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Inflation: Wenn Gold durch die Decke geht!

Gold, Inflation

Gold schützt vor Geldentwertung: Inflation ist der größte Goldpreis-Katalysator (Foto: Goldreporter)

Gold ist der stabile Gegenentwurf zum beliebig vermehrbaren Papiergeld. Wenn die Währung abschmiert, dann kann das Edelmetall in spektakuläre Höhen steigen. Das zeigt nicht nur das aktuelle Beispiel aus Venezuela.

Analysten die Goldpreis-Prognosen mit fünf oder mehr Ziffern vor dem Komma präsentieren, werden gerne als Fantasten, Pusher oder verrückte Goldbugs bezeichnet. Wie schnell es in diese Richtung gehen kann, zeigt die Entwicklung in Ländern, die einer galoppierenden Inflation ausgesetzt sind. Es ist in der Regel die Folge eines verzweifelten Versuchs von Regierungen und Notenbanken, eine sterbende Währung durch systematische Entwertung noch einige Zeit am Leben zu erhalten. In Venezuela kann man nun offiziell von einer Hyperinflation sprechen. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass die jährliche Teuerung demnächst auf 1 Million Prozent steigen wird.

Für Goldkäufer ist generell der Kurs in der Inlandswährung relevant. Wenn das Papiergeld stark gegenüber der Goldhandels-Währung US-Dollar abwertet, dann erleben die Menschen im Land einen raketenartigen Anstieg der Goldpreise. Zuletzt kostete eine Unze Gold in Venezuela 250 Millionen Bolivar (VEF). Seit Jahresanfang entspricht dies einem Anstieg um mehr als 3 Millionen Prozent. Natürlich steigen dabei auch die Preise für andere Waren und Rohstoffe. Für Importware, wie Gold, explodieren sie aber regelrecht.

Goldpreis in Bolivar

Goldpreis in Bolivar (VEF), 2 Jahre (Quelle: https://www.bullion-rates.com)

 

Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hatte zuletzt angekündigt, man werde fünf Nullen von der eigenen Währung streichen. Wo solche kosmetischen Währungsreförmchen enden, zeigte sich zuletzt in Simbabwe im Jahr 2008/2009. Auch damals flohen die Menschen ins Gold. Das Edelmetall stieg zur Ersatzwährung Nummer 1 auf: Wenn Gold wieder zu Geld wird: Simbabwe!

Den möglichen Anfang einer solchen Entwicklung zeichnet sich in der Türkei ab. Auch hier ist die Inflation stark gestiegen und der Außenwert der türkischen Währung in die Knie gegangen. Folge: Der Goldpreis in Türkischer Lira ist innerhalb eines Jahres um mehr als 40 Prozent gestiegen.

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Eingetragen von am 8. Aug. 2018. gespeichert unter Afrika, Gold, Goldpreis, News, Politik, Südamerika, Währung. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

12 Kommentare für “Inflation: Wenn Gold durch die Decke geht!”

  1. Trotz Inflation geht EM in EURO nicht durch die Decke. Fazit: irgendwas stimmt nicht

    • Wenn der Goldpreis in Euro oder Dollar durch die Decke geht dann ist es sowieso vorbei mit dem Finanzsystem weil es dann für jeden ersichtlich ist das diese Schuldscheine in wirklichkeit vollkommen wertlos sind . Die Golddrücker werden solange wie möglich auf die bremse treten wie sie es in der Macht haben sobald sie die kontrolle verlieren ist das Spiel für diese Finanzterroristen vorbei deshalb ist eher mit einem plötzlichen Raketenschub zurechnen als ein langsames ansteigen des Goldpreises .

    • @stillhalter
      Doch, es stimmt. Wir haben eben keine Inflation, wir sind immer noch deflationär.Aus einer Deflationsspirale ust bisher nich niemand eausgekommen.
      Wir haben eine Teuerung, das ist was anderes.
      Es gibt auch noch so ein Zwischending.
      Eine Deflation mit Teuerung.
      Wieso ?
      Wenn Firmen, Hersteller, vor allem aber staatliche Versorger weniger Einnehmen, versuchen die das mit höheren Preisen auszugleichen.
      Es gibt zu viel Tomaten, keiner will diese, sie verfaulen, also versucht der Bauer den Kilopreis raufzusetzen um den Verlust auszugleichen.
      Vielleicht spricht man sich auch ab. Funktionieren tut das nur kurzzeitig.
      https://www.google.de/amp/s/www.fuw.ch/article/wenn-trotz-deflation-vieles-teurer-wird/amp/

    • autoverkäufer

      Stillhalter,

      – keine sorge, das wird schon kommen.

      – ich habe eine gutes gefühl.

      – es gibt immer ein land,
      .. wo.. in landeswährung das gold durch die decke geht.

      – vielleicht bald bei uns?
      ———————–

      – im film rossini sagte immer einer:

      …“ICH HABE EIN GUTES GEFÜHL“

      – ich finde aber gerade nix.
      —————

      – eine gute nacht an alle

      (AN WIRKLICH ALLE)

    • Inflation ist nichts Andres als eine nachträgliche Kürzung der gesparten Löhne von gestern!
      Man könnte auch ungesetzliche Steuern dazu sagen. Durch Korruption zwischen Politik u. Banken geschöpftes Geld wird ausgegeben, als wäre es durch ordentliche SteuerGESETZE legitimiert, welche eigentlich noch durch das Rechts-System überprüfbar sein müßten?

      Bezeichnender Weise bekämpft man diese Inflation auch durch Import von „hoch-qualifizierten“ Billig-Arbeitskräften.. . und das Ganze noch moralistisch verbrämt.. . die „armen“ Investoren.

      In dieser verdrehten Welt wird alles schlechter, nur eins wird besser, die Moral wird auch schlechter.

  2. Im Gegenteil.Es geht weiter brav abwärts. Das soll noch einer verstehen. Überall heisst es, Staaten kaufen, Privatleute kaufen usw. Nur durch die zockereien von irgendwelchen „Finanzfachleuten“ wird der Preis nach unten gedrückt.

    diese gedrückten Papiergoldpreise sollten von Preis für physisches echtes Gold abgekoppelt werden. Dann haben sie echten Anleger echte Preise und die Banker können sich gegenseitig kaputt machen

  3. Weil es immer wieder angesprochen wird, hier ein Auszug aus Günter Hannich, dem Deflationspropheten:
    „Liebe Leser,

    vielfach wird heute angenommen, dass Gold eine “absolut sichere” Geldanlage wäre. Genau wie vor einigen Jahren für Investments in Aktien geworben wurde, wird nun weltweit für ein Engagement in Gold geworben. Dabei wird von den Goldjüngern gerne vermittelt, dass es bei dem Edelmetall von jetzt an nur noch nach oben gehen kann.

    Diese Meinung vertraten die Goldjünger auch schon 2001/2012. Doch in den Folgejahren stürzte der Goldpreis über etliche Jahre ab. Erst Anfang 2016 kam hier die Trendwende zum Besseren. Doch bei einem Goldpreis von rund 1.200 Dollar hat Gold noch viel Luft bis zum Rekordhoch von über 1.900 Dollar pro Unze.

    Gold hilft nur in der Inflation – aber die wird nicht kommen

    Tatsächlich ist Gold nur in einer Inflation von Nutzen, in einer Deflation verliert es (wie alle anderen Metalle auch) an Wert. Das Szenario für den kommenden Crash sieht dann folgendermaßen aus:

    Ein Crash erschüttert das Vertrauen der Menschen in die Märkte. Jeder ist deshalb bestrebt seine Ersparnisse so schnell wie möglich nach Hause zu holen (bevor die Banken bankrottgehen).

    Weil damit Geld in der Wirtschaft fehlt, steigt der Geldwert, bzw. fallen die Preise für alle Waren. Geld wird also wertvoller. Schnell merken die Goldbesitzer, dass sie eigentlich Geld bräuchten um die täglichen Einkäufe zu tätigen. Sie erkennen, dass an der Kasse der Kaufhäuser zwar Bargeld mit Handkuss genommen, Gold jedoch nicht akzeptiert wird. Infolgedessen sind sie dazu gezwungen Gold zu jedem Preis zu verkaufen. Da dies dann im großen Stil geschieht, fällt der Goldpreis plötzlich und das Edelmetall verliert seinen Glanz. Gold ist damit zwar zur Risikostreuung zu empfehlen, keinesfalls jedoch als ausschließliche Geldanlage.“
    Doch hier irrt der gute Hannich.
    In allen Deflationären Krisen war es so, dass diese nur kurz währten, weil die Notenbanken durch Gelddrucken dieses knappe Gut schnell ersetzten mit frisch Gedrucktem. Und genau dies löste dann die Hyperinflation aus.
    Daraus folgt, erst kommt immer die Deflation oder gar Deoression.
    Bargeld ist knapp und wertvoll. Da hat Hannich recht.Sachwerte werden billigst verscherbelt.Grosse Vermögen also, welche zum Spottpreis den Besitzer wechseln.Doch kurz danach beginnt die Nitenbank zu Drucken und es entsteht eine massive Inflation.
    Fazit: Bargeld halten, trotz Nullzinsen.
    Mit diesem Bargeld in der Deflation schnellstens Sachwerte erwerben. Auf keinen Fall Gold oder Sachwerte verkaufen. Durchhungern.Sobald die Inflation anzieht, ist man auf dem richtigen Weg.Denn dann ist die Währungsreform nicht weit weg. Erst danach ! Gold oder Sachwerte verkaufen.
    Es gilt also, in solchen Krisen gewappnet zu sein, die A- Backen zusammen zu kneifen und durchzuhalten. Die Belohnung dafür wird gigantisch sein.

  4. Kryptos sehen heute interessant aus! Neuer Angriff in Richtung Süden!

    • @stillhalter
      Diese Kryptowährungen werden durch den Hype genährt. Es ist neu, es ist toll, man muss es haben. Und es wird immer toller diese zu haben. Ein Rausch beginnt.
      Ähnliches beobachtet man bei Tesla.Neu, toll, innovativ.Der grüne Biopauker must einen have. Unbedingt. Den Saab gibts nicht mehr und den Volvo, naja, fährt jeder Spiesser.Also pulvert er rein, in Holzpellets, Windmühlen und Solarworld wie Telekom.Natürlich auch ein Niedrigenergiehaus zum Hyperpreis.
      Für den Mehrpreis könnte er locker 500 Jahre die Waschmaschine und alle anderen Verbraucher laufen lassen und im Winter bei offenen Fenstern mit Öl heizen.
      Und so wird immer wieder eine bestimmte Menschengruppe abgezockt.

  5. tja wenn das Wörtchen „Wenn“ nicht wär….
    ich für meinen Teil halte erstmal cash beobachte die Märkte sei es EM u. etwas gute Cryptos. Mehr kann man aktuell nicht tun. Auf keinen Fall ins fallende Messer greifen auch wenn es momentan sehr verlockend ist.
    Also an der Seitenlinie warten u. das Spiel beobachten. Gold auf keinen Fall sofern physisch in Besitz verkaufen!! Es ist die letzte Versicherung u. diese wird garantiert auch bei diesem Crash helfen! BTC ist zu jung u. noch nicht so weit verbreitet hier werden sich einige mit dem Tausch von Gütern schwer tun. Auch ist man dadurch Gläsern wie eine Kristallkugel wenn man es blöd anstellt.
    Deswegen es wird nichts werthaltigeres u. vertrauteres geben als Gold u. Silber. Papier ist sowieso dann für den Ofen obwohl vielleicht zu beginn des Crashes noch etwas nützlich da die Banken schließen u. die Automaten kein Cash mehr geben. Es wird dauern aber es wird passieren. In diesem Sinne die Goldfüsse still halten auch wenn es dem ein oder anderen schwer fällt im moment.

    • @fs
      Das müssen Sie aber tun, ins fallende Messer greifen.Sie müssen nur den Griff erwischen und kurz vor dem Boden, denn dann federt jedes Messer wieder hoch. Unkontrolliert und unmöglich zu fangen.
      Beobachten kann man immer, nur ein ständig beobachtender Jäger bekommt niemals sein Wild.Er muss irgendwann schiessen, auch wenn dann der 12 Ender erst hinterher aus dem Gebüsch vortritt.
      Wie lange wollen Sie cash halten und Beobachten ?
      zögern und Zaudern ? Könnte ja noch günstiger werden oder ?
      Das wird nix.
      Kaufen Sie in bestimmten Abständen, Freitag Nachmittag etc Ihr Gold und zwar solange, bis Sie Ihre Zielmenge haben und vergessen Sie dann das Ganze.
      Als Notfall reichen pro Person ein Kilo etwa durchaus aus.
      Denn der Wert vervielfacht sich in jeder Krise, auch der persönlichen.
      Selbst wenn Sie als Harz 4 landen, sind die 35.000 Euro an der Arge vorbei eine wertvolle Sache um Sie wieder auf die Beine zu stellen.
      Wenn Sie vor der Rente sind und nicht mehr auf die Beine kommen, können es auch 2 oder mehr Kilo sein um bis ans Lebensende den Cappuccino zu bezahlen.

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