USA melden fallende Erzeugerpreise im Juni

Die US-Erzeugerpreise sind im Juni überraschend gefallen. Auch der zugrunde liegende Preisdruck blieb deutlich unter den Erwartungen. Der Goldpreis steigt.

Die Erzeugerpreise in den USA sind im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent gesunken. Ökonomen hatten mit einer unveränderten Entwicklung gerechnet. Es war der erste Rückgang seit August 2025. Ausschlaggebend waren um 1,4 Prozent gesunkene Warenpreise, wobei Benzin zwölf Prozent billiger wurde. Die Dienstleistungspreise stiegen dagegen um 0,2 Prozent. Im Jahresvergleich schwächte sich die Teuerung von 6,0 auf 5,5 Prozent ab. Die Kernrate lag mit 4,7 Prozent ebenfalls deutlich unter den erwarteten 5,2 Prozent. Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics

Goldreporter-Kommentar: Die schwächeren Erzeugerpreise sprechen für nachlassenden Inflationsdruck auf Unternehmensebene. Das könnte die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der US-Notenbank dämpfen. Der Goldpreis sprang wie schon bei den gestrigen US-Inflationsdaten an. Aber auch hier gilt: zwischenzeitlich haben die Energiepreise aufgrund der Hormus-Eskalation wieder angezogen. Dennoch schafft die Nachricht zunächst einmal für Entlastung bei den Edelmetallen.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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