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US-Großbanken melden hohe Milliardengewinne

Die großen US-Banken haben im vergangenen Jahr hervorragend verdient. Dabei fuhren JP Morgan mit 31 Milliarden US-Dollar und Bank of America mit 28,1 Milliarden US-Dollar die höchsten Gewinne ein. Auch bei Citigroup, Goldman Sachs und Wells Fargo knallten die Korken angesichts der stark gesteigerten Jahresergebnisse. Die US-Institute profitieren vor allem von Trumps Steuerreform. Auch im klassischen Kreditgeschäft gibt es durch die zahlreichen Leitzinserhöhungen in den USA wieder mehr Marge. Mehr

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Eingetragen von am 18. Jan. 2019. gespeichert unter Banken, Hot-Links, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

9 Kommentare für “US-Großbanken melden hohe Milliardengewinne”

  1. Natürlich zahlt man die Steuergelder von der Rettung 2008 nicht mehr zurück.
    Sind doch Altschulden,wen kümmerts,man ist systemrelevant.
    Verluste soll die Gesellschaft tragen und die Gewinne bekommt Blankfein und Soros.Ist doch einfach, oder ?

  2. Die Profite der US-Großbanken explodieren also. Da das aber mitnichten so schicksalhaft ist, wie etwa das Explodieren der Mega-Magma-Kammer (MMK) unter dem Yellowstone-Nationalpark, lohnt sich ein kleiner Jahresrückblick. Die Trumpsche Steuerreform („Milliarden für Millionäre“ – n-tv.de) fand bereits gefällige Erwähnung.

    Erinnert sei auch an das teilweise Schleifen des „Dodd-Frank-Acts“ zu Beginn des Jahres 2018, ein Gesetzes-Konvolut, mit dem man händeringend, aber gleichwohl hilflos versuchte, das Finanzkapital nach der großen Krise 2008 einzuhegen. Banken bis zu einer Bilanzsumme von 250 Milliarden Dollar wurden wieder weitgehend von Auflagen befreit. Die Großbanken verstanden das allerdings zurecht auch als Signal an ihre Adresse – quasi als FREIBRIEF: „Wir stehen auf eurer Seite“ war die klare Botschaft der Trumpeltier-Administration. Und tatsächlich geht es sukzessive bergab mit der Regulierung. Die Fed will die betroffene Bilanzsummen-Grenze nun auf 700 Milliarden erweitern.

    https://de.reuters.com/article/usa-bankenregulierung-idDEKCN1N52KO

    Ganz banal dürfte die Profite auch der weitgehende Wegfall von Strafzahlungen gesteigert haben. Unter Donald wurden die Ermittlungen von Justizministerium und Börsenaufsicht SEC weitgehend eingestellt. Den 14 Milliarden Dollar Strafzahlungen in den letzten Monaten unter Obama, stehen knapp vier Milliarden Dollar in den ersten 20 Monaten seit Trumps Amtsantritt gegenüber. Aus 71 Untersuchungen gegen Banken wurden 17. Die Bank Barclays handelte eine angedrohte Strafzahlung wegen ihrer Rolle in der Finanzkrise von sieben auf zwei Milliarden US-Dollar herunter:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/usa-trump-umweltschutz-banken-1.4254772

    Der militärisch-finanzindustrielle Komplex der USA will schließlich gepflegt werden.

    • @Thanatos

      Alleine JP Morgan hat 31 Milliarden verdient und wird von den Investoren trotzdem abgestraft. Weil es noch hätte mehr sein können! Die Aktie brach um 2% ein.
      http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/jpmorgan-macht-31-milliarden-dollar-gewinn-a-1248162.html
      Absolute Maßlosigkeit!

      • @Berolina

        Die Welt ist nicht genug. [Und selbst der Himmel wird es nicht sein.]

        Mein Lieblings-James-Bond-Zitat ist aus dem gleichnamigen Film:

        „Was wäre das für eine Welt, in der man nicht einmal einem Schweizer Bankier vertrauen kann.“
        „If you can’t trust a Swiss banker, what has the world come to?“

        Auch Wilhelm Busch kennt seine Pappenheimer, darunter der gesamtideelle Investmentbanker:
        „Er hat den Hals zu voll, um Danke zu sagen.“

        • Wolfgang Schneider

          @Thanatos
          Was ist bloß aus dieser Welt geworden, wenn man nicht einmal einem Schweizer Bankier trauen kann, so würde ich es übersetzen. Und von Wilhelm Busch stammt: Ach, reines Glück genießt doch nie, wer zahlen soll und weiß nicht wie. (Der Maler Kuno Klecksel)

  3. Grade Sahra Wagenknecht bei Anne Will zum Brexit. Man solle doch mal überlegen, was die Leute an der EU stört! Kapitalinteressen und bürokratische Bevormundung!
    Beifall (auch von mir!). Doch die anderen palavern weitern – hoffnungslos!

    • Wolfgang Schneider

      @Goldfisch
      https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/wie-die-waehrungsunion-europa-spaltet/?fbclid=IwAR3q4MmboAllFX1ObgA6zO1pzTQ-ps2kyQAfrTRGe2pzU8iJ70AmiEJ204k
      Den Link hat mir @Omen geschickt. Niedrigere Löhne sind erst einmal ein Wettbewerbs-Vorteil, machen aber am Ende die Kaufkraft kaputt.

      • @WS

        Ein guter Text,soweit ich das beurteilen kann (@Omen darf sich ruhig an alle wenden, ich traue mich doch auch…).
        Alles läuft anscheinend auf eines hinaus: Der Euro als Garant für die Dominanz des Zentrums über die Peripherie!

        • Wolfgang Schneider

          @Goldfisch
          Genauso ist es. Die so an die Wand gequetschten Länder werden sich gegen Deutschland auflehnen und uns notfalls einen zweiten Versailler Vertrag bereiten. Das wird uns irgendwann um die Ohren fliegen. Ein britischer Minister behauptet, Merkel hätte gesagt, man muß an den Briten ein Exempel statuieren. Damit kein anderer es wagt, einfach bei der Brüssel-Camorra zu kündigen. Und weil die Löhne mit der Agenda 2010 noch nicht genug gedrückt sind, weil die Bosse noch billigere Arbeiter wollen, haben sie bei der UNO den Pakt unterzeichnet. Billiglöhner sollen zuhauf ins Land, und die Gewerkschaft Verdi schweigt dazu. Produziert wird dann noch effizienter, die Konkurrenz in der Euro-Zone wird noch härter bedrängt, und unsere arbeitslos Gewordenen können sich ja wie die Amerikaner alle schön verschulden, um weiter zu konsumieren. Das werden holprige Zeiten, der Preis von Gold wird steigen.

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