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Verfallstermine: Gold und Silber unter Druck

Gold, Silber, NYMEX, COMEX, CME (Foto: Goldreporter)

Am New Yorker Terminmarkt werden heute letztmalig die September-Kontrakte der Gold- und Silber-Futures gehandelt (Foto: Goldreporter)

Silber- und Goldpreis gerieten gestern am Verfallstag der US-Optionen stärker unter Druck. Heute steht noch der letzte Handelstag bei den Gold- und Silber-Futures an.

Goldpreis zurück bei 1.500 US-Dollar

Der Goldpreis testete am gestrigen Mittwoch erneut die Unterstützung von 1.500 US-Dollar. Im Verlauf des Handels war der Kurs des Edelmetalls von 1.530 US-Dollar bis auf diese Schwelle zurückgekommen. Gold verlor damit 1,8 Prozent zum Vortag. Auch der Silberpreis erlitt nach Eröffnung der US-Märkte kräftige Kurseinbußen mit einem Tagesverlust von letztlich 3,7 Prozent.

„Options Expiry“

Der Kursrückgang erfolgte im Umfeld des Verfallstermins an der US-Warenterminbörse COMEX. Die Gold- und Silber-Optionen für Oktober wurden letztmalig gehandelt. Banken haben im Umfeld dieser Termine ein erhöhtes Interesse daran, die Kurse bestimmter Basiswerte vor der Fälligkeit (im Falle von Call-Optionen) unter gewissen Schwellen zu halten, um sich die Auszahlung von Optionsprämien zu ersparen. Insbesondere dann, wenn viele Optionen mit dem gleichen oder ähnlichen „Strike“ in der Nähe des aktuellen Kurses gehandelt werden.

Gold, Goldpreis, Chart

Goldpreis am 25.09.2019, Intraday (Quelle: GodmodeTrader)

Weiterer Verfallstermin

Am heutigen Donnerstag ist in den USA noch Verfallstag der Gold- und Silber-Futures (September-Kontrakte). Um 9:15 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.506 US-Dollar. Das entsprach 1.375 Euro. Silber wurde zu 17,90 US-Dollar pro Unze gehandelt, umgerechnet 16,34 Euro. Es kann also vor dem Wochenende noch einmal turbulent zugehen auf dem Gold- und Silbermarkt.

Goldreporter

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Eingetragen von am 26. Sep. 2019. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Handel, News, Silber, Silberpreis, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

9 Kommentare für “Verfallstermine: Gold und Silber unter Druck”

  1. Das „Open Interest“ der Papiergold-Futures ist gestern Abend „nur“
    um 8587 Future-Kontrakte (Termin Dez. 2019) zurückgegangen – für einen
    Goldpreissturz von nahezu $30,- viel zu wenig Munition…

    Da dürften die ewigen „Shortseller“ in der gut getarnten OTC-Derivate-Globex-Bude (OTC,- „Over The Counter“, d.h. keine Kontrolle und Nachweise)
    ohne erkennbare Spuren „nachgeholfen“ haben, denn die Summe
    aller Open Interest-Kontrakte liegt immer noch sehr hoch bei 654.608,

    https://www.cmegroup.com/trading/metals/precious/gold_quotes_volume_voi.html?optid=437#tradeDate=20190925

    Übrigens:
    Am Freitag findet wieder eine große Umwelt-Demo in Berlin statt – Mann erwartet mehr als 100.000 Teilnehmer, denen der „Klimaschutz“, die „Umwelt “ und die „Feinstaubplakette“ am Herzen liegen.

    (Bitte click mich…:)

    • Kongeniale @Klapperschlange, „Fridays For Hubraum“?

      Ausnahmsweise erlaube ich mir dazu mal einen Fremdkommentar aus einem Fremdforum von einem Fremdforisten hier hinein zu kopieren:

      „harcoon: Fridays for Abschaum

      Es war eigentlich von Anfang an zu erwarten: Eine Scherz-Gruppe auf Facebook, die sich über die internationale Klimabewegung „Fridays For Future“ lustig machen wollte, ist nicht nur innerhalb kürzester Zeit auf über eine viertel Millionen Mitglieder gewachsen, sondern auch sofort zu einem rechten Hass-Sumpf verkommen. „Fridays For Hubraum“ entstand als Scherz, aber da es ein beliebtes Feindbild von Rechtsextremen und Klimawandelleugnern bedient, haben diese die Gruppe längst überrannt.

      Dabei konnte man das schon lange voraussehen. Laut Selbstbeschreibung war der Eigenanspruch ursprünglich „nett“ zu sein und die Umwelt zu schützen „jeder so gut er kann“, doch davon ist längst nichts mehr übrig.“

      Ts ts ts, unglaublich diese Linken. Aber immerhin scheint die Orthographie soweit in Ordnung. Bei den Patrioten hapert es da gewaltig. Aber wer steckt dahinter?

      https://www.der-postillon.com/2019/09/rechtschraibfehler.html

      • @Thanatos

        Wer den „Postillon“ abonniert hat, ist immer auf dem Laufenden.

        Und was den „Freitags-Hubraum“ anbetrifft, der fehlt beim E-Auto sowieso.

        Da zählen eher die 1397 kW/1900 PS und 2300 Newtonmeter Drehmoment eines Hypersportwagens der Marke „Pininfarina Battista“, den man bei über 400 km/h zwar nicht sieht, aber hören kann.

        Wie Du siehst, kommen wir vom Thema ab – ich fokussiere
        wieder auf die „Banker-Gilde“ in diesen Unheil-schwangeren Zeiten

        Neuigkeiten aus der Banker-Welt:

        Es ist nicht ratsam, schmutzige Euro-Scheine in der Waschmaschine zu waschen…

        Erst hatte man die „Danske Bank“ erwischt, und jetzt die holländische „ABN AMRO“:

        https://www.ig.com/de/nachrichten-und-trading-ideen/abn-amro-aktienkurs–die-naechste-bank-unter-geldwaesche-verdach-190926

        Daß die Staatsanwaltschaft Frankfurt inzwischen auch bei der [ / ] Deutschen Bank ermittelt,
        muß wohl nicht extra erwähnt werden.

  2. So,so. Die Banken haben also den Goldpreis bei 1500 geschortet als er bei 1200 stand.
    Gut, ich shorte jetzt den Goldpreis bei 5.800 Dollar zum März Future.
    Ich muss nur ende Februar den Goldpreis unter 5.800 Dollar drücken um reich zu werden.
    Super Geschäft.

  3. Was ist denn mit unseren superreichen „Eliten“ los?

    Berichten zufolge herrscht unter unseren Superreichen blanke Angst vor einem Crash. Die Flucht aus den Aktienmärkten habe längst eingesetzt. Nicht weiter spezifizierte „alternative Investments“ würden verstärkt in Erwägung gezogen und außerdem gelte wieder: „Cash is King“.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Boersencrash-Angst-Reichste-Familien-horten-Bares-article21295729.html

    Oder steckt etwa hinter der Angst wieder einmal Sahra? [Mit Video!]

    https://finanzmarktwelt.de/sahra-wagenknecht-milliardaere-sind-inakzeptabel-140836/

  4. Ich arbeitete in den DDR Zeiten in einem großen Betrieb.

    Da gab es Betriebs – Fahrräder die Alle benutzen durften.

    Zumindest waren alle Fahrräder im Betriebsgelände
    wieder auffindbar.

    Aber diese Fahrrräder wurden nicht nennenswert
    gefahren – WARUM?

    SIE WAREN IMMER KAPPUT!

    NUN SOZIALISMUS FÜR ALLE !!!

    – Ein Flottenmanager sagte unterdessen der F.A.Z.:
    „Carsharing funktioniert einfach nicht.
    Die Autos werden rücksichtslos behandelt,
    verdreckt, beschädigt, irgendwo abgestellt.

    Viele Menschen kümmern sich eben nicht um Sachen,
    die nicht ihre eigenen sind.
    Unser Aufwand ist viel zu hoch“.

    ERGÄNZUNG VON MIR:

    WELCH NEUE ERKENNTNIS !!!

    Es gibt nicht wenige Menschen welche sich nicht
    einmal um ihre eigenen Sachen und Kinder kümmern.

    Und wenn es dann den Fleißigen besser geht, …
    , dann soll geteilt werden.

    https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/carsharing-fuer-urbane-mobilitaet-car2go-ist-keine-loesung-16344298.html

    ————————————————-

    Ich war aber auch in den VW Werken und Audi Werken.

    Da fuhren viele die langen Fabrikstrecken mit dem Fahrrad.
    Ich weiß aber nicht wie das organisiert ist.

  5. Apropos „…schmutzige Euro-Scheine…“, wem ist aufgefallen, daß die neu(er)en €-Scheine stark nach Druckerfarbe riechen? Anscheinend soll den entsprechenden Zollhunden die Arbeit /(deren Spaßfindung) vereinfacht werden. Oder? mfg

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