Donnerstag,18.Juli 2024
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Verluste der Banken, invertierte Zinskurve… NVIDIA wird uns retten!

Selbst eine geringfügige Korrektur von NVIDIA könnte ganz plötzlich die Wirklichkeit offenbaren, die bislang von der Begeisterung für die Aktie verdeckt wurde.

Von Laurent Maurel

Silbermarkt

Die Silberbestände am chinesischen Markt von Shanghai haben sich innerhalb von zwei Tagen um 39,7 Tonnen auf nunmehr 659 Tonnen bzw. 21,2 Millionen Unzen verringert. Damit haben sie das niedrigste Niveau seit 2015 erreicht. Der neue Silber-Short-Squeeze setzt sich unterdessen vor dem Hintergrund allgemeiner Gleichgültigkeit fort:

Silber, Lagerbestände, Shanghai

Die Chinesen stürzen sich regelrecht auf die Edelmetalle und bringen den Silbermarkt so an den Rand einer historischen Bestandsknappheit.

Wir sind womöglich nur wenige Wochen von einem historischen Silber-Short-Squeeze entfernt… doch es scheint niemanden zu interessieren!

US-Aktien

Die amerikanischen Aktienmärkte setzen ihren schwindelerregenden Höhenflug in der Zwischenzeit fort und verzeichnen Tag für Tag neue Hochs.

Die Performance der US-Aktien ist in Wahljahren häufig beachtlich, doch 2024 ist die Entwicklung der Börse bislang im Vergleich mit allen anderen Wahljahren seit 1964 wirklich außergewöhnlich:

US-Aktienmarkt, Trend, Aktien

In den letzten Monaten erlebten die Märkte eine spektakuläre Rally. Der amerikanische Aktienmarkt absorbiert einen beträchtlichen Anteil des globalen Investitionskapitals.

Anleger der ganzen Welt wenden sich den USA zu: Im Laufe des letzten Monats sind gemäß den von TD Securities gesammelten, globalen Daten des EPFR rund 30 Milliarden $ an neuem Kapital in Aktienfonds geflossen, davon 94 % in amerikanische Vermögenswerte, vor allem Technologieaktien:

Aktienfonds, Zuflüsse, USA, Aktien

Wenn wir einen genauen Blick auf die Daten werfen, zeigt sich, dass sich diese Investitionen in erster Linie auf den Technologiesektor konzentrieren:

S&P 500, Sektoren, Performance, Aktien

Tech-Aktien-Boom

Innerhalb dieses Sektors unterscheidet sich die Performance der einzelnen Unterbereiche deutlich. Nur die Halbleiterbranche verbucht Kursgewinne, während die Softwarebranche und vor allem der Dienstleistungssektor Verluste einstecken müssen:

US-Aktien

Die Begeisterung für den Tech-Sektor wird durch vielsagende Kapitalzuflüsse seitens der Hedgefonds bestätigt, die ihre Engagements in diesem Marktsegment im letzten Monat massiv ausgebaut haben:

Tech-Aktien

Der Höhenflug der Tech-Aktien kommt jedoch nur einer Handvoll Unternehmen zugute.

Der Aufwärtstrend ist durch starke Konzentration gekennzeichnet. Während der Nasdaq einen Rekord an den anderen reiht, können nur sehr wenige Einzelaktien neue Allzeithochs verbuchen, im Gegensatz zur Hausse von 2020:

NVIDIA, Aktien, Nasdaq

Die Rally wird nach wie vor von den „Glorreichen 7“ getragen, doch in den letzten Wochen sticht vor allem die extreme Konzentration auf eine Aktie – NVIDIA – hervor, die mittlerweile einen Anteil von 32 % an der Hausse des S&P 500 hat!

NVIDIA, glorreichen sieben

NVIDIA dominiert

NVIDIA gleicht im Alleingang alle negativen Performances in anderen Sektoren aus!

Der Höhenflug einer einzigen Aktie lässt uns oft die globale Realität aus den Augen verlieren!

Die Kursgewinne von NVIDIA verschleiern beispielsweise die Tatsache, dass sich die Banken infolge des Einbruchs des Anleihemarkts Verlusten in Rekordhöhe gegenübersehen:

Unrealisierte Verluste

US-Anleihen

Die Kurse der Staatsanleihen sind seit ihrem Hoch im Jahr 2020 um 45 % gefallen, was erklärt, warum sich in den Bankbilanzen die nicht realisierten Verluste häufen:

Staatsanleihen, Anleihen-Kurse

Um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen und die umfangreichen, nicht realisierten Verluste zu decken, wird die japanische Großbank Norinchukin US-Treasuries und europäische Anleihen im Wert von 63 Milliarden $ abstoßen. Das japanische Kreditinstitut zieht es vor, seine Verluste jetzt zu begrenzen, statt auf eine hypothetische Zinssenkung zu warten, und gehört damit zu den ersten Banken, die so handeln.

Die Baisse der Anleihen setzt auch die Investmentfonds unter Druck, die seit dem Anstieg der Zinsen mit einer Kaskade an Kapitalabflüssen zu kämpfen haben.

Während NVIDIA einen Kursrekord nach dem anderen bricht, verzeichnen die Fonds den 82. Monat infolge, in dem unterm Strich Kapital abgezogen wird!

Kapitalabzug, USA, Aktienfonds

Während die Banken und die Rentenfonds leiden, scheint an der Börse alles rund zu laufen!

US-Konjunktur

Die außergewöhnliche Performance eines einzelnen Aktienwertes an der Börse verhindert auch, dass das Problem des Konjunkturabschwungs in den USA in den Vordergrund tritt. Die Lage am Arbeitsmarkt verschlechtert sich schneller als erwartet, wie die erhöhte Anzahl der Anträge auf Arbeitslosenunterstützung zeigt:

Arbeitsmarkt, USA

Im Transportsektor ist die Beschäftigung rückläufig, ein starker Hinweis darauf, dass eine Rezession bevorsteht:

Trucking, beschäftigung

Die Zinsstrukturkurve ist unterdessen schon seit 20 aufeinanderfolgenden Monaten invertiert, ein absoluter Rekord!

Historisch gesehen folgte auf jede Umkehrung der Zinskurve eine Rezession…

Zinskurve, invertiert

KI-Boom

„Diesmal ist es anders.“

Aktuell scheint die Auffassung vorzuherrschen, dass die künstliche Intelligenz uns einen neuen Wachstumszyklus bescheren wird, in dessen Zuge die Banken ihre nicht realisierten Verluste nach und nach auffangen können, und der eine „weiche Landung“ für die US-Wirtschaft ermöglicht. Der Wirtschaftsboom dank der KI könne zudem helfen, die Folgen der Zinserhöhungen abzufedern.

NVIDIA wird uns retten!

Das ist allerdings keineswegs die Meinung, die der Analyst Adam Taggart vertritt.

In einem bemerkenswerten Vortrag warnt Adam, dass der mit der KI verknüpfte Halbleitermarkt mit einem Bestands-Überangebot konfrontiert werden könnte – ähnlich wie es auch während der Technologieblase im Jahr 2000 geschah – welches zum Einbruch der Aktienkurse der beteiligten Unternehmen führen könnte.

Die KI, wenngleich langfristig vielversprechend, rechtfertigt dem Analysten zufolge nicht die aktuellen, massiven Investitionen in Large Language Models (LLM). Diese Technologie, die Verbesserungen wie schnellere Übersetzungen und Hilfe bei der Codierung verspricht, werde die Industrie nicht in der vorhergesagten Weise revolutionieren. Die unverhältnismäßig großen Investitionen könnten sogar eine mit der Dotcom-Blase von 2000 vergleichbare Wirtschaftskrise hervorrufen.

Der Vortrag wirft die Frage nach der Dauerhaftigkeit der aktuellen Bewertung der Technologieunternehmen auf und warnt vor einem möglichen ökonomischen Bumerangeffekt.

Wenn der Analyst mit seiner Einschätzung richtig liegt, könnten sich die Nebelschleier schnell lichten: Selbst eine geringfügige Korrektur von NVIDIA könnte ganz plötzlich die Wirklichkeit offenbaren, die bislang von der Begeisterung für die Aktie verdeckt wurde.

Quelle: Goldbroker

LAURENT MAUREL in Edelmetall- und Bergbauanalyst. Als ausgebildeter Ingenieur arbeitete er in verschiedenen Sektoren (Telekommunikation, Softwaretechnik, Astrophysik …) in Kanada, den Vereinigten Staaten, Deutschland und Frankreich.

Hinweis: Meinungen oder Empfehlungen im Rahmen von Gastbeiträgen geben die Einschätzung des jeweiligen Verfassers wieder. Sie stellen nicht notwendigerweise die Meinung von Goldreporter dar.

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13 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Maurel,
    „Die Silberbestände am chinesischen Markt von Shanghai haben sich innerhalb von zwei Tagen ….verringert. Damit…“
    Bitte verstehen Sie meinen Kommentar as gut gemeinten Ratschlag und nicht als Kritik.
    Am Markt treffen sich Käufer und Verkäufer. Was der Eine verkauft, kauft der Andere. Der Bestand ändert sich somit nicht!
    Aufschlußreich wäre es gewesen anzugeben, wessen Bestand anstieg und wessen Bestand verlor.
    Freundliche Grüße
    Wolfgang Knobloch

  2. Ja liebe Aktionäre Verkauft all eure Aktien, oder nimmt eure ganze Geld zu Hand und kauft Nvidia. Wenn man „Glück“ hat kann man von sich sagen, ich war bei der Nvidia Party dabei und bin bis zum bitteren (-man achte auf das Wort: Bitter) Ende geblieben!
    Nvidia beteiligt sich nebenbei bei einigen kleine KI Unternehmen oder Start-ups in dieser Richtung. Für mich bedeutet dies 2 Sachen: 1. Nvidia erwartet für die KI eine positive Bilanz in der Zukunft, aber weiß nicht genau in welcher Richtung. Deswegen auch die unterschiedlichen Beteiligungen. 2. Nvidia erwartet für die Zukunft eine große Korrektur bei sich selbst, ob nun durch Gewinnmitnahmen oder andere Gründe.
    Bin vor kurzem mit eine kleine Position bei einem relativ kleinen KI Unternehmen, die betreiben Krebsforschung und entwickeln Medikamente mit Hilfe der KI. Sind außerdem in Verbindung mit einigen großen Pharma Unternehmen. Medizinische neuheiten die auch in der Praxis sich behaupten haben Zukunft.
    Ausserdem bin ich seit langem in einem Chip Hesteller aus Texas investiert, robustes Geschäft, Dividende gibt’s auch, lange Präsenz auf den Markt. Die bauen zwei neue Produktionsstätten, eine in der USA die zweite wenn ich mich nicht irre auf den Philippinen.
    Auf jedem Fall wenn ich die Wahl hätte eine x beliebige Summe in Nvidia oder Gold zu investieren, würde ich Gold nehmen.

    • @Bigdriver
      Würde auch TI nehmen. alle meine Chips kommen von TI und ausserdem bietet TI für fast alle seine Chips auch Spice Modelle an, gratis.
      Orcad bietet seinen Spice auh für TI an. Gratis, Pspice für TI genannt.So braucht man nicht umlernen wie bei Altium.
      Nvidia braucht keiner wirklich, die Graphic Chips sind für PS Ballerspiele ganz gut, aber AMD ist in vielen Bereichen besser.
      Nvidia sitzt in Taiwan und hat China im Nacken.
      Aber wer zum Nachdenken AI braucht, den stört das ohnehin nicht. Erst Bitcoin und Nvidia und nun AI und
      Nvidia und morgen Ostereier und Nvidia.

  3. @BigDriver
    Na, gerade nochmal die Kurve gekriegt…!!!
    Reiten Sie uns bitte nicht in den Untergang mit irgendwelchen schwachsinnigen Papier-Empfehlungen – wir wissen, dass das Ganze in den Untergang führt… :-))) Ich lese ab und zu mit: bleiben sie bitte bei Ihren griech. Grundsätzen! Nur physisch zählt – allen voran die Sovereigns… Efcharisto!
    Kalinichta
    Der Dokta

  4. @Maruti
    Sie überraschen mich immer wieder, sind gut informiert über viele Sachen. Das wird mir langsam unheimlich, nö nur Spaß:)
    Es gab und gibt nicht wenige die TI als altbacken, nicht mehr zeitgemäß betrachten. Man darf aber nicht vergessen wie lange TI existiert und wie viele Krisen es bewältigt hat. Die sind in ihr Segment ein big Player und die 2 neu Produktionsstandorte sprechen für sich.
    Im Moment bißchen zu teuer, mit kaufen kann ich noch warten.
    Werde noch einige Silbermünzen mitnehmen als Geschenk für meinen cousin, die leben im Nord Griechenland in der Nähe gibt’s ein Plateau mit Cafés und Tavernen. Da gehen wir alle zusammen lecker essen, das Plateau liegt mitten im Wald es gibt dort auch Thermalbäder.
    Das mit den Ostereier, bzw Osterhasen gibt’s bei uns jeden Sommer. Die Abende sind voll von Häschen, ob die etwas mit Ostern zu tun haben. How knows?

  5. @GoldenEye
    Erstens ich mache hier keine Empfehlungen, oder habe ich irgendwas in welcher Richtung auch immer Empfohlen? Zweitens ich schreibe hier meine Meinung, ist ja ein offenes forum. Was das Gold angeht, ja man sollte Gold haben allein schon aus Absicherungs Gründen.
    Aber diese Untergangsszenarien, welchen Nutzen haben Sie durch sowas? Die Erde wird sich weiter drehen, die Globale Wirtschaft wird weiter produzieren, nichts wird sich ändern. Doch etwas ändert sich, der Goldpreis wird weiter steigen. Hoffe Sie lesen aufmerksam die Texte von Commander.
    Der feuchte Traum mancher Goldbesitzer das alles kollabiert und man selbst mit seinem Gold wie der Phönix aus der Asche sich erhebt, wird ein feuchter Traum bleiben. Gold ist ein asset wie jedes andere auch, ob man auch andere assets beimischt bleibt einem selbst überlassen.
    Freuen Sie sich über Ihre Gesundheit, genießen das Leben, die Welt wird nicht untergehen!

    • Das sehe ich tatsächlich wie Sie, geehrter @Big Driver. Aber auch der hoch geschätzte @Dokta aka @GoldenEye hat natürlich recht.
      Aber alles hat zu seiner Zeit seinen Sinn. Sehen Sie, ich war vor anderthalb Jahrzehnten auch dem Eichelburg´schen Untergangsszenario verfallen. Ohne dieses hät ich meinen Hintern , besser das Gehirn, nicht bewegt. Man braucht oft etwas Panik oder FOMO um aufzuwachen und zu handeln, auch Sigma-Männer, wie ich….

      Börsennotierte Aktien (ggf. für den Start mit Anfang 20 Fonds o. ETF`s) sind aber auch okay, je nach Alter und Wissensstand. Zum einen sammelt man Erfahrungen, auch und gerade wenn es um Verluste geht, andererseits kann man damit schneller Vermögen aufbauen und konditioniert sein Mindset auf Gewinnermodus. Zudem nützt dann das Wissen, falls man wie ich, doch mal die Gelegenheit vor der Tür hat, sich in private equity oder als Teilhaber einer AG zu platzieren- die Krönung des share holdings. Mit einem Großteil Gold als Sicherheit im Hintergrund, sinkt das Risiko dabei auch fürs gesamt-Portfolio. Ohne vorherige Kenntnisse/ Erfahrungen/Kontakte würde man diese Gelegenheiten gar nicht (er)kennen.
      Klar ist auch der Stellenwert, wie alt man jeweils ist. Mit 35 hat man noch genug Zeit- und vor allem Energie- Fehler zu korrigieren und von vorne anzufangen. Mit Ü 60 eher weniger.

      Ansonsten gibts seitens der Expofunktion nichts neues. Wir sind etwas im Vorlauf mit den Preisen. Eine einjährige Konsolidierung mit einigen % wären okay. Aber warten wir den BRICS-Gipfel in Kasan ab. Vielleicht sagt dann doch mal einer offiziell, dass man in den Währungskorb Gold legen wird (was sonst). Dann könnte es diesen Herbst noch weiter nach oben gehen.

      Schöne Sommertage allen.

    • @Big Driver
      Natürlich dreht sich die Welt immer weiter und die Leute werden arbeiten (bis auf die, die ihren Job verlieren) wohnen , essen und alle anderen Dinge des täglichen Lebens kaufen.
      Das hat die Welt (z,B,) auch nach dem Jahr 2000 getan.
      Nur die Besitzer von Dax-Aktien hatten bis 2003 ca. 85 % ihres Vermögens verloren, die Mutigen vom „Neuen Markt“ hatten fast 100 % verloren.
      Auch für die hat sich die Welt weiter gedreht, nur waren die jetzt arm.

      So ergeht es permanent unzähligen Menschen (Türkei, Argentinien, dutzende andere Länder, in denen in den letzten Jahren und auch heute Papierwerte verbrennen).

      Kann man mitmachen und in Armut leben, muß man aber nicht.

  6. @ Big Driver Ich habe absolut nicht den Eindruck ,dass hier jemand auf den Weltuntergang wartet.Die Goldfreunde haben hier eigentlich nur das verständliche Bedürfnis die sauer erarbeiteten Früchte ihrer Arbei vor der Vernichtung durch Dummheit gepaart mit Raffgier zu schützen.Das Ganze um unbehelligt von iredendwelchen Pandemien und herbeigeredeten Krisen im Frieden!!!l ihr Leben so zu leben wie es uhnen und nur ihnen gefällt.Nachher kommt meine Freudin zu Besuch und wir werden uns einen schönen Nachmittag im und auf dem See vor der Tür bei erstmalig 31 Grad in diesem Jahr machen.Ich weiss auch nicht was an der Natur draussen Krise ist ,die Natur ist zur Zeit das was auf dieser Welt am besten funktioniert.

  7. @Commander
    Schön von Ihnen zu hören, Ihre Kommentare lese ich immer gerne. Wie Sie schreiben das richtige Mindset ist die Voraussetzung um Erfolgreich zu werden, Menschen die sich hochgearbeitet haben und Erfolg verbuchen können stolz auf sich sein.
    Verluste an der Börse gehören dazu, keiner kann den Markt timen. Mit den Jahren kommt die Erfahrung und viel wichtiger das „Gefühl“ für etwas. Selbstverständlich haben Investoren die Jahrzehnte an der Börse tätig sind und entsprechende Kontakte zu gewisse Stellen/Personen haben ein größeres Vorteil als Normalos.
    Hier heißt es informieren so gut es einen möglich ist.
    Was die BRICS angeht, lassen wir uns überraschen. So oder so der Goldpreis kennt nur eine Richtung, nach oben!
    @Meister Eder
    Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, verständlich. Die Frage ist was kann ich machen um nicht verbrannt zu werden, ausser natürlich nicht in Aktien investieren.
    Wie oben geschrieben Informationen sind alles, Entscheidungen selbst treffen, auch wenn manche Anal-ysten anderer Meinung sind. Je nach dem wie der crash ausfällt, kann man sich für das Rabatt Angebot bedanken und billig einkaufen. Wenn jetzt Aktionäre blind alles in sagen wir Nvidia investieren und danach 70% Richtung Keller geht, na selbst schuld.
    Dieses ganze Chip & KI Hype, kommt Ihnen etwas bekannt vor? 24 Jahre danach sind auch nicht die Welt, das hatte damals Kostolany sehr gut erkannt. Das KI in Zukunft eine große Rolle in verschiedenen Segmenten spielen wird ist nicht zu leugnen, aber man muss auch mal die Kirche in Dorf lassen.
    Hoffe nach den Urlaub bekomme ich einigermaßen gute Preise um bißchen Gold zu kaufen. Schau ma mal.

    • @Big DRiver
      An einem Punkt widerspreche ich Ihnen: man kann den Markt timen.
      Mache ich seit 30 Jahren.
      Ich nenne das: die großen Wellen surfen.
      Man erwischt zwar nie den absoluten Peak oder die tiefste Tiefe des Blutbades (2000 bin ich etwa 2-3 % zu früh raus und 2003 5 % zu spät wieder rein, aber: who cares, wenn man die Telekom zu über 98 losgeworden ist-weg und dort nie wieder rein !).
      Wie das Beispiel zeigt: man kann sich über 90 % der Verluste der Masse ersparen.
      Es erwischt ja immer auch die wirklich guten Aktien.
      Ich habe überhaupt kein Problem , die „oben “ zu verkaufen, da es ganz sicher „unten“ wieder Verkäufer geben wird. Die, die das ganze Blutbad mitgemacht haben.
      War bisher immer so.
      Da bin ich Optimist: es gibt einen Rohstoff, der auf dieser Welt nie knapp wird und der extrem stark nachwachsend ist: DUMMHEIT.
      In der Zwischenzeit „überwintert“ das Sparschwein feuersicher.

      Wieder so ein „Bilderbeispiel “ von mir: so wie es Kleidung für Sommer und Winter gibt, genauso gibt es Geldanlagen für die verschiedenen Wirtschaftszyklen.
      Und. ich bin mit Metall gerade so etwas von tiefenentspannt….
      Nerven und ein guter Schlaf sind unbezahlbar.

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