Die USA stützen den Yen – auch aus Eigeninteresse. Japan ist größter ausländischer Halter von US-Staatsanleihen. Das tangiert auch Gold.

US-Unterstützung für den Yen
US-Finanzminister Scott Bessent warnt vor einer weiteren Schwächung des japanischen Yen. Offiziell geht es um Inflation und Währungsstabilität in Asien. Doch die USA haben noch ein anderes Interesse: Japan ist der größte ausländische Halter von US-Staatsanleihen.
Die ungewöhnlich deutlichen Worte von US-Finanzminister Scott Bessent zum japanischen Yen lassen aufhorchen. Die aktuelle Schwäche der japanischen Währung sei nicht nur ein Problem für Japan selbst, sondern könne auch andere asiatische Währungen unter Abwertungsdruck setzen.
Die USA stützen den Yen auch aus Eigeninteresse: Ein größerer Abbau japanischer Treasury-Bestände könnte die US-Renditen weiter nach oben treiben – mit Folgen für den Goldmarkt.
„Ein stabiler Yen ist nicht nur für die USA wichtig, sondern für die gesamte Region“, erklärte Bessent am Dienstag gegenüber CNBC. Washington stehe in engem Kontakt mit Tokio und werde tun, was nötig sei, um Japan zu unterstützen und zugleich zur Stabilisierung der Weltwirtschaft beizutragen.
Hinter dem amerikanischen Engagement steckt allerdings auch ein handfestes Eigeninteresse.
Japan ist größter ausländischer US-Gläubiger
Japan gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigsten Geldgebern der Vereinigten Staaten. Nach den jüngsten Daten des US-Finanzministeriums hielt das Land Ende Mai 2026 US-Staatsanleihen im Wert von rund 1,14 Billionen US-Dollar. Damit ist Japan weiterhin der größte ausländische Halter von US-Treasuries.
Bemerkenswert ist dabei die jüngste Entwicklung. Im April belief sich der Bestand noch auf rund 1,21 Billionen Dollar. Innerhalb eines Monats ging das japanische Treasury-Engagement damit um rund 67 Milliarden Dollar zurück.
Das geschieht zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Washington. Die USA müssen aufgrund ihrer hohen Haushaltsdefizite enorme Mengen neuer Staatsanleihen am Kapitalmarkt platzieren. Gleichzeitig sind die Renditen bereits deutlich gestiegen. Eine nachlassende Nachfrage wichtiger ausländischer Gläubiger könnte die Finanzierungskosten zusätzlich erhöhen.

Yen-Verteidigung birgt Risiko für US-Anleihen
Genau hier kommt der Yen ins Spiel. Die japanische Währung war am 23. Juli bis auf knapp 164 Yen je US-Dollar gefallen – der tiefste Stand seit 1986. Tokio intervenierte daraufhin am Devisenmarkt, wobei erstmals seit 2011 auch die USA Japan aktiv unterstützten.
Bei klassischen Deviseninterventionen verkauft ein Land Fremdwährungsreserven und kauft dafür die eigene Währung. Japan verfügt zwar über erhebliche liquide Dollarbestände und verschiedene Möglichkeiten zur Finanzierung solcher Operationen. Bei länger anhaltenden oder sehr umfangreichen Interventionen könnten jedoch grundsätzlich auch US-Staatsanleihen mobilisiert werden.
Das wäre aus amerikanischer Sicht problematisch.
Sollte einer der weltweit größten Treasury-Besitzer größere Bestände abbauen, könnte dies zusätzlichen Verkaufsdruck auf den US-Anleihemarkt ausüben. Sinkende Anleihekurse bedeuten steigende Renditen – und damit höhere Finanzierungskosten für den amerikanischen Staat.
US-Renditen ohnehin auf hohem Niveau
Das Thema ist besonders brisant, weil die Renditen amerikanischer Staatsanleihen bereits deutlich gestiegen sind. Zehnjährige US-Treasuries rentieren derzeit in der Nähe von 4,7 Prozent. Auch bei kürzeren Laufzeiten liegen die Marktzinsen auf hohem Niveau.
Für Washington wird damit die Refinanzierung der enormen Staatsschulden zunehmend teuer. Gleichzeitig muss das US-Finanzministerium kontinuierlich neue Schuldtitel am Markt unterbringen.
Große ausländische Käufer wie Japan spielen deshalb eine wichtige Rolle. Würde die Nachfrage aus dem Ausland strukturell nachlassen oder müssten bedeutende Gläubiger ihre Bestände sogar reduzieren, müsste das zusätzliche Angebot von anderen Investoren aufgenommen werden – gegebenenfalls erst bei höheren Renditen.
Bessent: Intervention allein reicht nicht
Bessent machte gleichzeitig deutlich, dass Währungsinterventionen allein den Yen nicht dauerhaft stabilisieren können. Sie könnten dem Markt zwar ein Signal geben, letztlich müsse jedoch die Wirtschaftspolitik folgen.
Ob die Bank of Japan dafür ihre Zinsen weiter anheben müsse, wollte der US-Finanzminister nicht vorwegnehmen. Er zeigte sich jedoch überzeugt, dass Notenbankchef Kazuo Ueda die notwendigen Maßnahmen ergreifen werde.
Der Yen hat sich nach den jüngsten Interventionen zunächst deutlich erholt. Am Dienstag kostete ein US-Dollar rund 157,5 Yen. Damit bleibt die japanische Währung allerdings deutlich schwächer als noch vor einigen Jahren.
Bessent verwies außerdem auf die Gefahr eines Abwertungswettlaufs in Asien. Eine erneute deutliche Yen-Schwäche könnte seiner Ansicht nach andere Währungen mit nach unten ziehen. Beim südkoreanischen Won seien bereits starke Schwankungen zu beobachten. Zudem werde der chinesische Renminbi von vielen Marktteilnehmern als unterbewertet angesehen.
Washington schützt auch eigene Interessen
Damit erhält die gemeinsame Yen-Intervention eine zusätzliche Dimension. Vordergründig helfen die USA Japan dabei, eine weitere Währungsabwertung und zusätzlichen Inflationsdruck zu verhindern. Gleichzeitig reduzieren sie damit das Risiko, dass Tokio zur Verteidigung seiner Währung große Teile seiner Dollarreserven mobilisieren muss.
Für die USA ist das angesichts steigender Zinskosten und eines enormen Finanzierungsbedarfs von erheblicher Bedeutung.
Japan muss für eine Yen-Intervention keineswegs automatisch US-Staatsanleihen verkaufen. Doch je größer und länger die notwendigen Eingriffe am Devisenmarkt werden, desto stärker wächst dieses Risiko.
Washington hat deshalb einen guten Grund, bereits vorher einzugreifen: Ein stabilerer Yen entlastet Japan – und könnte gleichzeitig verhindern, dass der größte ausländische Gläubiger der USA zusätzlichen Druck auf den amerikanischen Anleihemarkt ausübt.

Bedeutung für den Goldmarkt
Für den Goldmarkt ergibt sich aus der Entwicklung ein gemischtes Bild. Steigende Renditen von US-Staatsanleihen haben den Goldpreis zuletzt immer wieder belastet. Das gängige Narrativ: Höhere Marktzinsen erhöhen die Opportunitätskosten des zinslosen Edelmetalls und machen Anleihen für Investoren vergleichsweise attraktiver. Sollte die Yen-Krise zusätzlichen Aufwärtsdruck auf die US-Renditen ausüben, wäre das zunächst ein Belastungsfaktor für Gold.
Auf der anderen Seite könnte eine zunehmende Verunsicherung über die Stabilität Japans und seines Finanzsystems die Nachfrage nach sicheren Häfen deutlich beleben. Japan zählt zu den größten Volkswirtschaften und wichtigsten Gläubigern der USA. Sollte das Vertrauen in den Yen, japanische Staatsfinanzen oder die Fähigkeit der Notenbanken zur Stabilisierung der Märkte weiter schwinden, könnte Gold von verstärkten Absicherungs- und Diversifikationskäufen profitieren.
Damit wirken derzeit zwei gegenläufige Kräfte: steigende Marktzinsen als Belastung und wachsende Zweifel an der Stabilität des internationalen Finanzsystems als potenzieller Treiber der Goldnachfrage.
Mehr dazu: Geldpolitik & Zinsen und ihr Einfluss auf den Goldpreis
Ich habe das Problem mit dem JEN vor kurzem hier erwähnt. Es ist ein Schuldenkreislauf, das herumreichen von Schulden im Kreis.
Nachdem das nun endlich mal öffentlich wird, wird das Vertrauen in den Dollar weiter abnehmen und damit in Gold zunehmen.
Die Frage aller Fragen ist somit:
„ Wem vertraut man mehr, dem Dollar oder dem Gold“
Zu dem Diagramm: Warum sorgt Stützung des Yen (rechts oben) für starken Dollar?
Weil Japan dann keine US-Staatsanleihen verkaufen muss?
Es gibt doch einen Dollar/Yen Wechselkurs. Wenn ich den Yen stärke, dann doch gegenüber den Dollar, also schwächerer Dollar im Vergleich zum Yen. So war meine Frage gemeint.
Sebastien:
Japan hält einen beträchtlichen Teil der US-Anleihen. Gerät der Yen unter Druck, müssten diese Anleihen auf den Markt geworfen werden. Der Markt ist allerdings gesättigt. Um ihre Anleihen verkaufen zu können, müssten die Amis den Anreiz – also den Zins – erhöhen. Die USA sind aber dermaßen hoch verschuldet, dass sie sich höhere Zinsen nicht leisten können. Somit wirkt sich der Druck auf den Yen indirekt auf den USD aus. Der klassische Nebeneffekt ist, dass steigende Anleihezinsen den Goldkurs nach unten drücken, weil Anleger nun einmal höhere Zinsen dem zinsertraglosem Gold vorziehen.
Letztgenannter Effekt wäre gut nachvollziehbar, wenn es sich tatsächlich um werthaltige Anleihen in einer werthaltigen Währung handeln würde. Wenn sich allerdings ein Schuldenmajor an einen anderen Schuldenmajor klammert, dann ist nicht zu erwarten, dass sich das Schuldenproblem damit löst. Wenn Maruti hierzu schreibt: „Wem vertraut man mehr, dem Dollar oder dem Gold“, dann trifft dies den Kern des Problems. Es ist angesichts der aufgezeigten Lage nicht nachvollziehbar, dass Zinsaufschläge, die Schuldendollars generieren, dem sicheren Gold vorgezogen werden. Die USA stecken hier in einem Dilemma, sie müssen den Yen stützen, um den Dollar über Wasser zu halten, obwohl sie damit den Druck auf die eigene Währung mittelbar erhöhen.
Der Yen birgt zudem die aus den carry-trades resultierende Gefahr in sich. Die Nullzinspolitik der BoJ hat dazu geführt, dass internationale Akteure billige Darlehen in Japan aufnehmen und diese anderenorts mit Aufschlag einsetzen. Diese Nachfrage stützt den Yen. Gerät dieses Geschäftsmodell aber aus dem Gleichgewicht, wirkt sich dies auf den Yen und mittelbar auf den USD (s.o.) aus. Der Yen hat aus diesen Gründen ein erhebliches Schadenspotenzial. Meiner Meinung geht es den Akteuren im Wesentlichen darum, diese Schuldentürme vor dem Einsturz zu bewahren, da es hier unweigerlich zu Dominoeffekten kommen würde. Allerdings dürfte es sich um ein Spiel auf Zeit handeln.
@Racew
Daz muss erwähnt werden, dass das kleine EU Land Belgien !!
Der 4.grösste Gläubiger der USBonds mit:
472 Milliarden Dollar ( Euroclear) ist.
Und damit steckt die EU samt Deutschland in der Misere mit drinnen.
Und das erklärt auch die teilweise panischen Reaktionen in der deutschen Politik.
Das hier für @digger, damit er das auch dem maruti glaubt.:)
https://www.fuw.ch/us-staatsanleihen-wer-haelt-am-meisten-us-treasuries-363435896985
@Maruti
Danke für den Link. Bin ein alter Skeptiker.
Aber in manchen Dingen bin ich schon bei Ihnen.
@Digger
Danke auch. Ich bin kein Heilger, nicht heiliggesprochen und auch kein Guru sondern ein ganz normaler Sterblicher.
Ich Poste meine Gedanken, aus meinen Überlegungen und der Lebenserfahrung.
Und für mich gilt genau so die Maxime:
Es irrt der Mensch, solange er strebt.
Natürlich freut mich manchmal, wenn ich recht habe, aber meistens freut es mich nicht, wenn ich recht hatte. Denn auf Unglück und Dramen möchte ich genau so, wie jeder andere auch verzichten.
Ich will keine Kassandra sein.
Ind hatte ich nicht recht, meistens ist das leider so, dann lerne ich eben daraus, mehr oder minder.
Ich verstehe einfach nicht wer und weshalb man Staatsanleihen kauft. Das kann doch über 10 oder 20 Jahre kein gutes Geschäft sein? Kann mich mal jemand darüber Aufklären? Ich denke die Inflation frisst doch den Zinsgewinn über die Jahre locker auf?
Märi:
Als Privatmann können Sie sich überlegen, ob Sie Staatsanleihen kaufen. Für institutionelle Anleger (Versorgungswerke, Lebensversicherer, Krankenkassen, etc.) besteht aber zum Beispiel die Pflicht, die empfangenen Gelder mündelsicher anzulegen. Deutsche Staatsanleihen erfüllen diese Voraussetzung. Soweit und solange der Schuldner solvent, die Währung sicher und der Realzins positiv ist, ist hier auch per se kein Problem zu sehen. Wenn der Staat aber verschuldet ist, sein Ranking fragwürdig ist und er zudem für die Schulden anderer Staaten einstehen muss, wenn die Währung nicht werthaltig ist und die Inflationszahlen massiv geschönt sind, dann wird die mündelsichere Anlage zum Risiko. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es hier um erhebliche Summen geht.
Wer dies berücksichtigt, der kauft freiwillig keine deutschen Staatsanleihen. Dies war wohl auch der Grund dafür, dass die beiden letzten Verkäufe unterzeichnet waren. Früher kam es hingegen zu mehrfachen Überzeichnungen. Der Staat hat das erkannt und schenkt uns Bürgern deshalb die Aktivrente. Aus meiner Sicht schafft sich der Staat hiermit die Möglichkeit, seine Anleihen an den Mann zu bringen und die Bürger um ihr Geld zu erleichtern. Das ist dann auch Umverteilung. Nur funktioniert sie nicht so, wie es der Rotfunk propagiert.
@Racew
Ich finde es wirklich bemerkenswert, daß Pinoccio und Uschi ganz offen sagen, daß man so pleite ist, daß man „privates Sparkapital mobilisieren“ muß und der Rotfunk das auch noch offen berichtet.
Quasi Diebstahl mit Vorankündigung (Satire/ VT, nur zur Sicherheit).
Sehe das als weiteren Intelligenztest: wer IQ über Kühlschranktemperatur hat, wird alles tun, um da möglichst wenig bestohlen zu werden.
Zumindest gilt eine Ausrede nicht: „..das hat man ja nicht kommen sehen…“
Für die Staatsgläubigen:
Diese Superrente wird ja sicher eine staatliche Anlagegesellschaft haben, die sich liebevoll um die Veruntreuung der Spargoschen kümmern wird. Einfach mal gucken, wer da im Aufsichtsrat sitzen wird.
Probehalber kann man ja mal gucken, wer bei der KfW im AR sitzt.
Na dann, viel Glück !
Blackwood:
Ja, es wird zu erheblichen, irreparablen Wohlstandsverlusten und Vermögenseinbußen kommen. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Hier ein Beispiel, dass gerade in Mombasa-Nord (früher Hannover) durch die Presse geht:
Die Stadt Burgdorf hat für mehrere Millionen Euro eine Sportanlage bauen lassen. Die Ersatzbank hat man auf das Fußballfeld gesetzt, weswegen dieses nicht genutzt werden kann. Die Laufstrecke um das Spielfeld ist nur 300 anstelle von 400 Meter lang. Außerdem weist sie keine vier, sondern nur zwei Spuren auf. Sie ist daher nutzlos. Man streitet seit längerer Zeit mit dem Bauunternehmer um die Abnahme der Anlage. Daher wurde diese bislang weder genutzt noch gepflegt. Das Unkraut sprießt und die neue Anlage sieht aus wie ein Kartoffelacker.
Den Boden der Sporthalle hat man mit Spielfeldmarkierungen in falschen Formaten versehen. Der Bereich für die Spielleitung ist so plaziert, dass man von dort aus das Spielfeld nicht sehen kann. Die Tribüne wurde so gebaut, dass man nur von den beiden vorderen Rängen das Spielfeld sehen kann, die Besucher auf den hinteren Rängen können es hingegen nicht sehen. Die Halle wurde trotz der Mängel abgenommen. Damit hat man Gewährleistungsansprüche praktisch sausen lassen.
Öffentliche Bauvorhaben benötigen von der Entschlussfassung, über die Planung, den Bau und die Fertigstellung zig Jahre. Hier hat natürlich niemand etwas gesehen und gemerkt.
Derartige Fehlleistungen sind im besten Deutschland aller Zeiten nicht die Ausnahme, sondern mittlerweile die Regel. Wenn die öffentliche Hand in irgendeiner Weise beteiligt ist, dann geht ein Vorhaben mit hoher Wahrscheinlichkeit in die Binsen.
Was in diesem Zusammenhang aus meiner Sicht besorgniserregend ist, ist die Tatsache, dass sich dieses Land tatsächlich mit Russland anlegt. Es riskiert einen Krieg mit der größten Atommacht der Erde, es scheitert aber schon im Frieden an seinen elementaren Aufgaben. Kommt es hier zu einem Konflikt, werden wir schnell zu Boden gehen. Anders als nach 1945 werden wir aber wohl nicht mehr hochkommen.
Erstaunlich ist, dass sich hier kaum Widerstand gibt. Der Großteil der Bevölkerung hat wohl vergessen, was zwei verheerende Kriege angerichtet haben. Wir können daher froh sein, wenn es nur zu einem Wohlstandsverlust kommt und wenn uns ein Krieg erspart bleibt. Wir haben schlichtweg nicht genug Busfahrer, die Sprengstoff-Drohnen zufällig einfangen können.
@Racew
Was ich von 70-80 % der Bevölkerung Dummlands halte, muß ich hier nicht wiederholen.
Die Entwicklung nach 40 bis 50 Jahren Wohlstand hat offenbar zu einer auch intellektuellen Degeneration geführt, die in der Geschichte der Nationen bisher immer zum Niedergang der betroffenen Länder geführt hat.
Erkennbar daran, daß (möglicherweise ?) nur noch die Unfähigsten in Politik und Verwaltung gehen.
Was wir sehen, ist also ganz normal.
Kleiner Unterschied: bei den Römern hat der Niedergang 200 Jahre gedauert, „Wir schaffen das“ in 20 Jahren.
Nicht aufregen, nützt nichts, ist eben so.
Es ist sinnlos, sich gegen das Unvermeidliche zu stemmen.
Man sollte seine gesamte die Energie auf die eigene Absicherung verwenden.
Deswegen sind wir hier im Dorf.
Zwei Beispiele aus dem besten aller Bundesländer:
1.) Der 6 km lange Tunnel von Münchener Hauptbahnhof zum Ostbahnhof (sog. 2. Stammstrecke) wird teurer als die DREI 60 km Tunnel am Brennerbasistunnel zusammen. Und dauert mit über 20 Jahren (gehoffter Bauzeit ) mindestens genauso lange. German Engineering made by Bundesbahn..
2.) Die recht wohlhabende Gemeinde Pullach im Isartal wird mittig durch eine Bahnlinie getrennt und leidet an 2 Bahnübergängen, die ca. 20 % der Tageszeit zu sind. Die Bahn schafft es nicht, die Schranken so zu steuern, daß sie noch offen sind, während der Zug direkt daneben noch am Bahnhof steht.
Man hat der Bahn angeboten, ihr 2 Unterführungen komplett ZU SCHENKEN, incl. aller Kosten (Planung, Bau, Unterhalt für die Zukunft etc.).
Die Bahn sieht sich seit 20 Jahren nicht in der Lage, das Geschenk anzunehmen.
Das mit dem Kriegsgeschrei mancher Waffenlobbyisten sehe ich gelassen. Die werden eben dafür bezahlt.
Die Verantwortlichen wissen sehr wohl, daß es die Bunte Wehr nicht mal 20 km aus der eigenen Kaserne schafft, bis die 3 einsatzfähigen Panzer wegen Mängeln liegenbleiben , der Sprit ausgeht, oder die qualifizierte woke Truppe merkt, daß man die sowieso nur für 2 Stunden reichende Munition vergessen hat. Außerdem ist um 16.00 Uhr Feierabend (Yogakurs, Selbsterfahrungsgruppe) und man muß ja auch zum nächsten CSD und danach ausschlafen.
Ernsthaft: Es gibt immer 6 Stufen beim Niedergang von Staaten.
In Stufe 5 (Überschuldung, wirtschaftlicher Niedergang) wird auf Propaganda, Angstmache (Kriegsangst) und Ablenkung (Fußball, AfD-Verbot….) und Zensur (EU Digital Service Act etc.) gesetzt.
Zum Abschluß ein positiver Gedanke (nicht von mir, geklaut):
Wenn Dummland dann irgendwann ein Kalifat ist, gibt es z.B. für Vermieter deutliche Erleichterungen.
Heute brauche ich mind. 2 Jahre um einen nichtzahlenden Mieter/Mietnomaden loszuwerden und habe auf dem Weg irre Kosten.
Im Kalifat Regenbogenland gilt dann logischerweise die Sharia, die das Problem schnell und konsequent in max. 6 Wochen endgültig löst.
Geht doch !
Kleinkram: wer noch nicht ausreichend versorgt ist, sollte m.E. seine Altpapiertonne langsam aber sicher tranchenweise leeren.
@Märi
Es gab mal vor Jahren von der BRD in DM die sog.Bundesschätzchen. 8% Zinsen über 10 Jahre.
Die gingen weg wie geschnitten Brot.
Eine sichere Anlage mit 8% !
Damals gab es für den Privatmann nur das Sparbuch oder dieses.
Bundesschatzbriefe waren was besonderes und Aktien oder Schnipsel Coupons nur für die da oben.
Ich meine, da haftete die ganze Republik vom Säugling bis zum Rentner, dass einer die 8% samt Kapital zurückerhielt.
Es hatte schon einen Grund, dass da Gold so billig war.
Was hätten Sie damals gemacht ?
@RACEW
Sie haben den Sachverhalt perfekt mit Japan und der Yen Stützung mit Hilfe von den USA beschrieben. Die USA haben Angst, dass eine Krise im US Anleihemarkt ausbricht! Wenn imner mehr Staaten und Investmentgesellschaften US Anleihen verkaufen, steigen die Renditen und fallen die Anleihenkurse. Die Krise brodelt bereits an der Oberfläche! Es ist ein Wunder, dass die Märkte so ruhig sind! Wie lange noch?
Die Gefahren an den Märkten steigen.
Vielleicht ist darum heute Mittwoch das Gold und Silber stark gestiegen!
Grüssr aus der Schweiz
Was glaubt die Gemeinde. Ist die Korrektur von Gold und Silberpreis beendet??
@Stillhalter
Irgendwann ist alles beendet.
Anzunehmen wäre es. Zieht man eine Linie unter den 5 Jahreschart, käme man da hin.
Nur leider ist Gold eben kein Markt Asset wie Getreide oder Soja. Da spielen andere Mächte mit.
Vorsicht ist immer angesagt.
Der Aufwärtstrend soll sich keinesfalls als Bullenfalle entpuppen.
Mir jedenfalls ist das ganze noch zu politisch und auf
das Wechselbad des Herrn Trump ausgerichtet.
Aber, hoffentlich irre ich mich.
@Maruti
Genau das gleiche denke ich auch ,Hoffentlich irre ich mich Tramp kann man nicht wirklich Trauen wenn er den Netanjahu sagt er soll nur in die Luft schießen ist gold wieder sehr schnell am Boden. Grund es sollte im irgendwas nicht passen.
@$tillhalter
Es scheint dass die Korrektur bei Gold und Silber vorbei ist.
Ganz sicher ist es nicht.
Man könnte eine Probierportion kaufen und weiter beobachten!
Grüsse aus der Schweiz
@Geronimo
Sicher eine gute Entscheidung
Probierportion :D
lg aus Österreich in die Schweiz
Vielen Dank, für die Meinungen aus dem Forum!
Da haben die Japaner in der Vergangenheit wirklich alles getan,
um ihren amerikanischen Freunden zu gefallen. Und jetzt machen
sie nur Probleme und verhelfen sogar Gold zu einem Lächeln.
Einige kluge Profis schrieben immer, daß Japan die größte Gefahr
für das Fiat Geldsystem sei.
Diese Stützungsaktion von den USA und Japan für den Yen hat ja nicht viel gebracht!
Der Yen ist etwas gestiegen. Dem japanischen Staat steht das Wasser bis zum Hals. Schulden bis zum Abwinken und eine exorbitant schwache Währung. Importe werden unhaltbar teuer und es gibt Inflation.
Doch Japan hält US Staatsanleihen in Milliardenhöhe. Sie werden diese verkaufen müssen um die teure Energie in US Dollar zu bezahlen. Wie Matt Piepenburg in Goldseiten treffend geschrieben hat. Um den US Anleihemarkt schwimmen die Haifische.
Wie alles enden wird weiss ich natürlich nicht.
Doch eins steht fest: Ueberall lauern Gefahren. Und die Anleger scheren sich einen Dreck darum. Es werden weiter Aktien zu Höchstpreisen gekauft!
Wie sagte schon Kostolany!: Alle Anlager kaufen aus Angst nicht reich zu werden wie die Anderen!
Grüsse aus der Schweiz
@Digger
Hier der Artikel heute in Ntv:
„Japan stützt Yen mit Rekordsumme
Japan hat den Yen im Frühjahr mit einer Rekordsumme am Devisenmarkt gestützt. Wie aus Daten des Finanzministeriums in Tokio hervorgeht, griff die Regierung zwischen dem 30. April und dem 6. Mai an insgesamt drei Tagen in den Markt ein. Allein am 30. April verkaufte sie Dollar im Gegenwert von 6,28 Billionen Yen – knapp 40 Milliarden Dollar. Damit übertraf sie den Tagesrekord vom 29. April 2024. Insgesamt beliefen sich die Stützungsmaßnahmen zwischen Ende April und Ende Mai auf 11,7 Billionen Yen. Die Maßnahmen halfen zwar kurzfristig, konnten den Abwärtstrend des Yen aber nicht stoppen. Im Juli fiel die Währung auf ein 40-Jahrestief; daraufhin intervenierten die Behörden in der vergangenen Woche erneut, diesmal abgestimmt mit den USA.“
Der Markteingriff (Manipulation):
https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Japan-stuetzt-Yen-mit-Rekordsumme-id31168214.html
Ehrlich gesagt hat es mich gewundert, dass sie beides so schnell und steil haben steigen lassen. Um wieder drauf zu schlagen, sicher mit einem schönen Lächeln.
Ich denke, dass die Korrektur noch nicht vorbei ist.
Geht es später wieder runter, werden wieder Einige physisch verkaufen, das Angebot steigt.
Gibt sicher nicht wenige, die rechnen müssen und zittern. Manche wollen es nicht rum liegen haben
Ich bleibe dabei „zu früh gefreut“
(Vielleicht täusche ich mich..)
ich halte japan schon seit langen im auge, es ist nur wieder ein paradebeispiel wohin das modell ddr führen wird, in den ruin weltweit…. was ich an der rettung von japan, bemerkenswert finde ist , das die usa interventiert haben aber nicht in dollar sondern in euro !!! (beide währungen sind ja bald nur noch altpapier) siehe wie hier schon richtig zitiert, das deutsche geldauktionen in letzter zeit unterzeichnet waren oder kurz vor dem abbruch standen… in der yen sache haben die usa, rette sich wer kann; und haben natürlich als erstes versucht ihr gesicht zu wahren, vielleicht war man am ende auch froh so europapiere aus seinen eigenen depot zu bekommen…. man sollte auch die in letzten tagen wieder aufflammende diskusion im auge behalten um die triple aaa bonität deutschlands, frankreich ist am boden, fällt deutschland ist der euro geschichte…..
@Gold Is Money, Everything Else Is Credit
Keine Sorge, bisher wurde noch jede Währung Geschichte und verschwand. Alte gehen, neue kommen, das ist der Lauf der Welt. Nur Gold bleibt ewiglich. Ist ja auch vom Allmächtigen geschaffen.
Kein Mensch ist in der Lage Gold künstlich zu erschaffen, nicht mal im CERN als Versuch.
(Dort wurde ein einziges Atom Gold für 1/1000 Sekunde erschaffen und das war nicht mal sicher.
Die Kosten dafür mehrere Millionen.)
Alles, was schwerer als Eisen ist, kann nicht erschaffen werden. Dafür sind Supervova und Neutronensterne, welche kollidieren nötig.Denn man verbraucht mehr Energie als das ganze Sonnensystem liefern kann.
Also, wenn die Erde mal in ein schwarzes Loch gesaugt wird, dann ist Musk und die Wallstreet am Ziel:
Gold for free. Vielleicht kann nan die Erde ja dahin lenken ?
Geht auch nicht ?
Aber vielleicht als Fake New um den Goldpreis zu drücken.
Verkauft schnell euer Gold, bald ist es wertlos.