Wall-Street-Banken senken ihre Prognosen für den Euro deutlich. Höhere US-Zinsen und steigende Energiepreise sprechen aus Sicht vieler Strategen für einen stärkeren Dollar.
Mehrere US-Großbanken haben ihre Erwartungen für den Euro spürbar nach unten angepasst. JPMorgan, Morgan Stanley und andere Institute rechnen damit, dass der Eurokurs binnen eines Jahres auf etwa 1,10 US-Dollar fällt. Aktuell kostet ein Euro 1,14 US-Dollar. Somit enspräche die Prognose einem Rückgang um 3,5 Prozent.
Hintergrund des kommunizierten Kursziels sind die zunehmenden Zinserhöhungserwartungen in den USA, während die Europäische Zentralbank als zurückhaltend gelte. Belastend wirkten zudem die höheren Ölpreise infolge des Nahost-Konflikts, die Europas Wirtschaft und den Euro zusätzlich unter Druck setzten. Quelle: Bloomberg: Wall Street Is Abandoning Bets on a Stronger Euro
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