US-Goldproduktion 2025: Förderung sinkt im achten Jahr in Folge

Die US-Goldproduktion sinkt 2025 erneut – und das im achten Jahr in Folge. Trotz Rekordpreis bleibt das Angebot begrenzt.

Goldmine in den USA mit Förderbetrieb
Die US-Goldproduktion ist 2025 das achte Jahr in Folge gesunken – trotz hoher Preise.

Die Goldproduktion in den USA ist 2025 nach vorläufigen Angaben der U.S. Geological Survey (USGS) erneut gesunken – und das bereits im achten Jahr in Folge. Mit geschätzten 160 Tonnen liegt die Fördermenge leicht unter dem Vorjahr (163 Tonnen).

Sinkende Förderung bei steigenden Preisen zeigt: Gold bleibt knapp – und nicht beliebig vermehrbar.

Bemerkenswert ist der Kontext: Der Goldpreis ist im gleichen Zeitraum deutlich gestiegen und erreichte 2025 ein neues Rekordniveau. Dennoch gelingt es der Branche nicht, die Produktion auszuweiten.

Struktur der Förderung bleibt stabil

Gold wurde weiterhin in mehr als 40 primären Minen in zwölf Bundesstaaten gewonnen. Ergänzt wird die Produktion durch größere Seifenlagerstätten in Alaska sowie zahlreiche kleinere Betriebe im Westen der USA.

Nevada dominiert mit rund 64 Prozent Anteil die US-Förderung. Dahinter folgt Alaska mit etwa 22 Prozent. Rund 7 Prozent des Goldes stammen als Nebenprodukt aus der Verarbeitung von Basismetallen, vor allem Kupfer.



Die Branche bleibt stark konzentriert: Die 25 größten Minen erzeugen rund 94 Prozent der gesamten US-Goldproduktion.

US-Goldproduktion seit 1991 mit langfristigem Rückgang
Die US-Goldproduktion ist seit ihrem Hoch Ende der 1990er-Jahre deutlich gesunken – 2025 markiert das achte Rückgangsjahr in Folge.

Wert steigt deutlich dank Goldpreis

Trotz der rückläufigen Fördermenge ist der wirtschaftliche Wert der Produktion kräftig gestiegen. Für 2025 wird er auf rund 17 Milliarden US-Dollar geschätzt – ein Plus von etwa 32 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Ausschlaggebend ist der gestiegene Goldpreis. Der durchschnittliche Jahrespreis lag laut USGS bei rund 3.300 US-Dollar je Unze und damit deutlich über dem Vorjahresniveau.

Mehr dazu: Goldpreis aktuell – Live-Daten plus historische Daten

US-Goldproduktion im globalen Kontext

Im internationalen Vergleich bleibt die US-Produktion begrenzt. Die weltweite Goldminenförderung wird für 2025 auf rund 3.300 Tonnen geschätzt.

Damit entfallen auf die Vereinigten Staaten grob gerechnet etwa 5 Prozent der globalen Produktion. Zu den größten Förderländern auf dem Goldmarkt zählen China, Russland, Australien und Kanada.

Recycling und Handelsströme

Neben der Minenproduktion spielt Recycling eine wichtige Rolle. Denn im Jahr 2025 wurden in den USA rund 90 Tonnen Gold aus Altmaterial zurückgewonnen – etwa 60 Prozent des gemeldeten Verbrauchs.

Zugleich stiegen die Goldimporte für den Verbrauch deutlich auf geschätzte 320 Tonnen, während die Exporte bei etwa 260 Tonnen lagen.

Goldmarkt: Knappes Angebot trotz hoher Preise

Der anhaltende Produktionsrückgang trotz steigender Preise deutet auf strukturelle Grenzen auf dem Goldmarkt hin. Viele große Lagerstätten sind weitgehend erschlossen, neue Projekte werden komplexer und kostspieliger.

Damit zeigt sich ein zentrales Merkmal des Goldmarktes: Das Angebot ist nicht beliebig ausweitbar. Selbst starke Preisanreize führen nicht automatisch zu höherer Förderung.

Mehr dazu: Goldmarkt international – Nachfrage, Förderung, Marktanalyse

Gold richtig lagern und schützen

Gold vergraben, aber richtig! 
Praxisanleitung für ein nicht ortbares Edelmetall-Depot
→ Jetzt ansehen!

Gold in der Krise: Ihr Notfallplan
Goldverbot: Warnzeichen erkennen und vorbereitet sein
→ Jetzt ansehen!

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

Anzeige

1 Kommentar

  1. Eigentlich sollten die Goldvorräte der Erde 2030 erschöpft sein und die Silbervorräte 2020. Und es hat allen Anschein, dass es so ist. Nur noch Krümmel können gefördert werden und das bei dem Goldhunger der aufstrebenden Nationen.
    Es kommt seit Jahren schon zur Umverteilung des noch vorhandenen Goldes von West nach Ost.
    Und 2030 gibt es im Westen nur noch Gold auf dem Papier und im Osten Gold im Tresor.
    Aber die Anleger im Westen kaufen ohnehin alles, wieder mit Papier.Letztendlich könnte man auch Spielkarten nehmen und diese hin und herschieben.
    Der Kaiser ( die wstlichen Börsen) sind ja nackt, dieser Ruf wird immer lauter.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige