur, die leute lernen wohl langsam (-: ! aber wie gesagt, die wahren (auch beschönten?) zahlen sehen wir allenfalls nächsten monat… also kohle wieder unter’s kissen und weiter warten. andererseits auch ein beruhigendes zeichen mit den edelmetallen seit jahren alles richtig gemacht zu haben.

  2. @Dasch
    Aktuell in München SuperE5: 2,46
    Die Horrorshow läuft bei Clevertanken.de

    Gerade von einem tollen Wahlkampfauftritt von Fritz gelesen:
    Völlig abgeschirmt in einem Hotel, nur in paar handverlesene CDU Bonzen.
    Da war wahrscheinlich Mielke noch beliebter.

    Ich bin Optimist:
    Zu Weihnachten steht Gold ganz woanders und Fritz und Lars sind weg.
    Man muß nur Ruhe und Geduld bewahren.
    Dazu gibt es auch einen bösen Spruch von Sun Tsu (den ich hier lieber nicht schreibe).

    • BlackRock, keiner tankt um kurz nach 12, außer mit Firmenkarte. Der Preis morgens bis 11 59 ist der wahre Preis. So wie der Preis bei Kettner nicht der echte Preis ist.

    • @Blackwood
      Ihren Optimismus teile ich dann, wenn 80% der
      Beschäftigten von VW, Audi, Bosch und Co. ihre
      teils exorbitanten Löhne und Gehälter gegen
      Leistungen des Bürgergeldes tauschen müssen.
      Nicht dieses Weihnachten und nicht bei dem
      Wohlstand bestimmter geförderter Gruppen.

      • @Digger
        Wir sollten nicht in Monaten denken.
        Sehen Sie sich Detroit an. Hat auch gedauert.
        Das schaffen die Politiker schon noch.
        Intern redet man z.B. bei VW längst von 150.000 Jobs.
        Wenn man erst mal auf der sicheren Schwermetall-Seite ist, kann es einem egal sein.

  3. Gold tänzelt seitwärts und wird wie immer so plötzlich ausbrechen, dass jeder zu spät kommt. Und sagt, ach, hätte ich doch. Aber beim nächsten mal, da gehe ich all in, ganz bestimmt.
    Das Problem ist nur, bisher gab es noch nie ein nächstes mal.
    Beispiel, ich.
    ich habe den neuen Krügeli 2024 zu knapp 1900 Euro gekauft.inclusive Versand und 10 Stück davon.
    2026 kostete er schon mal fast 5.000 Euro.
    Geplant habe ich 50 Stück zu kaufen, und schwor mir jetzt, beim nächsten mal zu unter 2.000 Euro die restlichen 40 zu kaufen. Das Problem ist nur, es gibt kein nächstes mal, nur Preise von jetzt.Natürlich ärgerte ich mich.
    Das bereitgestellte Geld inflationiert, trotz der Zinsen.
    Und so liege ich noch immer auf der Lauer und traue mich noch immer nicht und hoffe immer noch, dass die Balkonwerfer beherzt zu Werke gehen.
    Früher war ich mutiger und kaufte kiloweise, alles zu Preisen, welche Blackrock und co den Schweiss auf die Stirne treiben muss. Ich verfluche die Notenbanken, welche die Preise so hoch trieben.
    unter 1.000 Euro, das Unzerl, das waren doch die Preise, wo ich kaufen konnte und gekauft habe. Heute sind die 4 mal so hoch.

    • Ab einem gewissen Punkt muss man sich abgewöhnen in der Vergangenheit zu schwelgen auch wenn das angesichts des Preisniveaus natürlich ärgerlich ist, dass man nicht schon früher (mehr) gekauft hat.

      Das Ziel ist der Werterhalt des JETZT verfügbaren Geldes. Deshalb entweder stur regelmäßig kaufen (dollar cost average – egal wie der Stand ist) oder wenn es zurückgeht (buy the dip – so mache ich das in letzter Zeit). Auf lange Sicht betrachtet wird man dann immer im Plus sein.

      Die Frage ist eher wieviel Fiatgeld lässt man liquide auf Tagesgeldkonten für Notfälle, andere Gelegenheiten, usw.

      • @Peter
        Da haben Sie natürlich völlig recht.
        Will man Erspartes, was man ja jetzt hat, sichern, spielt es keine Rolle, was die Sicherheit früher mal gekostet hat. Also, was Gold früher kostete.
        Aber Sie müssen verstehen, dass es rein psychologischer Natur ist, wenn man zögert.
        Es nichts, aber auch gar nichts mit der Realität zu tun.
        Einzig und allein die Sorge, dass man durch Ganoven in einen viel zu hohen Preis hinein manöveriert wird.
        Und damit beraubt oder enteignet wird, das ist es.
        Zu ihrer Frage, wieviel Fiat auf der hohen Kante:
        Da gibt es eine einfache Regel. In Friedenszeiten mindestens ! 6 netto Monatsgehälter oder Monats Einkommen, besser 12.
        Ein sicherer Arbeitsplatz ( Beamter) , da reichen 6, ansonsten würde ich meinen, eher 12.
        Bitte, Netto Einkommen, also das, was man wirklich zum Leben hat. Und nicht das geschönte Brutto.
        Das ist nur für Wahlversprechen und für sonst nichts.

      • @Peter
        Das finanzielle Sicherheitspolster gehört ganz sicher nicht auf irgendein Bankkonto.
        SAG Gesetz.
        Das gehört in Cash in den unmittelbaren privaten Zugriff.
        Davon 1 Monatsgehalt in kleinen Scheinen ( 5, 10, 20).
        Max. 2 Monats-Netto auf der Bank, um die laufenden Kosten überweisen zu können. Notfalls kann man ja etwas Cash wieder einzahlen.

        • @ blackwood…na dann versuch mal hier in der schweiz ein paar hunderttausend cash abzuheben…..schon nur bei 100k wirds sehr kompliziert und man ist per see der geldwäsche verdächtig….ich weiss noch gut wie die frau am schalter erstens meinte, solche beträge in cash seien unüblich, zweitens wofür ich soviel cash brauche und drittens wo ich es lagern würde.
          ich sagte ihr, davon kaufe ich gold und der rest ginge sie nix an.
          und schon kam wie aus der pistole geschossen, aber gold wirft keine rendite ab, wir haben hier ganz tolle produkte wie x, y oder z….
          no way

          • @chirgu
            Ein cleverer Mensch wird nie in die Verlegenheit kommen, irgendwo mehr als einen 4-stelligen Betrag von einer Bank abzuheben.
            Weil er es gar nicht soweit kommen läßt, daẞ viel Geld in einem SAG-Risiko liegt.
            Ich habe auf keinem Bankkonto mehr als 3.000 Euro.
            Irgendwie verschwindet die Kohle immer sofort nach Eingang für Wein, Weib, Gesang etc. auf Nimmerwiedersehen. So ein Pech auch.
            Idee:
            1.) Fünf (oder bei Bedarf mehr) Bankverbindungen, das Geld schön gleichmäßig verteilen.
            NIE auf Post der Bank wegen Geldanlagen reagieren, immer alle Mails löschen, Gesprächstermine freundlich ablehnen (leider im Urlaub
            .., vielleicht in 3 Monaten….)
            2.) An jeder Ecke bis zum Baumarkt stehen Geldausgabeautomaten.
            Bei 2000 Limit pro Tag bekomme ich so jeden Tag 10.000 ohne blöde Fragen raus.
            Das wären gerade 1,5 Wochen für die 100.000.
            Das „Problem“ hat aber sicher nur eine ganz kleine Minderheit.

            Stattdessen Methode Eichhörnchen: den ganzen Sommer über ganz unauffällig aber stetig Nüsse sammeln und verstecken.

          • @Blackwood
            Vor Kurzem sah ich ein Video über dieses Thema.
            Man unterstellt dir heute schon Geldwäsche, wenn
            du in mehrere Chargen auch innerhalb der 10 000 Euro
            abhebst. Und die Bank macht sich schuldig, wenn sie
            den Verdacht nicht meldet und der Kunde den
            Verwendungszweck auf Rückfrage nicht belegt.
            Die Eichhörnchen müssen die faulen Eichelhäher
            im Auge behalten. Die klauen gern gerade diese Nüsse.

  4. Heute Montag sind die Edelmetalle schwächer.
    Balkonabwürfe wie Maruti immer sagt.
    Das Zinsgespenst hängt wie ein Damokleschwert über den Metallmärkten.
    Die Propheten lagen einmal mehr falsch mit der Aussage, die Korrektur sei zu Ende.
    In solch volatilen Märkten kann eh nichts prognostiziert werden. Geht Gold noch auf 4000 und Silber auf 54? Es weiss eh keine Sau!. ich schon gar nicht.
    ich halte mich an den berühmten Satz von Kostolany: An der Börse ist alles möglich sogar das Unmögliche!
    Grüsse aus der Schweiz

    • -0,8 % ist doch nun wirklich keine „korrektur“! noch dazu ist in den usa feiertag.
      warte mal freitag nachmittag ab, da geht’s etwas mehr bergab.
      also, geld bereit halten für’s shoppen nächst woche. man muss ja in allem schlechten auch das gute sehen (-:

      • @Newcomer
        Ideal wäre es, wenn nochmals 4.000 zu sehen wäre.
        Das ergäbe Charttechnisch ein perfektes W und damit den Start der nächsten Ralley Richtung 10.000.
        Nur wissen die Bruderschaften das auch und werden es verhindern wollen. Und damit wird es nichts mit billig kaufen, nächsten Freitag womöglich schon.

        • ein kurs von 4200 würde mir schon reichen um im rahmen meiner möglichkeiten nachzuunze, ich denke das sehen wir bald nochmal. ich hab bei den letzten beiden tief’s zu lange gewartet, soll mir nicht nochmal passieren!! und ich glaube nach dem september wird es keine echten chancen mehr geben in 2026. überhaupt wird es immer schwerer für „otto normal verbraucher“ auf 10 oder mehr unzen im jahr zu kommen. geht mir jedenfalls so.

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