US-Inflation steigt im März auf 3,3 Prozent – Energie treibt Preise

Die US-Inflation ist im März deutlich auf 3,3 Prozent gestiegen. Haupttreiber waren höhere Energiepreise infolge des Iran-Kriegs.

Die US-Inflation hat sich im März 2026 überraschend dynamisch gezeigt. Mit 3,3 Prozent lag die Teuerung so hoch wie seit Mai 2024 nicht mehr. Haupttreiber waren stark gestiegene Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Benzin verteuerte sich um 18,9 Prozent, Heizöl sogar um 44,2 Prozent. Auf Monatssicht kletterten die Verbraucherpreise um 0,9 Prozent. Die Kerninflation stieg dagegen nur moderat auf 2,6 Prozent. Das deutet auf einen vor allem energiegetriebenen Preisschub hin. Quelle: U.S. Bureau of Labor Statistics

Goldreporter-Kommentar: Das Stagflations-Szenario bleibt intakt und bringt die Fed in eine Zwickmühle. Steigende Energiepreise könnten in Sachen US-Inflation zunehmend auf die Kerninflation durchschlagen. Damit wachsen Zweifel an schnellen Zinssenkungen – ein Umfeld, das Gold kurzfristig unter Druck setzen kann, langfristig aber stützt.

Mehr dazu: Geldpolitik & Zinsen und ihr Einfluss auf den Goldpreis

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