Zentralbanken kaufen seit Jahren große Mengen Gold. Was hinter der Strategie steckt und warum die Entwicklung den Goldpreis langfristig stützen kann.

Warum besitzen Zentralbanken überhaupt Gold?
Zentralbanken gehören seit Jahren zu den wichtigsten Käufern am Goldmarkt. Vor allem Schwellenländer stocken ihre Goldreserven auf. Dahinter stehen nicht nur Inflationssorgen. Gold erfüllt im internationalen Währungssystem eine besondere Funktion: Es ist Reservevermögen, Krisenversicherung und ein Vermögenswert, der nicht von der Zahlungsfähigkeit eines anderen Staates abhängt.
Der wichtigste Unterschied: Gold ist keine Forderung gegenüber einem anderen Schuldner.
Das Wichtigste in Kürze
- Zentralbanken setzen verstärkt auf Gold: Seit 2022 liegt die weltweite Zentralbanknachfrage auf einem historisch hohen Niveau. Vor allem Schwellenländer bauen ihre Reserven aus.
- Gold reduziert Abhängigkeiten: Anders als Dollar-Anlagen oder Staatsanleihen besitzt physisches Gold kein Gegenparteirisiko und kann zur Diversifikation der Währungsreserven dienen.
- Langfristige Stütze für den Goldpreis: Die strategischen Käufe schaffen eine beständige Nachfrage. Dedollarisierung und geopolitische Risiken könnten diesen Trend zusätzlich verstärken.
Eine US-Staatsanleihe ist letztlich ein Zahlungsversprechen der Vereinigten Staaten. Eine Euro-Anleihe ist die Verpflichtung eines europäischen Emittenten. Ein Bankguthaben setzt voraus, dass die entsprechende Bank und das dahinterstehende Finanzsystem funktionieren.
Einen Überblick über die Bestände der einzelnen Länder finden Sie in unserer Übersicht der weltweiten Goldreserven und Zentralbankbestände.
Unabhängiger, hochliquider Vermögenswert
Ein Goldbarren dagegen ist ein Vermögenswert ohne unmittelbares Gegenparteirisiko. Er kann weder zahlungsunfähig werden noch durch die Geldpolitik eines einzelnen Landes beliebig vermehrt werden. Gerade für Zentralbanken ist das attraktiv.
Gold erfüllt dabei mehrere Aufgaben gleichzeitig:
Es dient als langfristiger Wertspeicher, verbessert die Diversifikation der Reserven und kann in Finanz- und Währungskrisen als hochliquider Vermögenswert eingesetzt werden. Außerdem besitzt Gold weltweit Akzeptanz und lässt sich praktisch in allen wichtigen Finanzzentren handeln.
Nach Angaben des World Gold Council nennen Zentralbanken insbesondere den langfristigen Werterhalt, die Entwicklung in Krisenzeiten und die Diversifikation als wichtige Gründe für ihre Goldbestände. Hinzu kommen der Schutz vor Inflation und zunehmend geopolitische Risiken.
Gold ist die Reserve außerhalb des Währungssystems
Die besondere Stellung von Gold zeigt sich auch darin, dass es keiner nationalen Währung zugeordnet werden muss.
Dollar, Euro, Yen, Pfund oder Renminbi sind immer Teil eines bestimmten staatlichen und politischen Systems. Gold dagegen besitzt keinen Emittenten. Das macht das Edelmetall besonders interessant für Staaten, die ihre finanzielle Abhängigkeit von anderen Ländern reduzieren wollen.
Dabei geht es nicht zwingend darum, den Dollar vollständig zu ersetzen. Vielmehr können Zentralbanken einen größeren Teil ihrer Reserven aus Vermögenswerten zusammensetzen, die nicht unmittelbar vom US-Finanzsystem oder anderen ausländischen Staaten abhängig sind.
Diese Eigenschaft hat insbesondere seit der zunehmenden Nutzung von Finanzsanktionen an Bedeutung gewonnen. Denn Fremdwährungsreserven können eingefroren oder ihre Nutzung eingeschränkt werden. Physisches Gold, das sich im eigenen Land befindet, entzieht sich solchen Zugriffsmöglichkeiten weitgehend.
Das erklärt auch, weshalb Zentralbanken neben der Höhe ihrer Goldreserven zunehmend darüber nachdenken, wo sie ihr Gold lagern. Die WGC-Umfrage 2026 zeigt eine stärkere Diversifikation der Lagerorte. Die Bank of England bleibt zwar der wichtigste internationale Lagerplatz, gleichzeitig gewinnt die Verwahrung in mehreren Jurisdiktionen an Bedeutung.
Zentralbanken haben ihre Goldkäufe deutlich erhöht
Der Strategiewechsel lässt sich an den tatsächlichen Käufen erkennen.
Seit 2010 treten Zentralbanken auf Jahressicht überwiegend als Nettokäufer von Gold auf. Ab 2022 nahm die Nachfrage noch einmal deutlich zu.
2022 kauften Zentralbanken netto rund 1.082 Tonnen Gold. 2023 waren es gut 1.037 Tonnen und 2024 erneut mehr als 1.000 Tonnen. Damit überschritt die Zentralbanknachfrage drei Jahre hintereinander die Marke von 1.000 Tonnen. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2021 lag der Durchschnitt lediglich bei rund 473 Tonnen pro Jahr.
2025 ging die Nachfrage zwar auf 863 Tonnen zurück. Angesichts der stark gestiegenen Goldpreise blieb sie jedoch außergewöhnlich hoch. Der World Gold Council weist darauf hin, dass die Zentralbanken durchaus auf das Preisniveau reagieren und ihre Käufe bei sehr hohen Goldpreisen zeitweise reduzieren.
Damit zeigt sich eine wichtige Besonderheit: Zentralbanken kaufen Gold strategisch, aber nicht um jeden Preis.
Welche Zentralbanken kaufen besonders viel Gold?
Die größten Käufer der vergangenen Jahre stammen überwiegend aus Schwellen- und Transformationsländern. Dazu zählen unter anderem China, Polen, Indien, die Türkei, Kasachstan und Usbekistan. Auch kleinere Zentralbanken wie die tschechische Notenbank bauen ihre Bestände kontinuierlich aus.
Die jüngsten Daten bestätigen diesen Trend.
Im Mai 2026 stiegen die offiziell gemeldeten Goldreserven der Zentralbanken netto um 41 Tonnen. Polen kaufte allein 18 Tonnen, China 10 Tonnen, Usbekistan 9 Tonnen und Kasachstan 7 Tonnen.
Polen führte die Käuferliste 2026 zu diesem Zeitpunkt mit 64 Tonnen an. Das Land hielt damit 614 Tonnen Gold und näherte sich seinem erklärten Ziel von 700 Tonnen.
China wiederum erhöhte seine Goldreserven im Mai zum 20. Monat in Folge. Die offiziellen chinesischen Bestände erreichten rund 2.331 Tonnen.
Auffällig ist zudem, dass neue Ländergruppen Interesse zeigen. Nach WGC-Angaben traten zuletzt auch Zentralbanken aus Lateinamerika stärker als Goldkäufer in Erscheinung. Damit verbreitert sich die Nachfrage geografisch.
Zentralbanken wollen noch mehr Gold
Noch wichtiger als einzelne Monatskäufe ist die strategische Planung der Notenbanken. Die Zentralbankumfrage des World Gold Council von 2026 zeigt hier eine bemerkenswerte Entwicklung.
89 Prozent der befragten Reserveverwalter erwarten, dass die weltweiten Goldreserven der Zentralbanken innerhalb der kommenden zwölf Monate steigen werden.

Noch aussagekräftiger: 45 Prozent rechnen damit, dass ihre eigene Zentralbank ihre Goldbestände erhöhen wird. Das war der höchste Wert seit Beginn dieser Erhebung.
Über einen Zeitraum von fünf Jahren erwarten sogar 84 Prozent der Befragten einen höheren Goldanteil an den weltweiten Reserven. Damit ist Gold für viele Zentralbanken längst nicht mehr nur ein historisches Relikt im Tresor. Es wird aktiv als strategischer Bestandteil der Währungsreserven betrachtet.
Dedollarisierung: Verliert der Dollar seine Stellung?
Eng mit den Goldkäufen verbunden ist die Diskussion über die sogenannte Dedollarisierung. Der US-Dollar ist weiterhin die mit Abstand wichtigste Reservewährung der Welt. Laut Internationalem Währungsfonds entfielen im ersten Quartal 2026 rund 57,1 Prozent der ausgewiesenen weltweiten Devisenreserven auf den Dollar. Sein Anteil stieg gegenüber dem Vorquartal sogar leicht.
Von einem unmittelbar bevorstehenden Ende der Dollar-Dominanz kann deshalb keine Rede sein. Langfristig hat sich die Zusammensetzung der Währungsreserven jedoch verändert.
Viele Zentralbanken wollen ihre Abhängigkeit vom Dollar reduzieren und die Reserven breiter streuen. Dabei profitieren nicht zwangsläufig andere Papierwährungen.
Das zeigt die WGC-Umfrage besonders deutlich: 74 Prozent der befragten Zentralbanken erwarten innerhalb der kommenden fünf Jahre einen niedrigeren Dollar-Anteil an den weltweiten Reserven. Gleichzeitig rechnen die Notenbanker beim Euro und beim chinesischen Renminbi überwiegend mit stabilen Anteilen – während der Goldanteil steigen soll.
Gold ist damit einer der wichtigsten Profiteure der Reserve-Diversifikation.
Gold statt Dollar, Euro oder Staatsanleihen?
Ein Grund dafür liegt im grundsätzlichen Problem klassischer Reserveanlagen. Zentralbanken benötigen Anlagen, die gleichzeitig sicher, liquide und wertbeständig sind. Große Staatsanleihemärkte wie die USA oder die Eurozone bieten enorme Liquidität. Dafür tragen Zentralbanken Zins-, Währungs- und Emittentenrisiken.
Hinzu kommt der langfristige Kaufkraftverlust von Papierwährungen. Gold zahlt dagegen weder Zinsen noch Dividenden. Das ist zunächst ein Nachteil. Es besitzt dafür aber auch keine Laufzeit und muss nicht refinanziert werden. Sein Bestand kann nicht durch politische Entscheidungen einer anderen Regierung verwässert werden.
Besonders interessant wird diese Eigenschaft in einer Welt hoher Staatsverschuldung. Denn steigende öffentliche Schulden erhöhen langfristig den politischen Druck, nominale Schulden durch Wirtschaftswachstum, Inflation oder eine expansive Geldpolitik tragfähig zu halten.
Gold bietet Zentralbanken eine Möglichkeit, einen Teil ihrer Reserven außerhalb dieses Systems staatlicher Forderungen zu halten.
Bemerkenswert ist deshalb, dass Gold 2025 wertmäßig sogar US-Staatsanleihen als Bestandteil der weltweiten offiziellen Reserven überholte. Allerdings weist der IMF darauf hin, dass dieser Effekt vor allem durch den starken Anstieg des Goldpreises entstand – nicht allein durch massive Umschichtungen aus US-Staatsanleihen.
Auch das ist wichtig für die Einordnung: Die zunehmende Bedeutung von Gold entsteht sowohl durch Käufe als auch durch dessen steigenden Marktwert.
Welche Rolle das Edelmetall beim langfristigen Werterhalt spielt, zeigt unsere Analyse zu Goldpreis und Inflation.
Kommt eine goldgedeckte BRICS-Währung?
Immer wieder wird im Zusammenhang mit den BRICS-Staaten über eine neue, möglicherweise goldgedeckte Währung spekuliert. Der Hintergrund ist nachvollziehbar.
China, Russland und andere Staaten wollen den internationalen Handel stärker außerhalb des Dollar-Systems abwickeln. Gleichzeitig verfügen zahlreiche BRICS-Länder über erhebliche Goldreserven.
Bislang existiert jedoch keine gemeinsame offizielle goldgedeckte BRICS-Währung, die den Dollar ersetzen würde.
Konkreter sind derzeit Pläne für alternative Zahlungs- und Abrechnungssysteme. Indien brachte beispielsweise eine stärkere Verknüpfung der digitalen Zentralbankwährungen der BRICS-Staaten für grenzüberschreitende Zahlungen ins Gespräch. Dadurch könnte internationaler Handel zunehmend auch ohne Dollar abgewickelt werden.
Eine goldgedeckte Verrechnungseinheit wäre langfristig grundsätzlich denkbar. Gold könnte dabei als neutraler gemeinsamer Referenzwert dienen, weil kein einzelnes BRICS-Land die Kontrolle darüber hätte.
Die politischen und wirtschaftlichen Hürden wären allerdings erheblich. Die BRICS-Staaten verfolgen unterschiedliche Interessen, verfügen über unterschiedliche Währungssysteme und teilweise über Kapitalverkehrskontrollen.
Für den Goldmarkt ist deshalb weniger entscheidend, ob tatsächlich eine „BRICS-Goldwährung“ entsteht.
Bedeutender ist die Entwicklung, die bereits stattfindet: Staaten bauen Goldreserven auf und schaffen parallel Zahlungswege, über die internationale Geschäfte außerhalb des Dollar-Systems abgewickelt werden können.
Mehr dazu: Kommt Gold als Geld zurück? Warum eine neue Krise alles verändern könnte!
Was bedeuten die Zentralbankkäufe für den Goldpreis?
Für den Goldpreis sind Zentralbanken inzwischen ein bedeutender struktureller Nachfragefaktor. Dabei unterscheiden sich ihre Käufe grundsätzlich von vielen anderen Kapitalströmen.
ETF-Anleger können innerhalb weniger Tage Milliardenbeträge in Gold investieren oder wieder abziehen. Terminmarkthändler verändern ihre Positionen teilweise innerhalb von Stunden. Zentralbankentscheidungen beruhen dagegen meist auf langfristigen strategischen Überlegungen.
Ein Land, das seinen Goldanteil von beispielsweise 5 auf 15 Prozent der Währungsreserven erhöhen möchte, verfolgt ein mehrjähriges Ziel. Kurzfristige Goldpreisschwankungen verändern die grundsätzliche Strategie nicht unbedingt. Damit entsteht eine relativ beständige Basisnachfrage.
Der World Gold Council hat in früheren Modellrechnungen geschätzt, dass Zentralbankkäufe oberhalb des langfristigen Trends einen messbar positiven Beitrag zur Goldpreisentwicklung leisten können. Für 2024 bezifferte der Verband den möglichen Beitrag der Zentralbanknachfrage zur Goldperformance auf rund 7 bis 10 Prozent.
Das bedeutet allerdings nicht, dass jeder Zentralbankkauf unmittelbar den Goldpreis steigen lässt. Kurzfristig können andere Faktoren deutlich wichtiger sein: Realzinsen, Dollarentwicklung, ETF-Zuflüsse, Terminmarktpositionierung oder geopolitische Ereignisse. Langfristig verändert anhaltende Zentralbanknachfrage jedoch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage.
Zentralbanken kaufen einen begrenzten Rohstoff
Gold besitzt gegenüber Papierwährungen noch eine weitere Besonderheit: Das Angebot lässt sich nur langsam erhöhen.
Die weltweite Minenproduktion liegt lediglich bei einigen Tausend Tonnen pro Jahr. Neue Minen benötigen häufig viele Jahre von der Entdeckung einer Lagerstätte bis zur Produktion.
Wenn Zentralbanken dauerhaft mehrere hundert oder sogar rund 1.000 Tonnen Gold jährlich aufnehmen, konkurrieren sie deshalb mit Schmuckherstellern, privaten Anlegern, ETFs und industriellen Nutzern um ein begrenztes Angebot.
Diese Nachfrage verschwindet außerdem teilweise langfristig aus dem frei verfügbaren Markt. Ein Goldbarren im Tresor einer Zentralbank bleibt dort möglicherweise Jahrzehnte. Genau deshalb kann eine dauerhafte Erhöhung der strategischen Goldquote stärker wirken als ein kurzfristiger spekulativer Kapitalzufluss.
Was können Goldanleger daraus ableiten?
Die Goldkäufe der Zentralbanken sind kein zuverlässiges kurzfristiges Handelssignal. Auch bei starken Zentralbankkäufen kann der Goldpreis über Monate fallen, wenn beispielsweise die Realzinsen steigen, der Dollar aufwertet oder Anleger große ETF-Bestände verkaufen.
Für langfristig orientierte Anleger liefert die Entwicklung jedoch ein bemerkenswertes Signal. Ausgerechnet die Institutionen, die selbst Dollar, Euro, Yen oder Renminbi herausgeben beziehungsweise als Währungsreserven verwalten, erhöhen seit Jahren ihre Bestände eines Vermögenswertes, der außerhalb dieses Papiergeldsystems steht.
Dabei verfolgen Zentralbanken grundsätzlich ähnliche Ziele wie langfristige Anleger: Kapital erhalten, Risiken verteilen und in Krisenzeiten liquide bleiben. Die starken Goldkäufe bedeuten deshalb nicht automatisch, dass der Goldpreis kurzfristig weiter steigen muss. Sie sprechen aber dafür, dass sich die Rolle von Gold im internationalen Finanzsystem verändert hat.
Gold entwickelt sich zunehmend von einer historischen Reserve zu einem aktiv genutzten strategischen Vermögenswert.
Eine strukturelle Stütze für den Goldpreis
Der entscheidende Punkt ist deshalb nicht, wie viele Tonnen eine einzelne Zentralbank in einem bestimmten Monat kauft. Entscheidend ist die Richtung.
Seit Jahren erhöhen viele Notenbanken ihre Goldbestände. Gleichzeitig wollen zahlreiche Reserveverwalter ihre Abhängigkeit vom Dollar reduzieren und einen größeren Teil ihrer Reserven in Vermögenswerten halten, die keinem unmittelbaren politischen oder finanziellen Gegenparteirisiko unterliegen. Gold erfüllt diese Anforderungen wie kaum ein anderes Reserveasset.
Solange hohe Staatsverschuldung, geopolitische Spannungen, Währungsrisiken und die zunehmende Fragmentierung des internationalen Finanzsystems die Reservepolitik bestimmen, dürfte Gold deshalb einen festen Platz in den Tresoren der Zentralbanken behalten.
Für den Goldpreis bildet diese Entwicklung eine strukturelle Unterstützung. Und für Anleger liefert sie einen zusätzlichen Hinweis darauf, weshalb Gold trotz zwischenzeitlicher Kursschwankungen langfristig eine besondere Rolle als Vermögensreserve behält.
Mehr zum laufenden Marktgeschehen: Goldpreis aktuell – Übersicht und Live-Daten



Und so schreibt auch Goldseiten heute:
„Die Anleihekrise ( Bondkrise)spitzt sich zu.
Und weiter:
Sie werden auf Zinsunterdrückung und kurzfristige Finanzierung zurückgreifen müssen, vorwiegend durch Schatzwechsel mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Dies wird unweigerlich zu einem beschleunigten Wertverlust des Dollars führen, gemessen am realen Geld ohne Gegenparteirisiko, nämlich Gold.
Darüber hinaus spiegeln sich die Probleme des Dollars in allen anderen Währungen wider, deren Volkswirtschaften ähnlichen Bedingungen ausgesetzt sind. Eine solche globale Entwicklung dürfte alle durch ihre Plötzlichkeit überraschen.“
Die Bonds und die Bond Derivate, das sind die Atombomben unserer Zeit, sagte mal Warren Buffet.
Noch kann man umrubeln, vom Papier ins physische Gold, so man dieses irgendwo vergräbt.
Aber bloss nicht als Papier ( oder auf dem PC) oder Sammellager irgendwo. Da ist es dann garantiert weg, wenn es gebraucht werden sollte.
Keiner möge diesen Xetra Gold und Co, Bullion Vaults oder Sammel- oder Freilager nur einen Funken Vertrauen schenken. Das nur zur Warnung.
Gold gehört vergraben, aber richtig. Siehe das booklet von GR !
@Maruti
Es gibt eine ganz einfache Frage: wieviele Leute stehen zwischen mir und meinem Vreneli ?
Bin ich von Öffnungszeiten abhängig ?
Kann irgendein Politiker den Zugang zu dem Lagerort schließen ?
Wer sagt mir, daß mein Vreneli wirklich (noch) dort ist (vielleicht ein Wirecard-Wirtschaftsprüfer, oder der Sicherheitschef der Sparkasse Gelsenkirchen) ?
Wieviel Vertrauen habe ich in 2026 noch in Versprechen Dritter ?
Eigentlich ganz einfach.
Und: never all eggs in one Basket und ganz sicher kein einziges Ei in Uschis Diktatur.
Frage: wiederholt sich gerade der Chart von 2025 ?
Angesichts der Fundamentaldaten überfällig, mit Faktor 2 aufwärts.
@Maruti
All diese Gründe warum Zentralbanken Gold kaufen und bunkern sind richtig, aber eine Sache werden diese Herrschaften niemals offen zugeben. Priorität hat für alle, da alle im selben Boot sitzen, das Finanzsystem aufrecht zu erhalten. Die Menschen müssen nicht das Vertrauen in die jeweilige Währung verlieren, umso mehr nicht in US Dollar! Da die sich untereinander nicht grün sind, dh nicht Vertrauen, setzen die auf physisches Gold. Sollte doch der Tag X kommen wo alles beginnt zu kolabieren, ist immer noch das Gold da für eine Neubewertung. Wie die auch immer aussehen wird.
Wenn die sich untereinander und ihren System nicht Vertrauen, warum sollte der (-aufgeweckte) Bürger dies tun? Warum sollte der Bürger soweit Reserven da sind nicht (-anonymes) physisches Gold kaufen?
Da nicht alle unter uns professionelle Taucher sind und sich nicht mit Haie oder andere netten Fische herumschlagen möchten, bleibt wohl das vergraben oder einmauern.
Nicht falsch verstehen, damit ist nicht die evtl. unbeliebte Schwiegermutter gemeint. In dieser Sinne fröhliche Ehejahre und love your mother in law, oder so ähnlich!
@Big Driver
Meines ist auch vergraben. Nur ist eben statt Luft ein bisschen Wasser darüber. Und Gold rostet nicht, weder in feuchter Erde noch im feuchten Wasser.
Man braucht wegen der Jen Rettung dringend niedrigere Zinsen. Und wie gerufen sinken die Arbeitmarkt Daten.
Auf einmal und ganz plötzlich. Damit sind Zensen vom Tisch und Gold darf steigen.
Nicht vom Tisch aber sind die Gurken und Gemüsepreise.
Die dürfen auch steigen.
Also gilt, weltweit: Druck Baby, Druck das Fiat Money.
Corona Krise, Ukraine Krise, Iran Krise, Inflation, Teuerung
War da was ? Muss ich verschlafen haben.
Und das Dorf beginnt wieder zu feiern… :-)
Und der traditionelle „Aufschwung“ im Monat September steht noch aus – soweit mein Blinddarm-Gefühl…
Alsdenn, allen im Dorf eine goldige Nacht und ein gewaltfreies Wochenende ohne Kopftücher & Messer wünscht der
Dokta
Hilfe, wo soll man denn dann bloss vergraben, wenn man keinen eigenen Grund und Boden hat ????
@Goldstück
Berechtigte Frage, wenn man in Zeiten lebt, wo mitten in 1000 Jahre alte Wälder, die sogar strenge Naturschutzgebiete sind, 60 Meter breite Autobahnen betoniert werden um Windräder mit 20 Meter tiefen Fundamenten aufzustellen.
In einem Freiluft-Irrenhaus gibt es keine kalkulierbare Sicherheit mehr.
Und: auch der eigene Garten rund ums Häuschen ist m.E. nicht optimal: da würde die Staatsgewalt zuerst suchen. Am Ende kommt ein Witz.
Ich schreibe hier keine konkreten Tipps rein, weil das alle möglichen Leute mitlesen, die das nix angeht.
Aber mal frei nachdenken, wo man eine halbe Zahnpastatube unterbringen könnte (das sind heute schon 200.000 Euro). So groß ist der Platzbedarf nicht, wenn man nicht Dagobert Duck heisst.
Phantasie ist gefragt:
1.) Ein Ding in der Größe eines 2-Euro-Stückes ist 4.000 Euro wert, ein „10-Cent-Stück“ aus der Schweiz 700.
Das sollte also ohne großen Bagger gehen.
2.) Nix machen, womit im Internet und bei Youtube Werbung gemacht wird: leere Ravioli-Dosen, ausgehöhlte Bücher, Toilettenspülkasten, Küchenmülleimer etc.
Für Gauner gehört das zur Grundausbildung.
3.) Hier im Shop gibt es Lesestoff (das haben sich sicher auch schon unsere speziellen Freunde gekauft).
4.) Die irrsten Ideen sind die beste Lösung (wir kennen einen Bauern mit einer 4 Meter tiefen 80.000 Liter Güllegrube…., da wäre sogar unser Profitaucher aufgeschmissen: relativ schlechte Sicht !) . Ok, hat auch nicht jeder Mieter im 3. Stock.
Der Witz:
Tresorknacker-Ede sitzt im Knast.
Wo die Beute aus dem letzten Besuch bei der Sparkasse (z.B. Gelsenkirchen ) ist, hat er aber nicht verraten.
Als seine treue Ehefrau im Frühjahr -sparsam wie sie ist- einen Kartoffelacker anlegen will, rät er ihr in einem Brief dringend: mach das links vom Haus, auf keinen Fall zwischen der Scheune und dem Wäldchen im Norden.
Nach zwei Wochen kommt der Antwortbrief von der Frau:
Bin eben mit der Kartoffelpflanzung fertig geworden.
Die Bundespolizei war letzte Woche mit einer Hundertschaft hier und so freundlich, den kompletten Acker von der Scheune bis zum Wäldchen sauber umzugraben. Hat exakt geklappt wie besprochen und die Arbeit unglaublich vereinfacht.
Im eigenen Garten vergraben ist schon Mal die schlechteste Idee überhaupt.
@Goldstück
Solange Sie keinen eigenen Grund und Boden besitzen in ausreichende Größe, 500 qm ist nicht ausreichend, dann im Wald. Nicht in Stadtgarten, nicht das kleine Waldstück an öffentlichen Spielplatz/öffentlichen Park, sondern in teils wilden sich selbst überlassenen Wald.
Suchen Sie sich eine schwer zugänglichen Stelle, weit weg von Pfad, achten Sie auf eventuelle Wildkameras.
Deponieren Sie das jeweilige Gold in einem Wasserfesten behälter und diesen wieder in einen größeren behälter. Vergraben Sie alles mindestens 1 Meter tief, am besten in einem Regentag da die Erde weicher ist.
Gehen Sie in diese Stelle im Wald zwischen 01:00 & 3:00 Uhr morgens, nehmen Sie zum Eigenschutz einen Hilfsgegenstand (?).
Sollte dies alles zu extrem oder zu aufwendig sein, kann man das Gold auch einmauern!
Wie öfters Black Wood schreibt, lieber bißchen Psychose und Gold in die eigenen Händen als gar kein Gold oder so ähnlich.
Und immer wieder China:
Eine unsichtbare Firma, Tarnnamen und Hochsicherheitslabore: China feiert beim Versuch, Geheimnisse von Europas Tech-Champion ASML abzukupfern, entscheidende Erfolge. Für Staatschef Xi Jinping hat der Aufbau einer unabhängigen Chip-Industrie oberste Priorität.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Peking-erzielt-Durchbruch-im-Feldzug-gegen-Europas-Chip-Vormacht-id31169858.html
Aufgepasst, wenn einer Papiere dieser niederländischen Firma hat !
Auf Anregung eines Mitforisten habe ich beim letzten Tauchgang in meinem Swimmingpool
1/2 OZ unter einem großen Stein versteckt. Und unter Anwendung eines Schmelzofens und etwas Kreativität haben jetzt die Winterräder meines Lambos Schwermetallfegen.
@Blaurogg
Räder eine Lambos sond in der Szene hoch begehrt und werden schneller abmontiert und das Vehikel aufgebockt als sie Jesus Maria sagen können.
Da ist der Stein und der Pool allemal besser, besonders wenn das Haus Kroko drinnen badet.
Eine Phyton oder Anakonda tut es auch, Priranhas sind dagegen zu liebliche Tiere und schrecken nicht ab.
Ich schwimme und tauche gerne mit diesen. Allerliebst sind sie.
Vergraben und die Umgebung mit Wolframzylindern verunreinigen! falls Sondengänger auf Gedanken kommen!
Vielleicht oberhalb der Hauptmassen noch geringere Menge zur Ablenkung! Gibt tolle Lektüre dazu!
@HB
Eine schon sehr teure Sonde schafft allerhöchsten 50 cm und das auch nur bei optimalen Bedingungen.
Salzhaltige, feuchte Böden erschweren das noch dazu.
Verkrautete Böden noch mehr.
Dazu kommt noch, dass Gold einen geringen Querschnitt aufweist, wenn man beim vergraben dafür sorgt.
Ich denke, alles in allem ist bei eher 20 cm Tiefe schluss.
Behördliche oder militärische Geräte, vollmundig auch „Bodenradar“genannt, könnten mit viel Aufwand
( Oberfläche reinigen und abtragen, Bäume abholzen, Wurzeln entfernenen usw vielleicht auf 1 Meter konnen, wenn überhaupt.
Da kann man gleich den Caterpillar nehmen und das Gelände auskoffern und den Abraum durchsieben.
Bei Mord oder Bandenkriminalität, Terrorismus und Drogenhandel macht man das auch.
@HB
Man kann seine Hobbys auch verbinden:
1.) Kronkorken sammeln !
Die kann man wunderbar mit Hilfe eines passenden Holzstücks 20 cm in den Boden hämmern.
Die schlechte Nachricht: ich habs versucht, anders als bei anderen in die Erde verbuddelten „Samen“ ist einfach keine neue Bierflasche dran gewachsen. Mist !
2.) Alteisenstücke, wie alte Zimmermannsnägel, kann man auch in den Rasen oder jede andere Fläche 10 cm tief in den Boden hauen.
Nach dem 20sten Kronkorken/Nagel gibt wohl jeder Sucher auf oder ihm läuft die Zeit davon.
Der beste Kommentar ist von John Silver: ich sehe aus als wäre ich Normalo und eben armer Rentner und hab nix, lohnt sich gar nicht bei mir zu suchen:
TTV !
Das beste Versteck ist immer noch, dass nichts und niemand jemals auf den Gedanken kommt,
dass ich überhaupt etwas besitzen könnte…
Hallo Zusamnen
Physisches Gold sicher zu deponieren ist nicht einfach. Zuhause verstecken? Die Einbrecher könnten es finden!
Im Schliessfach einer Bank?
Es wurden in Deutschland mehrere Raubzüge auf Schliessfächer durchgeführt!! Gelsenkirchen lässt grüssen.
Die Zürcher Kantonalbank hat einen Gold ETF und einen Silber ETF im Angebot! Der wird täglich an den Börsen gehandelt. Das Volumen ist mit physischem Silber oder Gold gedeckt! Es ist also nicht ein reiner Papierwert
wie ein Derivat! Viele Leute in diesem Forum haben eine Abneigung gegen ETFs.
Zu Unrecht? Das Aufbewahrungsproblem bei solchen ETFs fällt weg. Man kann Anteile kaufen für eine Summe die man investieren will. Es ist nur eine Info!
Grüsse aus der Schweiz
@ BlackWood
…vielen Dank für die Blumen mein lieber Blackwood…ja es ist wirklich wahr, mit dieser Methode hält man sich schonmal die größte Menge von „unangenehmen Kandidaten“ ganz einfach vom Leibe. Die anderen Varianten sind ja auch nicht zu verübeln und dienen dem zweiten „Schutzwall“…Am Schönsten aber finde ich am TTV den inneren Genuss über die Ahnungslosigkeit der anderen…Columbo lässt grüßen. Ansonsten wünsche ich allen anderen hier „Fette Beute“ und „Erhalt“…egal welche Methode ihr auch wählt…Glück auf !