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Vietnamesische Regierung macht mit Goldexport-Steuer ernst
3. Dezember 2010 Asien

Haufenweise: Vietnamesische Firmen exportierten in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres 73 Tonnen Gold (Foto: Zentilia-Fotolia.com)

Das vietnamesische Finanzministerium will Gold-Exporte drosseln. Ab dem 1. Januar werden bei der Ausfuhr von Gold 10 Prozent Steuern fällig.

Im Jahr 2008 hatte Vietnam die Export-Steuer für Gold abgeschafft. Damals trat das Land der Welthandels-organisation WTO bei. Nun soll die Abgabe Anfang kommenden Jahres wieder eingeführt werden. Nach der Entscheidung des vietnamesischen Finanzministeriums wird sie 10 Prozent betragen. Vor einigen Wochen hatte man im Land noch mit Abgaben in Höhe von bis zu 20 Prozent gerechnet (wir berichteten).

Hintergrund: Die Vietnamesen haben zuletzt sehr viel Gold erworben, weil sie zunehmend der Landeswährung Dong misstrauen. Die große Nachfrage und der schwache Dong führten zu einem überproportional steigenden Goldpreis im Inland.

Die Regierung hofft, dass weniger Goldexporte die Preisfluktuationen auf dem Inlandsmarkt verringern.

Goldreporter

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