US-Erzeugerpreise schwächer – Zinsdruck lässt nach

Die US-Erzeugerpreise steigen im Juli deutlich langsamer. Auch die Arbeitsmarktdaten fallen schwächer aus als erwartet.

Der Preisauftrieb auf Herstellerebene hat sich in den USA abgeschwächt. Die Erzeugerpreise stiegen im Juli gegenüber dem Vorjahr um 4,7 Prozent nach 5,5 Prozent im Juni. Gegenüber dem Vormonat blieben sie unverändert. Die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel erhöhte sich um 4,2 Prozent zum Vorjahr und um 0,2 Prozent zum Vormonat – weniger als erwartet. Zudem stiegen die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als prognostiziert. Damit lässt der unmittelbare Zinsdruck etwas nach. 

Goldreporter-Kommentar: Die Daten sind tendenziell positiv für Gold. Ein nachlassender Inflationsdruck auf Produzentenebene und etwas schwächere Arbeitsmarktdaten verringern den Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen weiter anzuheben. Der Goldpreis löste sich nach Bekanntgabe der Daten allerdings nicht sofort von seinem Vortagsminus.

Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten

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