Neue US-Konjunkturdaten zeigen Licht und Schatten: Die Baubeginne brechen ein, während Baugenehmigungen und Industrieproduktion steigen.
Die US-Konjunkturdaten lieferten am Dienstag ein uneinheitliches Bild. So brachen die Baubeginne im Juli um 12,4 Prozent auf annualisiert 1,239 Millionen ein. Erwartet worden waren 1,35 Millionen. Dagegen stiegen die Baugenehmigungen überraschend um 5 Prozent auf 1,443 Millionen. Gleichzeitig ließ der außenwirtschaftliche Preisdruck nach. Die Importpreise fielen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, während Ökonomen mit einem Anstieg um 0,1 Prozent gerechnet hatten. Die Exportpreise sanken sogar um 1,3 Prozent. Unterdessen legte die Industrieproduktion um 0,2 Prozent zu und blieb damit knapp hinter der Prognose von 0,3 Prozent zurück. Die Daten sprechen insgesamt eher gegen zusätzlichen Inflationsdruck.


