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Wie geht es weiter mit dem Goldpreis?
7. August 2013 Charttechnik

Der kurzfristige Aufwärtstrend der vergangene vier Wochen droht zu kippen. Erleben wir beim Goldpreis jetzt einen nochmaligen Test des Jahrestiefs?

Per US-Handelsschluss am gestrigen Dienstag kostete Gold zur sofortigen Lieferung 1.282,15 US-Dollar pro Feinunze (Deutsche-Bank-Indikation). Das waren 964 Euro. Seit dem Allzeithoch Anfang September 2011 hat der Goldkurs damit knapp ein Drittel seines Kurswerts verloren. 18 Prozent Kursverlust stehen alleine seit Anfang April zu Buche.

Nach dem zweimaligen Goldpreis-Einbruch im April und Juni erreichte der Goldpreis Ende Juni bei 1.200 US-Dollar sein vorläufiges Jahrestief. In den folgenden vier Wochen durchbrach das Edelmetall den beschleunigten Abwärtsmechanismus seit April und etablierte einen kurzfristigen Aufwärtstrend, der den Goldpreis in der Spitze auf knapp 1.350 US-Dollar zurückführte. Der Ausbruch über dieses Kursniveau misslang. Und so tendierte der Goldkurs zuletzt wieder südlich.

Goldchart 07.08.13

Goldpreis in US-Dollar, 3 Jahre, Tageschlusskurse (Deutsche-Bank-Indikation)

 

Ausblick: Kurzfristig verlaufen auf der Höhe von $ 1.278 und $ 1,255 die wichtigsten Unterstützungslinien. $ 1.312 und $ 1.350 lauten die Barrieren, die es für eine deutliche Kurserholung zu überwinden gilt. An dem übergeordneten, bärischen Gesamtbild hat sich nichts geändert. Erst ab Kursen oberhalb von gut 1.650 US-Dollar wäre ein Wechsel des mittlerweile zwei Jahre andauernden Abwärtstrends zu erwarten. Ob sich bei 1.200 US-Dollar tatsächlich die Bodenbildung ereignet hat, muss sich nun zeigen. Die Wahrscheinlichkeit für einen nochmaligen Test des Jahrestiefs ist nach der jüngsten Kursschwäche wieder gestiegen.

Goldreporter

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